Das Korsakow-Syndrom ist eine Art der Amnesie. Es gehört genau genommen zu den Psychosyndromen. Das bedeutet, dass ganz bestimmte Gehirnzellen sowie Gehirngebiete des Menschen zerstört worden sind. Dieses kann durch verschiedene Infektionskrankheiten, Drogen, Medikamentenmissbrauch, hoher Alkoholkonsum sowie durch schwere Kopfverletzungen ausgelöst werden.

Wie wirkt es sich aus?

Jeder Mensch braucht ein intaktes, funktionsfähiges Gehirn, als Voraussetzung für seelisches Wohlbefinden und zum Erhalt der geistigen Fähigkeiten. Massive Zerstörungen und erhebliche Störungen im Gehirn haben Konsequenzen für den ganzen Körper des Menschen. Eine unverständliche Ausnahme bei den Korsakow-Syndrom ist, dass der Erkrankte die Krankheit überhaupt nicht wahrnimmt. Man kann sagen, dass ein Teil des Selbst-Bewusstseins sowie der Selbsterkenntnis im Bewusstsein nicht mehr vorhanden ist.

Auffallend ist, dass beim Korsakow-Syndrom, der Betroffene sein äußeres Bild sehr gut bewahren kann. Die Menschen machen auf den ersten Blick keinen kranken oder gestörten Eindruck. Sie führen durchaus eine normale Unterhaltung, bis man entdeckt, dass sie innerhalb von 10 Minuten fünfmal dasselbe gefragt oder erzählt haben.

Was sind die Symptome beim Korsakow-Syndrom und wie wird es behandelt?

Beim Korsakowsyndrom sind ganz bestimmte Gehirnzellen des Betroffenen zerstört worden.

Beim Korsakowsyndrom sind ganz bestimmte Gehirnzellen des Betroffenen zerstört worden.

Im Vordergrund des Korsakow-Syndroms stehen meist immer Amnesien. Hierbei kommt es zum vergessen alter Gedächtnisinhalte sowie ein Unvermögen neue Erlebnisse zu behalten. Die Störungen der Merkfähigkeit kann so stark beansprucht sein, dass der Kranke selbst für wenige Sekunden, Tatbestände merken kann. Patienten füllen die Erinnerungslücken oft mit Phantasiegeschichten aus. Dies wird unter Mediziner als Konfabulation betitelt. Die Störungen des Gedächtnis führen oft dazu, dass die Betroffenen sowohl in ihrer zeitlichen als örtlichen Umgebung nicht klar kommen.

Beim Korsakow-Syndrom sind die Erkrankten sehr oft sehr müde, sind Antriebslos, haben starke Gefühlsschwankungen sowie euphorische Phasen. Zudem werden Störungen des zentralen Nervensystems herbeigeführt, insbesondere sind die peripheren Nerven betroffen. Es bildet sich eine sogenannte Polyneuropathie aus. Diese ruft eine starke Beeinträchtigung in der Sensibilität und Motorik aus.

Außerdem schädigt die Polyneuropathie das autonome Nervensystem, die Haut wirkt blass und der Kranke hat ein unangenehmes Kälteempfinden. Beim Korsakow-Syndrom liegt ein Mangel an Vitamin B1 vor, wie z.B. bei Alkoholikern, die ihre Nahrung durch Alkohol ersetzen. Die Therapie eines Korsakow-Patienten mit hohen Alkoholgenuss, wird durch Alkoholentzug eingeleitet. Dieses bremst das Fortschreiten der Krankheit. Die Therapie wird mit B1-Nahrungsergänzungsmittel, Gedächtnistraining, Orientierungshilfen sowie Biografiearbeiten vervollständigt. Die Patienten müssen immer stationär behandelt werden.

Warum heißt es so?

Benannt wurde das Korsakow-Syndrom nach den russischen Psychiater und Neurologen S.S. Korsakow und nach dem Arzt C. Wernicke. Korsakow beschrieb es als amnesetisches Syndrom, während C. Wernicke es als eine akute Enzephalophatie beschrieb. Zur Zeit geht man davon aus, dass die zwei Ärzte verschiedene Stadien der gleichen Krankheit beschrieben haben.

