MotivationWie sie sich nach dem Winter wieder zum Sport motivieren!

Gute Vorsätze hat sicher jeder Deutsche zum Jahreswechsel gehabt. Aber dann kommen meistens diverse „Wenns“ und „Abers“ ins Spiel – und damit sinkt die Motivation, die guten Vorsätze auch umzusetzen. Wie motiviert man sich nach dem Winter dazu, wieder mehr Sport zu treiben?

Kälte und Regen stellen für viele Menschen ausreichend gute Gründe dar, die geplanten Trainingseinheiten auf den nächsten Tag zu verschieben. Dazu addiert sich das erhöhte Schlafbedürfnis in der dunklen Jahreszeit. Die Lust auf die gewohnte Joggingrunde vor dem Bürotag kann einem da schon abhandenkommen. Eine gestärkte Motivation schafft man sich beispielsweise dadurch, sich wintertaugliche Laufkleidung anzuschaffen. Man kann zusammen mit willigen Kollegen oder Nachbarn eine Runde joggen. Die Bereitschaft, sich vor dem gemeinsamen Frühsport zu drücken, ist dann nicht mehr ganz so groß. Zusammen setzt man seine Vorsätze leichter um.

Gute Gründe für seine ersten Bewegungseinheiten zu finden, stärkt die Motivation. Das Auftreten erster Alterszipperlein, zunehmendes Übergewicht, der angepeilte Nikotinverzicht oder ein erkennbarer Mangel an einer attraktiven Bikinifigur können solche Gründe darstellen. Das Ziel kann aber auch sportlicher Natur sein. Sich eine Fahrradreise durch Island oder einen Halbmarathon als Ziele vorzunehmen, kann zu erhöhter Leistungsbereitschaft motivieren. Unsere Motivation ist essenziell für alle Unternehmungen. Das erkannte schon der historische Gautama Buddha, der alles Tun und Nicht-Tun zugrunde liegenden Motivation bewertete. Auch für das, was wir unterlassen, gibt es bewusste oder unbewusste Motive. Diese zu ermitteln, ermöglicht uns, bewusst dagegen an zu arbeiten.

Was ist wichtig, wenn jemand wieder mit dem Sport beginnt?

Zunächst sollte jeder Sporttreibende sich für den ausgeübten Sport fit machen. Skigymnastik bereitet einen auf den Skiurlaub vor. Hallentraining bereitet Tennisspieler auf die Outdoor-Matches vor. Dehnen und Aufwäremen sind die Zauberwörter:  Läufer wärmen sich vor dem Waldlauf auf und dehnen die Muskeln vorab. Sie wählen sichere und gut ausgeleuchtete Strecken von moderater Länge. Neueinsteiger steigern sich nach und nach zur gewünschten Kilometerzahl. Wer Fitness-Training als Alternative ansieht, kann sich an „Gruseltagen“ oder zur Vorbereitung auf dem Laufband warm laufen. Massagen halten die Muskeln beweglich. Sich zum Wiedereinstieg viel vorzunehmen, blockiert die Motivation eher. Zu hoch gesteckte Ziele erschlagen die Motivation, statt sie zu beflügeln.

Joggingfans sollten lieber jeden zweiten Tag 5-10 Kilometer joggen, als einmal je Woche 60 Kilometer schaffen zu wollen.

Etwas zur Gewohnheit zu machen, motiviert einen leichter.

Innere Widerstände beruhen oft auf faulen Ausreden. Hat man sich aber am Vorabend schon seine Sportschuhe in den Weg gestellt, ist das eine motivierende Erinnerung an die guten Vorsätze. Wer nach den Feiertagen wieder mit dem Sport beginnen möchte, sollte baldmöglich eine Routine etablieren und sich Erinnerungsmarker schaffen. Gut ist es auch, wenn jemand Alternativen ins Auge fasst, wenn das Wetter mal zu schlecht ist. Zimmergymnastik ist immer noch besser als gar kein Sport. Ein virtuelles Sportstudio bietet Motivation genug, um trotzdem zu Bewegungseinheiten zu kommen.

Welche Gefahren bringt Sport von 0 auf 100?

Gemeinsam motivieren!

Gemeinsam motivieren!

Wer ohne viel Training gleich mit einem Langstreckenlauf oder Triathlon-Schwimmtraining beginnt, gefährdet seinen Erfolg. Auch nach kleineren Sportpausen sollten Sportbegeisterte erst ein Aufbautraining absolvieren. Dazu ist ein Trainingsplan nützlich. Heute kann jeder mit Fitness-Apps und Fitness-Armbändern seine Werte ablesen und langsam steigern. Wer sich in dieser Aufwärmphase Ziele vornimmt, sollte als erstes auf der Liste den Genuss am Tun führen.

