Der Begriff Tinnitus beschreibt das Symptom, bei dem der Betroffene Geräusche, ein Klingeln in den Ohren, wahrnimmt, welches für dritte Personen nicht zu hören ist. Der Tinnitus ist somit eine auditive Wahrnehmung, diese kann sich als Brummton, Pfeifton, Zischen, Rauschen oder Knacken äußern. Dieses Geräusch kann gleichbleibend bleiben oder aber unterschiedlich sein. Tinnitus kann als eigene Krankheit auftreten, ist aber auch oft eine Begleiterscheinung von anderen Krankheiten.

Ursachen der Krankheit:

Die Krankheit kann mit vielen anderen Krankheiten des Ohres oder der Hörbahn auftreten. Es wird zwischen einem objektiven und einem subjektiven Tinnitus unterschieden. Bei einem subjektiven Tinnitus ist das Geräusch nur von dem Patienten hörbar, aber lässt sich nicht messen. Der objektive Tinnitus wird von körpereigenen Störgeräuschen ausgelöst, diese können mit speziellen Geräten gemessen werden. Mögliche Ursachen dieser Krankheit können sein:

  • Fremdkörper im Gehörgang
  • Entzündung im Ohr
  • Knalltraume
  • Arzneimittel
  • Schwerhörigkeit
  • Hörsturz
  • Tauchunfälle
  • Gefäßmissbildung
  • Tubenfunktionsstörung
  • Gaumensegelnystagmus

Die Behandlung:

Zur Linderung der Krankheit gibt es verschiedene Behandlungsmethoden. Unter anderem verschiedene Formen der akustischen Stimulation, medikamentöse Therapieverfahren, Physiotherapie und elektrische Gehirnstimulationsverfahren. Anfangs werden oft Vitamin-E-Präparate und Magnesium verabreicht. Auch durchblutungsfördernde Medikamente kommen oft zum Einsatz. In den meisten Fällen wird aber ein nachgebautes körpereigene Hormon verabreicht, dabei handelt es sich um das Hormon Prednisolon. Wenn die Krankheit im Zusammenhang mit einer Mittelohrentzündung entstanden ist, wird einfach die Entzündung bekämpft und in den meisten Fällen verschwindet dann auch das nervige Geräusch. Um zu vermeiden das es erst zu dieser Krankheit kommt, kann man auch einiges selbst dazu beitragen. Zum Beispiel sollte man sehr große Lautstärken meiden, wenn man weiß das man es vielleicht nicht so gut verträgt. Auch Medikamente können diese Krankheit hervorrufen, dies lässt sich vermeiden wenn man vor der Einnahme den Packungszettel liest und mit dem Arzt genau über die Nebenwirkungen spricht. Ebenso sollte man unnötigen Stress vermeiden und genug Schlaf abbekommen. Dadurch können sich die Nerven entspannen. Auch eine Dehydrierung des Körpers sollte vermieden werden, das heißt man sollte immer genug trinken.