Was ist eine Amnesie?

Eine Amnesie ist ein Gedächtnisverlust, der meist nur ein paar Stunden anhält. Sie tritt meist unverhofft und schlagartig auf. Meist können sich die Personen nicht mehr daran erinnern. Sie wissen dann zum Beispiel nicht mehr, weshalb sie an einem bestimmten Ort sind, was sie gerade erledigen wollten oder gar, wo sie wohnen oder wie sie heißen.

Wodurch wird eine Amnesie ausgelöst?

Eine Amnesie kann verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen handelt es sich um Stress. Es gibt aber auch andere Gründe, die diese Krankheit auslösen könne. So muss auf jeden Fall eine Epilepsie ausgeschlossen werden. Denn diese kann ebenfalls Auslöser einer Amnesie sein, genauso wie die Folgeerscheinung einer Gehirnerschütterung. Noch schlimmer ist eine Gehirnentzündung, bei der auch Fieber mit eine Rolle spielt. In einigen Fällen ist auch ein Schlaganfall dafür verantwortlich.

Das Korsakow-Syndrom

Das Korsakow-Syndrom ist eine spezielle Form der Amnesie. Hierbei ist der Gedächtnisverlust sehr stark ausgeprägt. In einigen Fällen kann sich der Patient an die Vergangenheit kaum mehr erinnern. In den meisten Fällen dagegen kann die Gegenwart nicht mehr „erlebt werden“. Es wird schnell vergessen, was gerade geschieht und was gerade gemacht wird. Meist möchte der Erkrankte dann mit den Geschichten aus der Vergangenheit vom Krankheitsbild ablenken. In besonders schlimmen Fällen kann der Erkrankte nicht einmal mehr den Alltag meistern und ist auf Hilfe angewiesen. Anzeichen können weiterhin Polyneuropathie (Erkrankung mehrerer Nervensysteme), Antriebslosigkeit, Euphorie, Depressionen und Müdigkeit sein. Auch vermehrter Alkoholkonsum kann Auslöser dieser Krankheit sein.

Konfabulation

Unter einer Konfabulation versteht man eine objektive Falschaussage. Grund dafür können falsche Wahrnehmungen sein oder Fehlfunktionen des Gedächtnisses. Dies kann dazu führen, dass der Patient mehr Informationen aus dem Gedächtnis abrufen möchte, als er eigentlich zur Verfügung hat. So kann es passieren, dass der Patient eine Erzählung ausschmückt, um den Mangel an Informationen zu verschweigen oder davon abzulenken.

Was kann gegen eine Amnesie unternommen werden?

Wer unter Amnesie leidet, möchte dieses Krankheitsbild natürlich so schnell wie möglich wieder verlieren. Meist hilft leider nur, abzuwarten, bis der Gedächtnisverlust von selbst wieder geht. Dies erfordert Geduld und Ausdauer. Wie oben erwähnt, kann der Kranke Glück haben, und nach ein paar Stunden (meist eine bis sechs Stunden) ist der ganze Spuk wieder vorbei. Wer unter Epilepsie leidet, kann die Erkrankung mit Medikamenten wieder in den Griff bekommen.

Bei Alzheimer hingegen helfen die Medikamente nur insofern, dass die Krankheit sich verzögert weiterbildet. Wer eine leichte Form der Amnesie hat, kann sich helfen, indem er eine Tabelle erstellt, indem er die wichtigsten Informationen aufschreibt und bei Gedächtnisverlust nachschlägt.

Was ist eine Konfabulation?

Eine Konfabulation ist in der Psychologie eine Erzählung von falschen Tatsachen oder Märchen. Das Wort leitet sich von dem, aus dem Latein stammenden Wort „fabula“ ab, welches so viel wie Märchen oder auch Geschichte bedeuten kann. Die Geschichten müssen dabei gar nicht absichtlich falsch vorgetragen sein, sondern können auch ein Gedächtnisproblem mit sich bringen, wo Patienten Sachverhalte falsch wiedergeben, da sie sie nur teilweise oder eben ganz falsch verstanden haben.

