Bei einem Blutschwamm handelt es sich um Adergewebe, das sich im Gesicht oder am Körper ansammelt. Ein Blutschwamm wird in der Fachsprache Hämangiom genannt und sieht gerade im Gesicht dramatisch aus. Der embryonale Tumor ist bei der Geburt meistens noch sehr klein. Der Blutschwamm nimmt von Jahr zu Jahr an Größe zu. Nach dem 30. Lebensjahr treten in der Regel neue Formen auf. Vor allem kleine Kinder leiden darunter und haben nur ein geringes Selbstbewusstsein. Neben den psychischen Problemen kann ein Blutschwamm aber auch Gewebe oder Organe verdrängen. Wenn das der Fall ist, sollte man schnell handeln und einen Arzt kontaktieren. Ein Blutschwamm kann gutartig aber auch bösartig sein. Blutschwämmchen, die nicht schlimm sind, können mit einem Laserlicht behandelt werden.

Die Ursachen:

Die Entwicklung der Aderknöllchen ist angeboren. Die Aderstrukturen hören nicht auf, sich weiterzubilden. Es scheint so als hätte der Blutschwamm nicht bemerkt, dass er aus dem Stadium des Embryos raus ist. Wie bereits erwähnt, ist das Blutschwämmchen ein embryonaler Tumor, der immer weiter wächst. Die Zellen können möglicherweise aus dem Mutterkuchen stammen, was jedoch noch nicht eindeutig geklärt wurde. Weitere Ursachen für ein Blutschwämmchen sind bislang nicht bekannt.

Die Symptome beim Erdbeerfleck:

Zunächst sieht es so aus als wäre es lediglich ein harmloser weißer oder roter Fleck. Doch dann wächst er weiter und verändert sich in der Form, Farbe und Größe. Auf folgende Anzeichen sollte man achten:

  • Minderung der Sehfähigkeit
  • Behinderung der Nasenatmung
  • Fehlstellung von Lippen und Kiefer
  • Behinderung beim Essen
  • Blutungen, Infektionen oder Schmerzen im Genitalbereich

Die Behandlung:

Sobald sich der Blutschwamm verändert, sollte man zu einem Arzt gehen. Gerade wenn das Blutschwämmchen im Gesicht sitzt, ist eine Behandlung notwendig. Auch wenn sich der Tumor an Händen, Brust oder Po befindet, muss schnellstens gehandelt werden. Der Arzt verwendet einen Laser, damit sich die Geschwülste zurückbilden. Bei Kindern wird eine Vollnarkose gemacht, weil sie sonst zu sehr zappeln. Der Vorgang muss häufiger wiederholt werden, jedoch liegen immer vier bis sechs Wochen zwischen den Behandlungen. Wenn ein Geschwulst ungünstig liegt, kann der Arzt es vereisen. Es bleibt eine Wunde, die mit der Zeit verheilt.

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