Die Magen-Darm-Grippe ist eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt und für Betroffene sehr unangenehm.

Die Übertragung

Die Magen-Darm-Grippe wird durch den Magen-Darm-Virus oder Bakterien ausgelöst. Die Übertragung findet vor allem dort statt, wo sich größere Ansammlungen von Menschen befinden, z.B. Schulen, Kindergärten, Seniorenheime, Krankenhäuser.
Auslöser sind z.B. Rotaviren, das Noro-Virus, Salmonellen, Camphylobacter, aber auch Giftstoffe oder Pilze.

Die Behandlung

Bei starken Schmerzen und Fieber kann Paracetamol oder Ibuprofen gegeben werden. Wichtig ist, dass der Erkrankte versucht möglichst viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, denn durch das Erbrechen und die Durchfälle besteht die Gefahr der Austrocknung, insbesondere bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen. Notfalls müssen Infusionen gegeben werden, um dem Flüssigkeitshaushalt im Körper zu wahren. Dies geschieht stationär.

Der Arzt kann auch Medikamente gegen Übelkeit, Magenschmerzen und Erbrechen geben.
Das Erbrechen und der Durchfall sind im Falle einer Magen-Darm-Grippe bereits Anzeichen der körpereigenen Abwehr und Heilung, da die Erreger dadurch verstärkt aus dem Körper beseitigt werden. Daher wird auch empfohlen Medikamente (mit Ausnahme von Schmerzmedikamenten) erst frühestens 12 Stunden nach der akuten Phase (Erbrechen und/oder Durchfälle) zu geben, da ansonsten die Ausscheidung der Erreger verlangsamt wird und somit auch der Krankheitsverlauf länger andauert. Antibiotika sind meist nicht notwendig.

Medikamente

  • gegen Durchfall: Loperamid oder Kohletabletten, Trockenhefe und Apfelpektin:
    Die Medikamente verlangsamen die Darmtätigkeit und mildern somit die Durchfälle und entkrampfen den Darm.
  • gegen Übelkeit: Vomex A Zäpfchen, Emesan K (Kinder), Emesan E (Erwachsene):
    Zäpfchen sind bei Übelkeit besonders zu empfehlen, da die gereizte Magenschleimhaut nicht unnötig belastet wird.
  • gegen Schmerzen und Fieber: Paracetamol (auch bei Säuglingen), Ibuprofen

Hausmittel

Eine Magen-Darm-Grippe wird durch Viren oder Bakterien ausgelöst.

Eine Magen-Darm-Grippe wird durch Viren oder Bakterien ausgelöst.

  • Cola, Salzstangen und stark verdünnter Orangensaft mit Salz. Nach der akuten Phase Schonkost mit Zwieback, Tee und Möhren werden empfohlen. Nach 1-2 Wochen darf man dann wieder normal essen.
  • Die Schmerzen lassen sich unterstützend mit warmen Kirschkernkissen oder warmen Wickeln lindern. Fieber kann man, besonders bei Kindern, unterstützend mit kalten Wadenwickeln senken.

Die Dauer einer Magen-Darm-Grippe

Ein gesunder Mensch übersteht eine Magen-Darm-Grippe verhältnismäßig schnell und unbeschadet. Die Dauer hängt vom Erreger ab:

  • Viral bedingte Formen: 1-5 Tagen
  • Bakteriell bedingte Formen: 1-2 Wochen

Ansteckungsgefahren bei einer Magen-Darm-Grippe

Die Inkubationszeit beträgt zwischen 4 und 48 Stunden, der Erkrankte ist hochgradig ansteckend solange die Symptome vorhanden sind. Hygiene ist das A und O, da die Übertragung durch Tröpfcheninfektion, Schmierinfektion oder Husten erfolgt.

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Das Krankheitsbild

Fast jeder Mensch musste in seinem Leben mindestens einmal unter einer Darmerkrankung leiden, wo der Auslöser ein Magen-Darm-Virus war. Der Magen-Darm-Virus wird über verdorbene Lebensmittel aufgenommen und die Folgen sind Durchfälle, Erbrechen und Bauchkrämpfe. Die Mediziner sprechen bei dieser Erkrankung von einer Gastroenteritis.

Die Darminfektionen lösen häufig Staphylokokken oder Salmonellen aus. Einige der Krankheitserreger sind sogar hitzebeständig und die Patienten müssen manchmal auch schwere Magenschmerzen erleiden. Im Volksmund wird von einer Magen-Darm-Grippe gesprochen, obwohl diese Krankheit gar nichts mit einer Grippe zu tun hat. Es ist eine Verstimmung des Magens mit entsprechenden Beschwerden.

