Wer schwanger werden und sich auf den berechneten Geburtstermin freuen möchte, für den spielen die fruchtbaren Tage die entscheidende Rolle, in erster Linie dann der Eisprung. Mit Hilfe eines Eisprungrechners, Ovulationstests oder Temperaturmessungen können diese ermittelt werden. Hat es dann mit der Schwangerschaft geklappt und hat der Schwangerschaftstest ein positives Ergebnis angezeigt, ist der Besuch beim Frauenarzt der nächste und wichtige Schritt.


Geburtstermin

Der Geburtstermin, das ist der Tag, an dem das Kind voraussichtlich das Licht der Welt erblicken wird.

Der Geburtstermin – ein Datum ohne Garantie

Unter Anderem wird hier dann auch der voraussichtliche Geburtstermin oder auch Entbindungstermin festgelegt. Der Geburtstermin, das ist der Tag, an dem das Kind voraussichtlich das Licht der Welt erblicken wird. Doch längst nicht jeder berechnete Termin trifft auch so ein, ganz im Gegenteil. Denn nur bei jeder 25. Schwangerschaft findet die Entbindung auch genau am errechneten Geburtstermin statt. Dieser vom Frauenarzt errechnete Termin ist also keine Garantie, sondern meist nur ein grober Richtwert für den Arzt und die Eltern. Denn nur mit Hilfe des errechneten Geburtstermins weiß der Arzt auch über das jeweilige Schwangerschaftsalter Bescheid und ob alles alters-und zeitgemäß entwickelt ist und verläuft.

Die Möglichkeiten der Berechnung

Zur Berechnung des Entbindungstermins kommen meist 2 Methoden in Frage:

  • die Naegelsche Regel
  • die Berechnung nach dem Termin der Befruchtung

Bei der Naegelschen Regel nimmt der Frauenarzt folgende Berechnung vor:

  • der erste Tag der letzten Periode
  • minus 3 Kalendermonate
  • plus 7 Tage
  • plus 1 Jahr

Wer aber seinen Zyklus genau kennt, weiß wann die Ovulation und somit auch die Befruchtung war, nämlich in der Regel bis zu 24 Stunden nach dem Eisprung, bei dem kann auch eine weitere Methode angesetzt werden. Hier wird der Geburtstermin dann wie folgt berechnet:

  • Datum der Befruchtung
  • minus 3 Kalendermonate
  • minus 7 Tage
  • plus ein Jahr

Diese Rechenformel gilt für Frauen mit einem Zyklus von 28 Tagen. Wer einen kürzeren oder längeren Zyklus hat, muss dies in der Berechnung entsprechend berücksichtigen.

Geburtstermin – der Anfang vom Ende

Oft heißt es, eine Schwangerschaft dauert neun Monate. Tatsächlich vergehen von der Befruchtung bis zur Geburt im Schnitt rund 281,5 Tage. Oft sprechen Ärzte und Hebammen von einer termingenauen Entbindung. Das muss aber nicht bedeuten, dass der berechnete Geburtstermin auf den Tag genau erreicht wurde. Bis zu 21 Tage früher und bis zu 13Tage später zählen hier noch als zum Termin entbunden.