Es gibt dabei die provozierte Konfabulation, welche daraus resultiert, dass man versucht mehr Informationen aus dem Gedächtnis abzurufen als eigentlich vorhanden sind. Bei der spontanen Konfabulation handelt es sich hingegen um plötzlich entratende Geschichten, die sehr glaubhaft vom Patienten mitgeteilt werden.

Ursachen

Bei einer Konfabulation liegt häufig eine Schädigung des Cortex vor, welcher sich an der Außenseite des Gehirns befindet. Es kann ebenfalls zu Venenverschlüssen kommen, die dazu führen, dass man bestimmte Ereignisse nicht mehr richtig abrufen kann. Der vorbewusste Filter kann ebenfalls gestört sein, weshalb es zu solchen falschen Geschichten kommt. Es gibt relativ viele Hirnerkrankungen, die zu einer Konfabulation führen können, darunter auch die Demenz, welche die Patienten ihre Geschichten vergessen lässt und sie sich nur ausschnittweise an bestimmte Ereignisse erinnern können, die sie anschließend falsch mit anderen Erinnerungen verknüpfen.

Generell kann auch eine Amnesie, also ein Gedächtnisverlust zu einer Konfabulation führen, da sich die Patienten an viele Geschichten versuchen zwanghaft zu erinnern, sie aber kaum noch wirkliche Erinnerungen im Langzeitgedächtnis besitzen. Ein hoher Alkoholkonsum kann zu einem Vitamin B Mangel führen, welches ebenfalls wichtig für das Nervensystem ist. Außerdem schadet ein zu hoher Alkoholkonsum generell das Nervensystem, welches teilweise so stark zerstört wird, dass es zu Konfabulation kommen kann. Schizophrenie kann ebenfalls zu falschen Aussagen und Geschichten führen.

Steuerung

In einer Konfabulation erzählt der Betroffene die verrücktesten Geschichten.

In einer Konfabulation erzählt der Betroffene die verrücktesten Geschichten.

Generell ist es sehr schwer eine Konfabulation zu steuern, da die Patienten häufig selber gar nicht merken, dass sie die Geschichten falsch erzählen oder sie Sachverhalte falsch miteinander verknüpfen. Ein Gehirn oder Nervensystem, welches durch Alkohol stark geschädigt worden ist, wird sich kaum von selbst regenerieren können. Bei der Amnesie sieht es schon anders aus, denn verlorene Erinnerungen können hier häufig wieder zurückkommen.

Die Patienten selber merken teilweise auch, dass einige ihrer Geschichten nicht stimmen können, da sie selber auf der Suche nach der Erinnerung sind. Menschen mit Demenz können eine Konfabulation ebenfalls nicht steuern, da das Gehirn immer weiter abbaut und sie somit Teile einfach vergessen. Teilweise erinnern sie sich manchmal an die Wahrheit durch bestimmte Objekte, die ihnen bekannt sind, meistens jedoch funktioniert der Filter nicht mehr und sie reimen sich die Geschichten zusammen, weil sie daran glauben, dass sie wahr sein müssen, da sie sich so daran erinnern. Bei Schizophrenie nimmt der Patient die Störung auch nicht wahr. Auch eine Polyneuropathie kann Gedächtnislücken verursachen.

Was ist Polyneuropathie?

Polyneuropathie gehört zu den peripheren Nervenerkrankungen und betrifft in Deutschland zeitweilig oder dauerhaft ca. 1/3 aller Erwachsenen. Die peripheren Nerven unseres Körpers stammen direkt aus dem Rückenmark und innervieren Muskeln, Haut und Gelenke. Sie leiten Nervenreize, die z. B. die Kontraktion der Muskeln bewirken, vom Gehirn an die jeweiligen Zielstationen weiter. Auch werden umgekehrt Stimulationen der Haut durch Berührung, Wärme oder Kälte als Information dem Gehirn vermittelt. Jeder Nerv besteht dabei aus Nervenfasern, die von einer Myelinschicht umgeben sind. Durch diese Schicht wird eine schnelle Reizleitung gewährleistet. Ist diese Myelinschicht durch die Polyneuropathie temporär beeinträchtigt oder irreparabel geschädigt, führt dies zu motorischen und sensorischen Störungen.

