Bei einer Gastritis handelt es sich um eine Erkrankung der Magenschleimhaut. Es gibt drei verschiedene Typen, nämlich A, B und C. Die Krankheit ist nicht ansteckend und sie tritt entweder in akuter Form auf oder nimmt einen chronischen Verlauf. In einigen Fällen kann Gastritis zu Schleimhautschäden führen, wie z. B. einem Magengeschwür und einer Magenblutung sowie einem Magendurchbruch. Die Krankheit tritt sehr häufig auf, allerdings bleibt sie in der Regel unbemerkt und wird nur durch Zufall entdeckt.

Ursachen für Gastritis

Die Gastritis kann aus verschiedenen Gründen auftreten. Alle Formen haben eine Gemeinsamkeit, nämlich das die Zellen immer stark gereizt und geschädigt sind. Bei einer akuten Gastritis können häufig und hoch dosierte Einnahmen von Schmerzmedikamenten die Ursache sein. Außerdem kann die Krankheit durch andere Medikamente entstehen, wie z. B. Kortisonpräparate.

Weitere Ursachen sind übermäßiger Alkoholkonsum und Rauchen sowie eine Lebensmittelvergiftung und Stress. Des Weiteren kann die Krankheit durch Schocksituationen und Operationen auftreten sowie bei Infektionen und beim Leistungssport.

Symptome bei Gastritis

Bauchschmerzen als Symptom einer Gastritis

Bauchschmerzen als ein Symptom für eine Gastritis (© psdesign1 – Fotolia.com)

Bei einer Gastritis können relativ viele verschiedene Symptome auftreten. Die hängen davon ab, wie schnell sich die Krankheit entwickelt und wie lange sie andauert. Je nachdem um welche Art es sich handelt, können ein Druckgefühl und Bauchschmerzen auftreten. Des Weiteren kann man unter Appetitlosigkeit und Übelkeit leiden sowie unter einem unangenehmen Geschmack im Mund. In manchen Fällen müssen sich Betroffene auch übergeben und stoßen häufig auf. Wenn es sich um eine akute Gastritis handelt, treten die Symptome sehr plötzlich und unerwartet auf. Zudem verstärken sich die Anzeichen, wenn der Betroffene Nahrung zu sich nimmt. Wenn die Krankheit chronisch ist, kommt es zum Völlegefühl und zu Blähungen sowie zu Durchfall und Bauchschmerzen.

Diagnose von Gastritis

Wenn die Gastritis akut ist, wird die Diagnose in der Regel nur anhand der Beschwerden festgestellt. Wenn die Krankheit chronisch ist, wird die Diagnose meistens nur zufällig festgestellt. Um die Gastritis sicher zu diagnostizieren, kommt zunächst eine Magenspiegelung zum Einsatz. Das Magengewebe kann entnommen werden und so wird auch geprüft, ob andere Erkrankungen vorliegen. Da manchmal Infektionen die Ursache sein können, ist es empfehlenswert, nach den entsprechenden Erregern suchen zu lassen.

Therapie gegen Gastritis

Bei einer Gastritis wird die Behandlung auf die Entzündungsursache abgestimmt. Wenn die Krankheit akut ist, werden häufig Medikamente eingesetzt, um die Magensäureproduktion zu hemmen. Die Arzneimittel helfen in mehreren Hinsichten, denn zum einen werden die Schmerzen gelindert und zum anderen kann sich die betroffene Stelle von der Säure erholen. Zudem ist es wichtig, dass die Magenschleimhaut während der Therapie nicht weiter gereizt und geschädigt wird. Aus dem Grund sollte man bei der Gastritis-Behandlung auf Kaffee und Alkohol verzichten sowie auf Rauchen und scharfe, fettige Speisen.

Gastritis vorbeugen

Man kann gegen die Gastritis vorbeugen, und zwar, wenn man auf eine magenverträgliche Ernährung achtet. Ebenfalls sollte man nicht zu scharfes und heißes Essen zu sich nehmen. Auf Alkohol und Kaffee sollte man ganz verzichten, wenn ein Risiko auf Gastritis besteht. Man kann die Krankheit außerdem vorbeugen, wenn man Stress abbaut und Entspannungstechniken anwendet. Vorbeugend kann man vom Arzt auch Säureblocker erhalten und Medikamente weglassen, welche die Krankheit fördern.

Medikamente & Hausmittel gegen Gastritis

Medikamente, die gegen Gastritis helfen, werden ausschließlich vom Arzt verschrieben. Allerdings können auch Hausmittel gegen Gastritis helfen. Dazu gehören rohe Kartoffeln und Haferschleimbrei sowie Kohlsaft und Tee. Auch eine Rollkur mit Kamillentee kann gegen die Krankheit helfen.