Ein Hühnerauge ist eine verdickte und verhornte Stelle am Fuß. Andere Namen für diese Erscheinung sind Krähenauge oder Leichdorn. Warum die schmerzhafte Verhornung diese Namen trägt, kann nur vermutet werden. Die Bezeichnungen sind seit dem 16. Jahrhundert belegt und deuten wahrscheinlich auf die Ähnlichkeit des Horngebildes am Fuß mit einem Vogelauge hin. Der Name Leichdorn wird sich auf totes und abgestorbenes Gewebe beziehen.

Die Wissenschaft nennt das Hühnerauge Clavus. In den meisten Fällen zeigt sich ein Hühnerauge am Gewebe in der Nähe der Fußknochen. Die bis zu einem Zentimeter großen Wucherungen der Haut können an den Gelenken oder den Seiten der Zehen entstehen. Im Zentrum der Hautveränderung befindet sich ein meisten glasig-gelblicher Hornkeil. Ein Hühnerauge entsteht zunächst aus einer Schwiele, die sich durch mechanische Belastung bildet. Durch ständige Reibung und permanenten Druck kann diese Schwiele dicker werden und sich zu einer kegelförmigen Wucherung entwickeln. Die Spitze dieses Kegels wächst nach innen weiter.

Ein Hühnerauge kann auch an der Fußsohle entstehen © VRD - Fotolia.com

Ein Hühnerauge kann auch an der Fußsohle entstehen © VRD – Fotolia.com

Derartiger Druck entsteht häufig durch ungeeignetes Schuhwerk. Unbequeme, zu enge oder zu schmale Schuhe begünstigen die Entstehung eines Hühnerauges. Die Verhornung zeigt sich dann in den meisten Fällen an den Zehen. Aber auch Fehlstellungen des Fußes oder einzelner Zehen können die Ursache sein. Hammerzehen oder ein Hallux valgus, also ein Schiefstand der großen Zehe, können für ein Hühnerauge an den Zehen verantwortlich sein.

Bei anderen Fußproblemen wie etwa einem Spreizfuß kann ein Hühnerauge auch an der Fußsohle oder am Ballen entstehen. Eine bestimmte Stelle am Fuß wird ständig gereizt und reagiert mit vermehrter Bildung von Hornhaut, eigentlich um den Fuß zu schützen. Wenn sich an der Situation nichts ändert, so können sich entweder Schrunden bilden, oder aber es entsteht in der Mitte der Schwiele ein Hornkeil. Dieser Keil wird immer länger und kann schließlich auf Nervenenden stoßen.

Es ist einleuchtend, dass ein Hühnerauge starke Schmerzen verursachen kann. Die Bandbreite der Probleme reicht von Missempfindungen bis hin zu ausufernden Schmerzen, die sogar das Gehen unmöglich machen. Vor allem ältere Menschen können durch ein Clavus in ihrer Beweglichkeit und damit in ihrer Alltagskompetenz stark eingeschränkt sein.

Produktvergleich

Hühneraugen sind keine schöne Angelegenheit und können sehr schmerzhaft werden. Wenn man davon betroffen ist, will man sie mit Präparaten so schnell es geht wieder los werden. Allerdings ist es gar nicht so einfach, ein geeignetes Mittel gegen Hühneraugen zu finden. Es gibt so viele Produkte, um Hühneraugen zu bekämpfen, da fällt die Entscheidung schwer.

Ein Testvergleich kann dabei oftmals helfen, denn es gibt viele Mittel dagegen, wie z.€‡B. Salben und Pflaster sowie Tropfen und bestimmte Medikamente. Wenn man mit dem Problem nicht zum Arzt gehen will, sollte das Mittel gegen Hühneraugen rezeptfrei sein. Es gibt aber auch Produkte, die verschrieben werden müssen, gerade wenn man das Problem mit herkömmlichen Mitteln nicht beseitigen kann. Auch die Preise der Produkte können je nach Hersteller stark variieren und ein Testvergleich ist dafür sinnvoll. Nachfolgend werden die besten Präparate gegen Hühneraugen vorgestellt.

Warz-ab N von Ohropax GmbH

Das Präparat hilft optimal gegen das Problem und es hat auch im Testvergleich sehr gut abgeschnitten. Der Wirkstoff in dem Mittel wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Das Präparat wird äußerlich in Form von Tropfen angewendet. So wird die obere Schicht der Hornhaut aufgeweicht und schuppende Hautstellen oder Hühneraugen werden dadurch entfernt. Das Produkt sollte so lange aufgetragen werden, bis sich das Hautproblem verbessert hat. Dabei kommt die Länge allerdings auf den Krankheitsverlauf an. Innerhalb von vier bis fünf Tagen sollte das Problem bekämpft sein. Das Produkt ist relativ preiswert und hat eine heilende Wirkung.

