Unter Akne Inversa versteht man eine Entzündung der Talgdrüse und der äußeren Wurzelscheide der Terminalhaarfollikel. Der Bereich, der am meisten betroffen ist liegt unter den Achseln, aber auch die Leistengegend oder die Perianalregion können betroffen sein.

Die Krankheit als solche wurde das erste Mal im Jahr 1839 beschrieben. 1854 wurde erklärt, dass die Krankheit eine Entzündung der Schweißdrüsen sei. Bis heute ist ein bekanntes Synonym Schweißdrüsenabszess. Allerdings konnte mittlerweile festgestellt werden, dass die Erkrankung von den Talgdrüsen und nicht von den Schweißdrüsen ausgeht. Die Entzündung der letzteren erfolgt lediglich sekundär. Das heißt also, dass die Akne Inversa keine Schweißdrüsenentzündung ist. Die Krankheit Akne Inversa ist auf der ganzen Welt verbreitet. Schätzungen gehen von etwa 70 Millionen Erkrankten weltweit aus. In Deutschland sollen zwischen 225.00 bis 3,1 Millionen Menschen an der Krankheit leiden. Wie hoch die Zahl genau ist, lässt sich leider aufgrund von häufiger falscher Diagnosestellung nicht wirklich sagen. Beide Geschlechter sind von der Akne Inversa betroffen, aber den Männern tritt sie häufiger perianal auf.

Wann genau die Erstmanifestation stattfindet lässt sich schwer eingrenzen, da diese sowohl im hohen Alter, als auch in der Pubertät erfolgen kann. Nicht verwechseln sollte man die Akne Inversa mit der Hautkrankheit Rosacea. Bei beiden Krankheiten können Aknenarben entstehen und es kann auch andere ähnliche Symptome geben.

Ursachen von Akne Inversa

Unter Akne Inversa versteht man eine Entzündung der Talgdrüse und der äußeren Wurzelscheide der Terminalhaarfollikel. (© Fotolia.com)

Unter Akne Inversa versteht man eine Entzündung der Talgdrüse und der äußeren Wurzelscheide der Terminalhaarfollikel. (© Fotolia.com)

Unter Akne Inversa versteht man eine Entzündung der Talgdrüse und der äußeren Wurzelscheide der Terminalhaarfollikel. Welche genauen Ursachen dafür verantwortlich sind, dass man an dieser Krankheit erkrankt ist bis heute noch nicht eindeutig erwiesen. Es ist so, dass das Rauchen und ein vorhandenes Übergewicht den Ausbruch der Krankheit begünstigen. Übergewicht beispielsweise führt zu mehr Feuchtigkeit und Aufweichen der Haut, da mehrere Hautschichten aufeinander liegen. Das kann ebenfalls zur unreiner Haut führen.

Wenn die Akne Inversa ausbricht, dann hilft nicht einfach ein eigenes Hausmittel gegen Pickel. Eine Behandlung erfolgt hier mit einer lokalen Anwendung von antimikrobiellen Lösungen. Allerdings könnte auch eine Gewichtsabnahme und vor allem das Einstellen des Rauchens zur Verbesserung der Symptome führen.

Fakt ist auch, dass die Akne Inversa in Deutschland sozialrechtlich als Behinderung anerkannt wird. Die genaue Einstufung findet, nach erfolgtem Antrag, durch das Versorgungsamt statt.

Aknenarben

Egal ob Mann oder Frau, keiner möchte unreine, faltige Haut oder Aknenarben. Einige Menschen leiden jedoch sehr an Aknenarben. Hier erfahren Sie mehr über die unschönen Narben und finden Hilfe zu der Behandlung. Patienten, welche als Jugendliche mit Akne zu kämpfen hatten, kennen das Problem. Auch wenn die Akne schon längst verschwunden sind, bleiben lästige Narben im Gesicht. So zu sagen ein Überbleibsel aus der Pubertät. Die Narben sind meist rot und pünktchenförmig. Sie ähneln einem Ausschlag und sind am häufigsten auf den Wangen zu finden. Da Aknenarben tiefe Narben sind, bleiben sie ein Leben lang im Gesicht. Was nicht nur unschön aussieht sondern große psychische Folgen für die Betroffenen hat. Weil die Narben im Gesicht sind, lassen sie sich schwer verstecken. Doch es gibt Hilfe.

