Leider gibt es viele Frauen, die ungewollt schwanger werden. Sie haben entweder die Pille vergessen oder das Kondom ist gerissen. Zahlreiche Gründe lassen Frauen über eine Abtreibung nachdenken. In den meisten Fällen haben die Frauen Angst vor der Zukunft, finanzielle Probleme oder den Wunsch nach einer Karriere. Ein Baby würde nicht passen: denken betroffene Frauen und Männer! Nur in seltenen Fällen ist ein Gewaltverbrechen für eine ungewollte Schwangerschaft verantwortlich. Dabei entstehen psychische Probleme, eventuelle Streitigkeiten im sozialen Umfeld oder mit dem Lebensgefährten. Es handelt sich hierbei um eine Konfliktschwangerschaft.

Viele Frauen würden gerne ein Kind bekommen, leiden jedoch unter gesundheitlichen Problemen. Die Ungewissheit, ob das eigene Kind gesund zur Welt kommt oder ob es vielleicht unter einer starken Behinderung leidet, lässt ebenfalls viele Frauen über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenken. Doch egal, unter welchen Bedingungen eine Frau schwanger geworden ist, es gibt immer eine Lösung für das jeweilige Problem. Eine Abtreibung gehört nicht dazu! Kritiker sprechen von Mord an einem unschuldigen kleinen Wesen. Denn bereits in der 9. Schwangerschaftswoche ist das Lebewesen vollständig. Es muss nur noch wachsen. Schon in der 6. Woche hat das Kind die nötigen Nerven und erlebt einen Abbruch schmerzhaft.

Viele Gründe gegen einen Schwangerschaftsabbruch

Es gibt reichlich Gründe, die gegen eine Abtreibung sprechen. Viele Frauen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden haben, bereuen es im Nachhinein. Sie haben ein schlechtes Gewissen, machen sich Vorwürfe und sind zu tiefst traurig. Sie denken immer häufiger über das ungeborene und „getötete“ Kind nach. Berichte von Frauen die bereits abgetrieben haben sind vorhanden und sie lesen sich alles andere als schön. Die Abtreibungsmethoden sind grauenvoll und die Lebewesen spüren es! Ultraschallbilder zeigen einen Fötus, was seinen Puls bei einem Abbruch auf 200 Schläge pro Minute beschleunigt. Es tritt um Leben und Tot. Neben den Gewissenskonflikten gibt es noch weitere Gründe, die gegen eine Abtreibung sprechen.

Körperliche Folgen nach einem Schwangerschaftsabbruch

Es können Gebärmutterverletzungen entstehen. Die Gebärmutter ist während einer Schwangerschaft sehr weich. Mit jedem Gerät beispielsweise einem Saugrohr könnte die Gebärmutter durchstoßen werden. Die Folgen davon sind stark anhaltende Blutungen, innere Blutungen und eine Bauchfellentzündung. In einigen Fällen muss die Gebärmutter anschließend direkt entfernt werden. Weitere körperliche Abtreibungsfolgen sind Missbildungen in der Gebärmutter. Diese entstehen durch eine Unterversorgung des Kindes. Ein Schwangerschaftsabbruch hat weitere Folgen, die nachstehend aufgelistet werden:

  • Verwachsungen im Unterleib
  • Unfruchtbarkeit durch Verschluss beider Eileiter
  • Große Neigung zu Fehl- oder Frühgeburten

Die seelischen Folgen nach einem Schwangerschaftsabbruch:

Neben den oben genannten Gewissenskonflikten können heftige seelische Probleme auftreten. Dabei sind Angstgefühle noch die kleinsten Sorgen. Häufig bekommen Frauen Depressionen oder leiden unter Schlaflosigkeit. Es kann ein Absterben des Gefühlslebens entstehen und sogar Hass und Ekel gegen die Sexualität. Viele betroffene Frauen haben eine Wut auf Männer und große Schuldgefühle. Weitere seelische Folgen nachstehend im Überblick:

  • Beziehungsprobleme, die zum Aus führen können.
  • Albträume
  • Selbstmordgedanken/- und Versuche
  • Häufiges Weinen inklusive Schreikrämpfe

Weitere Gründe, die gegen einen Abbruch sprechen:

Als Paar hat man die Verantwortung schon vor der Zeugung eines Kindes zu überlegen, ob es ins Leben passt oder nicht. Es ist eine Pflicht die einfach zu jeder Beziehung dazugehört. Der Bauch gehört nicht der Frau, sondern dem Kind! Wer in schwierigen Situationen ist, kann sich an staatliche, kirchliche und private Hilfsorganisationen wenden. In der heutigen Zeit muss keine Frau abtreiben. Viele Frauen können keine Kinder bekommen, obwohl sie sich so sehr eins wünschen. Wer wirklich kein Kind haben will, sollte es trotzdem austragen, denn es gibt die Möglichkeit der Adoption. Darüber hinaus sind Muttergefühle nicht einfach vorhanden, denn sie entwickeln sich erst während der Schwangerschaft.

Viele Frauen wollen eine Abtreibung, weil es der Partner so möchte. Eventuell droht er mit einer Trennung. Doch das ist absolut kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch. Im Gegenteil: Wenn eine Frau bereits so unter Druck gesetzt und erpresst wird, hat die Beziehung zum Partner langfristig keinen Sinn. Nach einem Abbruch wird die Partnerschaft wahrscheinlich an den Folgen zerbrechen.

Das Muttergefühl gehört zu einem Entwicklungsprozess

Ob es geglaubt wird oder nicht: Jede zweite Schwangerschaft ist anfangs nicht erwünscht. Das Kind wird erst später von der Frau angenommen, denn es handelt sich um einen Entwicklungsprozess. Dieser beginnt bereits mit Anfang der Schwangerschaft! Meistens werden unerwünschte Kinder später genauso geliebt wie Kinder, die geplant waren. Viele Eltern von Wunschkindern haben zu hohe Ansprüche, was die Erziehung angeht. Sie wollen perfekt sein. Doch genau das ist der Grund für Erziehungsschwierigkeiten. Selbst ein Kind, das aus einer Vergewaltigung entstanden ist, kann von seinen Eltern geliebt werden. Gott hat es so vorgegeben.

Ein weiterer Grund gegen einen Abbruch ist, dass jedes Kind ein Recht darauf hat zu leben, auch ein Baby mit eventueller Behinderung. Gerade Kinder, die nicht der „Norm“ entsprechen, haben große Lebensfreude. Sie können ihren Eltern sehr viel zurückgeben, da sie einfach mehr auf sie angewiesen sind. Auch vor der finanziellen Situation sollten Eltern von behinderten Kindern keine Angst haben. Es gibt eine große Anzahl an Heil- und Hilfsmittel, die von den Krankenkassen teilweise oder ganz bezahlt werden. In einigen Fällen wird sogar der behindertengerechte Umbau einer Wohnung von Hilfsorganisationen übernommen. Nicht zuletzt gibt es viele Lebensrechtsvereine, die in solchen Fällen beratend zur Seite stehen und praktische Hilfe anbieten.

Der Fötus spürt einen Schwangerschaftsabbruch

Auch wenn es viele Frauen nicht wahr haben wollen: Der Fötus merkt den Schmerz einer Abtreibung. Schon nach 28 Tagen funktioniert die Schmerzleitung des Babys. Da die meisten Schwangerschaftsabbrüche in der 12. Woche vorgenommen werden, spürt das Baby hautnah, was dort passiert. Dazu gibt es viele erschreckende Bilder im Internet.

 

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