Toxoplasmose gehört zu den häufig auftretenden Infektionskrankheiten, die vorwiegend Katzen befallen. Der Erreger ist der Parasit Toxoplasma gondii, für den hauptsächlich Katzen den Endwirt darstellen. Als Zwischenwirte können dem Erreger jedoch alle Säugetiere dienen.

Toxoplasma gondii

Toxoplasmose kann für Katzen-Jungtiere tödlich sein. (© Fotolia.com)

Toxoplasmose kann für Katzen-Jungtiere tödlich sein. (© Fotolia.com)

Der Parasit hat nur ein Lebensziel: Die Organe seiner Wirte zu befallen, Zysten zu entwickeln und schließlich Oozysten über den Kot eines Endwirts zu verbreiten. Bei einer Erstinfektion scheidet eine Katze etwa eine Woche lang Oozyten über ihren Kot aus. Während der Entwicklungsstadien des Parasiten können

  • Durchfall
  • Husten
  • Fieber
  • Entzündungen der Skelettmuskulatur, des Gehirns, der inneren Augenhaut, der Herzmuskulatur und des Gehirns
  • Lymphknotenschwellungen
  • Gelbsucht
  • Atembeschwerden

auftreten. Bei Jungtieren kann es zu einem plötzlich Tod kommen. In seltenen Fällen kann Toxoplasmose chronisch verlaufen, dabei leidet das Tier möglicherweise zusätzlich an

  • Gehstörungen
  • Schüttelkrämpfe
  • Erbrechen
  • Abmagerung

Katzen erkranken in der Regel nur einmal an Toxoplasmose und entwickeln dann Antikörper. Bei einer erneuten Infektion werden Oozyten nicht mehr ausgeschieden.

Kann Toxoplasmose den Menschen infizieren?

Bei Toxoplasmose handelt es sich um eine Zoonose, wie Wiiliam M. Hutchinson in den 60er Jahren herausfand. Unter Zoonose versteht man eine Krankheit, die sich vom Tier auf den Menschen übertragen kann. Für Menschen mit intakten Immunsystem verläuft die Infektion meist beschwerdefrei. Vereinzelt kann es zu Lymphknotenschwellungen, Fieber, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen kommen. Anders ist die Situation für Patienten mit defekten Immunsystem: hier können Lähmungserscheinungen, Krampfanfälle sowie Hirnhaut- und Lungenentzündungen auftreten. Nach einer Infektion bildet der menschliche Organismus Antikörper.

Infektion während einer Schwangerschaft

Ähnlich wie Zytomegalie, kann Toxoplasmose während einer Schwangerschaft sehr gefährlich werden. Gefährdet sind Frauen bzw. deren Kind, die eine Erstinfektion im ersten und ganz besonders im zweiten Drittel der Schwangerschaft erleiden. Die Schädigungen für das Kind sind enorm:

  • Fehlgeburten
  • Epilepsien
  • geistige Behinderungen
  • kognitive Einschränkungen
  • Schäden an Augen, Gehirn, Hirnhaut, Leber, Lunge und Herzmuskel

gehören zu den möglichen Risiken der Toxoplasmose. Eine Infektion sollte daher so früh wie möglich behandelt werden, um den Schaden für das Kind möglichst effektiv zu minimieren. Eine erfolgreiche Behandlung der Toxoplasmose kann Schäden für den Fötus um bis zu 60 Prozent senken.

Katzenkrankheiten

Weist die Katze Krankheitssymptome auf, bringt man sie am besten umgehend zum Tierarzt, denn viel Katzenkrankheiten verlaufen sonst tödlich oder sind auf den Menschen übertragbar. (© Fotolia.com)

Weist die Katze Krankheitssymptome auf, bringt man sie am besten umgehend zum Tierarzt, denn viel Katzenkrankheiten verlaufen sonst tödlich oder sind auf den Menschen übertragbar. (© Fotolia.com)

Es gibt bei Katzen eine Reihe von Erkrankungen, die sich über unterschiedliche Erreger ausbreiten. Nicht immer, wenn Ihre Katzen Unwohlsein zeigt, steckt auch eine ernsthafte Erkrankung dahinter. Jedoch sollten Sie auf ungewöhnliche Symptome achten und entsprechend reagieren.