Ursachen

Polyneuropathie ist keine Schädigung, die durch externe Einwirkungen verursacht wird, sondern die Folge einer Erkrankung, die Auswirkungen auf den gesamten Organismus hat.

So ist sie die häufigste Nebenwirkung bei Diabetes mellitus. Durch eine hyperglykämiebedingte Stoffwechselveränderung werden kleinste Blutgefäße, welche die Nerven versorgen, geschädigt. Infolgedessen verenden durch den Sauerstoffmangel die Nervenfasern.

Auch übermäßiger Alkoholkonsum begünstigt die Polyneuropathie. Im Gastrointestinaltrakt zerstört Alkohol jene Zellen, welche das Vitamin B1 aktivieren. Dieses gilt jedoch als sogenannte „Nervennahrung“ und ist unverzichtbar für die Erhaltung und Reparatur der Myelinschicht. Beim Alkoholabusus bis hin zum Korsakowsyndrom mit massiver Amnesie und Konfabulation sind nicht nur periphere, sondern auch zentrale Nerven soweit irreparabel zerstört, dass die heutigen konventionellen Therapien keine Heilung mehr garantieren.

Temporäre Polyneuropathien entstehen zudem durch die Einnahme bestimmter Medikamente, insbesondere Zytostatika, AIDS- und TBC-Medikamente. Auch Vergiftungen durch Industrieprodukte wie Blei, Quecksilber, Arsen oder Benzol zerstören die Myelinschicht der Nervenfasern. In diesen Fällen regenerieren sich die Zellen nach Absetzen bzw. Umgehen der auslösenden Faktoren selbständig wieder.

Symptome

Eine Polyneuropathie beginnt stets schleichend mit einer Schädigung der Nerven an Gliedmaßen, Händen oder Füßen und schreitet dann an der betroffenen Extremität Richtung Körpermitte fort.

Als erste Anzeichen der Erkrankung kommt es in den betroffenen Bereichen z. B. zu Kribbeln, Stechen, Hitzegefühlen und Schmerzen bei Druck auf den Muskel. Auch nächtliche Krämpfe sind insbesondere bei Diabetikern ein erster Hinweis auf die noch nicht diagnostizierte Krankheit.

Parallel zu den Missempfindungen verschlechtert sich die Sensibilität gegenüber Schmerzen und Temperaturen, außerdem treten Lähmungen an bestimmen Muskeln auf. Auch die Haut wird an der betroffenen Stelle dünner und empfindlicher. Bei Alkoholmissbrauch weiten sich die Hautirritationen zu gravierenden trophischen Störungen aus.

Behandlung

Eine bereits vorhandene Polyneuropathie wird ursächlich behandelt, z. B. durch Alkoholentzug oder eine gute diabetische Einstellung. Auf diese Weise kann die Erkrankung im besten Falle geheilt, andernfalls verlangsamt oder zum Stillstand gebracht werden. Es gilt dabei, die vorhandenen Symptome zu lindern und das Lebensgefühl zu verbessern.

Kann Alkoholkonsum das Korsakow-Syndrom auslösen?

In unserer Gesellschaft gehört Alkoholkonsum einfach dazu. Oft trinken die deutschen jeden Tag Alkohol, einfach um am Abend gemütlich zu entspannen oder in geselliger Runde, wo man einfach ein Glas mit trinken muss.

Anzeichen einer Alkoholsucht

Viele Menschen übertreiben es allerdings mit ihrem Alkoholkonsum. So trinken sie nicht nur täglich, sondern dabei auch noch in viel zu großen Mengen. Und bei einigen hat es dann auch nichts mehr mit Entspannung oder Genuss zu tun, sie befinden sich dann meistens auf dem Weg in die Alkoholsucht. Wenn man sich sein Trinkverhalten und den Alkoholkonsum einmal wertfrei ansieht, gibt es einige Punkte, die einem signalisieren, dass man etwas ändern muss.

