Besonders ältere Menschen haben Angst vor Parkinson. Das ist verständlich, denn die Schüttellähmung ist eine der häufigsten Erkrankungen des Zentralen Nervensystems älterer Menschen. Der Wunsch nach einem allgemeingültigen Parkinson Selbsttest wird stärker. Es ist sinnvoll, eine beginnende Erkrankung mit den ersten Anzeichen wahrzunehmen, um schweren Folgeschädigungen vorzubeugen. 

Erste Symptome die hellhörig machen

Beim Parkinson sind es meist die zitternden Hände, die zuerst auffallen. Manchmal zittert die eine Hand mehr, als die Andere. Sensible Menschen spüren das Schütteln oder innere Zittern bereits in einem sehr frühem Stadium der Erkrankung. Der Rückzug von der Öffentlichkeit und die zunehmende Antriebslosigkeit, die als Desinteresse missdeutet werden kann, werden von Freunden oft bemerkt. Der Mensch, der am Anfang der Parkinson-Erkrankung steht, fühlt sich unsicher und depressiv verstimmt. Er geht schleppend und mit leicht nach vorn herüber gebeugtem Körper. Die Bewegungen werden zunehmend starrer und unflexibler. Besonders in Ruhezeiten fallen die „restless legs“ auf, die ruhelosen oder plötzlich zuckenden Beine. 

Parkinson Selbsttest – damit Sie sich sicher fühlen

Die Angst, eine gewisse Erkrankung zu bekommen, ist fast schlimmer als die Erkrankung selbst, denn durch ein frühzeitiges Reagieren kann man trotz Parkinson ein langes Leben haben. Stress und Unruhe sind zu vermeiden. Da Parkinson eine Erkrankung des Zentralen Nervensystems ist, kann durch eine positive Veränderung des Lebensstils frühzeitig auf eine Erkrankung reagiert werden. Denn je früher Parkinson diagnostiziert wird, desto besser kann man es behandeln und stärkeren Beschwerden vorbeugen. Natürlich ist der Selbsttest keine genaue Diagnose, wie sie vielleicht ein Arzt stellen kann, allerdings gibt er die Möglichkeit feinfühliger bei bestimmten Symptomen zu werden. Aber selbst wenn ein oder mehrere Punkte zutreffen, ist die Chance auf eine tatsächliche Parkinsonerkrankung trotzdem relativ gering. Wer wirklich ein genaues Ergebnis haben möchte, sollte sich ein Vorsorgetermin bei einem Facharzt geben lassen.

Parkinson Selbsttest – die „Ja-Fragen“

 

  • Haben Sie manchmal unruhige Beine oder Muskelzuckungen in den Beinen?
  • Bemerken Sie eine zunehmende Steifheit Ihres Rumpfes?
  • Haben Sie manchmal Schmerzen im Nacken und oberen Rücken?
  • Haben Sie ein zunehmendes Zittern Ihrer Hand oder Hände bemerkt?
  • Fühlen Sie sich in letzter Zeit erschöpft und antriebslos?
  • Nehmen Sie eine zunehmende Gangunsicherheit wahr?
  • Leiden Sie manchmal unter Schlaflosigkeit?
  • Vergessen Sie mehr als früher? 
  • Fallen Ihnen Tätigkeiten, die Sie immer gut konnten, schwerer?
  • Stolpern Sie öfter als früher?
  • Fallen Ihnen Aktivitäten des täglichen Lebens schwerer?