Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebsart, etwa 71.000 sind in Deutschland pro Jahr betroffen. Die Ursachen des Tumors sind noch nicht deutlich geklärt, jedoch gibt es Risikofaktoren, die ihn begünstigen. Dazu gehören das fortgeschrittene Alter, Kinderlosigkeit bzw. späte Schwangerschaften und frühes Einsetzen der Regelblutung. Rauchen und Alkohol können auch zu Brustkrebs führen. Weitere Faktoren stehen nachfolgend im Überblick.

  • Zahl der Menstruations-Zyklen
  • Späte Menopause
  • Dauerhaft fettreiche Ernährung
  • Langfristige Einnahme von weiblichen Sexualhormonen

Es gibt zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten, die bei Brustkrebs infrage kommen. Sie hängt von der Tumorgröße und der Streuung ab. Wenn der Krebs hormonabhängig ist, wird mit einer Hormontherapie behandelt. Das hat leider einige Nebenwirkungen.

Hormontherapie gegen den Tumor

Brustkrebs kann entstehen, wenn bestimmte körpereigene Hormone die Krebszellen zum Wachstum anregen. Das bedeutet, dass der Krebs mit Antihormonen behandelt wird. Die Hormontherapie unterbindet die Wirkung von dem Sexualhormon Östrogen. Eine Hormontherapie kommt erst zum Einsatz, wenn die Chemotherapie abgeschlossen ist. Dafür stehen einige Substanzen zur Verfügung, die sich in ihrer Wirkung unterscheiden. Am häufigsten wird das Antiöstrogen Tamoxifen verwendet. Eine Hormontherapie kann unter Umständen bis zu 5 Jahre dauern, je nachdem, wie der Befund ist. In der Regel sind bei der Therapie Nebenwirkungen zu erwarten. Diese können jedoch auf andere Art und Weise behandelt werden.

Nebenwirkungen einer Hormontherapie

Je nachdem mit welchem Antihormon der Brustkrebs behandelt wird, können unterschiedliche Nebenwirkungen auftreten. Dazu gehören die typischen Erscheinungen der Wechseljahre: Schwitzen, trockene Schleimhäute, Schlafstörungen und Gewichtszunahme. Leider gibt es auch Nebenwirkungen, die etwas schlimmer sind, wie Thrombose, Wucherungen an der Gebärmutterschleimhaut und Gelenkbeschwerden. Gegen einige Nebenwirkungen kann Akupunktur helfen, was von einer neuen Studie belegt wurde. Diese Studie finden Sie auf der Seite http://www.paradisi.de. Akupunktur kann außerdem gegen Hitze helfen und hat keine schädlichen Nebenwirkungen.

Fazit zur Hormontherapie bei Tumoren

Brustkrebs ist kein harmloser Tumor, deshalb ist die Hormontherapie sinnvoll. Sie gibt Hoffnung, auch wenn sie durch Nebenwirkungen begleitet wird. Schlimmer als der Tumor sind die Begleiterscheinungen keines Falls. Da man sie mit Akupunktur behandeln kann, ist eine Hormontherapie sehr empfehlenswert. Zumal es bei dem hormonabhängigen Tumor kaum anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt.