Spermien sind Zellen, die sich im männlichen Körper befindet, ihre Hauptaufgabe besteht in der Befruchtung der Eizelle in weiblichen Körper. Sie sind von Johan Ham entdeckt worden. Die Samenflüssigkeit besteht aus mehreren Millionen Spermien, die nach einer Ejakulation aus der Harnröhre des Mannes treten.


Spermien sind Zellen

Spermien sind Zellen

Sie werden im Hoden gebildet und in den Nebenhoden weitertransportiert, dort verbleiben sie bis zum nächsten Samenerguss. Die Zellen machen einen Reifeprozess mit, der sich in 4 Schritte einteilen lässt:

  • Den ersten Reifungsschritt machen sie im Nebenhoden durch.
  • Der zweite Schritt wird aktiviert, nachdem die Ejakulation stattfindet. Dadurch erhalten sie ihre Mobilitätsfunktion.
  • Der dritte Schritt läuft während des Aufenthalts im weiblichen Geschlechtsorgan ab. Der letzte Schritt findet unmittelbarer in der Nähe der Eizelle statt, somit ist der Aktivierungsvorgang abgeschlossen und die Spermien können ihre Aufgabe übernehmen.

Spermien können bis zu 72 Stunden lebensfähig sein. Werden sie nicht ausgeschieden, resorbiert diese der Körper und produziert neue Spermien. Der gesunde geschlechtsreife Mann kann bis zu 100 Millionen Spermien pro Tag produzieren. Die Spermienentwicklung wird durch die Hormonproduktion des Körpers gesteuert. Die Zellen selbst bestehen aus Kopf, Hals (verbindet Kopf und Mittelstück), Mittelstück und Schwanz. Sie sind fadenförmig und sind sehr beweglich. Das Kopfteil enthält Keim- und Vererbungssubstanz, die Chromosomen. Das Mittelstück wandelt die Nährstoffe zu Energie um. Das Endstück, der Schwanz gibt dem Spermium die Möglichkeit gezielter Vorwärtsbewegungen. Die Ausreifung bis zum fertigen funktionsfähigen Samen dauert ungefähr drei Monate, erst dann kann es den Hoden verlassen.

Die Spermien befinden sich in einer geleeartigen Masse, dort befinden sich noch andere zelluläre Bestandteile, der Hauptteil besteht aber aus Wasser. Die Samenflüssigkeit ist meist leicht salz- und proteinhaltig und enthält Hormone und Geruchsstoffe. Die Farbe der Samenflüssigkeit ist nicht ganz durchsichtig, schimmert etwas milchig.
Beim Geschlechtsverkehr wird das Ejakulat in die Scheide geschleudert, dann schwimmen sie in der Sekunde die eigene Länge ihres Körpers durch den Muttermundkanal bis in die Eileiter, wo sie auf das empfängnisreife Ei stoßen.
Dieser Prozess wird Befruchtung genannt, wird aber nicht bei jedem Geschlechtsverkehr ausgeübt.