Sonnenbrand bezeichnet die Verbrennung der Haut, meist des ersten oder zweiten Grades. Durch ultraviolette Strahlung (UVB-Strahlung) kommt es hierbei zu einer Schädigung der Hautoberfläche.

Ursachen Sonnenbrand

Ursache eines Sonnenbrandes ist zu lange bzw. zu intensive UV-Strahlung. Die Haut verfügt zwar über einen gewissen Eigenschutz, dieser ist aber von Mensch zu Mensch verschieden und abhängig vom Hauttyp (die Klassifizierung reicht dabei von Hauttyp I bis Hauttyp IV, wobei dunkle Hauttypen länger in der Sonne bleiben können als helle Hauttypen).

Reicht dieser Schutz nicht mehr aus, dringen die Sonnenstrahlen in die Hautoberfläche ein und führen zu einer Verbrennung. Verantwortlich für einen Sonnenbrand ist in den meisten Fällen der übermäßige Aufenthalt in der Sonne. Vielfach wird die gefährliche Wirkung der Strahlung unterschätzt, denn auch das Verweilen im Schatten (zum Beispiel unter einem Sonnenschirm) bietet keinen vollständigen Schutz. Auch bestimmte Medikamente (Antibiotika, Johanniskraut) können für eine erhöhte Lichtempfindlichkeit sorgen.

Symptome von Sonnenbrand

Die ersten Symptome sind bereits wenige Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne zu beobachten. Es kommt zu Rötungen, Schwellungen, Brennen und Juckreiz, in besonders schweren Fällen treten auch Blasenbildungen auf. Sollte der Sonnenbrand große Teile des Körpers betreffen, können auch Übelkeit und Erbrechen die Folge sein.

Diagnose & Verlauf bei Sonnenbrand

In der Regel können leichte Sonnenbrände gut selbst behandelt werden und der Gang zum Arzt entfällt. Sollten allerdings Kopfschmerzen, Übelkeit oder Probleme mit dem Kreislauf auftreten, ist ein Arztbesuch in jedem Fall anzuraten. Dieser führt dann entsprechende Untersuchungen durch und stellt anhand der Schwere der aufgetretenen Symptome eine Diagnose.

Die schwerwiegendsten Symptome klingen nach etwa 3 Tagen ab und nach etwa 1 bis 2 Wochen ist ein Sonnenbrand vollständig ausgeheilt. Während dieser Zeit kommt es meist auch zu einer Schuppung der Haut.

Behandlung & Therapie von Sonnenbrand

Ist die Haut von Sonnenbrand betroffen, ist weitere Sonnenstrahlung in jedem Fall zu vermeiden. Kühlend wirken Après-Cremes, da diese wenig Fett und viel Wasser enthalten. Zudem sollten Betroffene nur Kleidung tragen, welche die verbrannten Körperstellen komplett bedeckt.

Sonnenbrand vorbeugen

Mit Sonnencreme & Sonnenspray gegen den Sonnenbrand

Mit Sonnencreme & Sonnenspray gegen den Sonnenbrand (© Daddy Cool – Fotolia.com)

Zur Vorbeugung von Sonnenbrand kann aktiv beigetragen werden. Vor jedem Aufenthalt in der Sonne sollten alle Stellen des Körpers die der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind, mit Sonnencreme oder Sonnenspray behandelt werden. Hierbei kommt es auf die Wahl des richtigen Lichtschutzfaktors an – ein Faktor ab 30 ist zu empfehlen. Bei sportlichen Aktivitäten oder einem Tag am Meer ist zudem darauf zu achten, diesen Schutz regelmäßig zu erneuern. Auch auf die Wahl der richtigen Kleidung sollte Wert gelegt werden, denn diese schützt den Körper noch besser als Sonnencreme. Wichtig ist, die pralle Mittagssonne möglichst zu meiden, denn während dieser Zeit ist Strahlung der Sonne am gefährlichsten.

Medikamente & Hausmittel gegen Sonnenbrand

Gegen Sonnenbrand haben sich eine Reihe von Hausmitteln bewährt. Umschläge und kalte Duschen verschaffen hier genauso gut einen Kühlungseffekt wie kalter Joghurt oder Quark, die auf die Haut aufgetragen werden. Bei starken Sonnenbränden verschreibt der Arzt antientzündliche Medikamente, sogenannte topische Steroide der zweiten Klasse. Auch handelsübliche Schmerzmittel wie Ibuprofen helfen den Patienten bei der Linderung der Beschwerden.