Schwere Beine kommen nicht nur bei älteren Menschen und Senioren vor. Schon im mittleren Alter machen sich körperliche Anfälligkeiten bemerkbar, diese sind meist nur eine vorübergehende Erscheinung. Nach starken Belastungen können schwere Beine völlig normal sein, treten schwere Beine allerdings öfters auf, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Oft sind schwere Beine ein Anzeichen für weitere Erkrankungen.

Wie machen sich schwere Beine bemerkbar?

Schwere, müde Beine können Unwohlsein und mit sich bringen und dem Betroffenen sogar Schmerzen bereiten. Patienten erläutern den Zustand der Beine meist mit: „Meine Beine fühlen sie an wie Blei„. Das Laufen ist anstrengend und Betroffene erzählen oft, das jeder Schritt vorwärts Schmerzen mit sich bringt. Leidtragende werden oft schneller müde und müssen häufiger Ruhepausen einlegen.

Schwere Beine – Ursachen

Vielen Menschen ist bewusst, das der Körper in jungen Jahren deutlich besser funktioniert als im Alter. Ursachen für Schwere Beine sind die starke Beanspruchen genau so wie zu wenig Bewegung. Häufig treten schwere Beine in der Schwangerschaft oder nach dem Joggen auf. Viel trinken und die Beine über dem Herzen ablegen kann für Schwangere eine starke Linderung der Symptome bringen. Auch können Wechselduschenkalt-warm-Wasserwechsel, zur Linderung beitragen.

Schwere Beine in der heißen Jahreszeit

Viele Frauen klagen über schwere, kraftlose Beine, wenn es draußen wärmer wird. Hohe Außentemperaturen, welche die Blutgefäße erweitern sind heir häufig der Grund. Durch die Erweiterung der Blutgefäße, gibt der Körper mehr wärme ab, da die Haut besser durchblutet wird. So kann sich das Blut in den Beinen stauen, da der Regulationsmechanismus nicht mehr richtig funktioniert und die Venenklappen nicht mehr korrekt arbeiten können. Dieser sogenannte Rückstau ist der häufigste Grund für schwere Beine.

Venenschwäche verursacht geschwollene Beine

Ein Zeichen für Venenschwäche können schwere Beine sein. Von dieser Erkrankung sind allein in Deutschland 22 Millionen Menschen betroffen. Weitere Hinweise auf eine Venenschwäche können Kribbeln und Juckreiz in den Beinen sein. Wenn sich in den beinen ein stechender Schmerz bemerkbar macht, ist die Diagnose noch klarer. Dies kann zu Thrombosen und Krampfadern führen, wenn die schwachen Venen nicht behandelt werden. Eine Verbesserung erreichen viele Menschen mit Venenschwäche durch Kompressionsstrümpfe. Eine der häufigsten Ursachen für geschwollene Beine und Venenschwäche sind Bewegungsmangel und Übergewicht. Wird dies erkannt, sollte der Betroffene sofort seine Ernährung umstellen und mehr Bewegung in seinen Alltag einbringen. Menschen mit einer Venenschwäche bemerken dies auch oft auf langen Reisen im Flugzeug oder Bus, durch die fehlende Bewegung kommt es hier zu schweren Beinen. Menschen die betroffen und/oder gefährdet sind, sollten die Beine beim Sitzen nicht übereinanderschlagen imd möglichst viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Das auf und ab gehen im Flugzeug oder Zug kann ebenfalls vorbeugende Wirkung erzielen.

Schwere Beine sind ein häufiges Problem in der Schwangerschaft

Oft kommt es zu schweren Beinen mit Schmerzen, wenn der Hormonhaushalt in der Schwangerschaft verrückt spielt. Hormone sorgen im Körper dafür, dass sich Gefäße und Adern weiten. Bei Schwangeren kommt hinzu, dass sie etwa 20 % mehr Blut durch ihre Venen pumpen müssen als nicht-schwangere Menschen. So kommt es häufig zum Rückstau, da die Venenklappen mit der Situation überfordert sind und nicht mehr richtig funktionieren. Das zusätzliche ungewohnte Gewicht ist eine weitere Belastung für den Körper und kann zu Krampfadern führen.

