Die vaskuläre Demenz oder auch Multi-Infarkt-Demenz genannt, ist eine Form der Demenzerkrankung, die durch Störungen der Durchblutung im Gehirn verursacht wird. Demenz bedeutet den Verlust der geistigen Leistungsfähigkeiten bzw. den Verlust der meisten im Leben erworbenen mentalen Fertigkeiten. Die Erkrankung an Demenz betrifft meist das Kurzzeitgedächtnis und tritt am häufigsten in Form von Alzheimer auf.

Zunehmende Vergesslichkeit kann ein Anzeichen für vaskuläre Demenz sein. (© Fotolia.com)

Zunehmende Vergesslichkeit kann ein Anzeichen für vaskuläre Demenz sein. (© Fotolia.com)

Die vaskuläre Demenz betrifft etwa ein Fünftel der Demenzerkrankten. Vornehmlich sind Menschen von der vaskulären Demenz betroffen, die bereits an einer anderen Krankheit leiden, wie zum Beispiel an Herzrhythmusstörungen oder Arteriosklerose (Arterienverkalkung). Durch die verengten, im schlimmsten Fall bereits verschlossenen Blutgefäße im Gehirn können die Gehirnzellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies hat zur Folge, dass die Zellen nach und nach absterben.

Anzeichen und Verlauf

Eine Arterienverkalkung erhöht das Risiko eine vaskuläre Demenz zu bekommen. Zu einer Arteriosklerose kommt es zum Beispiel durch Rauchen, erhöhte Blutwerte, einem zu hohen Cholesteringehalt, Diabetes und auch durch Herzrhythmusprobleme. Die Anzeichen für eine vaskuläre Demenz treten schleichend auf, weswegen sie von der betroffenen Person oftmals gar nicht als Symptome einer Krankheit erkannt werden. Die vaskuläre Demenz beginnt mit einer vermehrt auftretenden Vergesslichkeit. Geht der Erkrankte nicht bereits bei diesen ersten Anzeichen zum Arzt verringert sich das Bewusstsein für eine mögliche Demenzerkrankung im Verlauf der Krankheit. Die durch die vaskuläre Demenz, gesteigerte Vergesslichkeit lässt den Erkrankten nicht einmal mehr wahrnehmen, dass etwas nicht stimmt. Im typischen Krankheitsverlauf der vaskulären Demenz nehmen die geistigen Leistungen des Erkrankten mehr und mehr ab, solange, bis selbst die Angehörigen oder engsten Freunde nicht mehr erkannt werden. Neben der Vergesslichkeit deuten auch Persönlichkeitsstörungen auf eine vaskuläre Demenz hin.

Nebenwirkungen und Therapie

Hinzu kommt das erhöhte Risiko für einen Schlaganfall, sofern die Krankheit nicht bei den ersten Anzeichen behandelt wird bzw. die bereits diagnostizierten Erkrankungen wie Arterienverkalkung oder Herzrhythmusstörungen durch den Patienten vergessen werden zu behandeln. Um eine vaskuläre Demenz zu therapieren, ist es notwendig bereits die ersten Anzeichen zu erkennen. Zunehmende Vergesslichkeit sollte nicht ignoriert werden und der oder die Betroffene muss sich bewusst machen, dass diese möglicherweise auf etwas Ernsteres hinweist.

Sobald man die Vergesslichkeit bemerkt, sollte ein Arzt konsultiert werden. Nach einer eingehenden Befragung durch den Arzt werden mögliche Ursachen abgeklärt. Verursacht eine Artriosklerose die vaskuläre Demenz, können die beschädigten Blutgefäße im Gehirn nicht mehr regeneriert werden. Doch das Fortschreiten der vaskulären Demenz kann aufgehalten oder zumindest verlangsamt werden. Dazu erhält der Patient verschreibungspflichtige Medikamente, die den Blutfluss deutlich verbessern, indem sie die Blutgerinnung hemmen.

