Nicht nur beim Sport kann es schnell passieren, dass man sich einen Bänderriss zuzieht. Auch bei einem normalen Spaziergang oder einer unbedachten Bewegung kann es zu einem solchen Riss kommen. Diese Verletzung ist aber vor allem bei Sportlern gefürchtet, weil sie meistens eine lange Sportpause nach sich zieht.


Wie kommt es zu einem Bänderriss?

Nach einem Bänderriss entsteht direkt ein Hämatom

Nach einem Bänderriss entsteht direkt ein Hämatom

Zu einem Bänderriss kann es kommen, wenn Sportler oder auch der Nicht-Sportler ungeschickte Bewegungen machen, und die entsprechenden Stellen der Bänder diese fremde Körperbewegung nicht abfangen können. Dann kommt es zu einem Riss. Oder aber es können Bänderrisse passieren, wenn ein Sportler zum Beispiel mit dem Fuß im Rasen oder im Belag hängen bleibt. Oder mit dem Fuß (oder einer anderen Stelle) umknickt. Wenn es zu der Verletzung kommt, merkt der Betroffene es sofort. Und auch sein Umfeld, denn wenn ein solches Band reißt, macht es ein schnalzendes oder krachendes Geräusch. Sofort kommt es zu einem großen Hämatom, begleitet von starken Schmerzen. Das betroffene Gelenk ist kaum noch zu nutzen.

Wie behandelt man eine solche Verletzung?

Hat man sich einen Bänderriss zugezogen, ist das Mittel der Wahl, das betroffene Gelenk hochzulegen und zu kühlen. Und das auch sehr lange, das kann sich über Wochen hinziehen, in denen das Gelenk unbedingt weiter geschont und behandelt werden muss. Des weiteren wird der Arzt den Patienten eine Stützschiene oder spezielle Verbände anlegen, damit das Gelenk dann auch tatsächlich geschont wird und man es nicht zu früh schon wieder in Anspruch nehmen kann. Solch ein Bänderriss ist eine Verletzung, die komplett ausheilen muss. Belastet man das Gelenk schon zu früh wieder, kann es in der Zukunft passieren, dass ein erneuter Bänderriss schneller passieren kann, weil das Gelenk nicht ganz zu seiner ursprünglichen Belastbarkeit zurück findet. Somit dauert eine Behandlung gute 8 – 12 Wochen. Sollte bei der Verletzung auch der Knochen in Mitleidenschaft gezogen worden sein, rät der Arzt dem Betroffenen zu einer Operation.

Sehnenrisse und Behandlung

Ebenso kann es bei solchen Unfällen auch zu Schädigungen wie eine Sprunggelenksverletzungen oder Sehnenrissen kommen. Beides sind auch sehr schmerzhafte Verletzungen, die auch eine ganze Weile brauchen, bis sie ausgeheilt und aus therapiert sind. Auch bei den Sehnen kann es oft zu Verletzungen kommen, die Bänderrisse kommen allerdings häufiger vor. Doch die Verletzungen der Sehnen heilen in der Regel etwas schneller ab. Auch hier muss das Gebiet des Risses versorgt werden, das passiert meistens mit einem Gips. Hier muss darauf geachtet werden, dass, wenn sich nach einer Weile immer noch keine große Verbesserung einstellt, ausgeschlossen werden kann, dass es sich bei der Verletzung nicht vielleicht doch um einen Bänderriss handelt.

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