Schöne und gesunde Zähne wünschen sich viele Menschen. Das liegt gleich an mehreren Gründen. Zum einen sind die Zähne in der Regel direkt im Blickbereich eines Gesprächspartners und daher bei einem Lächeln deutlich sichtbar. Deshalb sind intakte und möglichst weiße Zähne auch ein Faktor, der eng mit dem Erleben von Attraktivität bei einem Menschen verbunden ist. Zum anderen sind gerade die Zähne ein Bestandteil im menschlichen Körper, bei denen Gesundheit und Schönheit nicht selten in einem engen Zusammenhang miteinander stehen. A und O für die Zahngesundheit ist die richtige Pflege. Der folgende Überblick zeigt, warum gesunde Zähne so wichtig sind und was jeder dafür tun kann.

Warum sind gesunde Zähne so wichtig?

Die Gesundheit der Zähne ist vor allem drei Gründen entscheidend für das Wohlbefinden eines Menschen. Der wichtigste Grund für einen konsequente und kompentente Zahnpflege ist es, die typischen Erkrankungen von Zahn und Zahnfleisch, also Karies und Parodontose mit ihren schwerwiegenden Spätfolgen wie Schmerzen, Zahnfleischschwund, zu verhindern. Zudem vermeidet die regelmäßige Mundhygiene auch Mundgeruch.

Als zweites ist die Zahngesundheit, was immer noch viele nicht wissen, auch ein entscheidender Faktor für die Funktionsfähigkeit von Magen und Darm. Als erster Baustein in einer ausgeklügelten Verdauungskette sorgen gesunde Zähne für die erste Zerkleinerung der aufgenommenen Nahrung. Dadurch werden Magen und Darm nicht belastet und die Zähne tragen zum Wohlbefinden rund um den Verdauungstrakt bei.

Durch die regelmäßige Mundpflege und Zahnarztbesuche wird auch die Vollständigkeit und korrekte Anordnung des Gebisses begünstigt. Auch dies trägt zum Wohlfühlen bei, da Fehlstellungen im Kiefer auch die Nachtruhe beeinträchtigen, über Verspannungen zum Beispiel Kopfschmerz auslösen sowie die Statik der Wirbelsäule und damit die natürliche Haltung negativ beeinflussen können.

Was sollte man für gesunde Zähne tun?

Rund um die Zahngesundheit gibt es eine Menge Maßnahmen,die jeder in seinen Alltag beziehungsweise seine persönliche Pflegerituale einbeziehen sollte. Das beginnt mit einer ersten Zahnsanierung durch den Zahnarzt, falls diese notwendig sein sollte. Ist mit den Zähnen alles in Ordnung, ist trotzdem einmal im Jahr der Gang zum Zahnarzt fällig, der schon kleinste Probleme erkennen und beheben kann. Zudem empfiehlt es sich, ein bis zwei Mal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung durch eine dafür speziell ausgebildete Prophylaxehelferin machen zu lassen, die man in jeder guten Praxis findet. Hier wird unter anderem der Zahnstein entfernt, der nicht nur unschön aussieht, sondern auch eine Stelle bildet, die Bakterien eine besonders gute Angriffsfläche bietet.

Abseits der Praxis ist im Alltag die tägliche Zahnpflege gefragt. Dies beinhaltet jedoch nicht nur das Zahneputzen und ein ansschließendes Mundwasser gegen verbliebene Bakterien und für frischen Atem. Auch das Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder einem Interdentalbürstchen ist nötig. Für das Entfernen von Speiseresten beziehungsweise Bakterien auf der Zunge gibt es zudem spezielle Zungenschaber.

Wie oft und mit welcher Zahnbürste sollte man seine Zähne putzen?

Oft kursieren in Sachen Zähneputzen immer noch Gerüchte, die sich auf das Motto „viel hilft viel“ reduzieren lassen. Das ist im Hinblick auf den korrekten Umgang mit der Zahnbürste aber bei weitem nicht richtig. Zunächst reicht es in den meisten Fällen aus, die Zähne zweimal täglich zu putzen. Dies sollte man – auch am Morgen – nach den Mahlzeiten tun, um die Speisereste zu entfernen.

Auch bei der Wahl der richtigen Zahnbürste kann Übertreiben mehr schaden als nützen: Eine zu harte Bürste kann (genauso wie zu häufiges Zähneputzen oder die dauerhafte Verwendung von stark abrasiven Zahnpasten) den Zahnschmelz schädigen und zu empfindlichen und später sogar kaputten Zähnen führen. Eine Zahnbürste mit mittelharten Borsten reicht in den meisten Fällen aus. Wer sensible Zähne hat und bei Berührung mit kalten, heißen oder süßen Speisen mit Schmerzen konfrontiert wird, kann auf eine weiche Zahnbürste und eine Zahnpasta für sensible Zähne und bei Zahnschmerzen zurückgreifen, um diese Probleme nicht zu verstärken und gegebenenfalls sogar zu lindern.

Was verfärbt Zähne und wie bekommt man sie wieder weiß?

Zunächst ist die individuelle Zahnfarbe, die jemand besitzt, einfach genetisch festgelegt. Was der einzelne daraus macht, hängt jedoch ganz von den persönlichen Verhaltensweisen ab. Zu den klassischen Verfärbungsfaktoren gehört Nikotin, das auch ein wichtiges Kriterium im Hinblick auf die Bildiung von Zahnstein ist. Kaffee, Tee und Rotwein sind ebenfalls typische Killer der natürlichen Zahnfarbe und hinterlassen hässliche Flecken auf den Zähnen.

Gesunde Zähne sind das A und O für ein gesammtes Wohlbefinden!

Gesunde Zähne sind das A und O für ein gesammtes Wohlbefinden!

Da sich viele nicht nur gesunde Zähne, sondern auch attraktive Zahnreihen wünschen, ist der Wusch nach einer Aufhellung oft groß. Es wurden daher eine Menge Methoden entwickelt, die die Zähne auf Wunsch um verschiedene Grad aufhellen.

Hierzu gehören:

  • spezielle Zahnweiß-Zahnpasten. Sie haben einen hohen Abrasivitätsgrad durch kleine Partikel. Achtung: Sie beseitigen nicht nur Verfärbungen, sondern können auch den so wichtigen Zahnschmelz angreifen.
  • Bleaching-Produkte aus dem Internet, die mithilfe von Wasserstoff den Zahn aufhellen. Achtung: Da das Bleaching die Zähne stark belasten kann, ist grundsätzlich eine Zahninspektion beim Zahnarzt anzuraten.
  • Home-Bleaching: Hier untersucht der Zahnarzt, ob es sich um gesunde Zähne handelt und macht einen Abdruck. Mit dessen Hilfe werden spezielle Schienen angefertigt, in die das Bleichgel gegeben wird, das der Patient dann zu Hause aufträgt. Achtung: Bleaching kann keine Kronen oder Zahnfüllungen aufhellen!
  • Bleaching beim Zahnarzt mit hochdosierten Wasserstoff-Produkten. Achtung: nichts für schmerzempfundliche Zähne beziehungweise Patienten!

 

Wichtig: Von Hausmitteln wie der Verwendung vonn Backpulver ist unbedingt abzuraten. Dies kann die Zähne zwar durchaus aufhellen, führt aber in vielen Fällen zu einer unwiderbringlichen Zerstörung der Zahnsubstanz, sodass keine gesunden Zähne mehr vorhanden sind!

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