Folgendes ist in dem Präparat enthalten:

  • Salicylsäure
  • Aceton
  • Essigsäure
  • Pyroxylin
  • Rizinusöl, nativ
  • Isopropanol
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Hansaplast Hühneraugenpflaster

Diese tollen Pflaster wirken Wunder und haben im Testvergleich ebenfalls positiv abgeschnitten. Die Pflaster helfen gegen das Problem optimal. Durch die Anwendung wird das Hühnerauge erweicht und in wenigen Tagen ist es behandelt. Durch die extra langen Strips können die Pflaster gut fixiert werden. Die Pflaster reduzieren den Druck und lindern so den Schmerz an der betroffenen Stelle. In dem Pflaster ist der Wirkstoff Salicylsäure enthalten, welcher das Hühnerauge erweicht. Die Pflaster sind relativ günstig.

Weitere Eigenschaften im Überblick:

  • Optimaler Halt
  • Angenehmes Tragegefühl
  • Schnelle Wirkung
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Gewohl Hühneraugen-Tinktur

Das Produkt ist extra stark und hat im Testvergleich am besten abgeschnitten. Das Mittel ist somit der Testsieger. Das Präparat ist zur äußerlichen Anwendung gedacht und ist frei verkäuflich. Das Produkt wird auf die betroffene Hautstelle gegeben und muss kurz antrocknen. So wird das Hühnerauge behandelt. Da das Mittel sehr stark ist, sollten umliegende Hautpartien mit einer fetthaltigen Salbe abgesichert werden. Die Behandlung dauert in der Regel etwa drei bis vier Tage, je nachdem wie stark die Hautpartien befallen sind. Auch das Mittel wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Zudem vermindert es den Druck auf den betroffenen Hautstellen.

Folgende Wirkstoffe sind in dem Produkt enthalten:

  • Salicylsäure
  • Essigsäure
  • Pyroxylin
  • Ethoxyethamol
  • Rizinusöl, nativ
  • Levomenthol
  • Chochenillerot A
  • Ethylacetat
  • Ether
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Wartner Stift gegen das Hühnerauge

Der Stift ist relativ günstig und hilft hervorragend gegen das Hühnerauge. Man sollte das Produkt in der Regel vier Tage lang verwenden. Dabei wird der Stift ein Mal am Tag angewendet, und zwar nur ein Tropfen vom Gel. Die Haut wird sich nach und nach lösen und kann nach der Behandlung mit lauwarmem Wasser entfernt werden. Danach wird sich eine neue und gesunde Haut bilden. Das Präparat kann ab 4 Jahren verwendet werden, denn es behandelt das Hühnerauge schonend. Wenn die betroffene Stelle noch nicht richtig verheilt ist, kann man die Anwendung wiederholen, allerdings sollte man vier Tage Pause machen.Auch zur Behandlung von Warzen gibt es von Wartner sehr gute Produkte.

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Hühneraugen entfernen

So lästig Hühneraugen für die Betroffenen auch sein können, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, um ein Hühnerauge entfernen zu können.

Schlecht sitzende Schuhe häufigste Ursache

Hühneraugen sind die Folge eines natürlichen Abwehrmechanismus des Körpers. Im Laufe der Evolution hat die Haut des Menschen gelernt, zusätzliche Hornhaut zu bilden, wenn an einer Stelle zu viel Druck ausgeübt wird. Nicht richtig sitzende Schuhe zählen heute neben der angeborenen Fußfehlstellung zu der häufigsten Ursache von Hühneraugen. Auch wenn sie lästig sind: Um ein Hühnerauge entfernen zu können, braucht es nicht viel.

