Bei einem Non-Hodgkin-Lymphom handelt es sich um eine sehr seltene Krebserkrankung im lymphatischen Gewebe. Die Krankheit kann überall im Körper auftreten, weil sich ein Non-Hodgkin-Lymphom aus jedem Gewebe entwickeln kann. Jeder von den Lymphomen ist ein bösartiger Tumor, dennoch können sich aus mehreren Gruppen verschiedene Krankheiten bilden. Dabei wird jede Therapie und jede Prognose stark unterschieden. Hauptsächlich tritt die Krankheit am Hals und in der Schlüsselbeingrube auf sowie in den Achselhöhlen oder in der Bauchhöhle.

Ursachen eines Non-Hodgkin-Lymphoms

Leider sind die Ursachen von dem Non-Hodgkin-Lymphom noch ungeklärt. Jedoch gibt es mehrere Faktoren, die nachweislich das Risiko erhöhen. Dabei können verschiedene Viruserkrankungen die Ursache sein, wie z. B. der Epstein-Barr-Virus oder HI Virus. Des Weiteren kann Non-Hodgkin-Lymphom durch Infektionen und durch Schäden am Erbgut ausgelöst werden. Weitere Faktoren sind chemische Substanzen, wie Benzol und andere Lösungsmittel sowie ein höheres Alter. Auch das Rauchen ist ein Risikofaktor für die Krankheit.

Symptome beim einem Non-Hodgkin-Lymphom

Das Non-Hodgkin-Lymphom kann verschiedene Symptome haben. Dabei kommt es darauf an, wo sich die Krankheit befindet und wie bösartig sie ist. Es können Beschwerden in den Luftwegen und Halsvenenstauungen auftreten, welche durch Verengung und Verlagerung hervorgerufen werden. Außerdem kann das Non-Hodgkin-Lymphom Bauchschmerzen und Störungen im Magen-Darm-Trakt auslösen. Des Weiteren können Kopfschmerzen auftreten und die Leber sowie die Milz können vergrößert sein. Weitere Symptome sind unklares Fieber und Nachtschweiß sowie Gewichtsverlust. Auch Müdigkeit und Schwäche können auftreten.

Non-Hodgkin-Lymphom Diagnose

Bei dem Non-Hodgkin-Lymphom wird die Diagnose anhand einer Gewebeprobe erstellt. Danach wird der Arzt feststellen, in welchem Stadium sich die Krankheit befindet. Dabei spielen die jeweiligen Beschwerden eine große Rolle, denn die weisen auf den Standpunkt hin. Für die Diagnose vom Non-Hodgkin-Lymphom ist eine umfassende Untersuchung notwendig. Es erfolgt eine körperliche Untersuchung, wo die Lymphknoten abgetastet werden. Ebenfalls wird die Größe von Leber und Milz bestimmt und der Nasen-Rachen-Raum wird untersucht. Außerdem werden die Hirnnerven überprüft und bei einem Mann die Hoden abgetastet. Zudem kommt ein Ultraschall zum Einsatz, um das Ganze richtig beurteilen zu können.

Therapie eines Non-Hodgkin-Lymphoms

Bei der Behandlung kommt es darauf an, wie weit sich das Non-Hodgkin-Lymphom ausgebreitet hat und um welche Art es sich handelt. Außerdem wird die Therapie auf die Heilungschancen abgestimmt und darauf, wie alt die Patienten sind. Wenn es sich um ein Non-Hodgkin-Lymphom handelt, welches nicht aggressiv ist, wird zunächst auf eine Therapie verzichtet. Man beobachtet die Krankheit, wartet ab und muss regelmäßig zur Kontrolle. Wenn der Tumor aggressiv ist, kommt ein operativer Eingriff zum Einsatz. Danach wird der Tumor mit einer kurzen Chemotherapie behandelt.

Einem Non-Hodgkin-Lymphom vorbeugen

Da die Ursachen für Non-Hodgkin-Lymphom noch äußerst unklar sind, kann man nicht gezielt dagegen vorbeugen. Allerdings sollte man auf alle krebserregenden Substanzen verzichten. Dazu gehören Nikotin aus Tabakrauch und Lösungsmittel sowie Schwermetalle und das Vernichten von Unkraut. Ebenfalls sollte man auf eine gesunde Ernährung achten, denn Obst und Gemüse senken das Risiko, an Krebs zu erkranken. Wer das Non-Hodgkin-Lymphom verhindern will, sollte häufiger zu vegetarischen Lebensmitteln greifen.

Medikamente gegen ein Non-Hodgkin-Lymphom

Es gibt keinerlei Medikamente, die gegen Non-Hodgkin-Lymphom helfen. Es gibt Präparate aber die bekämpfen lediglich die Beschwerden und nicht den Krebs. Um die Krankheit zu heilen, sollte man auf die bereits erwähnte Therapie zurückgreifen und sich von einem Arzt beraten lassen. Wenn die Krankheit nicht aggressiv ist, werden in der Regel Medikamente verschrieben, um die Schmerzen zu ertragen.