Unter Aphten versteht man eine oberflächliche, teilweise sehr schmerzhafte Entzündung der Mundschleimhaut. Die genaue Ursache dieser Entzündungen ist nicht bekannt. Forscher gehen aber davon aus, dass sie durch ein geschwächtes Immunsystem (wie beispielsweise Diabetes), Hormonschwankungen oder Stress ausgelöst werden. Ebenso kann ein Mangel an Vitamin B12 und Zink die Entstehung begünstigen.

Minor-Aphten

Die meist verbreitete Form sind die Minor-Aphten. (75-80%) Diese Art hat kleine (kleiner als 5mm), flache Flecken die meist auf den Innenseiten der Wange und der Lippe auftritt. Sie verschwindet nach ein bis zwei Wochen wieder.

Major-Aphten

Seltener sind die sogenannten Major-Aphten (10-15%) Sie können eine Größe von bis zu drei cm bekommen und sehr schmerzhaft sein. Hier sitzen die Flecken auf dem Gaumen in der Mundhöhle und den Lippen. Die Heilung dauert bis zu acht Wochen und oft bleiben Narben zurück. Bis diese verheilt sind können weitere drei Wochen vergehen.

Herpetitforme Aphten

Die seltenste und auch gleichzeitig unangenehmste Form sind herpetitforme Aphten. Sie ähneln in ihrem Aussehen Herpes Bläschen, haben jedoch diese nichts mit Herpes zu tun wie der Name vermuten lässt. Sie treten in sehr großer Anzahl auf und befallen die komplette Mundhöhle mit hunderten Bläschen. Die Schleimhautverletzungen heilen erst nach ca. zwei Wochen langsam ab. Schmelzen mehrere Aphten zusammen und ergeben eine große Fläche, spricht man von Stomatitis aphthosa. Das Kauen und Schlucken ist dann sehr schmerzhaft und die Heilung dauert deutlich länger als eine Woche.

Symptome

Unter Aphten versteht man eine oberflächliche, teilweise sehr schmerzhafte Entzündung der Mundschleimhaut. © Antonio Gravante - Fotolia.com

Unter Aphten versteht man eine oberflächliche, teilweise sehr schmerzhafte Entzündung der Mundschleimhaut.
© Antonio Gravante – Fotolia.com

Aphten beschädigt die Schleimhautoberfläche und dadurch liegen die Nervenenden frei und reagieren empfindlich. Wenn sie durch scharfe und saure Speisen gereizt werden führt dies zu sehr großen Schmerzen beim Essen. Ist ein Großteil der Mundschleimhaut befallen entsteht zudem Mundgeruch. Auch Abgeschlagenheit und Fieber sind mögliche Symptome.

Behandlung

Es gibt kein Heilmittel was gezielt gegen Aphten eingesetzt werden kann. Vielmehr können durch frei verkäufliche Medikamente mit entzündungshemmender (Kamille) und schmerzstillender (Paracetamol, Ibuprufen) Wirkung die Heilung beschleunigt werden. In der Apotheke bekommt man auch Lösungen, die speziell die Symptome von Aphte behandeln. Ein bekanntes Mittel ist Pyralvex.

Heilungschancen

Im akuten Stadium lassen sich die Symptome sehr gut behandeln und meist heilen sie auch wieder gut aus.
Allerdings treten Aphten immer wieder, bis zu vier Mal im Jahr auf wenn sie einmal aufgetaucht sind.
Bei einigen Menschen macht sich die Entstehung dann schon bemerkbar, so dass diese sich auf die anstehende Aphte einstellen können. Sie bemerken dann ein brennen und kribbeln im Mundraum. Andere wiederum bemerken garnichts und haben dann urplötzlich die schmerzhaften Stellen im Mund.

Was tun bei Aphten im Mund?

Aphten im Mund sind kleine gelbliche Entzündungen, welche die Schleimhäute oder die Zunge befallen können. Die Aphten im Mund können schmerzhaft sein, wenn der Patient mit der Zunge die betroffene Stelle berührt. Kommen Flüssigkeiten oder Speisereste an die Wunde, so kommt es ebenfalls zu einem kurzen Schmerz. Schlimmer ist die Stomatitis Aphtosa, welche im Volksmund auch als Mundfäule bezeichnet wird. Besonders Kinder im Alter bis zu 3 Jahren sind von dieser Krankheit betroffen. Da die Kleinen alle möglichen Gegenstände in den Mund stecken, haben die Viren ein leichtes Spiel, die Mundschleimhaut zu befallen. In einigen Fällen tritt Fieber auf, deshalb sind dem Kind entsprechende Medikamente zu reichen. Ansonsten wird die Krankheit mit kühlen Getränken und Speisen bekämpft. Im Rahmen der Vorbeugung sollten an Herpes erkrankte Personen den Schnuller nicht in den Mund nehmen. Dieser Krankheitsverlauf ist in einigen Fällen wie bei Aphten im Mund.

