Eine Rippenprellung ist eine sehr schmerzhafte Verletzung, die häufig länger braucht, bis sie geheilt ist, als wenn man sich die Rippen gebrochen hätte.

Unter einer Rippenprellung versteht man eine dumpfe Verletzung, die der Patient sich im Oberkörper zugezogen hat. Meistens zieht man sich eine solche Prellung durch eine Schlagwirkung, wie zum Beispiel beim Sport, zu. Die Knochen der Rippen geben dem meist starken Schlag nicht nach, so dass es lediglich zu einer Rippenprellung und nicht etwa noch zu einer Rippenfraktur kommt.

Ursachen einer Rippenprellung

Zum einen kann man sich, wie erwähnt, besonders leicht beim Sport eine solche Verletzung zuziehen. So sind Kampfsportler, Sportler mit Vollkontakt wie Fußball oder auch Handball, oder aber auch Mountainbiker häufig besonders anfällig für solche Unfälle, bei denen sie sich besonders einfach bei einem Stoß oder Aufprall eine Rippenprellung zuziehen können.

Häufig kommt es aber auch bei Unfällen zu so einem Verletzungsbild. Oder im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung. Es kann sogar zu einer Rippenverletzung kommen, wenn der Betroffene häufig und stark husten muss. Da müsste der Patient aber wirklich schon unter einem sehr starken Husten leiden, denn das passiert in der Regel schon recht selten.

Symptome bei einer Rippenprellung

Das Hauptsymptom sind die starken Schmerzen, die der Betroffene zuerst bemerkt. Wird der Oberkörper untersucht, sind meistens auch großflächige Hämatome zu sehen. Diese Einschränkungen belasten den Betroffenen in der Weise weiter, dass er oder sie vor Schmerzen nur noch eingeschränkt atmen können. Wenn sie nun noch husten oder niesen müssen, löst beides bei den Patienten erneut starke Schmerzen aus. Und die Patienten können auf der betroffenen Seite nachts nicht mehr liegen, dazu sind die Schmerzen zu groß.

Diagnose einer Rippenprellung

Eine Rippenprellung sollte geröntgt werden

Eine Rippenprellung sollte geröntgt werden (© Minerva Studio – Fotolia.com)

Der Verlauf kann sich als schwierig heraus stellen. Um die Diagnose stellen zu können, muss der Arzt den Patienten ausführlich untersuchen und auch unbedingt röntgen lassen, damit eben klar wird, ob man es nun mit einer Fraktur oder einer Prellung zu tun hat. So horcht der Arzt den Brustkorb ab, um feststellen zu können, ob die Lunge vielleicht beeinträchtigt wurde.

Einen Ultraschall zu machen ist häufig auch mit ein Mittel der Wahl und kann die Diagnosestellung noch mehr festigen. Bei dem Verlauf kommt es auf die Schwere der Verletzung an, so kann sich die Heilung über 2-4 Wochen hinaus ziehen, jedoch kommt es auch häufig vor, dass diese Verletzung auch darüber hinaus noch Schwierigkeiten macht und noch weitere Zeit zur Heilung braucht.

Behandlung einer Rippenprellung

Als erste Hilfe kann man als Betroffener die Stellen kühlen, damit kann man auftretende Schwellungen im Griff behalten. Dann muss der Oberkörper für eine gewisse Zeit möglichst absolut geschont werden, also fällt zum Beispiel auch der Sport für eine gewisse Zeit aus. Sonst würde man die Heilung nur hinauszögern und das Krankheitsbild unter Umständen sogar noch verschlimmern und verschleppen.

Des Weiteren kann man mit einer UV-Strahlung die Schmerzen etwas lindern. Und selbstverständlich gehört zu der Behandlung auch eine ausreichende Schmerztherapie, da eine Rippenprellung in der Regel sehr schmerzhaft verläuft.

Einer Rippenprellung vorbeugen

Das ist sicher schwer zu sagen, da die Verletzung ja häufig im Rahmen eines Unfalls oder einer Sportart passiert ist und man diese nicht vorhersehen kann. Vielleicht sollte man im Sport einige Dinge vielleicht etwas herunter schrauben, um eine Gefahr einer erneuten solchen Verletzung etwas zu mindern. Von daher gibt es keine wirksamen Methoden, einer Rippenprellung vorzubeugen.

Medikamente gegen eine Rippenprellung

Schmerzmittel und Eis, sowie Bestrahlungen können nun gegen diese Verletzung helfen. Ebenfalls kann man das, in dem man auf den Rat des Arztes hört und den Brustbereich für die nächste Zeit sehr schont. Und man sollte nicht den Fehler machen, schneller als der Arzt es angesagt hat, wieder mit normalen Tätigkeiten oder dem geliebten Sport zu beginnen, dabei können sich im Brustkorb die verletzten Stellen unter Umständen vielleicht gar nicht mehr erholen und ausheilen.