Hühnerauge entfernen – leicht gemacht

Mit salizylhaltige Tinkturen kann man ein Hühnerauge entfernen

Mit salizylhaltige Tinkturen kann man ein Hühnerauge entfernen

Da Hühneraugen ungefährliche Erscheinungen der Haut sind, können Sie zu Hause selbst Ihr Hühnerauge entfernen. Hierzu gibt es aus der Apotheke salizylhaltige Tinkturen, die Sie je nach konkreter Lösung bis zu vier Mal täglich auf Ihre Hühneraugen auftragen müssen. Mit der hornhautauflösenden Wirkung von Salizylsäure können Sie Schicht für Schicht Ihr Hühnerauge entfernen – und das ganz ohne Schmerzen. Die aufgeweichten Hautschichten lassen sich einfach ablösen. Bei Unverträglichkeit gegenüber Salizylsäure gibt es alternativ milchsäurehaltige Präparate. Wem das regelmäßige Auftragen der Tinktur zu anstrengend ist, für den gibt es sogenannte Hühneraugenpflaster, die nichts weiter sind als Pflaster, in deren Mitte entweder Salizylsäure oder Milchsäure aufgetragen ist. Die Funktionsweise ist somit dieselbe wie bei den Tinkturen – nur einfacher.

Hautarzt konsultieren, um (ernstere) Hauterkrankungen auszuschließen

Völlig falsch wäre es, wenn Sie versuchen würden, mit einem scharfen Gegenstand ihr Hühnerauge „auszukratzen“. Hier besteht nicht nur die Gefahr einer Entzündung, sondern – sofern es kein Hühnerauge, sondern eine Viruswarze gewesen sein sollte – die Gefahr, dass sich diese beetartig verbreiten würde. Deshalb steht vor jeder Selbstbehandlung aus differenzialdiagnostischen Gründen der Besuch beim Dermatologen. Übrigens können Sie auch gleich dort ihr Hühnerauge entfernen lassen. Hautärzte verfügen über Mittel, die nicht frei verkäuflich sind, wie beispielsweise die Kryotherapie. Mittels flüssigem Stickstoffs, das minus 200 Grad kalt ist, wird das Hühnerauge regelrecht eingefroren, die nach einiger Zeit selbstständig abfällt.

Wiederkehrende Hühneraugen

Hühneraugen sind ein schmerzhaftes Ärgernis. Hierbei entsteht durch verstärkten Druck an empfindlichen Arealen vermehrt Hornhaut, die mit ihrem in die Tiefe gerichteten keilförmigen Sporn auf Nerven drückt und so zu starken Schmerzen beim Gehen führt. Nicht selten kehren sie trotz größter Sorgfalt bei der Entfernung, bereits nach kurzer Zeit wieder zurück.

Die Ursachen hierfür sind zahlreich. Um Hühneraugen dauerhaft loszuwerden, sind neben einem gründlichen Entfernen der verhornten Gebiete, eine optimale Pflege sowie das Beseitigen der Auslöser unerlässlich.

Aber was sind die Ursachen?

Zu enges Schuhwerk kann schnell zu Hühneraugen führen © detailblick - Fotolia

Zu enges Schuhwerk kann schnell zu Hühneraugen führen © detailblick – Fotolia

Häufig sind diese einfach auszumachen. Schlecht sitzendes oder zu enges Schuhwerk kann einen so starken Druck auf die Haut ausüben, dass der Körper zum Schutz verstärkt Hornhaut bildet. Entscheidend ist jedoch auch das Material. Zu harte, sich nicht weitende Materialien üben ebenfalls einen enormen Reiz auf das Gewebe aus. Da die Füße nur wenig Fettpolster besitzen, sind sie Reibung stärker ausgesetzt. Vor allem an den vorstehenden Knochen wie Zehengelenken, dem Zehenrücken oder den Fußsohlen kann es schnell zur Entstehung von Hühneraugen kommen.

Des Weiteren begünstigen orthopädische Veränderungen der Füße (Senk- und Spreizfuß) und Zehen (Hallux Valgus, Hammerzeh) die verstärkte Bildung von Hornhaut und daraus häufig resultierend ein Hühnerauge. Spezielle Einlagen oder Druckschutzpolster können sanft Abhilfe schaffen. Mitunter kann, bei starken Veränderungen, eine Korrektur des Knochens notwendig werden. Ist die Ursache behoben, treten sie weitaus seltener auf. Schwieriger gestaltet sich die Behandlung bei Diabetes Mellitus Patienten. Durch ihre verminderte Schmerzempfindlichkeit werden Hühneraugen seltener erkannt und können somit ernste Begleiterscheinungen mit sich bringen.

Auch ihre Behandlung ist aufgrund der vermehrten Blutungsneigung und Wundheilungsstörung oft komplizierter und langwieriger. Zwar gibt es einige Mittel in Apotheken und Reformhäusern zu erwerben, jedoch kann ihre Wirkung mitunter Hühneraugen begünstigen. Durch den steten Einsatz von Salicylsäure beispielsweise wird der Körper angeregt vermehrt Hornhaut zu bilden. Hühneraugen gehören in die Hände eines gut ausgebildeten Podologen. Nur so können etwaige Verletzungen ausgeschlossen, und der Behandlungserfolg maximiert werden.