Vermutete Ursachen

Warum sich Aphten im Mund bilden, ist den Medizinern nicht genau klar. Die Vermutung ist, dass die Aphten im Mund durch Nahrungsergänzungsmittel oder einem Defizit der Vitamine B 12 ausgelöst werden. Auch Eisen- oder Folsäuremangel könnten die Gründe sein, warum es zu diesen Beschwerden kommt. Von den kleinen Gebilden im Mund sind öfters Frauen betroffen als Männer.

Die drei Arten der Krankheit

Es gibt drei Arten Aphthen. Die Minor-Aphthen sind relativ groß und heilen nach wenigen Tagen von selbst wieder ab, da sie nur oberflächlich die Schleimhaut schädigen. Die Major-Aphthen dringen tiefer in die Schleimhaut ein und es kann Wochen dauern, bis die entzündeten Stellen abgeheilt sind. Herpetiforme Aphthen treten sehr selten auf und haben eine Ähnlichkeit mit Herpes. Die Aphten im Mund sind zum Glück nicht ansteckend und es ist keine besondere Behandlung notwendig. Um die Schmerzen zu lindern, können Salben oder Gels auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Als weitergehende Mundhygiene sind auch keimabtötende Mundspüllösungen empfehlenswert.

Vorbeugung

Da die tatsächliche Ursache von Aphten im Mund noch nicht gefunden wurde, ist es schwierig gezielte Ratschläge zur Vorbeugung zu geben. Bei verschiedenen Menschen hilft eine Zahnpasta ohne Natriumlaurylsulfat/Sodium Lauryl Sulfat. Einige Mediziner vermuten, dass Stress die Erkrankung begünstigen könnte. Andere Ärzte sehen im Sport eine Alternative, wodurch das Immunsystem gestärkt wird. Auch wenn Sport vielleicht nicht das Allheilmittel ist, eine schädliche Wirkung besteht allerdings nicht. Auch eine ständige Mundhygiene kann helfen und ein heruntergefallener Löffel sollte nicht mehr in den Mund genommen werden. Abschließend kann festgestellt werden, zu verhindern sind Aphthen nicht und die Menschen müssen in gewissen Abständen mit dieser Erkrankung leben.

Der Zusammenhang von Herpes und Aphten

Aphthen müssen nicht unbedingt in einem Zusammenhang mit Herpes stehen, aber es kann einen Zusammenhang geben, wenn die Aphten durch den Herpes-simplex-Virus ausgelöst worden sind. Im Falle, dass die Aphten im Mund im Zusammenhang mit Herpes stehen, handelt es sich fast immer um mehrere Aphten, die gleichzeitig in der Mundhöhle entstehen. Einzeln auftretende Aphten in der Mundhöhle können auch gelegentlich andere Gründe haben wie beispielsweise Verletzungen, aber auch genetische Ursachen werden diskutiert, sind aber bisher nicht bewiesen worden.

Herpes als Auslöser der Mundfäule

Wenn Herpes der Auslöser für die Aphten ist, spricht man von Mundfäule (Stomatitis Aphtosa). Es ist der Herpes-Erreger Herpes simplex Typ 1 (HSV-1), der in diesem Fall als Ursache für die Aphten in Frage kommt. Es gibt auch den Erreger Herpes simplex Typ 2 (HSV-2), der als Auslöser für Mundfäule normalerweise aber nicht in Betracht kommt. Beide Herpes-Erreger können sehr unterschiedliche Krankheitsbilder hervorrufen. Bei der Stomatitis Aphtosa oder Mundfäule handelt es sich meistens um eine Erstinfektion mit Herpes simplex Typ 1, die oft schon im Kindesalter auftritt. Die Übertragung durch Speichel oder anderweitigen Körperkontakt ruft diese Krankheit hervor. Häufig passiert das zum Beispiel durch gemeinsam benutztes Besteck.

