Bei Tetrazepam handelt es sich um ein Arzneimittel, welches eine angstmindernde, betäubende und muskelentspannende Wirkung aufweist. Es gehört zur Gruppierung der Benzodiazepine. Es handelt sich um ein verschreibungspflichtiges Betäubungsmittel, welches zum Teil dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt. Die Anwendung ohne Erlaubnis oder ärztliche Verschreibung ist strafbar.

Wann wird das Medikament eingesetzt und welche Beschwerden soll es mindern?

Tetrazepam wird vorrangig bei starken Schmerzen eingesetzt, insbesondere bei schmerzhaften Muskelverspannungen, die als Folge von Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen auftreten können. Aber auch bei anders gelagerten Schmerzen wird das Medikament eingesetzt. Weiterhin kann auch eine pathologisch erhöhte Spannung der Muskulatur behandelt werden. Auch psychische Erkrankungen und Symptome wie z. B. eine Angststörung oder eine Panikattacke können mittels Tetrazepam gelindert werden. Es können sämtliche neurologische, physische, psychische und psychosomatische Beschwerden behandelt werden.

Tetrazepam wird vorrangig bei starken Schmerzen eingesetzt.

Tetrazepam wird vorrangig bei starken Schmerzen eingesetzt.

Wie wirkt es?

Tetrazepam wirkt vorrangig im zentralen Nervensystem und hemmt dabei Nervenreize und Funktion der entsprechenden Hirnsynapsen. Das Medikament reduziert erheblich die Empfindsamkeit der Neuronenmembran, setzt den Muskeltonus herab und verfügt des Weiteren noch über eine angstmindernde, betäubende und beruhigende Wirkung. Im Gegensatz zu anderen Schmerzmedikamenten wie Ibuprofen oder Voltaren kann schnell eine physische sowie psychische Abhängigkeit eintreten.

Im Bereich der Nebenwirkungen dieses Medikamentes können sich Müdigkeit, Reaktionsunfähigkeit, Halluzinationen, Muskelschwächen sowie Depressionen ergeben. Alkohol sowie weitere Medikamente oder Drogen, die auf das zentrale Nervensystem einwirken, können die Wirkung von Tetrazepam erheblich verstärken.

Was ist der Hauptwirkstoff von Tetrazepam?

Der Hauptwirkstoff ist Benzodiazepin. Hierbei handelt es sich um eine Arzneimittelgruppe. Es ist auch als Monopräparat erhältlich unter der Bezeichnung Musaril. Allerdings sind hier noch einige weitere Präparate auf dem Markt. Benzodiazepin ist ein Beruhigungsmittel. Diazepam bezeichnet die Leitsubstanz. Dieser Hauptwirkstoff wird zu den sogenannten Psychopharmaka gezählt. Bei Einnahme kommt es zu einer Verbindung mit den entsprechenden Rezeptoren, die sich im zentralen Nervensystem befinden. Nervenzellen werden bezüglich ihrer Erregbarkeit geschwächt. Als gefährliche Nebenwirkung können ein extremer Blutdruckabfall oder eine Atemlähmung auftreten. Benzodiazepin hat ein hohes Abhängigkeitspotenzial.

Voltaren

Voltaren ist ein Entzündungshemmer und ein Schmerzmittel, welches als Gel äußerlich aufgetragen wird. Voltaren gibt es aber auch in Tablettenform. Das Schmerzgel enthält den Wirkstoff Diclofenac. Durch das Diclofenac in dem Gel und in den Tabletten werden die entzündlich bedingten Schwellungen und Schmerzen reduziert. Durch die wasserhaltige und alkoholhaltige Basis hat das Schmerzgel noch dazu eine kühlende Wirkung.

Wofür wird Voltaren angewandt?

 

Voltaren ist ein Entzündungshemmer und ein Schmerzmittel, welches als Gel äußerlich aufgetragen wird.

Voltaren ist ein Entzündungshemmer und ein Schmerzmittel, welches als Gel äußerlich aufgetragen wird.

Die Anwendungsgebiete werden bei Voltaren als Schmerzgel in 2 Punkten unterschieden. Zum einen gibt es die Anwendungsgebiete bei Erwachsenen. Bei rheumatischen Erkrankungen der Weichteile

  • Sehnenscheidenentzündung
  • Schleimbeutelentzündung
  • Entzündungen im Muskel und Kapselbereich
  • Sport und Unfallverletzungen
  • Verstauchungen
  • Prellungen
  • Zerrungen

Die Anwendungsgebiete bei Jugendlichen über 14 Jahre sind:

  1. zur Kurzzeitbehandlung
  2. zur lokalen Behandlung von Schmerzen wie
  • Prellungen
  • Zerrungen
  • Verstauchungen

Muskelverspannung und andere Schmerzen

Die Auswahl an verschiedenen Schmerzmitteln ist recht hoch, viele Produkte können ohne ein Rezept in der Apotheke käuflich erworben werden. Allerdings ist immer darauf zu achten, dass die Medikamente nur für eine kurze Anwendungsdauer ausgelegt sind. Für eine längere Anwendung muss ein Arzt zurate gezogen werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Schmerzen zu bekämpfen.