Warzen

Warzen können überall am Körper auftreten, Hühneraugen nur an den Füßen Außerdem treten Warzen vor allem an der Ferse und am Ballen des Fußes oder der Unterseite der großen Zehe auf. In ihrem Aussehen unterscheiden sie sich dadurch, dass Hühneraugen eine dicke und schwielige Oberfläche haben und zudem auch nicht ansteckend sind.

Die Unterscheidung ist nicht immer ganz einfach, weshalb der Hautarzt auch eine Biopsie machen kann, wobei ein kleines Stück der Warze unter dem Mikroskop betrachtet wird. Warzen entstehen oft durch Ansteckung in öffentlichen Schwimmbädern und Duschen, wenn man barfuß geht. Sie werden durch das thehuman Papillomavirus (HPV) verursacht, durch Schnitte oder Schürfwunden in der Haut. Am weitesten verbreitet sind die HPV-Typen 1, 2, 4 und 63 (aus den fast 200 bekannten Stämmen des HPV) und die Plantar-Warzen.

Warzen können mit einem Löffelartigen Instrument abgeschabt werden © bartekwardziak - Fotolia

Warzen können mit einem Löffelartigen Instrument abgeschabt werden © bartekwardziak – Fotolia

Sie entstehen oft in warmen, feuchten Umgebungen und ca. 7 – 10% der deutschen Bevölkerung sind von ihnen betroffen. Der HPV-Stamm kann von Person zu Person durch das gemeinsame Benutzen von Gegenständen übertragen werden. Meist sind die Hände oder Finger betroffen und – abgesehen von der Ästhetik – stellt dieser lästige Befall keine Gefahr für den Menschen dar, da er nicht bösartig ist. Die Entfernung von Warzen beinhaltet die Reinigung der Fläche mit Salizylsäure, die aus dem Weidenbaum gewonnen wird.

Es gibt auch die Kryochirurgie, um die Entfernung mit einer sehr kalten Flüssigkeit wie flüssigem Stickstoff oder Kohlendioxid vorzunehmen. Das wird am häufigsten durchgeführt, eine Laser-Therapie ist aber eine weitere, äußerst effektive Methode, bei der man einen kleinen, hoch-fokussierten Laserstrahl benutzt, um die Blutversorgung unter der Oberfläche der Haut zu unterbinden, in deren Umgebung die Warze liegt. Vorher werden die zu behandelnden Warzen mit einer Spritze betäubt. So stirbt diese nach wenigen Tagen ab. Ein kleiner, chirurgischer Eingriff, ist das Abschaben (Kürettage) der Warze mit einem scharfen Messer oder kleinem, Löffel-förmigen Werkzeug.

Hornhaut

Die menschliche Hornhaut an Füßen oder auch an den Händen wird in den meisten Fällen als sehr unangenehm empfunden. Sie bildet sich vorrangig dort, wo die Haut stark beansprucht und belastet wird. Besonders an den Füßen kann Hornhaut zu Schmerzen und Behinderungen beim Stehen und Gehen führen.

Die Fußsohle ist eine besondere Stelle des Körpers. Die Haut ist dort ungefähr drei- bis viermal so dick wie am übrigen Körper. Das ist eine Notwendigkeit, denn diese Hautpartien müssen widerstandsfähig sein, damit sie Druck und Belastung durch Stehen und Gehen aushalten können. Deshalb kann sich die Haut rund um die Fußsohle und die Zehen auch rasch verdicken. Die Hornhaut ist also zunächst einmal ein Schutz des Körpers vor Belastung, Reibung und Verletzungen. Die Hornhautbildung am Fuß ist im Grundsatz ein normaler Vorgang. Die verdickte Haut am Fuß besteht aus abgestorbenen Hautzellen, die als Hornzellen bezeichnet werden.

Die Hornhaut an der Fußsohle ist ungefähr drei mal so dick wie die restliche Haut des menschlichen Körpers. © f/2.8 by ARC - Fotolia

Die Hornhaut an der Fußsohle ist ungefähr drei mal so dick wie die restliche Haut des menschlichen Körpers. © f/2.8 by ARC – Fotolia

Durch die permanente Beanspruchung an den Füßen können sich diese abgestorbenen Zellen verdichten. Der positive Aspekt dabei ist, dass auf diese Weise die darunter liegenden empfindlichen Hautschichten geschützt werden. Doch wenn die Bildung der Hornhaut zu stark wird, so steht die schützende Wirkung nicht mehr im Vordergrund. Die übermäßige Entstehung von verdickter Haut wird von vielen Menschen als kosmetisch unschön, als lästig und auch belastend empfunden.