Infolge von Durchfall wird der Magen-Darm-Virus auch aus dem Körper gespült, sodass sich nach zwei bis sieben Tagen der Zustand des Patienten wieder verbessert. Um den Verlust von Flüssigkeit auszugleichen, ist unbedingt reichlich zu trinken. Am besten ist es, wenn ein Kamillentee zu sich genommen wird, denn dadurch kommt es auch zu einer heilenden Wirkung. Zusätzlich wird der Magen mit Zwieback oder Knäckebrot in den ersten Tagen an feste Nahrung gewöhnt. Alle Lebensmittel, welche den Magen-Darm-Virus enthalten könnten, sind vorsorglich aus dem Kühlschrank zu entfernen.

Es gab auch Fälle, wo plötzlich mehrere Schulkinder und Lehrer an einem Magen-Darm-Virus innerhalb weniger Tage erkrankten. In diesem Fall sind die Gesundheitsämter gefragt, welche umgehend ermitteln müssen, welches Lebensmittel war der Auslöser für diese Erkrankung. Sofort werden alle Waren aus der Küche der Zulieferfirma untersucht und schon nach kürzer Zeit ist das verursachende Lebensmittel gefunden. So waren beispielsweise in einem Fall verdorbene Erdbeeren aus China daran schuld, dass mehrere Schulkinder sich mit einem Magen-Darm-Virus infizierten.

Bei einer Erkrankung mit einem Magen-Darm-Virus ist es bei schwereren Verläufen ratsam, einen Arzt aufzusuchen oder den Hausarzt in die Wohnung zu bestellen. Es werden krampflösende Medikamente verordnet, dass die Schmerzen nachlassen. Haben sich im Darm schädliche Bakterien gebildet, so kann auch ein Antibiotika zur Anwendung kommen.

Verursacher Kantine

Der Magen-Darm-Virus kann Magenschmerzen und Durchfall verursachen.

Der Magen-Darm-Virus kann Magenschmerzen und Durchfall verursachen.

Gegen verdorbenes Essen aus Kantinen oder durch Zulieferung über eine Großküche können sich die Leute kaum schützen. Sie müssen darauf vertrauen, dass bei der Arbeit mit Lebensmitteln sauber gearbeitet wurde. Bei schmutzig erscheinenden Lokalen sollte der Gast sofort umkehren.

Vorbeugung

Bei der Zubereitung von Speisen im eigenen Haushalt gibt es durchaus Möglichkeiten, die Infektion von einem Magen-Darm-Virus zu verhindern. In erster Linie ist immer mit sauberen Händen zu arbeiten und nach der Notdurft sind die Hände gründlich zu waschen. Auch das Obst und Gemüse ist vor der Verwendung am besten unter fliesendem Wasser zu säubern.

Fleisch, Fisch oder Cremespeisen sollten nicht über eine längere Zeit ungekühlt in roher Form in der Küche liegen. Besonders zügig ist Schabefleisch oder Hackepeter zu verarbeiten. Durch ausreichendes Braten oder Kochen der Lebensmittel werden die meisten Krankheitserreger abgetötet.

Wer seinem Urlaub in den südlichen Ländern verbringt, sollte niemals Wasser aus der Leitung trinken. Besser ist die Verwendung von Mineralwasser, welches auch zum Putzen der Zähne verwendet wird. Durch die Beachtung mehrerer Vorsichtsmaßnahmen wird man sich kaum einen Magen-Darm-Virus einfangen.

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Was ist Durchfall eigentlich?

Als Durchfall wird in der Regel eine Abgabe von zu flüssigem Stuhl bezeichnet. Weltweit erkranken pro Jahr etwa 4 Milliarden Menschen an dieser Krankheit. 7,5 Millionen Menschen, darunter vor allem Kinder, sterben an den Folgen.

Wie entsteht die Krankheit?

Sehr häufig tritt es bei Kindern auf. Aber auch Erwachsene haben oft Probleme mit der Erkrankung. Akuter Durchfall wird meist durch eine Infektion im Magen-Darm-Trakt oder auch durch eine Lebensmittelvergiftung verursacht. Sehr oft ist Diarrhö aber auch auf Stress zurück zu führen. Weitere Faktoren können falsche Ernährungsgewohnheiten oder Darmerkrankungen sein. Auch bei Reisen in fremde Länder kann es zu einer Magen-Darm-Grippe kommen. Der Körper bekommt fremde Bakterien zu spüren, die er noch nicht kennt und die Ursache davon ist ein Magen-Darm-Virus.

