Bei dem Hellp Syndrom handelt es sich um eine ernsthafte Erkrankung, die in der Zeit der Schwangerschaft auftritt. Oftmals spricht man hierbei auch von einer Gestose, da die Ursachen der Erkrankung nicht wirklich klar erkennbar sind. Hierbei handelt es sich um eine Form des Bluthochdrucks, welche sogar bis zum Tod der Schwangeren führen kann. Zu Grunde liegt der Krankheit eine Erkrankung der Leber, weswegen sich in diesem Bereich des Körpers auch starke Schmerzen ausfindig machen lassen.

Das Hellp Syndrom hat seinen Namen aus den einzelnen Symptomen, die mit dieser Erkrankung einhergehen. Das Hellp Syndrom tritt nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schwangerschaft auf, gilt aber häufig als eine Eklampsie, da die Mehrzahl der Patienten im letzten Drittel der Schwangerschaft erkranken.

Wie zeichnet sich das Syndrom aus?

Das Hellp Syndrom gehört mit zu den Krankheits-Risken der Schwangerschaft. Wie bereits genannt, lässt sich das Syndrom bereitsschon am Namen mit bestimmten Symptomen in Verbindung bringen. So stellen die Buchstaben des HELLP Syndroms die einzelnen ausgeprägten Anzeichen der Erkrankung wie folgt dar:

  • H für Hämolyse (Blutzerfall)
  • EL für erhöhte Leberwerte (englisch: elevated liver function tests)
  • LP für niedrige Thrombozytenzahl (englisch: low platelet counts).

Das Syndrom lässt sich im Anfangsstadium an sehr häufig auftretenden Anzeichen erkennen, die der Schwangerschaftsdiabetes gleichen. So bekommen die Schwangeren oftmals einen heftigen Schmerz im Oberbauch oder auch unter dem Rippenbogen, welche sich aber nicht mit der Schwangerschaft an sich in Verbindung bringen lassen. Zudem kann es zu Sehstörungen und starken Kopfschmerzen kommen, welche ein Erbrechen und/ oder eine starke Übelkeit nach sich ziehen.

Weitere Begleiterscheinungen, die sich auch schon in der Namensgebung des Syndroms finden lassen sind starker Bluthochdruck und Ausscheidungen von Eiweiß im Urin. Diese beiden Anzeichen gelten als die eindeutigsten Signale und sollten sofort von einem Arzt untersucht werden.

Oft wird auf diie Diagnose Hellp Syndrom folgend das Kind frühzeitig durch einen Kaiserschnitt zur Welt gebracht. © Fotolia.com

Oft wird auf diie Diagnose Hellp Syndrom folgend das Kind frühzeitig durch einen Kaiserschnitt zur Welt gebracht.
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Sollte die Erkrankung nicht behandelt werden und sich das Syndrom weiter ausbreiten können kann es sogar dazu kommen, dass die Nieren und die Leber versagen. Weiterhin kann sich die Planzenta ablösen, was zur Folge hat, dass das Ungeborene unmittelbar verstirbt.

Die Behandlung des Hellp Syndrom

Bei der Erkennung des Hellp Syndroms ist es unbedingt notwendig, dass die Schwangere sofort behandelt wird. Dies kommt daher, dass das Hellp Syndrom auch sehr schnell zum Tode führen kann und somit das Leben der Mutter und des Ungeborenen riskiert. Oftmals wird bei der Entdeckung sofort eine Entbindung des Kindes eingeleitet, das sich der Krankheitsverlauf nur sehr schwer kontrollieren lässt und auch eine explosionsartige Ausbreitung des Syndroms nicht vorhersehbar ist.

Bei der herbeigeführten Geburt wird das Kind dann per Kaiserschnitt zur Welt gebracht und bei Bedarf weiterhin in einem Brutkasten aufgezogen. Die Betroffene wird nach der Entbindung unter strenger Kontrolle gehalten und mit Blutdrucksenkern behandelt, sodass sich ein geregelter Blutdruck einrichten kann.

Die Gestose

Die Gestose ist ein Begriff für eine Reihe von Erkrankungen, die in der Schwangerschaft auftreten. Wie es genau zu einer Gestose kommt, ist noch nicht endgültig geklärt. Vermutlich entsteht sie aufgrund einer unverhältnismäßigen Belastung des mütterlichen Körpers. Die verschiedenen Krankheitsbilder treten entweder neu in der Schwangerschaft auf oder verschlimmern vorbestehende Symptome. Je nach Zeitpunkt zu dem die Symptome auftreten, wird die Erkrankung als Früh- oder Spätgestose bezeichnet. Zu den Frühgestosen zählen die Emesis gravidarum (Schwangerschaftsübelkeit) und die Hyperemesis gravidarum (extreme Schwangerschaftsübelkeit). Zu den Spätgestosen gehören die Präeklampsie, die Eklampsie, das HELLP-Syndrom und die Propfgestose.

Symptome einer Spätgestose

  • Hypertonie (erhöhter Blutdruck)
  • erhöhte Eiweißwerte im Urin
  • erniedrigte Urinausscheidung
  • Ödeme
  • mehr als 1 kg Gewichtszunahme der Mutter pro Woche
  • Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen

Präeklampsie und Eklampsie

Leidet die Schwangere unter einem stark erhöhten Blutdruck und einer erhöhten Eiweißausscheidung im Urin, spricht man bereits von einer Präeklampsie. Als Folge treten Ödeme auf, die als Warnzeichen betrachtet werden. Schreitet die Erkrankung nicht weiter fort, bilden sich nach der Entbindung die Symptome spontan zurück. Es sind lediglich Kontrollen der auffälligen Parameter über wenige Wochen erforderlich. Entwickelt die Patientin aber zusätzlich neurologische Symptome wie Krampfanfälle, als Zeichen eines Fortschreitens der Gestose, drohen lebensbedrohliche Komplikationen (Nierenversagen, Thrombosen, Hirnödem, etc.) für Mutter und Kind. Die Erkrankung wird nun als Eklampsie bezeichnet.

Das HELLP-Syndrom

Eine weitere schwere Gestose, die sich aus der Präeklampsie entwickeln kann, ist das HELLP-Syndrom. Die Leberfunktion ist hier gestört und verursacht die namensgebenden Symptome der Erkrankung: Hämolyse (H, die roten Blutkörperchen lösen sich auf). Laborchemisch erhöhte Leberenzymwerte (EL, da auf Englisch elevated Liverenzymes). Niedriger Thrombozytenwert (LP, low platelet count auf Englisch). Die Patientin beobachtet die damit verbundenen Symptome Oberbauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Ein HELLP-Syndrom kann sehr plötzlich auftreten und rasch bedrohliche Ausmaße annehmen. Nach der Geburt normalisiert sich aber auch hier der Zustand der betroffenen Mutter rasch.

Eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks ist für Schwangere unabdingbar. © Fotolia.com

Eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks ist für Schwangere unabdingbar.
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Die Propfgestose

Liegen schon vor der Schwangerschaft Erkrankungen der Nieren, Leber oder Bluthochdruck vor, kann sich die Situation durch die schwangerschaftsbedingte Belastung verschlechtern. In diesem Fall wird die Erkrankung Propfgestose genannt, da sich die neuen Symptome auf die schon vorliegenden Symptome „aufpfropfen“.

Rechtzeitige Diagnose einer Gestose

Da die meisten Schwangeren regelmäßig einen Frauenarzt sehen, kann auch ein Screening auf Gestose eingebunden werden. Blutdruckmessung, Urinuntersuchung sowie sorgfältige Anamnese und Patientenuntersuchung sind Standard. Ein erhöhtes Risiko für eine Gestose haben Patientinnen mit Diabetes oder Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck schon vor der Schwangerschaft, Nierenerkrankungen und Mehrlingsschwangerschaften. Sie werden besonders gründlich überwacht, um Komplikationen bei Mutter und Kind zu vermeiden.

Eklampsie

Die Eklampsie ist eine seltene Krankheit (von 2000 Schwangeren, erkrankt eine an Eklampsie), welche Frauen in der Schwangerschaft betreffen kann. Sie zählt zur Gruppe der Gestosen, wobei es sich um Schwangerschaftserkrankungen handelt, welche mit der Verkrampfung der kleinen Arterien einhergehen. Der Eklampsie geht meist eine Präeklampsie voraus, dies bedeutet, dass der Blutdruck und die Eiweißausscheidung erhöht sind und Wassereinlagerung (beispielsweise in den Beinen) entstehen. Die Präeklampsie kann durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft frühzeitig erkannt werden. Erhöht wird das Risiko an einer Präeklampsie oder einer Eklampsie zu erkranken durch das Auftreten von Schwangerschaftsdiabetes, da in diesem Fall das Immunsystem geschwächt ist.

Symptome und Risiken

Starke Kopfschmerzen in der Schwangerschaft können ein Symptom für Eklampsie sein. © Fotolia.com

Starke Kopfschmerzen in der Schwangerschaft können ein Symptom für Eklampsie sein.
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Die Eklampsie selbst ist eine akute Komplikation, bei welcher sich die Symptome und Beschwerden der vorher aufgetretenen Präeklampsie rasch verschlechtern. Zu den auftretenden Symptomen gehören Ödeme, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit und Erbrechen, Bauchschmerzen bis hin zu Krampfanfällen, welche zu Atemnot führen können. Es besteht ein Risiko für die schwangere Frau, das bishin zu Koma und Tod reicht.

Auch das ungeborene Kind kann durch eine Eklampsie beeinträchtig werden. Die Unterversorgung der Durchblutung führt zu einer mangelhaften Sauerstoffversorgung, was für Schädigungen des Gehirns sorgen kann.

Behandlung

Tritt eine Eklampsie auf, müssen Mutter und ungeborenes Kind, ständig überwacht werden. Zur Behandlung des erhöhten Blutdrucks werden Medikamente verabreicht und Krampfanfälle werden mit Hilfe von krampflösenden Mitteln verhindert. Innerhalb von ca. zwei Tagen nach der Geburt des Kindes, bessern sich die Symptome der Eklampsie im Normalfall von selbst, daher kann ein Kaiserschnitt sinnvoll sein. Bei besonders schweren Verläufen der Erkrankung, kann keine Rücksicht auf die Überlebenschancen des ungeborenen Kindes genommen werden, da das Gesundheitsrisiko der Mutter zu groß ist.

HELLP – Syndrom

Eine weitere, besonders gefährliche Komplikation der Präeklampsie ist das HELLP-Syndrom. Hierbei treten zusätzlich zu den Symptomen der Präeklampsie Leberfunktionsstörungen und Störungen der Blutgerinnung auf. Symptome hierfür sind Schmerzen im Oberbauch und Übelkeit und Erbrechen. Auch bei dieser Erkrankung sollte die Geburt des Kindes so schnell als möglich stattfinden.

Schwangerschaftsdiabetis

Bei 2 bis 12 Prozent aller Schwangeren kann es einem sogenannten Schwangerschaftsdiabetes kommen. Der Schwangerschaftsdiabetes wird als solcher definiert, wenn der Diabetes erstmalig während einer Schwangerschaft auftritt. Meist verschwindet er nach der Geburt des Kindes wieder, stellt aber ein Risiko für die Entstehung eines späteren manifesten Diabetes dar.

Ursachen des Schwangerschaftsdiabetes

Allgemein stellt eine Schwangerschaft für den Körper eine Belastungssituation dar. Dieser Stress erzeugt einen erhöhten Energiebedarf, welcher nur durch eine verstärkte Bereitstellung von Kohlenhydraten in Form von Glykose gedeckt werden kann. Zur Ausschüttung von Glykose produziert der Körper in hohem Maße Stress- und Schwangerschaftshormone als Gegenspieler des Insulins. Natürlich muss gleichzeitig auch die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse angeregt werden, um die Zellen ausreichend mit Glukose zu versorgen. Ist die Insulinproduktion nicht ausreichend oder reagieren die Körperzellen nicht mehr genügend auf die an sich normale Insulinkonzentration, kommt es zum Schwangerschaftsdiabetes.

Risikofaktoren für einen Schwangerschaftsdiabetes

Folgende Risikofaktoren können zur Ausbildung eines Schwangerschaftsdiabetes führen:

  • genetische Prädisposition für Diabetes
  • Übergewicht
  • wiederholte Fehlgeburten
  • erhöhtes eigenes Geburtsgewicht über 4000 Gramm
  • Alter der Frau über 30 Jahre

Symptome und Folgen eines Schwangerschaftsdiabetes

In den seltensten Fällen muss der Schangerschaftsdiabetes mit einer Insulintherapie behandelt werden. © Fotolia.com

In den seltensten Fällen muss der Schangerschaftsdiabetes mit einer Insulintherapie behandelt werden.
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Meist verläuft ein Schwangerschaftdiabetes symptomlos. Manchmal besteht jedoch ein gesteigertes Durstgefühl. In seltenen Fällen kommt es zu Harnwegs-, Nierenentzündungen oder sogenannten Gestosen, wie die Präeklampsie, das Hellp Syndrom und die Eklampsie. Gestosen sind Schwangerschafterkrankungen mit unklarer Ursache, wobei aber der Schwangerschaftsdiabetes als Auslöser fungieren kann. Das Hellp Syndrom ist gekennzeichnet durch Ödeme, Eiweiß im Urin und eine lebensbedrohliche Leberstörung. Bei einer Eklampsie stehen schwere Krämpfe und neurologische Störungen im Vordergrund.

Jedoch auch bei einem symptomlosen Verlauf können ernste Folgen, besonders für das Kind, auftreten. Durch die verstärkte Kohlenhydratversorgung resultiert ein erhöhtes Geburtsgewicht des Kindes. Auch die Bauchspeicheldrüse des Kindes hat sich auf eine erhöhte Insulinsekretion eingestellt und ist deshalb vergrößert. Nach der Geburt kann es dadurch zur Unterzuckerung kommen. Weiterhin treten beim Kind oftmals Lungenfunktionsstörungen auf, weil die bei einem Schwangerschaftdiabetes vermehrte Fruchtwassersekretion die Reifung der Lunge verzögert.

Diagnostik und Behandlung

Aufgrund der möglichen Komplikationen für Mutter und Kind darf ein Schwangerschaftsdiabetes nicht unterschätzt werden. Deshalb ist die Untersuchung auf einen Diabetes während der Schwangerschaft in Deutschland seit 2012 eine Leistung der „Gesetzlichen Krankenkassen“.
Dieser Test wird meist in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt, bei Risikopersonen bereits im ersten Schwangerschaftsdrittel.
Wird ein Schwangerschaftsdiabetes festgestellt, ist eine Behandlung unumgänglich. Neben ausreichender Bewegung muss die Ernährung auf komplexe Kohlenhydrate umgestellt werden. Gleichzeitig werden regelmäßige Blutzuckeruntersuchungen durchgeführt.
In seltenen, schwerwiegenden Fällen muss jedoch eine Insulintherapie eingeleitet werden.

Die Schwangerschaft und ihre Risiken

Erkrankungen wie Herz- und Nierenprobleme, Anämie und diverse Infektionen können zu Komplikationen während der Schwangerschaft führen. Diese Schwierigkeiten können sich nur auf die schwangere Frau projizieren oder auf die Frau und das ungeborene Kind. Meistens sind alle Erkrankungen während der Schwangerschaftszeit harmlos und schwerere Erkrankungen kann man mit der ständigen ärztlichen Kontrolle leicht entfernen. Dennoch gibt es Erkrankungen, welche die Gesundheit stärker gefährden können.