Später, wenn der Fitnesslevel des Vorjahres wieder erreicht ist, wechselt man zu sportlichen Zielsetzungen. Auch diese sollten im Wohlfühlbereich gehalten werden. Was man sich abquälen muss, tut einem am Ende nicht wirklich gut. Es erhöht die Verletzungsgefahr und den inneren Widerstand gegen die nächsten Trainingseinheiten.

Wer von 0 auf 100 in den Sport startet, tut sich keinen Gefallen. Vom Muskelfaserriss bis zum Erschöpfungsbruch ist alles drin. Die Motivation sollte ebenfalls eine Steigerung erfahren. Jede Mehrleistung, die innerhalb des Wohlfühlbereiches stattfindet und einem guttut, sollte einer Belohnung würdig sein. Belohnungen motivieren dazu, weiterzumachen. Bevor man sich wieder stärker belastet, sollte bei fortgeschrittenem Alter immer eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Wer irgendwo Schmerzen verspürt, hat eine geringere Motivation als jemand, der weiß, dass er kerngesund und optimal belastbar ist. Möglicherweise rät einem der Arzt auch zu einer etwas moderateren Sportart als der, die man bisher für sich als geeignet ansah. Viele Erkrankungen in der Lebensmitte machen sich zunächst nicht bemerkbar. Manches kann mit einer Ernährungsumstellung rückgängig gemacht werden.

Solche Überlegungen sind wichtig, um in einer gewählten Sportart optimale Leistungen erbringen zu können. Wer ohne Rücksprache mit dem Hausarzt mit Verve in das Marathontraining einsteigt, bezahlt das unter schlechten Bedingungen – beispielsweise wegen einer unerkannten Herzmuskelentzündung oder einer Atemwegserkrankung wie Asthma – mit dem Leben.

Welche Sportarten sind besonders geeignet?

Sportarten, die die Muskeln und Gelenke schonen, sind für den Einstieg nach längerer sportlicher Pause besonders geeignet. Fußballer gehen nach einer Operation oder einer auskurierten Zerrung langsam an das Training heran. Dann steigen sie in ein moderates Trainingsprogramm ein. Dieses wird überwacht. Einen Teil des Programms können die Rekonvaleszenten im Fitnessstudio absolvieren. Zum Beispiel sind ein Ergometer, ein Rudergerät oder ein Laufband geeignete Fitnessgeräte, um Muskelaufbau zu betreiben und die Belastbarkeit wieder zu erhöhen. Auch regelmäßiges Yoga, Schwimmen oder Pilates können die Muskeln in den sportarmen Wintermonaten beweglich und weich halten. Powerwalking ist eine gute Vorbereitung, um später verletzungsfrei längere Querfeldeinstrecken zu bewältigen. Triathleten können auf dem Heimtrainer und in der Schwimmhalle den Körper fit halten.

Länger anhaltende körperliche Inaktivität verlangt einen moderaten Wiedereinstieg. Dieser kann auch durch andere Sportarten als die eigentlich ausgeübte erfolgen.

  • Fahrradfahren,
  • Schwimmen,
  • Gymnastik,
  • Yoga,
  • Walking oder
  • Gerätetraining im Sportstudio

können in den dunklen Monaten motivieren, gar nicht erst komplett aus der gewohnten Bewegungsfrequenz zu fallen. Der Muskelaufbau geschieht ohnehin in den Ruhephasen. Ein ständig übersäuerter Körper ist unwillig und zudem verletzungsanfällig. Besser ist es, das Training mit Freude zu absolvieren und ohne falschen Ehrgeiz wieder einzusteigen. Die Sportart spielt dabei meist nicht eine so große Rolle. Wichtig ist, dass es zu keinem nennenswerten Muskelabbau oder Gewichtszuwachs kommt.

Mit welchen Mitteln kann man sich einfach motivieren?

Einfach machen und Anfangen ist oft die halbe Miete!

Einfach machen und Anfangen ist oft die halbe Miete!

Jeder kann sich motivieren, indem er

 

  • sich Mitstreiter sucht
  • sich einem Sportverein anschließt
  • Trainingsapps nutzt
  • sich ein realistisches Ziel setzt
  • einen umsetzbaren Trainingsplan erstellt
  • sich Belohnungen für erbrachte Leistung gönnt
  • die Freude an der Sache nie aus dem Auge verliert
  • und einen Sport wählt, der ihn begeistert.

 

Ein virtuelles Sportstudio ist für die Zeiten, in denen es regnet oder schneit, keine schlechte Idee. Wenn man dort nur eine Yogastunde mitmacht oder eine Stretching-Einheit einlegt, ist man mit den Fitnessbemühungen weiter gekommen.

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