Biochemie

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Biochemie

Biochemie, die „Chemie des Lebens“, die früher auch Physiologische Chemie genannt wurde, ist die Lehre vom Stoffwechsel, d.h. von den chemischen Vorgängen im lebendigen Körper. Als ihr Begründer wird der deutsche Chemiker Friedrich Wöhler angesehen, der als erster Harnsäure aus anorganischen Stoffen gewinnen konnte. Ein Biochemie Studium ist auch heute noch für viele an Medizin interessierte junge Menschen eine Überlegung wert (wobei es allerdings – wie beim Medizinstudium auch – den NC bzw. Numerus Clausus zu berücksichtigen gilt). Die Grundlagen der Biochemie werden natürlich auch im regulären Medizinstudium durchgenommen; doch im Biochemie Studium spielen sie die Hauptrolle.

Jena, die alte und für ihre Naturwissenschaften berühmte Universitätsstadt, ist auch heute noch ein bekannter Standort, um dort Biochemie zu studieren. Wegen der Verbindungen von Chemie und Biologie und Medizin, findet sich die Biochemie auch in der Biotechnologie wieder. Auch wenn der große Börsenhype um die Biotec-Unternehmen abgeflaut ist, erfreut sich das Thema Biotechnologie weiterhin einer gewissen Beliebtheit. Da die Biochemie auf eine fast zweihundertjährige Geschichte zurückgreifen kann, gehören auch alternative Heilmethoden wie die Behandlung mit Schüssler Salzen zu ihrem Repertoire. Kurz gesagt: Die Biochemie nutzt alle Möglichkeiten der Moderne und bewahrt sich dabei ihre Wurzeln.

11 03, 2015
  • Mutationen können positive negative und neutrale Folgen haben (Quelle: Bigstock-ID-56773622-by-Sergey Nivens)

Mutationen – Genfehler mit gravierenden Folgen

By |11.03.2015|

Was haben Laktose-Toleranz, Nacktkatzen, die menschliche Gehirnentwicklung und das Brustkrebsrisiko gemein? Die Antwort ist einfach: Als Ursache aller findet eine Mutation statt.