Viele Menschen hatten schon in der Kindheit einen Infekt mit Herpesviren Typ 1. Die unangenehmen, juckenden Bläschen, die sich wenig dekorativ an den Lippen zeigen, sind keine gefährliche Erkrankung, können aber wirklich lästig werden. In jedem Fall ist es sinnvoll, die Anzahl der Viren HSV 1+2 möglichst gering zu halten. Der Lippenherpes oder wie die lateinische Bezeichnung ist, der Herpes simplex labialis muss leider ertragen werden.

Ursachen von Lippernherpes

Übertragungen lassen sich kaum vermeiden, denn dafür ist die Zahl der Infektionen zu weit fortgeschritten. Der berühmte „falsche Kuss“ und schon gibt es wieder einen potenziellen Überträger mehr. Die unangenehmen Bläschen verschwinden scheinbar nach einigen Tagen, ziehen sich aber für das Immunsystem nicht ersichtlich in Nervenknoten zurück, wo sie ein Leben lang mit einer erneuten Infektion reagieren können.

Der Körper des Betroffenen hat zwar die Hülle der Virenzellen zerstört, nicht aber das Erbgut DNS und so bleibt diese Zelle funktionionsfähig. Fatal für die Betroffenen, denn sie müssen jederzeit wieder neue Herpesviren befürchten. Ein kleine Schwäche des Immunsystems, ein Schnupfen oder ein Husten können der Auslöser für eine neue Erkrankung mit Herpesviren sein.

Symptome von Lippenherpes

Die beiden Herpesviren, Herper-Simplus (HSV) 1 und 2, verursachen die Bläschen an den Lippen, die jucken und sich sehr schnell über die Lippen ausbreiten können. Das gut funktionierende Immunsystem wird die quälenden Erreger innerhalb einiger Tage selbst bekämpft haben und der Spuck scheint vorbei. Die Schmerzen sind besiegt und der Betroffene spürt keinen Juckreiz mehr. Allerdings sind Herperviren resistent, das heißt sie bleiben nach der ersten Infektion im Körper und können jederzeit wieder ausbrechen.

Diagnose und Verlauf von Lippenherpes

Das Immunsystem erkennt sie nicht als Viren und so können diese Plagegeister immer wieder aktiv werden, wenn das Immunsystem schwächelt. Stress, Erkältungen, falsche Ernährung und eine insgesamt schwache Konstitution können dem Träger der Herpesviren gefährlich werden. Das hat zur Folge, dass die Patienten, die Herpesviren in sich tragen immer wieder mit dieser Infektion zu kämpfen haben.

Es versteht sich von selbst, dass Küssen nicht unbedingt der Eindämmung der HSV zuträglich ist. Wenn der Herpes simplex labialis festgestellt wird, hilft nur noch Hygiene. Alles – was den Viren die Existenz verschlechtert sollte unternommen werden, damit sie sich weniger ausbreiten können, dann sind sie innerhalb weniger Tage wieder verschwunden.

Behandlung von Lippenherpes

Wer direkt nach den ersten Symptomen mit entsprechenden Gegenmaßnahmen reagiert, kann die Viren unter Kontrolle bekommen. Jede Apotheke offeriert ein breites Angebot gegen diese Herpesviren. Mit Cremes und Salben werden die Viren minimiert. Die direkte Reduzierung der HSV 1 und 2 ist wichtig, damit sich die Herpesviren nicht unnötig ausbreiten. Je weniger dieser resistenten Viren im Körper verbleiben desto geringer ist die Gefahr einer weitere Infektion. Wirkstoffe gegen Herpesviren sind Penclovir und andere Produkte gegen Viren. Ganz neue Erfahrungen mit einem Touchpin, der den PH-wert der Haut neutralisiert, werden als sehr vielversprechend beurteilt.

Lippenherpes vorbeugen

Die beste Prophylaxe gegen Herbesviren ist ein gesunder Lebenswandel und die Stärkung des Immunsystems. Mit einer gesunden Ernährung und Bewegung kann das Immunsystem im Allgemeinen gut unterstützt werden. Kontrovers wird diskutiert, welchen Einfluss die Sonne auf die Herpesviren hat. Menschen, die sich schon bei der Mutter im Mutterleib angesteckt haben können nur noch einen positiven Beitrag für ihre körperliche Abwehr leisten. Den Ausbruch der Krankheit wird das nicht mehr stoppen. Hygiene ist immer ein probates Mittel, um eine Ausbreitung der HSV zu verhindern.

Medikamente & Hausmittel gegen Lippenherpes

Teebaumöl ist ein sehr beliebtes Hausmittel bei Lippenherpes, was aber optimal sein soll ist Honig. Durch seine heilende Wirkung wird der Herpes schneller abklingen und das Jucken verschwinden. Eine Diät die eine vermehrten Verzehr von Lysin (eine Aminosäure) vorsieht soll ebenfalls hilfreich sein. Da kennt der Hausarzt unter Umständen weitere Hausmittel, die sich bewährt haben und kann auf jeden Fall mit den richtigen Medikamenten helfen. Zinksulfat in Form von Salben, Gels und Cremes unterstützen die Heilung und minimieren den Juckreiz.