Zuckerkrankheit

Diabetes kann sich in der Schwangerschaft verschlechtern, wenn die Frau zuvor an der Zuckerkrankheit gelitten hat. Selten werden Frauen während der Schwangerschaft mit Diabetes diagnostiziert. In den letzten zwei Monaten der Schwangerschaftszeit kann sich die Krankheit durch die Aktivität der Pankreasdrüse vollständig zurückziehen, jedoch unmittelbar nach der Geburt verschlechtert sich der Blutzuckerwert wieder.

Gestose

Diese Krankheit erhöht das Risiko einer Frühgeburt und Kindersterblichkeit. Darüber hinaus können starke Komplikationen auftreten, welche lebensgefährlich für die werdende Mutter sein können. Die Krankheit Gestose umfasst eine Vielzahl an gesundheitlichen Problemen wie z.B. hohen Blutdruck, stark erhöhte Proteinwerte im Urin und Ödeme, die während der Schwangerschaftzeit auftauchen.

Präeklampsie und Eklampsie

Geschwollene Beine machen Frauen, die an Eklampsie leiden, zu schaffen. © Fotolia.com

Geschwollene Beine machen Frauen, die an Eklampsie leiden, zu schaffen.
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Eklampsie kann folgend schwere Komplikationen in der Schwangerschaft auslösen. Präeklampsie ist ein sehr gefährlicher und schneller Anstieg des Blutdrucks mit Schwellungen der Beine und Arme und Eiweiß-Ausscheidung durch Urin. Wenn diese Situation länger ohne ärztliche Betreuung anhält, führt die Erkrankung zu Eklampsie.

Da die Flüssigkeit aus den Blutgefäßen in das Gewebe übersteigt und sich über den ganzen Körper verteilt, führt diese Reaktion des Körpers zu noch stärkerem Anschwellen der Arme, Beine, Füße, Hände und Gesicht. Gehirnschwellungen sind das Resultat mit krampfartigen Muskelkontraktionen des ganzen Körpers (Krämpfe) und Verlust des Bewusstseins.

Wenn ärztliche Therapieversuche nicht zur Verbesserung der Situation führen und sich die Präeklampsie-Symptome verschlechtern, sollte dann der Schwangerschaft ein Ende gesetzt werden, um das Leben der Frau nicht zu gefährden, entweder vaginal oder per Kaiserschnitt. Nach der Geburt sinkt der Blutdruck und andere Gesundheitsindikatoren stabilisieren sich mit der Zeit. Leider fehlen die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Auslöser der Eklampsie. Um die Krankheit zu verhindern und zu bekämpfen, müssen wir wissen, was sie erzeugt. Heute noch bleibt das Problem ungelöst.

Angststörungen

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen, und etwa doppelt so häufig werden diese bei Frauen registriert als bei Männern. Während und nach der Schwangerschaft, erhöht sich das Risiko, dass eine Frau an Angststörungen erkrankt. Eine bestehende Panikstörung hat mildere Symptome, aber wenn Panikattacken in der Schwangerschaft auftreten, sind diese impulsiv, werden mit der Zeit immer häufiger und degradieren stark die mentale Gesundheit der betroffenen Person. Insbesondere nach der Entbindung kann Verschlechterung der Angstzustände eintreten. In die Gruppe der Angststörungen gehören: Panikstörungen, die posttraumatische Belastungsstörung, Zwangsstörungen und andere spezifische Phobien.

Um eine schwangere Frau vor möglichen Krankheiten und deren Begleitfolgen zu schützen, ist es notwendig, aufmerksam ihre körperlichen und geistigen Zustand zu beobachten und falls nötig, rechtzeitig professionelle ärztliche Hilfe aufzusuchen.