Eckdaten kurz und knapp

  • Die Katzenseuche ist eine schwere Erkrankung, die meist tödlich verläuft. Gefährdet sind überwiegend junge oder geschwächte Katzen. Das eindeutigste Erkennungsmerkmal ist sehr dünnflüssiger Durchfall mit Beimengungen von Blut.
  • Die Leukämie wird über den Speichel übertragen. Einige Katzen sind nur Wirt und bei Ihnen bricht die Krankheit nicht aus, jedoch stecken sie andere Katzen an. Jahre nach der Ansteckung kann diese Krankheit dann ausbrechen und endet meist tödlich. Die Leukämie zeichnet ein eher unspezifisches Krankheitsbild aus.
  • FIP ist hochansteckend. Erste Anzeichen können eine allgemeine Schwäche, Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme sein. Ist FIP mittels Bluttest eindeutig diagnostiziert, gibt es für Katzen keinerlei Hilfe mehr.
  • Tollwut und Pseudowut übertragen sich durch Speichel von infizierten Tieren, meist durch einen Biss. Nach zwei bis acht Wochen bricht die Tollwut aus und bedeutet das Todesurteil. Typisch für diese Erkrankung ist sehr aggressives Verhalten.
  • Katzenschnupfen äußerst sich durch Müdigkeit und Unlust am Spielen. Die Augen sind eher trüb, das Fell ist matt und ein gelbliches Sekret läuft aus der Nase.
  • Hautpilze und Mikrosporie können durch abgebrochene Haare, kreisrunden Haarausfall und starken Juckreiz auffallen. Für die Hautkrankheit Mikrosporie gibt es inzwischen einen guten, wenn auch nicht ganz günstigen Impfstoff.
  • Tetanus dringt über Wunden ein. Schmerzen der Muskulatur im Kau-, Rücken- und Bauchbereich sind ein untrügliches Anzeichen, mit Folgelähmungen im Gesichtsbereich, Schluck und Atembeschwerden. Diese Erkrankung endet tödlich, wird sie nicht binnen drei bis ca. vierzehn Tage nach Ausbruch behandelt.
  • Chlamydien ist eine, auch für den Menschen, gefährliche Infektionskrankheit. Um eine eindeutige Diagnose zu erhalten, ist unbedingt auch eine Zellprobe erforderlich. Niesen, Husten, angeschwollene Augen, Vorfall der Nickhaut, Nasenausfluss und rasselnde Atemgeräusche können erste Anzeichen sein.

Diese sehr knappen Ausführungen zeigen eine eventuell mögliche Erkrankung Ihrer Katze auf. Zur letztendlichen und eindeutigen Abklärung sollten Sie aber immer Ihren Tierarzt aufsuchen. Nur er kann Ihnen mit Sicherheit sagen ob Ihre Katze erkrankt ist.

Die gefährlichsten Krankheiten

Krankheit Impfung möglich? Übertragbar auf den Menschen?
Katzenseuche – Parvovirose Ja Nein
Katzen – Aids Nein Nein
Leukämie/Leukose Ja Nein
Peritonitis – FIP Ja Nein
Blutarmut – FIA Nein Nein
Tollwut Ja Ja z.B. durch Biss
Pseudowut – AK Nein Ja z.B. durch Biss
Katzenschnupfen Ja Nein
Hautpilz/Mikrosporie Ja Ja
Toxoplasmose Nein Ja
Tetanus/Wundstarrkrampf Ja Ja z.B. durch Biss
Chlamydien Ja Ja

Die häufigsten Infektionskrankheiten

Wenn von Infektionskrankheiten die Rede ist, assoziieren wir automatisch einen grippalen Infekt, der sich in 8 Tagen erledigt hat, wenn wir Medikamente nehmen und nach einer Woche überstanden ist, wenn wir nichts dagegen tun. Damit ist es aber leider oft nicht getan. Viele Infektionskrankheiten werden nicht nur von Mensch zu Mensch übertragen, sondern wir können auch von unseren Haustieren oder anderen Tieren in der freien Natur infiziert werden. Meist nicht sonderlich ernst, aber in manchen Fällen sogar lebensbedrohlich.