So zum Beispiel wenn man Tagsüber auf der Arbeit schon darüber nachdenkt, was man in der Getränkeabteilung noch alles einkaufen muss. Oder wenn man ebenfalls schon während der Arbeit nur noch an den abendlichen Drink denken muss. Manch einer hat sogar schon einen kleinen Flachmann auf der Arbeit mit dabei. Dann geht es weiter, trinkt man morgens schon? Trinkt man immer mehr? Kann man nach einem Bier nicht aufhören? Dezimiert man Freundeskreise, weil man lieber für sich alleine bleiben möchte, um ungestört dem Alkoholkonsum nachgehen zu können?

Entwicklung einer Suchterkrankung

Alles das können Warnsignale sein. Wenn der Alkoholkonsum einfach einen viel zu hohen Stellenwert in einem Leben hat, ist definitiv etwas nicht in Ordnung. Wenn man nun über Jahre so weiter macht und es vielleicht nicht sehen möchte, dass man in die Sucht hinein gerutscht ist, stellen sich mit der Zeit ebenfalls immer mehr körperliche Symptome ein. Dauernde Kopfschmerzen, zittern bevor man etwas getrunken hat, übermäßiges Schwitzen, Kreislaufprobleme, Blutdruckprobleme, Herzprobleme.

Wenn es ganz schlecht weitergeht, entwickelt der Alkoholiker eine sogenannte Polyneuropathie. Das ist eine Erkrankung der Nerven. Die Nervenkrankheit verursacht Missempfindungen an den Extremitäten und teilweise können die Betroffenen mit geschlossenen Augen nicht mehr richtig gehen. Des weiteren kann es zu Magen-, Darm- und Blasenentleerungsstörungen kommen. Manch einer nimmt zu, da der Alkoholkonsum sehr viele Kalorien bedeutet.

Wann bekommt ein Süchtiger Hilfe?

Andere geraten in einen Entzugskrampf nach dem nächsten, wenn nicht ein bestimmter Spiegel heran getrunken wurde. Meistens sind das dann die Zeichen, die auch der Abhängige nicht mehr ignorieren kann und in ärztliche Behandlung kommt. Hier lassen sich im Blutbild zumeist auch schon weit fortgeschrittene Leberschäden, verursacht von dem überhöhten Alkoholkonsum, finden. Oftmals wird durch einen Ultraschall bei diesen Personen auch bereits eine Fettleber festgestellt, die auch auf jahrelangen Alkoholkonsum hinweist. Das sollte den Abhängigen spätestens ein Warnsignal sein. Die nächste Stufe ist sonst nämlich die Erkrankung des Korsakowsyndroms. Diese Erkrankung betrifft das Gehirn und macht sich durch Amnesien bemerkbar. Diese Gedächtnisverluste stellen sich langsam, aber merklich ein und sind nicht mehr korrigierbar.

Neben den Amnesien können weitere Symptome auftreten, wie erhöhter Müdigkeit und Stimmungsschwankungen. Meist ist es dann schwierig, sich mit den Patienten zu unterhalten, je nachdem, wie weit fortgeschritten die Krankheit schon ist, weil sich viele Patienten nicht mehr merken können, was in ihrem Umfeld vor wenigen Sekunden passiert ist, sie also auch große Schwierigkeiten haben, einem Gespräch zu folgen. In diesem Zusammenhang ist die Konfabulation zu nennen. Diese Erkrankung zeigt sich darin, dass die Betroffenen Sätze mit falschen Inhalten füllen, die nicht der richtigen Zeit oder dem richtigen Gesprächsinhalt entsprechen. Diese Amnesien können dann auch noch zu Konfabulationen führen oder noch schlimmer zum Korsakowsyndrom. Die Folge einer Amnesie kann zudem eine Polyneuropathie sein.