Liegt der Blutdruck über 140/90 mmHg spricht man von Bluthochdruck. Dieser kann sehr gefährlich werden. Er wird auch als Hypertonie bezeichnet. Da er auch meist nicht wieder von allein weggeht, sollte er immer von einem Arzt behandelt werden. Sonst kann es zu Folgeschäden an anderen Organen kommen. Und mit der Erhöhung des Blutdrucks steigt auch das Risiko eines Schlaganfalls an. Ebenso leidet auch das Herz unter einem zu hohen Blutdruck. Deshalb sollte man damit auch immer zum Arzt gehen.

Ursachen für Bluthochdruck

Meist tritt Bluthochdruck als primäre Hypertonie, also als Bluthochdruck an sich, auf. Allerdings kann er auch durch Erkrankungen der Nieren oder der Schilddrüse hervorgerufen werden. Werden diese Erkrankungen dann behandelt, reguliert sich auch der Blutdruck wieder. Aber auch die erbliche Veranlagung oder Übergewicht können Schuld an dieser Krankheit sein. Schädlich ist aber natürlich auch Tabak für den Blutdruck. Ebenso kann eine falsche und ungesunde Ernährung oder Lebensweise zu Bluthochdruck führen. Heutzutage ist ein weiterer oft auftretender Grund aber der Stress.

Symptome von Bluthochdruck

Bluthochdruck rechtzeitig erkennen

Bluthochdruck rechtzeitig erkennen (© Alexander Raths – Fotolia.com)

Zuerst kommt es bei Bluthochdruck meist zu Allgemeinbeschwerden, wie Schwindel, Kopfweh oder Herzklopfen. Aber auch Schlafstörungen, Kurzatmigkeit bei Belastungen und nervöse Unruhe sind hierfür typisch. Vor allem ältere Menschen sind oftmals davon betroffen. Typisch für Bluthochdruck sind aber auch Sehstörungen, ein gerötetes Gesicht, Übelkeit, Müdigkeit und Nasenbluten. Meist wird jedoch diesen Symptomen wenig Beachtung geschenkt und die Krankheit wird dadurch auch erst recht spät erkannt. Bluthochdruck ist somit zu einer schleichenden Gefahr geworden. Daher sollte man auch regelmäßig den Blutdruck überprüfen.

Diagnose & Verlauf bei Bluthochdruck

Das wichtigste ist also die regelmäßige Messung des Blutdrucks. Allerdings sagt eine einmalige Messung noch nicht wirklich viel aus, da der Blutdruck von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst wird und sich somit im Laufe eines Tages auch stark verändern kann. Sind die Werte dann trotzdem immer zu hoch und kommen auch noch die typischen Symptome dazu, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dieser wird dann weitere Untersuchungen einleiten. So können beispielsweise Urin- und Blutproben auch wichtige Hinweise liefern. Erst dann wird der Arzt gegebenenfalls Medikamente verordnen.

Therapiemaßnahmen bei Bluthochdruck

Als erstes sollte man versuchen einen gesunden Lebenswandel zu führen. Das heißt, man sollte sich gesund ernähren, auf Tabak und Alkohol verzichten und Übergewicht vermeiden. Manchmal ändert sich der Blutdruck mit dem Umstellen des Lebenswandels von ganz allein. Auch genügend Bewegung und Schlaf sind wichtig. Stress sollte zudem weitestgehend vermieden werden. Hilft dies noch nicht, werden meist vom Arzt entsprechende Medikamente verordnet. Diese sollten dann gemäß der Absprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Vorbeugende Maßnahmen bei Bluthochdruck

Zur Vorbeugung von Bluthochdruck empfiehlt sich eine gesunde Lebensweise. Schädliche Faktoren, wie Stress, zu wenig Schlaf und ungesunde zu fette Lebensmittel sollten dabei vermieden werden. Auch Alkohol und Tabak sind dann tabu. Dafür sollte man auf genug Bewegung und Schlaf achten. Auch eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist durchaus sinnvoll, da sie in der Regel auch das Übergewicht bekämpft, welches ebenso vermieden werden sollte. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Fisch sind des Weiteren nur zu empfehlen. Trotzdem sollte man auch vorbeugend regelmäßig die Blutdruckwerte überprüfen.

Medikamente & Hausmittel bei Bluthochdruck

Der Arzt hat eine große Auswahl an verschiedenen blutdrucksenkenden Medikamenten und wird somit das passende für jeden Patienten auswählen. Außerdem stehen ihm auch einige pflanzliche Präparate, die trotzdem verschreibungspflichtig sind, wie Fingerhut und Maiglöckchen zur Verfügung. Aber auch Präparate mit Weißdorn sind sehr zu empfehlen. Gute Erfolge erzielt auch ein Tee aus Weißdornblättern, Misteln und Johanniskraut. Des Weiteren sind aber auch Knoblauch und Bärlauch sehr empfehlenswert.