Zoonose ist ein ernstes Thema

Zoonose ist der Sammelbegriff für viele Infektionskrankheiten, die wir durch Tiere erleiden. Ratten, Schafe, Kaninchen, Vögel, Katzen, Hunde, Insekten wie Zecken, Schweine und sogar Elefanten sind nur einige Beispiele, für Tiere, die Erkrankungen an an den Homo Sapiens weitergeben können. Wenn wir die Krankheiten, die durch Pflanzen entstehen können einmal ignorieren, ist das Potenzial der möglichen Übertragungen durch Tiere durchaus ausreichend, um unser Immunsystem in Stress zu versetzen.

Toxoplasmose durch unsere geliebten Katzen

Jeder, der Katzen besitzt hat sich im Laufe der Jahre mit Toxoplasmose infiziert. Die meisten Katzenliebhaber leben damit, ohne es zu wissen. Das Immunsystem des Menschen hat ausreichend Kraft, sich ohne größere Probleme gegen diese Viren zu wehren, während diese Infektionskrankheiten bei Katzen zu extremen Krankheiten wie einer Epilepsie führen kann. Bei unbehandelten Katzen können diese Infektionskrankheiten zum Tode führen. Deshalb bei Zweifeln vom Tierarzt abklären lassen.

Tollwut ist leider noch nicht besiegt

Lebensbedrohliche Infektionskrankheiten, die durch einen Hund oder ein wild lebendes Tier übertragen wird, ist glücklicherweise nicht mehr so häufig wie in der Vergangenheit. Die gute Prophylaxe bleibt die beste Medizin. Bleiben Sie von Tieren, die Sie nicht kennen, fern und hüten Sie sich davor, einen Fuchs oder dergleichen anzufassen – auch wenn er sich Ihnen vermeintlich wohlwollend nähert. Wer gebissen wurde, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen und sich sofort kontrollieren lassen.

Zytomegalie durch Speichel des Hundes

Borreliose gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten und wird durch Zecken übertragen. (© Fotolia.com)

Borreliose gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten und wird durch Zecken übertragen. (© Fotolia.com)

Anzeichen wie bei einem normalen grippalen Infekt, begleitet von Fieber und starken Schmerzen in den Gliedern, können die ersten Warnungen vor einer Zytomegalie sein. Eine der Infektionskrankheiten, die der treue Vierbeiner übertragen kann. Für eine Personen mit gut funktionierendem Immunsystem kein Problem und meist ohne jegliche Folgen für den Betroffenen. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn schwangere Frauen über solche Symptome klagen und ein Hund gehalten wird. Hier sollte der Facharzt eine genaue Diagnose stellen – auch um das ungeborene Kind zu schützen.

Borreliose durch Zeckenbiss

Einmal in der betroffenen Region ohne ausreichenden Schutz im Wald oder tiefen Gras spaziert und schon ist es passiert. Eine Zecke hat sich fest gesaugt und unter Umständen für die Übertragung der Borreliose gesorgt. Eine der Infektionskrankheiten, die seit Jahren immer weiter auf dem Vormarsch ist, weil diese Tiere kaum noch eingedämmt werden. Im Zweifel immer den Arzt aufsuchen und sich auch noch nach dem Biss eine Spritze geben lassen, um nicht nur der Borreliose ihren Schrecken zu nehmen, sondern auch der gefürchteten Hirnhautentzündung keine Chance zu geben. Das gilt besonders für gefährdete Regionen – entsprechende Landkarten sind in der Praxis oder online ersichtlich.