Was kann man gegen Durchfall tun?

Da Durchfall dem Körper sehr viel Flüssigkeit entzieht, muss man darauf achten genug zu trinken. Besonders gut für den Darm ist ein bitterer Tee. Weiters sollte man keine kalten Getränke trinken und auf Getränke mit Kohlensäure verzichten. Beim Essen ist es wichtig, erst dann wieder Nahrung zu sich zu nehmen, wenn man wieder Appetit hat. Für den Anfang eignet sich zum Beispiel ein schalenloser Apfel, eine Banane oder eine Haferschleimsuppe.

Bei länger anhaltendem Durchfall sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Bei länger anhaltendem Durchfall sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Weiters sollte man zu salzige sowie fetthaltige Speisen vermeiden. Am besten isst man am Anfang nur etwas trockenes, wie zum Beispiel Cracker, Zwieback oder sonstiges. Sollten die Beschwerden nach drei Tagen noch nicht besser sein, sollte man aber einen Arzt zur Hilfe ziehen. Der Weg zur Apotheke ist auch sehr oft hilfreich. Denn nicht in jedem Fall können Hausmittel weiterhelfen. Dort kann man Kohletabletten, Heilerde, Elektrolytgetränke oder andere Arzneimittel gegen Durchfall kaufen.

Kann man vorbeugend etwas unternehmen?

Vorbeugend kann man nur darauf achten, keinen Virus zu bekommen. Doch damit nicht auch die Mitmenschen an Diarrhö erkranken, sollte man ein paar Tipps beachten. Zum Ersten sollte man keine Speisen für andere zubereiten. Hier ist die Infektionsgefahr zu groß. Weiter sollte man die Toilette nach jedem Stuhlgang säubern oder wenn möglich sogar eine eigene Toilette benutzen. Das Händewaschen nach jedem Toilettengang ist sehr wichtig.

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Welche Ursachen können Magenschmerzen haben?

Zu Magenschmerzen kann es aus verschiedenen Gründen kommen. Und jeder Mensch empfindet die Schmerzen anders. Während die einen beklagen, dass sie eine Verstimmung spüren, leiden wieder andere Höllenqualen deswegen.

Ein Virus oder genauer gesagt eine Magen-Darm-Grippe kann Magenschmerzen auslösen, oder aber auch schon bereits verdorbene Lebensmittel, die man trotzdem noch gegessen hat. Magen-Darm-Viren sind ebenfalls eine Ursache für Magenschmerzen. Allerdings gibt es auch Diagnosen, die etwas schwerer ausfallen, wie zum Beispiel eine Magenschleimhautentzündung. Wenn der Patient nun schon länger diverse Schmerzen im Bauchraum und der Magengegend beklagt, bei dem kann auch erst später ein eventuelles Magengeschwür festgestellt und anschließend behandelt werden.

Untersuchung des Magens

Hier ist es dann nötig, bei dem Patienten eine Magenspiegelung durchzuführen. Wenn der Arzt dann dabei bereits eindeutige Krankheitsfelder sieht, kann er sie unter Umständen vielleicht direkt während der Spiegelung etwas abmildern. Oder aber er nimmt während der Untersuchung eine kleine Klemme, die mit dem Schlauch in den Magen des Patienten geführt wird, und entnimmt mit ihrer Hilfe eine kleine Gewebeprobe, eine Biopsie, mit deren Hilfe er dann später im Labor feststellen kann, um was es sich bei dem Patienten für Erkrankungen handelt.

Magenschmerzen kann verschiedene Gründe haben.

Magenschmerzen kann verschiedene Gründe haben.

Der Patient selber kann auf seine Ernährung achten, weniger Fett und besonders zurückhaltend sein bei scharf gewürzten Lebensmitteln. Ein Virus wie der Noro-Virus als Magen-Darm-Grippe ist besonders schwerwiegend, weil er den Körper durch die Doppelbelastung von Magenproblemen, wie Übelkeit und häufiges Erbrechen, aber auch Durchfall schwächt und sich rasend schnell verbreiten kann. Hier ist es oftmals sogar nötig, dass die Patienten im Krankenhaus behandelt werden müssen, um zu verhindern, dass sie vielleicht total austrocknen. Aber auch, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Behandlungen des Magens

Eine Behandlung der Beschwerden kann auch vielfältig sein. Zunächst muss der Patient das Rauchen und das Trinken von Alkohol einstellen. Des weiteren bekommt er unter Umständen mehr oder weniger starke Schmerzmittel. Krampflöser können gegeben werden. Die Ernährung muss umgestellt werden.