Musaril

Dies ist ein Medikament, welches den Wirkstoff Tetrazepam enthält. Unter anderem wird dieses Arzneimittel bei Patienten mit Epilepsie eingesetzt. Musaril ist nicht freiverkäuflich in der Apotheke erhältlich, sondern muss von einem Arzt verschrieben werden.

Ibuprofen

Ibuprofen ist den meisten Menschen in der Tablettenform sehr bekannt. Das Anwendungsgebiet ist breit gefächert, so ist Ibuprofen ein Schmerzmittel, das bei Kopfschmerzen genauso gut wirkt wie bei einem akuten Gichtanfall.

Voltaren als Filmtabletten

Die Tablettenform von Voltaren kann verschieden sein, zum einen gibt es Dragees, magensaftresistente Tablette, Filmtablette oder Weichgelatinekapsel. Die Wirkung bei der Einnahme einer magensaftresistenten Tablette kann sich etwas verzögern. Der Wirkstoff Diclofenac wird zwar freigesetzt aber aufgrund der Beschaffenheit dieser Tablette dauert das länger als gewöhnlich. Bei akuten Schmerzen empfiehlt sich eine Filmtablette, oder eine Weichgelatinekapsel einzunehmen.

Wann dürfen Voltaren Tabletten nicht eingenommen werden?

Nicht eingenommen werden darf Voltaren bei einer Überempfindlichkeit des Wirkstoffes Diclofenac. Bei ungeklärten Blutbildstörungen. Magen oder Zwölffingerdarmgeschwüren. Es gibt noch weitere Punkte, bei denen das Medikament nicht eingenommen werden darf. Hierzu gibt der Arzt oder Apotheker gerne Auskunft. Die Packungsbeilage beschreibt auch ganz genau, wie dieses Medikament eingenommen werden muss und bei welchen Vorerkrankungen dies nicht genommen werden darf.

Musaril

Musaril ist ein Arzneimittel (Wirkstoff Tetrazepam) aus der Medikamentengruppe, Benzodiazepine. Das Tetrazepam ist eine psychogene Substanz, das heißt der Wirkstoff beeinflusst die Psyche. Aus diesem Grund wird ab August 2013 eine Neuzulassung von Benzodiazepinen vorübergehend ruhen.

Wie wirkt Musaril? Wofür wendet man es an?

Der Hauptwirkstoff des Musaril, ist Tetrazepam und dieses ist ein Muskel entspannendes, (muskelrelaxierendes) angstdämpfendes und ruhig stellendes (sedierendes) Medikament. Der Wirkstoff Tetrazepam hat eine entspannende Wirkung, bezogen auf die Muskulatur und wird somit bei schmerzhaften Muskelverspannungen eingesetzt, auch nach Wirbelsäulen Verletzungen und Erkrankungen. Auch bei neurogenen Kontrakturen, krankhaft gesteigerter Muskelspannung und spastischen Syndromen wird es eingesetzt. Im Bereich der neurologischen Erkrankungen, wird Tetrazepam, auch bei Anststörungen und Panikatacken eingesetzt. Darum ist eine Musaril Gabe bei leichten Muskel Verspannungen, mit Mitteln wie Ibuprofen oder Voltaren, besser geeignet und das Musaril erst bei sehr starken und krankhaften Verspannungen angebracht.

Nebenwirkungen von Musaril

Musaril ist ein Arzneimittel aus der Medikamentengruppe, Benzodiazepine.

Musaril ist ein Arzneimittel aus der Medikamentengruppe, Benzodiazepine.

Zunächst kann es zu erhöhter Müdigkeit kommen, zu Benommenheit, Übelkeit, Erbrechen, Unsicherheit beim Gehen und verlangsamten Reaktionen führen. Dazu können Halluzinationen, weswegen auch in den ersten Tagen der Einnahme besser ist, keine Maschinen und Fahrzeuge zu führen. Es kann auch eine Wirkungsumkehr eintreffen. Das heißt, es kommt vermehrt zu Schlaflosigkeit, Erregungszuständen, Angst, Wutanfällen und Muskelkrämpfen. Tetrazepame können zu Hautirritationen führen, weswegen genau vor Einnahme geprüft werden sollte wie hoch der Nutzen und das Risiko sind.