Wege zu einer schöneren Haut

Wer sich als Jugendlicher mit Pickeln rumschlagen musste, hat leider ein Leben lang mit Aknenarben zu kämpfen. (© Fotolia.com)

Wer sich als Jugendlicher mit Pickeln rumschlagen musste, hat leider oft ein Leben lang mit Aknenarben zu kämpfen. (© Fotolia.com)

Akne, Rosacea, unreine Haut oder auch Akne Inversa sind Erkrankungen der Haut. Oft lassen sie sich nicht komplett vermeiden, jedoch ergaben Studien, dass die Ernährung bei dem Schweregrad der Krankheit eine große Rolle spielt. So ist eine gesunde Ernährung vorteilhaft bei der Heilung und gut zur Vorbeugung von Hautkrankheiten. Rauchen oder Alkoholgenuss schädigen der Haut. Sie verstopfen die Poren und trocknen die Haut aus. Empfehlenswert ist also eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse, Rohkost und dazu viel Wasser.

Auch die Pflege ist wichtig. Eine zu Unreinheiten neigende Haut sollte regelmäßig gereinigt werden. Zu aggressive Reinigungsmittel sind jedoch nicht zu empfehlen. Auch von starken und häufigen Peelinganwendungen ist abzuraten. Ein regelmäßiger Besuch bei der Kosmetikerin, welche die Haut professionell ausreinigt, verbunden mit einer sanften Pflege, vor allem am Abend, schützt die Haut optimal. Auch alte Hausmittelchen können helfen. Bei schon vorhandenen Aknenarben gibt es die Möglichkeit mit Ölen und bestimmten Pflegeprodukten die Tiefe der Narben zu lindern und sie somit optisch zu minimieren. Auch ein gut deckendes Make-up kann für kurzzeitige Hilfe sorgen. Wenn die Narben nicht so stark sind, dann mit einem leichten Mineralpuder abdecken. So erhält die Haut zusätzlich Minerale. Auch ein Enzym-Peeling verspricht Hilfe. So werden die Narben etwas gemildert und wirken optisch flacher. Schwedenbitter über längere Zeit auf die Narben aufgetragen soll sehr gut helfen und ist zusätzlich natürlich. Bei sehr starken Aknenarben gibt es die Möglichkeit, eine ganz feine Hautschicht abzuschleifen mit einer so genannten Mikrodermabrasion. Auch gibt es eine spezielle Laserbehandlung um die Narben verschwinden zu lassen.

Unreine Haut dauerhaft behandeln

 

Rosacea

Rosacea ist ein Begriff aus der Medizin, er bezeichnet die Krankheit, die auch als Kupferrose bekannt ist. Diese Erkrankung der Haut beginnt meist ab einem Alter von etwa 50 Jahren, dabei entstehen im Gesicht fleckenartige, oft auch schuppige Rötungen. Im späteren Verlauf bilden sich dort auch Pusteln oder die Nase wuchert aus, so dass daraus eine Knollen- oder Blumenkohlnase wird.

Ursachen von Rosacea

Eine konkrete Ursache für die Rosacea Krankheit konnte bisher noch nicht eindeutig gefunden werden. Bisher konnte aber herausgefunden haben, das unter anderem eine Regulationsstörung in der Gefäßversorgung des Gesichtes oder neurogene Entzündungen ursächlich sein könnten. Dabei können ein übermäßiger Alkoholkonsum, Kaffee, Tee, scharfe Gewürze oder häufige und ausgiebige Sonnenbäder die Krankheit noch verstärken. Frauen und Männer können dabei gleichermaßen betroffen sein.