Zoonose – Gefährlich für Mensch und Tier

Zoonosen sind Infektionskrankheiten, die sowohl vom Tier auf den Menschen und auch anders herum übertragen werden können. Die Erreger einer Zoonose können dabei Viren, Bakterien, Pilze, Prionen, Helminthen, Protozoen oder Arthropoden sein. Die häufigste Art der Übertragung bei einer Zoonose ist die direkte Ansteckung. Eine Ansteckungsmöglichkeit ist dabei der Kontakt mit dem infizierten Tier oder Menschen. Auch durch den Verzehr von tierischen Lebensmitteln wie Milch, Eier oder Fleisch können diese Infektionskrankheiten übertragen werden. Ebenso ist die Übertragung durch Vektoren möglich. Am bekanntesten ist hier wohl die Zecke. Diese kann durch einen Biss die Frühsommer-Meningoenzephalitis, auch bekannt als FSME, übertragen. Jedoch ruft der Biss der Zecke an sich die Erkrankung nicht hervor. Daher erkrankt auch nicht jeder Mensch automatisch an FSME.

Arten der Zoonose

Der richtige Umgang mit Tieren, sowie ein Mindestmaß an Hygiene und Prophylaxe schützen vor der Übertragung von Kranheiten von Tier zu Mensch (nicht 100%). (© Fotolia.com)

Der richtige Umgang mit Tieren, sowie ein Mindestmaß an Hygiene und Prophylaxe schützen vor der Übertragung von Kranheiten von Tier zu Mensch (nicht 100%). (© Fotolia.com)

Es gibt viele verschiedene Formen der Zoonose und viele Übertragungswege. Beispielsweise durch einen Tierbiss, den bloßen Kontakt zwischen Mensch und Tier oder durch Körperausscheidungen. Zu den Zoonose-Formen gehören unter anderem:

  • Tollwut
  • Borreliose
  • Milzbrand
  • Brucellose
  • Aviäre Influenza (Vogelgrippe)
  • Neue Influenza (Schweinegrippe)
  • Taeniose (Bandwurmbefall)

Zoonose bei der Katze

Katzen können wie alle Tiere Zoonoseträger sein. Eine Gefahr besteht besonders bei ungenügender Pflege des Tieres oder mangelnder Hygiene.
Eine erkrankte Katze kann an den Menschen folgende Zoonosen weitergeben:
Tollwut und Pocken: Diese Formen sind virale Erkrankungen und können bei direktem Kontakt mit dem Tier oder wie bei Tollwut durch Bisse übertragen werden.
Der Mensch kann sich auch bei folgenden Krankheiten anstecken: Pasteurella (durch Biss), Cat scratch fever (Übertragung bakterieller Erreger durch Kratzer), Toxoplasmose (Übertragung durch Kontakt mit dem Kot des Tieres) und einigen weiteren. Auch die Übertragung von Parasiten wie den Bandwurm ist möglich.

Gefährlicher Verlauf für Mensch und Tier

Nicht selten endet eine Zoonose tödlich. Wenn ein Mensch eine Krankheit auf ein Wildtier überträgt, kann dies eine ganze Tierart in Gefahr bringen. Auch die von Menschen gehaltenen Hunde können Wildtiere gefährden, sogar auslöschen. Durch die Tollwut beim Haushund sind so zum Beispiel die seltenen afrikanischen Windhunde in einigen Regionen verschwunden.
Für den Menschen kann neben der Tollwut auch die Zytomegalie gefährliche Folgen haben. Besonders schutzlos sind hierbei immunschwache Menschen, aber auch Neugeborene. Bereits im Mutterleib kann sich die Zytomegalie auf das Baby übertragen. In diesem Fall können Hör- und Augenschäden, Essstörungen oder spastische Lähmungen die Folge sein.

Der richtige Umgang mit Tieren, sowie ein Mindestmaß an Hygiene und Prophylaxe schützen vor der Übertragung von Kranheiten von Tier zu Mensch (nicht 100%).

Richtige Hygiene, richtiger Umgang mit Tieren und die Vermeidung von Kontakt zu infizierten Tieren kann eine Ansteckung von Zoonose verhindern. Anders herum sollte man sich als Träger einer Zoonose behandeln lassen und ebenso Kontakte meiden.