Kann Musaril abhängig machen?

Ja, kann es. Wie andere Arzneimittel der Benzodiazepine, kann eine regelmäßige Einnahme, auch schon nach kurzer Einnahmedauer, zu einer gewissen Abhängigkeit führen. Aus diesem Grund ist, nach Beendigung der Therapie, dafür Sorge zu tragen, dass sich das Medikament langsam ausschleicht. Die Dosierung wird also langsam zurück gefahren und das Medikament so ganz abgesetzt.

Alternativen zur medikamentösen Behandlung

Gegen krankhafte und schmerzhafte Verspannungen, sind immer eine Lockerung und ein Bewegen der Muskulatur angebracht. Selbst bei anfänglichen vermehrten Beschwerden, kann eine manuelle Krankengymnastik, gepaart mit Wärmebehandlung, wie Fango, oder Wechselstromanwendungen, einer Verbesserung dienen. Desweiteren ist gegen Anspannung und Verspannung, die Entspannung das Beste Mittel. Als Entspannungsmethode eignet sich besonders, das autogene Training, welches man innerhalb einer Gruppe erlernen kann.

Des Weiteren sind Muskelrelax Entspannungen, wie zum Beispiel nach Jacobsen, besonders gut geeignet. Muskelrelax Therapie nach Jacobsen erlernt man innerhalb von Gruppen, aber auch mit Hilfe einer CD oder eines Buches. Leichtes Herz-Kreislauf Training und Tees, sowie Entspannungs- Musik dienen ebenfalls zur Entspannung.

Ibuprofen

Neben Acetylsalicylsäure und Diclofenac ist Ibuprofen eines der am häufigsten eingesetzten Schmerzmittel. Wegen seiner sauren Beschaffenheit kann Ibuprofen im Gegensatz zu beispielsweise Metamizol oder Paracetamol auch gegen Entzündungen eingesetzt werden. Ibuprofen, kurz oft auch Ibu genannt, kann gut in das entzündete Gewebe eindringen.

Die Wirkung von Ibuprofen

Das Arzneimittel Ibuprofen wird zur Behandlung von leichten bis mittleren Schmerzen eingesetzt und zur Behandlung von Entzündungen, etwa bei schmerzhaften Gelenksentzündungen oder rheumatischen Erkrankungen. Als weitere Wirkung kann Ibuprofen auch Fieber senken. Das Medikament zählt zur Klasse der NSAR, also nicht steroidalen Antirheumatika. Zudem ist es zu den Nichtopioden-Analgetika, ist also kein suchtauslösendes Opioid.

Die Einsatzgebiete von Ibuprofen

Häufig eingesetzt wird Ibuprofen zur Behandlung rheumatischer Gelenkserkrankungen. Dabei lindert es Schwellungen, Entzündungen und Schmerzen. Daneben wird es in mehr oder weniger hoher Dosis auch gegen:

Das Arzneimittel Ibuprofen wird zur Behandlung von leichten bis mittleren Schmerzen eingesetzt.

Das Arzneimittel Ibuprofen wird zur Behandlung von leichten bis mittleren Schmerzen eingesetzt.

  • Gicht
  • Kopfschmerzen
  • Zahnschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Sportverletzungen, wie Bänderrissen
  • Migräne
  • Mittelohrentzündungen
  • Mandelentzündungen
  • Regelschmerzen

eingesetzt.

Die Dosierung

Das Medikament wird in unterschiedlichen Darreichungsformen vertrieben. So gibt es Ibuprofen als Kapsel, Tablette, Saft, Zäpfchen, Salbe oder Granulat. Auch bei den Dosierungen gibt es unterschiedliche Größen. Bis zu einer Dosis von 400mg ist das Arzneimittel frei in Apotheken erhältlich. Dosen über 400mg müssen vom Arzt verschrieben werden. Das Wirkspektrum ist von der Dosis abhängig. Niedrige Mengen zwischen 200 bis 800mg wirken bei Erwachsenen hauptsächlich schmerzstillend und fiebersenkend. Erst höhere Dosen bis 2.400mg am Tag wirken entzündungshemmend.

Ibuprofen bleibt etwa zwei bis drei Stunden in konstanter Konzentration im Blut. Die Abbauprodukte werden vor allem über die Niere und teilweise über die Leber ausgeschieden. Das Medikament kann im Gegensatz zu Acetylsalicylsäure auch bei Kindern angewandt werden. Bereits Frühgeborene werden damit behandelt. Mit Hilfe von Ibuprofen versucht man das unreife Herz bei seiner Tätigkeit zu unterstützten. Dabei hilft das Medikament den noch persistierenden Ductus arteriosus Botalli, also die Verbindung zwischen arteriellem und venösem System zu verschließen.