Zunächst ist eine verstärkte Hornhaut kaum spürbar. In den abgestorbenen Hautzellen gibt es keine Nervenstränge oder Nervenzellen. Im Laufe der Zeit bilden sich sich Verdickungen der Haut am Fuß, die erst später zu fühlbaren Beschwerden führen können. Solch verdickte Hornhautstellen werden als Schwielen bezeichnet. Sie können zu Missempfindungen oder Druckschmerz führen. Werden verhornte Haut und Schwielen nicht behandelt, so bilden sich häufig als letzte Konsequenz Hühneraugen oder Schrunden, die sehr schmerzhaft sein können.

Übermäßige Hornhaut kann sich durch nicht passende Schuhe, durch ständiges Arbeiten im Stehen oder einseitige Belastung bilden. Auch Fehlstellungen der Zehen oder Probleme am Fuß können zu starker Hornhautbildung führen. Aber auch Narben können die Ursache für Hornhaut sein, die dann zur Verhärtung des Narbengewebes beitragen kann.

Schrunden – Wie entstehen sie und was hilft?

Schrunden sind nicht nur ein kosmetisches Problem, falsch behandelt können sie zu schmerzhaften Infektionen führen. Darum sollte bei der Behandlung auf einige Punkte geachtet werden.

Was sind Schrunden?

Schrunden sind oft schmerzhafte Risse in der Haut, die häufig an den Fersen auftreten. Ein Grund für die Entstehung von Schrunden sind trockene Haut und kleine Verletzungen, die bei der Belastung des Fußes weiter aufreißen können. Auch falsch oder gar nicht behandelte Hornhaut neigt zur Austrocknung und reißt deshalb schnell ein. Der Heilungsprozess der eingerissenen Haut kann langwierig sein, da der Fuß täglich belastet wird und die Risse in der Haut so ständig unter Druck stehen.

Um der Schrundenbildung vorzubeugen, sollte die Hornhaut am Fuß regelmäßig behandelt werden. Bei einer Feile oder einem Bimsstein muss darauf geachtet werden, nicht zu viel Hornhaut zu entfernen, da sonst Verletzungen auftreten können. Dringen in diese Keime ein, kann es zu Infektionen kommen, die vom Arzt behandelt werden müssen. Feuchtigkeitsspendende Cremes helfen der Haut geschmeidig zu bleiben und beugen den schmerzhaften Rissen der Haut vor. Spezielle Cremes können auch der Bildung der Hornhaut regulieren und die Fußpflege so unterstützen. Zudem sollte auf das Tragen von zu engen oder schlecht sitzenden Schuhen verzichtet werden.

Wie können Schrunden behandelt werden?

Um Schrunden vorzubeugen sollte die Honrhaut regelmäßig und richtig bearbeitet werden. © Dron - Fotolia.com

Um Schrunden vorzubeugen sollte die Honrhaut regelmäßig und richtig bearbeitet werden. © Dron – Fotolia.com

Sind bereits Schrunden entstanden, empfiehlt es sich, die Hornhaut vorsichtig mit einer Feile oder einem Bimsstein zu behandeln. Zuvor sollte man die Füße in einem warmen Fußbad auf die Pflege vorbereiten. Spezielle Cremes zur Behandlung von Schrunden unterstützen den Heilungsprozess und desinfizieren die Risse. Diese sind in den Sortimenten von Drogeriemärkten und bei der Apotheke erhältlich. Die Pflege sollte regelmäßig durchgeführt werden. Wird die Behandlung zu früh abgebrochen, können die Schrunden sonst wieder aufreißen.

Nässen die Schrunden ist von Feile und Bimsstein abzuraten. Auch wenn die Risse bereits zu tief sind, sollte eine professionelle Fußpflege oder ein Hausarzt aufgesucht werden. Regelmäßig auftretende Schrunden können zudem für eine Fehlbelastung der Füße sprechen. Auch in diesem Fall ist ein Arztbesuch zu empfehlen.
Herrscht Unsicherheit im Bezug auf die Fußpflege, insbesondere auf die Entfernung der Hornhaut, sollte man sich bei einer professionellen Fußpflege beraten lassen. Dort können einem wichtige Tipps für die richtige Pflege der Füße gegeben werden.