Fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag – das ist die Faustregel der Ernährungsexperten, um den Körper mit sekundären Pflanzenstoffen, Mineralstoffen sowie mit einer täglichen Vitaminzufuhr zu versorgen. Leichter gesagt als getan, denn der Alltag der Verbraucher ist immer stressiger – und darunter leidet die Ernährung. Anstatt Obst als Zwischenmahlzeit zu genießen, wird lieber schnell ein kleines Sand­wich verzehrt. Dabei gibt es Möglichkeiten den Körper, neben den Vitaminen aus Obst und Gemüse, mit Nahrungsergänzungsmitteln ergänzend zu versorgen.

Studie informiert über beliebte Nahrungser­gänzungsmittel

Die gesunde Ernähung kann durch Nahrungsergänzungsmittel erweitert werden. Eine tägliche Vitaminzufuhr ist das A und O.

Die gesunde Ernähung kann durch Nahrungsergänzungsmittel erweitert werden. Eine tägliche Vitaminzufuhr ist das A und O.

Nahrungser­gänzungsmittel gewinnen in Deutschland an Bedeutung. Im Rahmen einer Studie[1] hat die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover gemeinsam mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) untersucht, welche Präparate besonders gefragt sind. Die beliebtesten Nährstoffe waren Magnesium (59,2 Prozent), Vitamin C (52,6 Prozent), Vitamin E (45,3 Prozent), Calcium (37 Prozent) sowie Selen (23 Prozent). Die 1.070 Befragten nahmen im Schnitt 1,5 Produkte zu sich, in erster Linie für ihre Gesundheit oder ihr Allgemeinbefinden. Ältere Menschen konsumieren mehr Präparate als die jüngere Generation.

Die Studienersteller untersuchten auch, ob es zu Überschreitungen der empfohlenen Höchstmengen kam. Diese Werte werden als sogenannte Tolerable Upper Intake Levels bezeichnet. Bei Magnesium kam es bei mehr als jedem Fünften (22 Prozent) zu einer Überschreitung der Höchstmenge. Dadurch resultierten Nebenwirkungen wie Durchfall oder Verdauungsbeschwerden.

Die empfohlene Tagesdosis beachten

Die obige Studie zeigt, dass die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln nur dann sinnvoll ist, wenn ein Defizit vorliegt. Selbst dann müssen die Produkte mit Bedacht – bestenfalls unter der Aufsicht eines Arztes – eingenommen werden.

Zunächst ist also zu prüfen, ob überhaupt ein Vitamindefizit vorliegt. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung verzehren Frauen in Deutschland täglich rund 222 Gramm und Männer 270 Gramm Obst. Damit liegen sie in etwa im empfohlenen DGE-Wert von 250 Gramm pro Tag.

Beim Gemüseverzehr sieht es anders aus. Der DGE empfiehlt in seiner Kampagne 5 am Tag drei Portionen Gemüse in Höhe von 400 Gramm. Diese Empfehlung wird der Nationalen Verzehrsstudie II in 87,4 Prozent aller Fälle unterschritten. Frauen essen täglich nur 243 Gramm und Männer 222 Gramm Gemüse.

5amtag hat sich die Aufklärung über vitaminreiche und gesunde Ernährung auf die Fahne geschrieben

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Das passende Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Vitaminzufuhr finden

Wer zur Gruppe der Verbraucher gehört, die nicht genügend Obst und Gemüse isst, der kann sein Defizit mit passenden Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen. Entscheidend ist, dass das Produkt von hoher Qualität ist und die Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe liefert, die auch in Obst und Gemüse zu finden sind. Ein solches Nahrungser­gänzungsmittel ist Juice PLUS+: Das Präparat besteht aus Gemüse-, Obst- und Beerensorten, die in drei Kapseln vereint werden. Jede Kapsel besteht aus erntefrisch verarbeitetem Gemüse, Beeren sowie Obst. Es kommen keine chemischen Stabilisatoren oder künstliche Farbstoffe beziehungsweise Aromen zum Einsatz.

Jedes Nahrungser­gänzungsmittel enthält einen bestimmten Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen. Verbraucher, die ein Defizit ausgleichen möchten, müssen sich auf der Produktverpackung informieren, wie groß die Anteile der Inhaltsstoffe sind. Ansonsten riskieren sie, wie am Anfang des Artikels beschrieben, dass sie die empfohlenen Höchstmengen überschreiten und unter Nebenwirkungen leiden.

Protokoll über den Gemüse- und Obstverzehr führen

Die Überschreitung der empfohlenen Höchstmengen von Inhaltsstoffen ist eine unangenehme bis gefährliche Angelegenheit, die dringend zu vermeiden ist. Verbraucher sind beraten, ein Protokoll zu führen, indem sie jede Mahlzeit und die aufgenommenen Nährwerte notieren.

Die Protokollführung ist keine leichte Aufgabe, die am Anfang eine gewisse Willenskraft erfordert. Sie ist jedoch von großer Wichtigkeit, um die Tolerable Upper Intake Levels nicht zu überschreiten. Als Protokoll kann ein kleines Heftchen dienen, wo jede Mahlzeit und Zwischenmahlzeit notiert wird. Es gibt es auch Apps für das Smartphone, die diese Aufgabe simpler und komfortabler gestalten. Der Vorteil von Smartphone-Applikationen liegt darin, dass sie in der Regel Datensätze mit den Nährwerten verschiedener Produkte besitzen, sodass man sie nicht erst recherchieren muss.

Eine Alternative zu Apps sind Online-Ernährungstagebücher wie sie die Lebensmitteldatenbank FDDB anbietet. Hier können sich ernährungsbewusste Menschen anmelden und ihren täglichen Konsum protokollieren.

Das Ziel ist eine lebenslange Ernährungsumstellung

Protokoll führen, Nahrungser­gänzungsmittel einnehmen und gesund essen – das alles sind keine kurzfristigen Lösungen, wie man sie von Diäten kennt. Jeder Mensch, der ein gewisses Defizit hat, muss seine Ernährung langfristig – also lebenslang – umstellen.

Eine Ernährungsumstellung erfordert Willenskraft und die Bereitschaft, etwas mehr Zeit (und Geld) in seine Ernährung zu investieren. Lohnenswert ist die Umstellung alle Mal, da Vorsorge bekanntlich die beste Nachsorge ist. Das beweist eine in New York durchgeführte Langzeitstudie[2]. Bis zu 13 Jahre lang wurden über 2.000 gesunde Menschen beobachtet. Diejenigen, die eine traditionell mediterrane Ernährungsweise etablierten, waren einem geringeren Risiko ausgesetzt, an Alzheimer-Demenz zu erkranken. Gleichzeitig ließ bei ihnen die kognitive Leistung weniger stark nach als bei den anderen Studienteilnehmern. Der mediterrane Ernährungsstil ist für seine ausgewogenen Mix aus Früchten, Gemüse, aber auch Fisch und Hülsenfrüchten bekannt.


  1. Studie zu Nahrungsergänzungsmitteln untersucht Konsumverhalten
  2. Scarmeas et al., Ann Neurol, 2006, 59:1239–1247
  3. Bildquelle: bigstock-ID-1331415-by-Kurhan