Die Nebenwirkungen

Bei der Einnahme kommt es häufig zu Magenschmerzen, Durchfall und Übelkeit. Nur selten treten Kopfschmerzen, Schwindel sowie ein reversibler Sehschärfeverlust auf. Häufige Anwendungen können zu Magenblutungen und sogar zum Magendurchbruch führen, wie aber auch bei Diclofenac oder Acetylsalicylsäure. Eine längerfristige Ibuprofen-Einnahme sollte deshalb nur zusammen mit einem entsprechenden Magenschutz durchgeführt werden.

Dabei empfehlenswert sind Arzneimittel die die Magensäureproduktion vermindern, etwa Protonenpumpenhemmer wie Pantoprazol oder Omeprazol. Parallel zu Ibuprofen sollten keine steroidalen Schmerzmittel, etwa Cortison eingenommen werden. Denn hierdurch würde sich das Blutungsrisiko zusätzlich noch erhöhen. Auch bei Patienten mit entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen beispielweise Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa sollten Ibu nicht einnehmen, das es einen Krankheitsschub auslösen könnte.

Andere Schmermittel

Zu den weiteren Schmerzmittel zählen beispielsweise Musaril, Voltaren oder Tetrazepam. Gerade letzteres wird allerdings nur bei stärkeren Beschwerden eingesetzt, da es zu den Muskelrelaxen zählt.

Arzneimittel

Durch das in Deutschland gültige Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz wird genau geregelt, für welche Arzneimittel eine Zuzahlung von den Patienten geleistet werden muss und in welcher Höhe. Generell gilt, das nur Erwachsene eine Zuzahlung zu Arzneimitteln leisten müssen. Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 18 Jahren sind von dieser Zuzahlung automatisch ohne Antrag befreit.

Höhe der gesetzlich festgelegten Zuzahlung bei Arzneimitteln

Die Kosten für verschreibungspflichtige Arzneimittel werden von den Patienten und den Krankenkassen übernommen. Rezeptfrei erhältliche Arzneimittel müssen von den Patienten selbst bezahlt werden. Hat der Arzt dem Patienten ein Medikament verschrieben, dann erhält dieser die verschriebenen Arzneimittel in der Apotheke. Die zuständige Krankenkasse übernimmt die Kosten dafür, der Patient muss nur den gesetzlich festgelegten Eigenanteil zahlen. Dieser Eigenanteil beträgt in der Regel 10 % von Medikamentenpreis, ist allerdings auf 5 Euro Mindestbetrag und 10 Euro Höchstbetrag pro Medikament begrenzt. Sind verschriebene Arzneimittel billiger als 5 Euro, muss der Patient die gesamten Kosten selbst tragen.

Zuzahlungsbefreiung für günstige Arzneimittel

Rezeptfrei erhältliche Arzneimittel müssen von den Patienten selbst bezahlt werden.

Rezeptfrei erhältliche Arzneimittel müssen von den Patienten selbst bezahlt werden.

Mittlerweile gibt es bereits verschiedene Arzneimittel, für die auch Erwachsene keine Zuzahlung leisten müssen. Die Kosten für die Arzneimittel, auf die das zutrifft, werden von der Krankenkasse in vollem Umfang übernommen. Das ist möglich, weil die Krankenkassen durch Inkrafttreten des Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetzes im Jahr 2006 die Möglichkeit bekommen haben, mit bestimmten Medikamentenherstellern eigene Rabattverträge abzuschließen. Die entsprechenden Medikamente werden ohne Zuzahlung an die Patienten ausgegeben. Diese Regelung Versicherte aller Krankenkassen und dient den Ärzten als Ansporn, gerade diese Medikamente zu verschreiben.

Voraussetzungen für die Abgabe rabattbegünstigter Medikamente

Zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten, die ohne eine Zuzahlung an die Patienten abgegeben werden, gehören nicht nur Spezialmedikamente, sondern auch Medikamente die gegen die so genannten „Volkskrankheiten“ wie Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Magen- und Verdauungsprobleme etc. eingenommen werden. Verschreibt der Arzt diese Medikamente, die auch als „Generika“ bezeichnet werden, muss garantiert sein das diese in Bezug auf Medikamente die nicht durch Rabattverträge ohne Zuzahlung abgeben werden:

  • in den Wirkstoffen identisch sind,
  • in der Wirkstoffstärke übereinstimmen,
  • in der gleichen Packungsgröße erhältlich sind,
  • das die Anwendungsgebiete identisch sind und
  • eine vergleichbare Darreichungsform besitzen.