Symptome von Rosacea

Es gibt verschiedene Ausprägungen der Krankheit. So können bei einer leichten Form nur geringe Rötungen, die wie ein Sonnenbrand wirken auftreten. Bei der schwereren Form treten bei den Patienten meist akneartige Pusteln und Quaddeln auf, die auch eitrig sein können. Eine Sonderform der Rosacea Krankheit, ist die Rhinophym Ausprägung, diese Form tritt nur bei Männern auf. Dabei verändert sich die Nase durch die Wucherung von Talgdrüsen und dem Bindegewebe, sodass auch von einer Vernarbung gesprochen werden kann, da dabei die typische Knollennase entsteht. Die Krankheit beginnt meist sehr harmlos mit leichten Rötungen, die in Stress Situationen oder bei Hitze oder Kälte auftreten. Dann entwickelt sich die Rosacea oft weiter und die Symptome verstärken sich.

Behandlungsmöglichkeiten

Zum einen sollten Tee, Kaffee, Alkohol und scharfe Gewürze gemieden werden und zum anderen sollte die Haut täglich mit speziellen Mitteln gereinigt werden. Dabei kann das Krankheitsbild auch durch Gesichtsmassagen abgemildert werden. Es gibt auch verschiedene Medikamente, die bei einer Rosacea eingesetzt werden. Bei der besonders schweren Form kann auch eine Entfernung der Äderchen mittels eines Lasers sinnvoll sein, während Hausmittel nicht helfen können.

Unreine Haut

Viele kennen das: lästige Pickel, Unreinheiten, Rötungen oder gar leichtes Jucken der Haut ist nicht nur für Jugendliche in der Pubertät ein Thema. Sowohl Männer wie Frauen sind gleichermaßen von Akne Inversa, Hautkrankheiten wie Rosacea oder Mitessern betroffen.

Ursachen für unreine Haut

Schlechte Ernährung kann zu unreiner Haut führen. (© Fotolia.com)

Schlechte Ernährung kann zu unreiner Haut führen. (© Fotolia.com)

Aber wie kommt zu einer unreinen Haut? Hautunreinheiten können z. B. durch eine schlechte Ernährung entstehen. Wer Speisen und Getränke mit viel Zucker und Fett zu sich nimmt, kann fast sicher sein, dass irgendwann Pickel die kleinen Sünden verraten. Unreine Haut kann aber auch entstehen, wenn die Haut nicht richtig gepflegt wird. Pflegeprodukte, die stark parfümiert sind oder weitere zahlreiche künstliche Zusatzstoffe enthalten, können zu Unverträglichkeiten, Allergien und einem unschönen Hautbild führen. Auch Stress, wenig Schlaf und Flüssigkeitsmangel führen zu einer trockenen, unreinen Haut.

Behandlung unreiner Haut

Es gibt zahlreiche Hausmittel gegen Pickel oder Hautrötungen und ähnliches. Klassiker wie Teebaumöl, Aloe-Produkte, Heilerde oder Zahnpaste bringen dabei in den meisten Fällen Erfolge und lindern Juckreiz, beseitigen Pickel und versorgen die Haut mit neuer Feuchtigkeit. Am besten helfen Pflegeprodukte, die auf chemische Zusatzstoffe, Parfüms und ähnliches ganz oder zumindest weitgehend verzichten. Die Haut wird es auch danken, wenn man eine intensive Sonneneinstrahlung oder regelmäßige Solarienbesuche meidet und Sonnenlicht auf ein gesundes Maß reduziert. Unreine Haut sollte vor solchen Reizen geschützt werden.