Und unter Umständen, wenn die Symptome entsprechend in die Richtung zeigen, wird dem Patient angeraten, sich einer Psychotherapie zu unterziehen. Wenn man den Eindruck bekommt, die Schmerzen können psychosomatisch sein und die körperlichen Untersuchungen und Tests nichts ergeben haben, ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass es sich bei den Magenschmerzen eigentlich um eine psychische Erkrankung handelt.

Chronische Magenschmerzen verhindern

Um nun zu vermeiden, dass sich die Magenschmerzen chronifizieren, sollte man auch längerfristig auf seine Ernährung, den Konsum von Giften wie Nikotin und Alkohol einschränken, optimaler Weise allerdings ganz einstellen. Und man muss dringend im Umfeld, wie der Familie oder der Arbeit gucken, wie man den Stress etwas reduzieren kann, denn auch diese Auslöser sind häufig der Grund für Magenschmerzen und ein möglicher Vorbote eines Magengeschwürs.

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Ein altes chinesisches Sprichwort sagt „Der Darm ist der Sitz der Gesundheit“. Die alte Weisheit aus dem Fernen Osten zeigt auf, wie wichtig ein gesunder Darm für unser Wohlbefinden ist. Ist also der Darm gesund, erfreuen uns auch wir bester Gesundheit.

Er ist nach der Haut mit rund acht Metern Länge unser zweitgrößtes Organ und wird unterteilt in den Dünndarm, Zwölffingerdarm, den Leerdarm, Krummdarm, Dickdarm, Blinddarm und den Mastdarm. Er enthält rund 400 verschiedene Bakterienstämme, darunter Laktobakterien und Bifidobakterien die für ein gesundes Darmmilieu unverzichtbar sind.

Unser Darm ist in erster Linie verantwortlich für die Verdauung. Er erfüllt außerdem noch viele zusätzliche Funktionen, wie beispielsweise die Regulierung des körpereigenen Wasserhaushalts, Aufnahme der Nährstoffe aus der Nahrung, Bildung von Abwehrzellen des Immunsystems sowie die Produktion von Botenstoffen und Hormonen. Die zerkleinerte Nahrung gelangt zunächst durch den Zwölffingerdarm geschleust wo bereits die meisten Nährstoffe gefiltert werden. Im Dünndarm werden dem Nahrungsbrei die letzten Salze und Wasserreste entzogen.

In erster Linie ist die Fehl- und Mangelernährung unserer modernen Gesellschaft einer der Hauptgründe für die Krankheitsanfälligkeit des Darms. Fast Food, zu fettige und ballaststoffarme Nahrung stressen den Darm und führen oftmals zu Beschwerden, wie beispielsweise Verstopfung. Auch Lebensmittelzusätze und Antibiotika schädigen auf lange Sicht den Darm und beeinträchtigen die empfindliche Darmflora erheblich.

Unser Darm ist rund acht Meter lang.

Unser Darm ist rund acht Meter lang.

Auch das Gleichgewicht zwischen gesundheitsfördernden und gesundheitsschädigenden Bakterien wird dadurch schnell in Mitleidenschaft gezogen. Oft hilft schon eine Umstellung der Ernährung oder eine natürliche Darmreinigung mit Flohsamenschalen die es in jeder gut sortierten Apotheke gibt.

Aber auch eine stressige Lebensweise schlägt sich im Darm nieder der daraufhin mit Magenschmerzen und einer Vielzahl anderer Beschwerden reagiert. Hier ist der Sitz vieler Millionen Nervenzellen, die vom vegetativen Nervensystem beeinflusst werden. Daher ist es wichtig, sich immer wieder zu entspannen, sonst schlägt einem Stress im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen.

Eine der häufigsten Erkrankungen des Darms ist der sogenannte „Diarrhoe„, umgangssprachlich auch Durchfall genannt. Üblicherweise sind die Auslöser davon die verschiedensten Viren und Bakterien die über die Nahrungsaufnahme in den Darmtrakt gelangen und eine Magen-Darm-Grippe verursachen können. Aber auch Allergien wie beispielsweise Laktoseintoleranz führen oftmals zu Durchfallerkrankungen.

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