Mögliche Folgen einer Infektion mit Herpes-Viren

Wenn Herpes der Auslöser für die Aphten ist, spricht man von Mundfäule (Stomatitis Aphtosa). © Gina Sanders - Fotolia.com

Wenn Herpes der Auslöser für die Aphten ist, spricht man von Mundfäule (Stomatitis Aphtosa).
© Gina Sanders – Fotolia.com

Herpes ist eine chronische Erkrankung, die nach einer Infektion ein Leben lang im Körper latent bestehen bleibt. Ob der Herpes-Virus zu einer Erkrankung führt oder nicht, hängt immer vom Zustand des Immunsystems ab. Andere Krankheiten oder psychische Einflüsse sind meistens der Grund für den Ausbruch der Krankheit. Herpes muss nicht ausbrechen. Es ist davon auszugehen, dass ca. 95 % aller Menschen mit einem der beiden Herpes-Viren oder beiden infiziert sind, aber bei vielen Menschen bricht diese Krankheit niemals aus. Herpes zeigt sich nur dann, wenn der Körper geschwächt ist, was wie gesagt durch schlechte Ernährung und Vitamin- sowie Mineralstoffmangel, andere Erkrankungen oder schwerwiegende psychische Faktoren, die auch den Körper sehr schwächen können, der Fall sein kann.

Die Mundfäule ist meistens eine Erstinfektion. Wenn danach der Herpes-Virus erneut zu einer Erkrankung führt, sind Folgeerkrankungen häufig Bläschen an den Lippen oder der Nasenschleimhaut, können sich aber auch noch auf vielfältige andere Weise zeigen.

Behandlung von Aphten im Mund

Um die oft schmerzhaften und sehr unangenehmen Aphten im Mund zu behandeln, gibt es verschiedene Methoden. Das Medikament Pyralvex wird beispielsweise als Lösung oft für die Behandlung verwendet und ist in Apotheken erhältlich. Andere Mittel, die gegen Aphten helfen, sind Teebaumöl, Salbei- und Kamillentee, Rhabarberwurzelextrakt, Myrrhentinktur oder Silbernitrat. Sollten Vitaminmangel in Form von zu wenig Folsäure und Vitamin B12 oder ein Eisenmangel der Grund für die Erkrankung sein, ist es ratsam, diese Ursache auszuschalten und den Mangel auszugleichen.

Was ist Stomatitis Aphtosa?

Als Stomatitis Aphtosa (Mundfäule) wird eine Erkrankung der Mundschleimhaut und des Zahnfleischs bezeichnet, die durch das Herpes-Virus „Herpes simplex Typ 1“ (HSV-1) ausgelöst wird. Meistens leiden Kinder unter ihr, selten auch Erwachsene. Die Symptome können mit denen verwechselt werden, die bei Aphten im Mund auftreten.

Ursache

Betroffene infizieren sich über Speichel, indem sie dasselbe Besteck eines Erkrankten benutzen oder durch Körperkontakt. Obwohl 95% aller Menschen das Virus in sich tragen, bricht die Krankheit nur bei einer Schwächung des Immunsystems aus. Dies äußert sich dann durch Herpesbläschen am Mund. Die typische Stomatitis Aphtosa tritt meist nur bei Kindern auf.

Krankheitsbild

Stomatitis Aphtosa äußert sich durch folgende Symptome:

  • Fieber, das bis zu fünf Tagen dauern kann
  • Oft schmerzloses Anschwellen des Zahnfleisches nach zwei bis drei Tagen
  • Später schmerzhafte Entzündung der Innenseite der Mundhöhle
  • Kleine, weiße Punkte auf der Zunge, die stark brennen
  • Gerötetes Zahnfleisch, das auch bluten kann
  • Angeschwollene Halslymphknoten
  • Vermehrter Speichelfluss
  • Starker, säuerlicher Mundgeruch
  • Durch den Schmerz verursachte Verweigerung von Nahrung
  • Durch den Schmerz verursachte Schwierigkeiten beim Sprechen
  • Eintrocknen der Bläschen nach einer Woche und Heilung ohne Bildung von Narben
  • Bei Neugeborenen kann es zu einer Herpes-Encephalitis, einer Entzündung des Gehirns, kommen
    Als Stomatitis Aphtosa (Mundfäule) wird eine Erkrankung der Mundschleimhaut und des Zahnfleischs bezeichnet. Meisten leiden Kinder unter ihr.  © JPC-PROD - Fotolia.com

    Als Stomatitis Aphtosa (Mundfäule) wird eine Erkrankung der Mundschleimhaut und des Zahnfleischs bezeichnet. Meisten leiden Kinder unter ihr.
    © JPC-PROD – Fotolia.com

Behandlung

Bei der Therapie von Stomatitis Aphtosa beschränkt man sich meist darauf, die Symptome zu behandeln, vor allem die Schmerzen. Hier werden Schmerzmittel eingesetzt wie betäubende Cremes und rezeptfreie Arzneimittel mit Rhabarberwurzel und Salicylsäure, die auch zur Behandlung von Aphten verwendet werden, wie z. B. das Mittel Pyralvex. Das Fieber lässt sich durch Paracetamol-Zäpfchen bekämpfen. Kühle Flüssigkeiten wie Kamillentee, klares Wasser und Milch wirken lindernd.