Bewegungsmangel – häufigster Grund für geschwollene Beine

„Wer rastet, der rostet“, so alt und weise diese Weisheit ist, so zutreffend ist sie auch. Gesunde Venen werden durch regelmäßige Bewegung gestärkt und können so schweren Beinen vorbeugen. Eine Kräftigung der Blutgefäße wird unter anderem durch ein gezieltes Beintraining erreicht, dieses hilft auch die Gelenke zu stützen und verringert die Sturzgefahr im höheren alter. Der ganze Körper profitiert von trainierten Muskeln. Auch helfen ein gestärktes Skelett und eine gut durchblutete Wirbelsäule der Beweglichkeit des kompletten Körpers des Menschen.

Bewegung macht in jedem Alter Spaß und unterstützt den Körper

Die Folgen eines untrainierten Körpers merken die meisten Menschen schon ab dem 30. Lebensjahr. Wer dies früh genug erkennt, kann durch gezieltes Training eingeschränkter Bewegungsfähigkeit und schwacher Muskulatur vorbeugen. Die viele Bewegung ist nicht nur gut bei akuten Problemen mit schweren Beinen, wer sich viel Bewegt, führt ein gesünderes Leben. Viele Zivilisationserkrankungen lassen sich durch regelmäßige Bewegung vermeiden. Durch das viele Sitzen und Stehen in Brüos heutzutage komm es häufig zu geschwollenen Beinen aufgrund von Bewegungsmangel. Das lange Sitzen ist Gift für die Venen und führt häufig zu schwereren Erkrankungen. Das Übereinanderschlagen der Beine gehört bei vielen mit zur Entspannung, doch verhindert das Übereinanderschlagen eine gute Durchblutung der Beine. Wer kann, der sollte jede Gelegenheit nutzen Auch das beliebte Übereinanderschlagen der Beine behindert die Durchblutung. Es macht also Sinn, möglichst jede Gelegenheit zu mehr Bewegung zu ergreifen. Morgens die Treppe ins Büro zu nehmen anstatt den Aufzug, ist nur eine von vielen Möglichkeiten, mehr Bewegung in seinen Alltag zu integrieren.

Fit auf lange Sicht!

Das Rentenalter ist heutzutage kein Kriterium dafür, gebrechlich oder schwach zu sein. Einige Tipps können dabei helfen, das Rentnerdasein aktiv und mit Elan zu gestalten. Regelmäßige Bewegung sollte ein fester Bestandteil im Tagesrhythmus darstellen. Wann damit begonnen wird, liegt ganz im individuellen Ermessen. Einen perfekten oder gar zu späten Zeitpunkt gibt es nicht. Ob Spaziergänge, Gartenarbeit oder Morgengymnastik, jede Art der Bewegung spiegelt sich in der Lebensqualität sowie der psychischen und physischen Gesundheit wieder. Bewegung stellt eine Möglichkeit dar unter Leute zu kommen und neue soziale Kontakte zu knüpfen. Auch sind Vereine oder andere Sportgruppen eine interessante Alternative für Sport in der Gruppe. Hier geht es keinesfalls um Hochleistungssport. Der Spaß und die Bewegung stehen an erster Stelle.

Fit bleiben in den eigenen vier Wänden

Doch nicht jede möchte zum Sport machen in einer Gruppe sein oder gar das Haus verlassen. Wer seine Trainingseinheiten und Bewegung lieber Zuhause ausüben möchte, für den gibt es ein breites Spektrum an Fitnessgeräten, bei denen die Bewegung auch alleine Spaß macht und effektiv ist – Beispiele gibt es hier. Für jede Altersklasse und für jeden Sporttypen gibt es unterschiedliche Sportgeräte. Vieler solcher Sportgeräte sind nicht so teuer wie viele vielleicht denken mögen und eignen sich perfekt für das Training zuhause. Bestimmte Geräte sind auf ein höheres Alter ausgelegt und tragen schonen zur Steigerung der Fitness bei. Betätigungen die Bewegung und Konzentration fördern, sind optimal. Hier ist der Tanz, egal ob Flamenco oder Standard ein sehr gutes Beispiel. Auch sprechen Ballspiele in Zusammenhang mit Musik viele Sinne an – diese Art von Bewegung fördert und fordert Körper und Geist und eignen sich somit für ältere Menschen sowie Senioren wunderbar.