Zytomegalie

Besonders gefährlich ist eine Infektion mit Zytomegalie für Embryos und Neugeborene. (© Fotolia.com)

Besonders gefährlich ist eine Infektion mit Zytomegalie für Embryos und Neugeborene. (© Fotolia.com)

Bei Zytomegalie (CMV Infektion) handelt es sich um eine relativ häufig vorkommende virale Infektionskrankheit, mit sogenannten Human-Herpes Virus 5(HHV5). Diese Erkrankung wird unter anderem durch Geschlechtsverkehr oder durch Tröpfcheninfektion übertragen. Außerdem kann eine Ansteckung bei Organtransplantationen oder Bluttransfusion erfolgen, ebenfalls über eine Schmierinfektion.

Da das Virus in fast allen Körperflüssigkeiten wie Blut, Urin, Speichel oder Sperma enthalten ist können infizierte Frauen das Virus während der Schwangerschaft, bzw. unter der Geburt auf das Neugeborene übertragen. Man schätzt, dass bei etwa 50% der Bevölkerung in Europa und sogar 90% in Entwicklungsländern das Virus nachweisbar ist.

Wer ist von Zytomegalie am meisten betroffen?

Das Hinterhältige bei dieser Erkrankung ist, dass ein gesunder Mensch die Infektion mit Zytomegalie Viren gar nicht, oder eher unspezifisch bemerkt. Ein ansonsten gesunder Mensch kann leichte Symptome eines grippalen Infekts, leichtes Fieber, erhöhte Müdigkeit oder ein anschwellen der Lymphknoten feststellen. Schwerwiegend davon betroffen sind wie erwähnt schwangere Frauen. Ebenfalls sehr anfällig dafür sind ältere Menschen mit einer leichten Form der Immunschwäche, Menschen während oder nach einer Tumor Erkrankung sowie Menschen denen ein Organ transplantiert wurde, auch HIV- infizierte. Eine besondere Gefahr stellt die Erkrankung für neugeborene Kinder oder auch für Embryos im Mutterleib dar.

Diagnose und Behandlung der Zytomegalie

Besonders gefährlich ist eine Infektion mit Zytomegalie für Embryos und Neugeborene. Ein einmal infizierter Mensch behält die Zytomegalie auslösenden Herpes Viren lebenslang im Lymphgewebe, wie bei Herpes Viren üblich. Eine Inkubationszeit dauert zwischen 2 und 6 Wochen. Bereits immungeschwächte Menschen können in Folge einer Zytomegalie besonders schwere Symptome zeigen welche oft tödlich verlaufen. Ungeborene Kinder können in Folge einer Zytomegalie- Infektion im Mutterleib mit schweren Missbildungen auf die Welt kommen.

Besonders häufig kommt es im Bereich des Herz-Kreislauf Systems, an den Muskeln, dem Skelett, dem Gehirn oder dem Magen Darm Traktzu Missbildungen. Es kann auch im frühen Schwangerschaftsverlauf zu Fehlgeburten kommen. Während einige Kinder die Infizierung im Mutterleib schwer missgebildet oder gar nicht überleben, kommt es bei infizierten Müttern meist zu keinen Komplikationen.

Bei einigen Infizierten kann es zu Verhaltensänderungen kommen die ähnlich wie die einer Toxoplasmose sind, einer Form der Zoonose, welche meldepflichtig ist. Diese Arten der Infektionskrankheiten werden auch von Mensch zu Tier und umgekehrt übertragen, so kann man sich z.B. bei seiner Katze anstecken und umgekehrt. In wenigen Fällen kommt es wegen noch nicht bekannten Faktoren, zu einer schweren Erkrankung wie Pneumonie, Polyneuritis oder Hepatitis.

Ansonsten werden eher gesunde Infizierte nicht besonders behandelt. Bei leichten Krankheitsverläufen werden die Symptome behandelt. Eine eventuelle bakterielle Infektion wird hier mit Antibiotika- Gabe ausgeheilt. Eine Prophylaxe gibt es noch nicht wirklich, ist aber in Forschung. Es können bei besonders gefährdeten Menschen abgeschwächte Viren geimpft werden um den eventuellen Krankheitsverlauf dann abzuschwächen.