Ist eine Herzrhythmusstörung die Ursache für die eintretende vaskuläre Demenz können Vitamin-K-Antagonisten helfen die Blutverdünnung zu forcieren. Um einer vaskulären Demenz oder einer Demenz allgemein entgegenzuarbeiten kann man selbst schon viel tun. Ein gesunder Lebensstil fördert die Gesundheit und beugt eine Erkrankung an (vaskulärer) Demenz vor.

Demenz kann jeden treffen

Die Krankheit Demenz leitet sich von dem lateinischen Wort „Demens“ ab und bedeutet so viel wie „ohne Geist“ oder „ohne Verstand“. Die Gehirnerkrankung betrifft vor allem das Kurzzeitgedächtnis und tritt am häufigsten in Form der Alzheimer-Krankheit auf. Mediziner unterscheiden zwischen mehreren Formen von Demenz. Sie unterteilen die Krankheit in die eben kennengelernte vaskuläre Demenz (VAD) sowie in die (neuro-)degenerative Demenz und eine aus beiden gemischte.

Anzeichen und Folgeerkrankungen

Demenzerkrankte verlieren nach und nach die Fähigkeit emotionale und soziale Kontakte aufrecht zu erhalten. Des Weiteren beeinträchtigt Demenz die soziale und berufliche Funktion des Betroffenen, indem es erworbene Denk- und Handlungs-fähigkeiten in Vergessenheit geraten lässt. Eine Demenz hat zur Folge, dass der oder die Erkrankte seine motorischen Fertigkeiten verliert. Zunehmend versteifen sich die Gliedmaßen, die Erkrankten beginnen in kleinen Schritten, schlurfend und breitbeinig zu gehen. Daneben wird der Haltreflex soweit beeinträchtigt, das die an Demenz erkrankten Patienten öfter Hinfallen. Oftmals geht die Demenz mit dem so genannten Parkinson-Syndrom einher. Diese Form nennt man Lewy-Body-Demenz und bewirkt optische Halluzinationen, die die Erkrankten nicht nur verwirren, sondern auch dermaßen verstören können, dass sie sich durch ihre Umwelt, allen voran den Pflegern, bedroht fühlen und diese mit einem aggressiven Verhalten konfrontieren.

Wer an Demenz leidet ist oft sehr antriebslos. (© Fotolia.com)

Wer an Demenz leidet ist oft sehr antriebslos. (© Fotolia.com)

Weitere Verhaltensstörungen (BPSD) äußern sich über eine rigorose Teilnahmslosigkeit (Apathie), zielloses Umherirren, einem gestörten Essverhalten, das zur Folge haben kann, dass die Patienten ungenießbare und ungenießbare Dinge verzehren, Gereiztheit, Aggressionen und Depressionen, Schlafstörungen, Angst– und Wahnzustände, sowie Halluzinationen, eine übersteigerte Euphorie und Enthemmung.

Demenz bedeutet den Verlust der Eigeninitiative und macht die Erkrankten antriebslos. Folglich haben sie kein Interesse mehr an Hobbys, verlieren ihre Lust für Spaziergänge und verspüren nicht einmal mehr den Drang zu Essen oder auf die Toilette zu gehen. Demenz fördert eine Form der Gleichgültigkeit, so dass auf jegliche körperlichen Bedürfnisse nicht mehr selbstständig eingegangen werden kann, die Patienten auf die notwendigsten hygienischen Maßnahmen verzichten, und in Folge der Verweigerung von Nahrungsaufnahme deutlich anfälliger für Krankheiten sind. Der geschwächte Körper kann sich dann nicht mehr wehren, weswegen viele Demenz-Kranke an Lungenentzündungen sterben.

Auslöser

Demenz kann durch einige Risikofaktoren begünstigt werden. Dazu zählt unter anderen das hohe Lebensalter, welches vornehmlich von Frauen erreicht wird. Häufig auftretende Depressionen können einer Demenz vorausgehen. Anspannungen (Hypertonie), Stoffwechselstörrungen (Homocysteinspiegel), Niereninsuffizenz, Fettleibigkeit (Adipositas) und Diabetes mellitus (Typ 2/Altersdiabetes) begünstigen die Erkrankung an Demenz ebenfalls. Um einer Erkrankung an Demenz entgegenzuwirken, sollte regelmäßig Sport getrieben werden. Auch die Ernährung stellt einen wichtigen Faktor dar. Eine gesunde Lebensweise, sowie die Behandlung von Depressionen können das Risiko an Demenz zu erkranken deutlich vermindern.