Um den Schmerz nicht zu verstärken, sollten kühle, milde und weiche Speisen gereicht werden wie Eiscreme, Pudding, Joghurt, Nudeln, Reis, Milchbrei und Gemüsebrei. Es sollte auf eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit, besonders bei Kindern, geachtet werden. Antivirale Medikamente wie Aciclovir werden nur selten eingesetzt. Im Einzelfall muss der Arzt entscheiden.

Vorbeugung

Stomatitis Aphtosa vorzubeugen, ist nicht wirklich möglich, da das Virus so weit verbreitet ist. Es gibt keine Impfung. Bei Kinderkrippen sollten erkrankte Kinder jedoch zu Hause bleiben.

Pyralvex

Sie sind unangenehm, behindern beim Essen und man ist froh, wenn sie abgeheilt sind mit Hilfe von Pyralvex…
Die Rede ist von Aphten im Mund. Aber was hilft intensiv gegen diese „Quälgeister„, was ist wirksam und wie lange behindern sie die Nahrungsaufnahme? Diesen und ähnlichen Fragen soll an dieser Stelle auf den Grund gegangen werden. Aphten – schon der Name verkündet Unheil. Hat man sie, möchte man sie so schnell wie möglich wieder los werden. Aber leichter gesagt, als getan. Sie sind hartnäckig und lassen sich nicht so schnell „vertreiben“. Nun gibt es aber Pyralvex gegen Aphten, das Mittel, welches ihnen endlich den Garaus macht. Erfahrungsberichte besagen, dass Pyralvex wirklich wirksam gegen diese sehr schmerzhaften und entzündlichen Prozesse der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches ist. Aber was macht Pyralvex im Kampf gegen Aphten so wirkungsvoll?

PYRALVEX – DIE LÖSUNG FÜR DAS PROBLEM

Die Pyralvex Lösung garantiert eine einfache Anwendung und eine fast sofortige Betäubung der befallenen Areale. © Zlatan Durakovic - Fotolia.com

Die Pyralvex Lösung garantiert eine einfache Anwendung und eine fast sofortige Betäubung der befallenen Areale.
© Zlatan Durakovic – Fotolia.com

Die Pyralvex Lösung garantiert eine einfache Anwendung und eine fast sofortige Betäubung der befallenen Areale. Es brennt zwar nach der lokalen Anwendung unangenehm, jedoch ist die Wirkungsdauer unterschiedlich. Die Zusammensetzung der Pyralvex Lösung macht sie zu einem unschlagbaren Medikament gegen unangenehme Aphten. Die verwendeten Wirkstoffe Rhabarberwurzel und Salicylsäure stellen eine hochwirksame Wirkstoffkombination der Mund-und-Rachen-Therapeutika dar. Diese Kombi bekämpft intensiv schmerzhafte Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches, auch als Gingivitis bekannt. Die Pyralvex Lösung wird mittels eines integrierten Pinsels auf die entzündeten Schleimhautbereiche aufgetragen und betäubt die betroffenen Areale.

ALLES WIRD GUT…

Last but not least, noch eine gute Nachricht. Wer zu den Leidtragenden bezüglich Lippenherpes gehört, auch für den eröffnen sich mit der Pyralvex Lösung neue Möglichkeiten, denn diese wirkt auch gegen diese lästigen Bläschen und lässt sie schnell verschwinden. Entzündungen der Mundschleimhaut, deren Erreger eine Art von Herpes ist, haben ihren Ursprung oftmals in Stresssituationen, die man in diesem Fall tunlichst vermeiden sollte.

Und noch ein unangenehmes Thema soll nicht unerwähnt bleiben, die Stomatitis Aphtosa, Mundfäule genannt. Dabei handelt es sich um eine Entzündung der Mundschleimhaut, hervorgerufen durch Erstinfektion mit Herpes-Viren vom Typ I. Betroffen sind in diesem Fall leider Kinder zwischen dem 1. und 3. Lebensjahr, was aufgrund der Symptomatik zu einer Nahrungsverweigerung und einem sehr hohen Leidensdruck bei Kindern und Eltern führen kann. Aber wo Schatten ist, ist auch viel Licht – diese schmerzhafte Erkrankung heilt innerhalb einer Woche folgenlos ab. Die vorangegangenen Zeilen belegen zwar die unangenehmen Seiten dieser Entzündung, aber Hilfe naht in Form von Pyralvex, dem Mittel gegen die „Quälgeister“, damit es auch mit den zwischenmenschlichen Beziehungen reibungslos klappt…