Haarausfall ist für die meisten Menschen schwierig. Besonders Männer haben zum Teil sogar schon in Jugendjahren erste Anzeichen dafür, dass sie ihre Haare sehr früh verlieren werden. Das kann sich an den sogenannten Geheimratsecken, einer hohen Stirn oder an sehr dünnem Haar, welches immer lichter wird, bemerkbar machen.

Wen betrifft Haarausfall

Zwar kommt der Haarverlust auch bei Frauen vor, aber die Männer sind weitaus häufiger betroffen. Frauen leiden meistens erst nach ihren Wechseljahren unter Haarausfall. Für viele ist das schwierig. Sie schämen sich dafür. Andere kokettieren damit und machen Witze, um ihre, vielleicht vorherrschende, Unsicherheit zu überdecken. Nur die wenigsten kommen tatsächlich gut mit dieser Entwicklung zurecht. Sie ignorieren diese Verläufe eher.

Ursachen für diese Erkrankung

Zu Haarausfall können erbliche Faktoren führen. Oder aber es liegen hormonelle Gründe vor. Eine Autoimmunerkrankung kann ebenfalls die Beschwerden auslösen. Dann kann man in der Regel auch nicht mehr viel daran ändern. Krankheiten wie zum Beispiel Schilddrüsenfunktionsstörungen, Stress, Infektionen oder aber auch der Zustand, dass man nicht gut auf den Körper achtet und so eben auch bei der Ernährung Fehler macht, sich ungesund ernährt zum Beispiel, können ebenfalls einen Haarverlust fördern. Oder das andere Extrem, wenn Menschen radikale Diäten beginnen, kann auch das eine mögliche Ursache sein. Und seit langem ist auch schon bekannt, dass, hier vor allem bei Mädchen und Frauen, die an einer Essstörung leiden, auch häufig Probleme mit ihren Haaren vorkommen. Bestimmte Medikamente oder auch Bestrahlungen verursachen unter Umständen auch einen Haarausfall, der dann aber, wenn die Medikamente geändert oder abgesetzt werden, meistens gestoppt werden kann.

Was man gegen das Problem machen kann

Haarausfal kann vererbt werden

Haarausfal kann vererbt werden. Bildquelle: Alexander Raths – Fotolia.com

In der Regel kann ein Haarausfall nicht gestoppt oder verhindert werden. Außer, wenn feststeht, dass er durch falsche Ernährung, oder Essstörungen, vielleicht manchmal auch bei der einen oder anderen Erkrankung hervorgerufen wird. Aber das ist nun mal nicht so oft der Fall. Es gibt Medikamente, die den Verlust stoppen sollen. Die muss man allerdings das ganze Leben über nehmen. Setzt man sie ab, treten die alten Beschwerden wieder auf, man verliert mehr als 100 Haare am Tag (Bei dem Verlust von mehr Haaren spricht man erst von einem Haarausfall.) und sogar noch mehr, der Verlust wird nur noch stärker. Und ob die Medikamente wirklich die große Wirkung haben, wie sie sie versprechen, ist ebenfalls nicht wirklich bewiesen.