Unser Gedächnis

Das menschliche Gedächtnis kann als Speicher angesehen werden, in dem Informationen und Erinnerungen abgespeichert, geordnet und abgerufen werden können. Diese gespeicherten Informationen bestehen aus bewusst und unbewusst erlernten Prozessen. Wie lange diese Informationen abgespeichert werden, hängt davon ab, ob sie für das Kurz- oder Langzeitgedächtnis relevant sind. Die Gedächtnisfunktion lassen sich in drei Formen unterteilen: Das sensorische Gedächtnis, das Kurzzeitgedächtnis und das Langzeitgedächtnis.

Das sensorische Gedächnis

Das sensorische Gedächtnis kann auch als Ultrakurzzeitgedächtnis betrachtet werden. Die Informationen werden über die Sinnesorgane aufgenommen und zwischen-gespeichert. Die hier verwahrten Informationen unterliegen allerdings einem sehr schnellen Verfallsprozess. Nur etwa 15 Millisekunden bleiben visuell aufgenommene Inhalte bestehen. Auditorische Inhalte bestehen etwa für 2 Sekunden im sensorischen Gedächtnis.

Bei Kindern wird durch die digitale Demenz kaum noch ein Kurzzeit-Gedächtnis aufgebaut. (© Fotolia.com)

Bei Kindern wird durch die digitale Demenz kaum noch ein Kurzzeit-Gedächtnis aufgebaut. (© Fotolia.com)

Das Kurzzeitgedächnis

Das Kurzzeitgedächtnis stellt die aktive Speicherform dar, welche neu aufgenommene Informationen für eine kurze Zeit abspeichert. Die Kapazität dieser Form kann problemlos neun Einheiten aufnehmen und für ca. 30 Sekunden behalten. Die Wiedergabe der aufgenommenen Informationen erfolgt ohne jegliche Einprägung. Die Erinnerung daran ist allerdings labil und störanfällig. Vor allem akustisch aufgenommene Informationen werden vom Kurzzeitgedächtnis verwertet, aber schnell wieder komplett ausgelöscht, wie beispielweise eine Telefonnummer, die man sich so lange einprägt bis man sie aufgeschrieben hat. Vor allem bei Alkoholikern und sehr alten Menschen lässt sich ein Schwund an kurzzeitig aufgenommenen Informationen feststellen.

Das Langzeitgedächnis

Das Langzeitgedächtnis speichert bestimmte Informationen langfristig ab. Dabei ist die Kapazität dieser Erinnerungsform kaum beschränkt. Die Wiedergabe von Informationen erfolgt hierbei durch gezielte Einprägung und überdauert Jahre bis Jahrzehnte . Die Erinnerungen sind stabil und können dauerhaft abgerufen werden. Informationen werden hier nicht vollkommen gelöscht, sondern so „vergessen“, das man sie wieder aktivieren kann. Das Gedächtnis lässt sich trainieren, wodurch einer Abnahme der Leistungen aktiv entgegengewirkt werden kann. Denksportaufgaben, Logikrätsel wie Sodoku oder Kreuzworträtsel erhalten und fördern die Leistungsfähigkeit und das Erinnerungsvermögen. Ein gesunder, rauch- und alkoholfreier Lebensstil unterstützt das Gedächtnis und dient seinem Erhalt. Das Spurenelement Zink, welches in Fisch, Fleisch und Vollkornprodukten enthalten ist, fördert ebenfalls diese Leistung.

