Bei Couperose handelt es sich um feine bläulich-rote Äderchen, welche durch die Haut schimmern. In den meisten Fällen tritt Couperose im Gesicht auf. Dadurch macht es den Eindruck, dass Betroffene eine rote Nase oder Wangen haben. Die Krankheit ist zum Glück nicht wirklich gefährlich, dennoch wird sie durch die Erscheinung als unangenehm empfunden. Schlimm ist es, wenn die Nasenregion betroffen ist, denn viele gehen davon aus, dass Betroffene einen verstärkten Alkoholkonsum haben, was aber nicht der Wahrheit entspricht.

Die Ursachen von Couperose

Rote Wangen durch Couperose

Rote Wangen durch Couperose (© rob3000 – Fotolia.com)

Meistens sind es die Frauen ab 30 Jahren, welche unter Couperose leiden. Die Ursachen dafür sind unter anderem das Rauchen und Alkohol. Aber auch ungeeignete Gesichtspflegeprodukte und eine zu starke Sonneneinstrahlung können der Auslöser für Couperose sein. Eine natürliche Ursache ist vor allem die Alterung der Haut und Gefäßerweiterungen. Außerdem kann die Krankheit entstehen, wenn man zu fettreiche Nahrung zu sich nimmt oder durch die Einnahme von Genussmitteln. Die Krankheit kommt nicht von jetzt auf gleich, sondern es handelt sich um einen schleichenden Prozess.

Die Symptome von Couperose

Wie schon erwähnt, tritt die Krankheit meistens ab 30 Jahren auf. Wer unter Couperose leidet wird ziemlich schnell erkennen, dass sich die Äderchen im Gesicht erweitern und dadurch mit bloßem Auge erkennbar werden. Ganz besonders auffällig ist die Krankheit an den Wangen, denn dort bilden sich rote Stellen. Schmerzen entstehen durch die Veränderung jedoch nicht. Bei der Couperose handelt es sich meistens um eine Vorstufe von Rosazea. Betroffene Personen sind meistens hellhäutig und haben rote Haare sowie Sommersprossen. Eigentlich ist es keine richtige Krankheit, sondern eher ein kosmetisches Problem. Leider können Betroffene psychisch unter der geröteten Gesichtshaut leiden.

Die Diagnose und der Verlauf

Für die Diagnose benötigt man nicht zwingend einen Facharzt, denn die neuen Veränderungen im Gesicht sieht jeder Betroffene selbst. Wer häufiger zu einer Kosmetikerin geht, wird auch von ihr erfahren, dass es sich um Couperose handelt. Wenn die psychische Belastung so stark ist, dass man sich nicht mehr vor die Tür traut, sollte man einen Hautarzt aufsuchen. Auch dort wird die Diagnose lediglich durch das bloße Auge gestellt. Es ist sinnvoll zu einem Arzt zu gehen, denn der wird Betroffenen beratend zur Seite stehen.

Die Behandlung von Couperose

Es gibt zahlreiche Therapiemöglichkeiten, um Couperose zu behandeln. Die modernste Art ist derzeit die IPL2 Technologie. Dabei wird vor der Behandlung ein Gel auf die betroffenen Stellen gegeben. Durch einen Applikator wird ein Lichtimpuls erzeugt, welcher auf die zu behandelnden Bereiche abgegeben wird. Dabei wird der Lichtimpuls in Wärme umgewandelt und das führt dazu, dass die betroffenen Gefäße verklebt werden. Durch diesen Vorgang werden die Gefäßüberreste abgebaut und die Couperose wird mit der Zeit verschwinden. Mit der richtigen Hautpflege wird man das Problem auch dauerhaft los.

Couperose vorbeugen

Ein häufiger Wechsel von warm zu kalt sollte man dringend vermeiden. Ebenfalls sollte man auch auf die direkte Sonneneinstrahlung verzichten. Wer eine Neigung zu Couperose hat sollte außerdem auf Saunabesuche verzichten und auf Dampfbäder. Wer regelmäßig Alkohol trinkt oder raucht, sollte es einstellen. Man sollte zudem nicht zu scharfe Speisen oder Koffein zu sich nehmen. Man kann das Problem verhindern, indem man Stress vermeidet und viel Sport treibt.

Medikamente gegen Couperose

Bis die Couperose weg ist, was unter Umständen länger dauern kann, sollte man mit kosmetischen Produkten dagegen vorgehen. Mit dem richtigen Make-up oder einem Abdeckprodukt kann man die Rötung verhindern. Zusätzlich sind Medikamente empfehlenswert. Besonders wirksam sind Cremes und Gele, wie z. B. Biocea Creme und Benevi Color Creme.