Die Haut ist unser größtes und ein sehr wichtiges Organ. Daher sollten wir sie vor Austrocken, Allergien und Infektionen und anderen Krankheiten wie Neurodermitis oder Akne schützen. Es genügt, die Haut mit Wasser, einer milden Seife zu waschen. Sanfte Pflegeprodukte tragen zu einem schönen Hautbild bei. Eine ausgewogene Ernährung sowie reichlich Flüssigkeit in Form von Wasser, Tees und Fruchtsäften machen sich rasch bemerkbar. Pickel und Mitesser sollten nicht selbst entfernt werden, da dies unschöne Narben bilden kann. Unter Umständen kann auch eine Hormontherapie das Hautbild positiv verändern. Hier können Dermatologen und Gynäkologen bzw. Urologen beraten.

Hausmittel gegen Pickel

Hausmittel gegen Pickel werden oftmals grundlos belächelt, denn mit ihrer Hilfe konnten viele Betroffene bereits Erfolge erzielen. Im Gegensatz zu vielen käuflichen Mitteln sind diese in der Regel gut verträglich und nicht derart kostenintensiv.

 Heilerde ist ein beliebtes Hausmittel gegen Pickel.  4. Juli 2013 von admin | Keine Kommentare Heilerde ist ein beliebtes Hausmittel gegen Pickel.  Heilerde ist ein beliebtes Hausmittel gegen Pickel. (© Fotolia.com)


Heilerde ist ein beliebtes Hausmittel gegen Pickel.
(© Fotolia.com)

Die richtige Reinigung

Unreine Haut kann behandelt werden und das nicht nur mithilfe der kommerziellen Produkte, die oftmals sehr aggressiv sind und die Haut austrocknen. Denn Hausmittel gegen Pickel gibt es viele und deren Nutzen hat sich bereits bei vielen Betroffenen gezeigt. Allerdings gehört hier auch eine Reinigung der Haut zur Behandlung. So ist es beispielsweise empfehlenswert, dass das Waschgel pH-hautneutral ist, um den Säureschutzmantel der Haut nicht zu schädige. Zudem sollte man die Haut nicht mehr als zwei Mal täglich waschen. Das Ausdrücken der Pickel ist nicht empfehlenswert, da in einer solchen Wunde Bakterien eine Brutstätte finden oder der Pickel sogar nach innen aufplatzt, sodass in beiden Fällen Entzündungen folgen können und die Entstehung von Aknenarben möglich sind.

Hausmittel gegen Pickel

Hausmittel gegen Pickel gibt es viele, wie zum Beispiel:

  • Heilerde
  • Kamillen-Dampfbad
  • Teebaumöl
  • Honig

Heilerde wird in der Regel ein bis zweimal auf die von der Akne betroffenen Stellen aufgetragen und solange gewartet, bis diese getrocknet ist. Dabei entnimmt sie neben Schmutz auch überflüssiges Hautfett. Nach dem Abwaschen sollte man beispielsweise eine Feuchtigkeitscreme auftragen. Ein Kamillen-Dampfbad eignet sich besonders gut bei unreiner Haut, da die Pflanze entzündungshemmend und beruhigend wirkt. Während der Behandlung werden die Poren geöffnet. Ein weiteres Hausmittel gegen Pickel, das Teebaumöl, besitzt eine antiseptische Wirkung und wird auf die betroffenen Stellen getupft. Dazu muss es nach den Angaben des Beipackzettels verdünnt werden. Außerdem darf das Öl keinen Kontakt mit den Augen haben und es sollte vorher geprüft werden, ob etwaige allergische Reaktionen hierauf möglich sind. Honig wird ebenfalls gerne bei Pickeln und Co eingesetzt, da er eine entzündungshemmende Wirkung besitzt und die Haut geschmeidig macht.

Gute Aussichten auf Erfolg

Hausmittel gegen Pickel sind kostengünstig und leicht zu erwerben. Da jede Haut individuell reagiert, kann zwar ein absoluter Erfolg nicht garantiert werden, es lohnt sich aber, die Mittel auszuprobieren, da sie bereits vielen Betroffenen geholfen haben. Wer jedoch beispielsweise unter Rosacea, Akne Inversa oder einer anderen, stärkeren Form der Akne leidet, sollte einen Hautarzt zur Behandlung hinzuziehen.