Die Menstruation setzt bei jeder Frau durchschnittlich zwischen dem 10. und dem 16. Lebensjahr ein. Die meisten Mädchen bekommen die Regelbltung zwischen dem 12. und dem 13. Lebensjahr. Die erste Blutung ist das Zeichen, dass die Frau nun geschlechtsreif ist und nun, rein körperlich betrachtet, in der Lage ist, Kinder zu gebären. Die Menstruationsflüssigkeit besteht aus Blut aus der Gebärmutter und aus Teilen der Gebärmutterschleimhaut.


Eine Frau hat nach Einsetzen der ersten Menstruation nun normalerweise einmal im Monat ihre Periode, in denen sie etwa drei bis sieben Tage lang blutet. Währenddessen wird eine Binde oder ein Tampon benutzt, um das Blut aufzufangen.

Die Eierstöcke der Frau haben die Aufgabe, befruchtungsfähige Eizellen zu bilden. Mithilfe von bestimmten Hormonen reift das Ei dann heran und löst sich in der Mitte des Zyklus vom Eierstock. Diesen Vorgang nennt man auch Eisprung oder Ovulation. Das reife Ei wandert dabei durch den Eileiter (Tube) bis in die Gebärmutter (Uterus). Durch die freigesetzten Hormone und das Gelbkörperhormon Progesteron ist die Gebärmutterschleimhaut in dieser Zeit darauf vorbereitet, das Ei zu empfangen. Die Hormone werden nur in der Zeit des Eisprungs freigesetzt, womit sich auch erklären lässt, dass die Frau nur in den Tagen ihres Eisprungs fruchtbar ist und schwanger werden kann – die Gebärmutterschleimhaut kann an den anderen Tagen des Zyklus gar kein Ei empfangen.

Wird das Ei nun durch ein Spermium vom Mann befruchtet, beispielsweise durch Geschlechtsverkehr, dann nistet es sich in der Gebärmutterschleimhaut ein. Wird es nicht befruchtet, nimm die Produktion des Progesteron ab und die Gebärmutterschleimhaut wird abgebaut. Die “Reste” der Gebärmutterschleimhaut werden während der Menstruation herausgeschwemmt.

Während der Menstruation leiden viele Frauen an Unterleibsschmerzen

Während der Menstruation leiden viele Frauen an Unterleibsschmerzen

Der Zyklus der Frau dauert etwa 28 Tage und beginnt immer wieder von vorn, solange die Frau nicht schwanger ist. Als Zyklus bezeichnet man die Zeit zwischen dem letzten Tag der letzten Menstruation bis zum letzten Tag der nächsten Menstruation. Bei jeder Monatsblutung  verliert die Frau etwa 150 Milliliter Blut, also gar nicht so viel, wie es manchmal wirken mag.

Die Menstruation kommt mal mehr, mal weniger regelmäßig. Faktoren wie viel Sport, Stress oder das Gewicht können zu Unregelmäßgkeiten führen. Viele Frauen haben während der Menstruation Symptome wie Unterleibsschmerzen, Kopfschmerzen, Durchfall, Schweißausbrüche oder starke Müdigkeit.

In etwa ab dem 45. Lebensjahr nimmt dann die Produktion der Fruchtbarkeitshormone in den Eierstöcken ab, die Frau tritt in die Wechseljahre ein. Die letzte Menstruation einer Frau nennt man im Allgemeinen Menopause. Sie findet beim Durchschnitt der Frauen mit Anfang 50 statt.