Bestimmt hat jeder Deutsche schon mal von der Borreliose gehört. Aber was genau bedeutet diese Krankheit für uns Menschen? Die Borreliose ist eine Infektionskrankheit die im allgemeinen durch Bakterien ausgelöst wird. Übertragen wird Sie vom Säugetier zum Menschen. Von Mensch zum Mensch kann die Infektion nicht übertragen werden. Da es gegen Borreliose keine Impfung gibt kann man sich nur selbst vor einem Zeckenbiss schützen. Tiere können genau wie wir Menschen an einer Borreliose durch Zecken erkranken. Es kommt allerdings sehr selten vor.

Ursachen von Borreliose

Durch einen Zeckenbiss mit Borreliose angesteckt

Durch einen Zeckenbiss mit Borreliose angesteckt (© sasel77 – Fotolia.com)

Meistens werden die Bakterien von Zecken auf uns Menschen übertragen. In seltenen Fällen sind Stechmücken oder Pferdebremsen Überträger. Durch das Bakterium Borrelia burgdorferi wird die sogenannte Lyme – Borreliose ausgelöst. Sie wird meistens vom gemeinen Holzbock, eine Zeckenart übertragen. Wenn wir Menschen von einer Zecke gebissen werden, bedeutet es aber nicht immer gleich das man die Bakterien die eine Infektion auslösen übertragen bekommt. Auch wenn die Bakterien im Körper sind muss die Infektion nicht ausbrechen.

Symptome von Borreliose

Wenn Sie an einer Borreliose erkranken sind die Symptome meistens erst spät zu erkennen. Nach dem Einstich der Zecke bildet sich häufig ein roter Ring. Patienten klagen oft über Fieber, Muskel oder Gelenkschmerzen, die aber nicht spezifisch auf eine Borreliose hinweisen. Es wird in der Regel an eine Grippe gedacht. Mehrere Gesundheitsprobleme kann die Infektion auslösen, wie zum Beispiel Depressionen, Rheuma , Parkinson, Schilddrüsenerkrankung. Falls die Borreliose nicht rechtzeitig erkannt wird, kann sie im schlimmsten Fall zu chronischen Gelenkentzündungen führen.

Verlauf der Borreliose Erkrankung

Die Infektion verläuft in drei Stadien. Im ersten Stadium erkennt man in der Regel einen roten Ring um die Einstichstelle, die sogenannte Wanderröte. Im zweiten Stadium treten dann Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen oder Herzprobleme auf. Häufig wird eine Gesichtslähmung durch die Borreliose ausgelöst.
Im dritten Stadium treten Gelenkentzündungen auf, die chronisch verlaufen.

Behandlung von Borreliose

Die Borreliose wird im Frühstadium mit Antibiotika oder ähnlichen Medikamenten behandelt. Im späteren dritten Stadium werden chronische Symptome durch Infusionen mit Antibiotika behandelt. Allerdings kann die Behandlung mehrere Wochen dauern.

Hausmittel haben sich aber ebenfalls bewährt um eine Infektion gut zu behandeln.

Borreliose vorbeugen

Um Zeckenstiche zu vermeiden sollten Sie lange Kleidung tragen, die den Körper ausreichend bedecken. Im Gras und Unterholz sollten Sie sich nicht aufhalten. Am Besten zieht man Socken über die Hosenbeine wenn man sich in hohem Gras oder im Unterholz aufhält.

Für kurze Zeit hilft auch Insektenschutzmittel, allerdings ist dies kein ausreichender Schutz gegen Zecken. Sie sollten Ihren Körper nach dem Aufenthalt in der Natur gründlich nach Zecken absuchen. Zecken bevorzugen vor allem warme Körperstellen wie die Kniekehle oder den Achselbereich.

Hausmittel & Medikamente gegen Borreliose

Zur Behandlung der Borreliose hilft neben Antibiotika auch ein einfaches Hausmittel. Mit der Salz- Vitamin C Therapie sollen sich Langzeitsymptome gut behandeln lassen. Morgens wird Vitamin C mit Meer- Stein oder Kristallsalz mit einem Liter Wasser gemischt und über den Tag verteilt getrunken. Heilerde von der Firma Luvos hat sich ebenfalls als Heilmittel bewährt.

Falls sich Entgiftungserscheinungen zeigen können Sie in der Apotheke hundertprozentigen Arabica – Kaffee kaufen. Der Kaffee wird stark aufgebrüht und mittels eines Einlaufes in den Darm eingeführt. Diese Therapiemaßnahme wird 2 Jahre durchgeführt um vor allem die Leber zu entgiften.