Scharf sehen ohne Brille oder Kontaktlinsen? Für viele Menschen mit Sehfehlern ein Traum, denn von den Sehhilfen sind viele Patienten genervt. Brad Pitt, Tiger Woods und Anthony Hopkins haben sich unter Anderem schon die Augen lasern lassen, aber nicht nur Prominente haben sich ihre Fehlsichtigkeit mittels Augenlasern korrigieren lassen.

Augenlasern – wie funktioniert das?

Für eine Augenlaserung bedarf es einiger Voruntersuchungen ( Bildquelle: leaf – Bigstock® )

Für eine Augenlaserung bedarf es einiger Voruntersuchungen ( Bildquelle: leaf – Bigstock® )

Die am häufigsten verwendete Methode für das Augenlasern, ist die so genannte LASIK-OP(Laser In Situ Keratomileusis). Die OP läuft nach folgendem Prinzip ab: Nach erfolgreicher Voruntersuchung, wird das Auge genau vermessen und mit Tropfen betäubt. Ein computergesteuertes Messer schneidet die oberste Schicht der Hornhaut ein, sodass sie zur Seite geklappt werden kann. Der Laser trägt nun die erforderliche Masse Hornhaut ab, bevor der Hornhaut-Flap wieder an seinen ursprünglichen Platz geklappt wird.
Ein Eyetracker verfolgt jede Bewegung des zu operierenden Auges. Der Laser wird innerhalb von Millisekunden nachjustiert. So wird verhindert, dass nach einer Bewegung des Auges an der falschen Stelle Gewebe abgetragen wird.
Als weitere Operationsmethoden stehen Lasek, PRK und Epi-Lasik zur Verfügung.
Gearbeitet wird stets mit Kaltlichtlaser, sodass sich das Auge nicht durch den Laser erwärmt.

Was sind die Gefahren und Risiken beim Augenlasern?

In 90-95 % der Fälle wird mit Hilfe der OP ein sehr gutes Ergebnis erreicht, sodass tatsächlich keine Sehhilfe mehr erforderlich ist. In Einzelfällen muss aber in einer weiteren OP nachjustiert werden bzw. eine Sehhilfe getragen werden, weil das Operationsergebnis vom Ziel abweicht.
Einige Tage oder auch Wochen nach dem Augenlasern kann es sein, dass der Patient unter trockenen Augen und einem Fremdkörpergefühl leidet, dies legt sich aber schnell wieder. Eine Überempfindlichkeit gegenüber Blendungen in der Nacht hält möglicherweise noch länger an.
Wie bei jeder Operation birgt auch das Augenlasern die Gefahr einer Infektion oder Entzündung. Dem wird in der Regel durch die Zugabe antibiotischer Tropfen vorgebeugt. Der Patient sollte, die vom Arzt verschriebenen Mittel, unbedingt konsequent anwenden, um eine Entzündung zu vermeiden.

Beratung vor dem Augenlasern

Wer mit dem Gedanken spielt, seine Fehlsichtigkeit mittels OP korrigieren zu lassen, sollte auf jeden Fall mit einem Augenarzt über sein Vorhaben sprechen, meistens ist es besser gleich mehrere Ärzte zu konsultieren, um ein möglichst gute Einschätzung zu bekommen. 
Der Patient wird in diesen Gesprächen über mögliche Risiken aufgeklärt und eingehend über die Behandlung informiert. Wenn man sich zu einer Laser-Operation bereit erklärt, sollte man sich vergewissern, dass man sich in absolute Expertenhände begibt, wie z.B. die Experten von Smileeyes. Diese führen umfangreiche Voruntersuchungen durch und lassen nur Patienten zur Operation zu, bei denen das Risiko für negative Folgen oder unbefriedigende Operationsergebnisse, so gut wie ausgeschlossen ist.

Kann sich jeder die Augen lasern lassen?

Wie bei jeder Art von Operationen, gibt es auch beim Augenlasern Einschränkung bezüglich der Patientenzulassung:

  • Bei Patienten, bei denen sich innerhalb der letzten zwölf Monate, die Fehlsichtigkeit um eine Dioptrie oder mehr geändert hat,
  • Bei Patienten, deren Fehlsichtigkeit außerhalb des Bereichs von -10,0 Dioptrien bis +5,0 Dioptrien liegt,
  • Bei Patienten, die unter einer Hornhautentzündung leiden,
  • Bei Patienten mit zu dünner Hornhaut
  • Bei Patienten, bei denen eine Netzhautentzündung vorliegt

Gute Entscheidung: Augenlasern

Ein Leben ohne Sehhilfe bedeutet, für die meisten Menschen mit Sehschwäche, eine großartige Verbesserung ihrer Lebensqualität. Kontaktlinsen verträgt nicht jeder – und wer sie verträgt, fühlt sich doch oft gestört von ihnen. Viele Arbeitnehmer verbringen ihren Alltag in klimatisierten Büros. Die Klimaanlagen machen die Luft zwar angenehm kühl – aber auch unangenehm trocken. Doch auch ohne Klimaanlage kennen fast alle Kontaktlinsenträger das Problem trockener Augen nach langer Bildschirmarbeit.
Für Manche stehen die ästhetischen Vorteile eines Lebens ohne Brille im Vordergrund, Andere sehen vor allem praktische Gründe, die für eine Augenlaser-OP sprechen. Ob beim Sport, am Strand oder bei bestimmten Berufen – allzu oft ist die Brille ein echtes Ärgernis. Bei Fußball, Handball, Volleyball und ähnlichen Sportarten ist die Brille nicht nur lästig, sondern auch sehr gefährdet – und gefährlich!
Ein Urlaub verliert schnell seine erholsame Wirkung, wenn Kontaktlinse oder Brille verloren oder kaputt gehen. Meist ist es schwer, am Urlaubsort für Ersatz zu sorgen!
Eltern mit kleinen Kindern kennen die große Anziehungskraft, die für die Kleinen von der Brille ausgeht. Wie schnell haben die Kinder die Brille in der Hand. Fingerabdrücke auf dem Glas sind dann das kleinste Problem – schnell kann es auch zu Schäden kommen.
All das ist mit einer Augenlaser-OP Vergangenheit – eine neue Unbeschwertheit wird in Ihr Leben treten!

Bildquelle:
Arcoss – Bigstock®