Krankheiten

Ohne diese stützenden Maßnahmen kann es zur Demenz kommen. Das stete Zurückgreifen auf digitale Medien fördert die digitale Demenz, welche vor allem bei Kindern bewirken kann, dass das Kurzzeitgedächtnis nicht aufgebaut wird. Dies verschlechtert wiederum die kognitiven Fähigkeiten. Die Alters-Demenz betrifft vornehmlich langfristige Erinnerungen. Arterienverkalkung kann unter anderem bewirken, dass selbst die engsten Vertrauten nicht mehr erkannt werden. Manche Formen von Alzheimer betreffen Kurz- und Langzeitgedächtnis, so dass die Erkrankten oft nicht wissen wo sie gerade hinwollten oder was sie tun wollten. Zugleich erinnern sie sich nicht mehr daran, dass beispielweise ihre Kinder bereits erwachsen sind, oder sie meinen selbst noch Kinder zu sein und rufen nach ihren Eltern.

Was ist Alzheimer?

Mit einem Alzheimer-Test kann man die Diagnose Alzheimer bestätigen und den Schweregrad der Erkrankung einschätzen. Die Alzheimer Erkrankung ist eine Krankheit, die meistens Menschen im Alter über 65 Jahren trifft, und die vor allem die kognitive Leistungsfähigkeit der Betroffenen negativ beeinflusst.

Anzeichen und Diagnose

Die Menschen leiden an Gedächtnisstörungen, sind verwirrt, können sich Dinge schlecht merken und können alltägliche Verrichtungen nicht mehr problemlos vollziehen. In der Entwicklung der Erkrankung kommt es zu Desorientierung, gestörter Feinmotorik und einem reduzierten Sprachvermögen, im Endstadium können die Patienten bettlägerig werden und vollkommen auf fremde Hilfe angewiesen sein. Ein weitverbreiteter Alzheimer-Test ist der sogenannte Mini-Mental-Status-Test. Er wird auch oft von Allgemeinmedizinern durchgeführt, weil er relativ einfach durchzuführen ist und einen guten Überblick bietet.

Ein Alzheimer-Test kann von den meisten Allgemeinmedizinern durchgeführt werden. (© Fotolia.com)

Ein Alzheimer-Test kann von den meisten Allgemeinmedizinern durchgeführt werden. (© Fotolia.com)

Der Alzheimer-Test

Ein Alzheimer-Test besteht in der Regel aus verschiedenen Abschnitten, die verschiedene Teilaspekte der kognitiven Fähigkeiten des Patienten betrachten. Hierbei geht es um Gedächtnisleistung und Orientierung, Rechnen, kognitive und sprachliche Fähigkeiten sowie Aufmerksamkeit. Der Alzheimer-Test umfasst verschiedene Aufgaben in diesen Teilbereichen, für die dann Punkte vergeben werden. Je nach Punktestand, den der Betroffene erreicht, wird die Diagnose Alzheimer widerlegt oder bestätigt, und auch in ihrem Schweregrad eingeschätzt.

Ein Alzheimer-Test dauert nicht lange, der Mini-Mental-Status-Test beispielsweise, ist in zehn bis 15 Minuten durchgeführt. Die Patienten werden im Verlauf zum Beispiel gebeten, einen sinnvollen Satz aufzuschreiben, Gegenstände zu benennen, die ihnen gezeigt werden, rückwärts zu zählen oder eine Figur nachzuzeichnen. Auch das Abfragen des aktuellen Datums, oder des Ortes an dem der Patient sich befindet während der Alzheimer-Test durchgeführt wird, kann Bestandteil des Tests sein.

Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Alzheimer-Test in der Frühphase der Erkrankung seine Schwächen hat, und dass auch verschiedene Arten der Erkrankung mithilfe des Testes nicht gegeneinander abgegrenzt werden können. Der Alzheimer-Test alleine ist also nicht ausreichend, um eine exakte Diagnose zu stellen oder einen Behandlungsplan zu machen. Weitere, genauere Untersuchungen müssen also bei einem Verdacht auf Alzheimer durchgeführt werden.

Was ist Parkinson?

