Um so älter man wird, um so mehr steigt das Risiko an Durchblutungsstörungen zu erkranken. Vorbeugen und eine richtige Behandlung ist hier angesagt und oft sehr wichtig. Bei einer Durchblutungsstörung wird von einer Behinderung des Blutflusses gesprochen. Meist sind verengte Arterien daran Schuld und lassen solch eine Erkrankung entstehen. Liegt eine Durchblutungsstörung vor, werden bestimmte Körperteile und das Organgewebe nicht mehr richtig mit Sauerstoff und auch mit verschiedenen Nährstoffen versorgt.

Ursachen einer Durchblutungsstörung

Durchblutungsstörungen können durch mehrere Faktoren entstehen. Zum einen natürlich durch eine ungesunde Ernährung, zum anderen aber auch durch verengte Gefäße. bemerkt man selber, dass man an einer Durchblutungsstörung leidet, sollte man sich sofort zu einem Arzt begeben.

Symptome einer Durchblutungsstörung

Es gibt verschiedene Symptome, welche auf solch eine Störung hinweisen. Meist bemerkt man es dadurch, dass Körperteile kalt sind und zusätzlich noch schmerzen. Es gibt akut auftretende Durchblutungsstörungen und chronische. Merkt man, dass Arme oder Beine nicht mehr richtig funktionieren und das über einem längeren Zeitraum, kann dies an einer chronischen Durchblutungsstörung liegen. Treten Schmerzen plötzlich auf, handelt es sich hierbei um eine akute Störung der Durchblutung.

Die Diagnose der Krankheit und der Verlauf

Eine Diagnose ist schnell gemacht. Meistens verwenden Ärzte die Ultraschallmethode, da mit dieser genau zu erkennen ist, wo sich die Durchblutungsstörung befindet. Auch können Veränderungen oder Verengungen der Gefäße sofort erkannt werden. Auch eine Laufbandergomethrie zur diagnostischen Gehstreckenbestimmung ist eine der häufig angewendeten Methoden, um eine Diagnose zu stellen.

Diese wird in der Regel verwendet, wenn die Beschwerden in den Beinen auftreten. Es gibt verschiedene Stadien der Erkrankung. In den schlimmsten Fällen können die Glieder sogar komplett absterben, was oft bei Rauchern vorkommt oder man erleidet einen Herzinfarkt oder auch einen Schlaganfall.

Behandlungen bei Durchblutungsstörungen

Wird eine Durchblutungsstörung nicht behandelt, kann es sogar richtig gefährlich werden. Bevor eine Behandlung richtig beginnt, wird erst einmal der Blutdruck gemessen. So kann aufgrund der unterschiedlichen Blutdruckwerten bestimmt werden, wo sich zum Beispiel in den Armen Verengungen befinden.

Meist werden Medikamente für die Behandlung verwendet, welche das Blut verdünnen. So kann das Blut wieder besser fließen und eine weitere Verengung wird vermieden. Befindet sich der Patient schon in einem sehr schlechten Zustand, werden auch Infusionen verabreicht. Hilft alles nichts, muss eine OP durchgeführt werden.

Vorbeugung gegen Durchblutungsstörungen

Es gibt genug Vorbeugungen gegen Durchblutungsstörungen. Für Raucher ist es wichtig, das Rauchen sofort zu unterlassen und darauf zu verzichten. Auch Bewegung ist eine der besten Vorbeugungen gegen Durchblutungsstörungen. Dies gilt vor allem für Menschen, welche in Büros arbeiten und sich kaum bewegen. Schon ein bis zwei mal in der Woche Joggen gehen oder einfach öfter mal die Treppen benutzen anstatt den Aufzug reicht völlig aus. Menschen die schon an einer Durchblutungsstörung leiden, können zudem an einer Bewegungstherapie teilnehmen.

Hausmittel gegen Durchblutungsstörungen

Natürlich gibt es auch Hausmittel, welche man bei Durchblutungsstörungen verwenden kann. Sehr zu empfehlen ist das Schüssler Salz Nummer 3. Dies ist nicht nur gut für die Durchblutung, sondern stärkt auch noch das Immunsystem. Ein weiteres Hausmittel, welches Wunder wirkt bei Durchblutungsstörungen ist Knoblauch. Schon ein bis zwei Zehen am Tag reichen völlig aus. Um das Ganze noch mehr zu fördern helfen auch Wechselduschen und Massagen der Glieder. Am besten die betroffenen Körperstellen mit Rosmarin einreiben und richtig durchkneten.

Eine Durchblutungsstörung ist gut zu behandeln, wenn man sie frühzeitig bemerkt. Auch kann man mit verschiedenen Mitteln vorbeugen, um erst gar nicht daran zu erkranken.