Menschen, die unter einem Gehirntumor leiden, verlieren durch den Krebs langsam eine Körperfunktion nach der anderen. Es kommt allerdings darauf an, welche Region im Gehirn von dem Tumor befallen ist.

Unter einem Gehirntumor versteht man eine Erkrankung des Gehirns. Dabei ist es völlig verschieden, wo solch ein Tumor entsteht, das ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Unter dem Tumor versteht man eine Raumforderung im Gehirn, die, wenn sie ein bösartiger Tumor ist, sich immer weiter vergrößert und dem Patienten zunehmend Schwierigkeiten bei alltäglichen Dingen bereitet, da sie die Hirnareale verdrängt.

Ursachen Gehirntumor

Es gibt verschiedene Ursachen. Eine große Wahrscheinlichkeit, an einem Gehirntumor zu erkranken, besteht, wenn Verwandte oder Vorfahren auch bereits unter einem solchen Tumor gelitten haben. Von daher ist das immer so ziemlich die erste Frage des Arztes. Aber eigentlich sind die Ursachen für einen bösartigen Tumor noch nicht völlig aufgedeckt. Viele Menschen denken, dass Handystrahlen, falsche Ernährung und Kopfverletzungen die Erkrankung auslösen können, aber auch das ist bisher wissenschaftlich noch nicht erwiesen. So können auch Hormonstörungen weder bestätigt noch von der Hand zu weisen sein.

Symptome & Anzeichen eines Gehirntumors

Vielen Patienten fällt es eine ganze Weile überhaupt nicht so auf, dass sich eine heimtückische Krankheit in ihnen entwickelt. Häufig gehen sie zum Augenarzt, weil sie Schwierigkeiten mit ihren Augen bekommen. Oder aber sie suchen einen Arzt auf, weil es ihnen oft schwindelig ist, ein zu niedriger oder zu hoher Blutdruck allerdings als Ursache ausgeschlossen werden kann.

Das häufigste Symptom sind aber natürlich die Kopfschmerzen, unter denen die Betroffenen häufig sehr leiden. Sie nehmen dann Kopfschmerztabletten und doch werden die Schmerzen nicht weniger. Spätestens dann suchen die meisten einen Arzt auf. Auf eine falsche Fährte geführt werden kann man durch den Tumor, wenn der Patient über Übelkeit und Erbrechen klagt. Es kann zu epileptischen Anfällen kommen. Sogar Sprachstörungen können auftreten. Das sind dann allerdings schon eindeutige Symptome für einen Gehirntumor.

Diagnose und Verlauf bei Gehirntumor

Ein Arzt wird den Patienten nach seiner Krankenvorgeschichte (Anamnese) fragen, um vielleicht schon eine kleine Spur zu finden, was dem Patienten fehlen könnte. Danach unternimmt er internistische Untersuchungen, um ausschließen zu können, dass die Probleme, über die der Patient klagt und die schon viele Ursachen haben könnten, etwas mit einer internistischen Erkrankung zu tun haben.

Weiterhin wird er neurologische Tests und Untersuchungen machen. Hierbei stellt sich dann sehr häufig der Tumor da. Der Arzt wird ein MRT machen lassen, auf dem dann genau zu sehen ist, wo der Tumor liegt und welche Bereiche im Gehirn er langsam befällt oder verdrängt. Meistens entnehmen die Ärzte bei dem Betroffenen eine kleine Gewebeprobe, um dann sicher sein zu können, mit was für einem Tumor sie es dort zu tun haben.

Behandlung bzw. Therapie bei Gehirntumor

Das Mittel der Wahl stellt immer eine Operation dar, in der der Tumor und angrenzendes, vielleicht schon befallenes Gewebe entfernt werden kann. Allerdings sollte auch hier eine Chemotherapie und einen Strahlentherapie durchgeführt werden, um einen Erfolg zu sichern. Hier geht die Forschung auch immer weiter, dass so auch für den Patienten noch besser die richtige Therapie gesucht werden kann.

Einem Gehirntumor vorbeuegen

Einer Krebserkrankung kann man im Grunde nicht vorbeugen. Die sicherste Methode ist sicherlich ein gesunder Lebensstil. Allerdings ist das auch keine schlussendliche Methode, um einen Krebs zu verhindern, an welcher Körperstelle auch immer.

Medikamente & Hausmittel gegen Gehirntumor

Hausmittel gibt es gar keine, die einen Krebs heilen oder verhindern können. Bei einer Krebserkrankung setzen die Ärzte auf klassische Zytostatika. Auf diese Medikamentengruppe darf bei der Behandlung eines Hirntumors nicht verzichtet werden. Ebenso wenig wie auf Chemotherapeutische Medikamente. Sie können helfen, den Wuchs des Tumors zu stoppen, ohne, dass gesunde Hirnmasse Schaden durch die Therapie nehmen kann.