Die Krankheit Parkinson wurde erstmals 1817 von dem Arzt Dr. James Parkinson beschrieben und folglich nach diesem benannt. Parkinson beschreibt eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung, die die Bereiche des menschlichen Gehirns (Basalganglien) betreffen, die die willkürlichen und unwillkürlichen Bewegung steuern und kontrollieren. Die Krankheit ruft eine Beeinträchtigung der motorischen Fertigkeiten hervor.

Symptome

Parkinson hat eine langsame Degeneration von Zellen der so genannte schwarzen Substanzen (Substantia nigra) zur Folge, was einen Mangel des Botenstoffs Dopamin im Gehirn verursacht. Es kommt zu den typischen Symptomen. Unter anderem bestehen diese aus einer Bewegungsarmut, die durch die Hemmung der Motorik bewirkt wird. Hinzu kommt das Zittern vornehmlich der Hände in Ruhephasen. Eine Versteifung der Muskel bewirkt einen schleifenden Gang und eine erhöhte Sturzgefahr, da es zu Gang- und Gleichgewichtsstörungen kommt.

Vorkommen und Anzeichen

In der Regel tritt Parkinson zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf. Vornehmlich sind Männer von der Krankheit Parkinson betroffen. Etwa 10 Prozent der diagnostizierten Fälle von Parkinson betreffen Personen unter 40 Jahren. Neben der Krankheit gibt es auch Parkinson ähnliche Erkrankungen, die mit dem Terminus Parkinson-Syndrom bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um Krankheiten die ein oder mehrere Parkinson typische Symptome aufweisen. Zu den Parkinson-Syndrom-Erkrankungen zählen unter anderem die Dystonie, bei der es zu einer gesteigerten Versteifung der Muskeln kommt, den essenziellen Tremor, welches ein starkes Zittern bewirkt, Hirnentzündungen, Tumore im Gehirn oder Stoffwechselstörungen und Medikamente, die ähnliche Symptome verursachen wie Parkinson.

Parkinson als Folgeerkrankung

Alte Menschen, die an Parkinson leiden, sind oftmals "ans Bett gefesselt". (© Fotolia.com)

Alte Menschen, die an Parkinson leiden, sind oftmals „ans Bett gefesselt“. (© Fotolia.com)

Demenz- oder Altsheimererkrankte können ebenfalls unter Parkinson leiden. Hierbei spricht man von Parkinson-Demenz. Der Mangel am Botenstoff Dopamin löst Parkinson aus, welches in Kombination mit dem Mangel am Botenstoff Acetylcholin die Signalübertragungen im Gehirn beeinträchtigt. Die Folgen sind Demenz-Symptome wie zunehmende Vergesslichkeit und Persönlichkeitsstörungen. Die typischen Symptome von Parkinson-Demenz bestehen aus einer eingeschränkten Aufmerksamkeit, Probleme den Alltag zu bewältigen, eine beeinträchtigtes räumliches Sehvermögen, auffällige Lustlosigkeit und einem unflexiblen Denken. Im Extremfall unterliegen die Erkrankten hierbei nicht nur einem geistigen Verfall, sondern auch einer körperlichen Fesselung, die eine Beweglichkeit unmöglich macht.

Behandlung

Bei etwa 40 Prozent der Parkinson-Erkrankten kommt es zusätzlich zu einer Einschränkung der geistigen Leistungsfähigkeit. Diese Menschen sind folglich ans Bett gefesselt und vegetieren vor sich hin, da sie sich weder bewegen können, noch wahrnehmen, was um sie herum passiert. Parkinson kann ursächlich weder behandelt noch am Fortschreiten gehindert werden. Jegliche Behandlung dient dazu die Symptome zu lindern, um so die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Hierzu kommen folgende Maßnahmen zum Einsatz: Eine medikamentöse Behandlung dient dazu die verringerte Dopamin-Produktion auszugleichen, Krankengymnastik fördert die Beweglichkeit der Gliedmaßen, zusätzlich kann auf die Ergotherapie, Logopädie und eine psychosoziale Betreuung zurückgegriffen werden. Notfalls wird die Krankheit auch operativ behandelt.