In der Medizin bezeichnet man alle bösartigen Tumore in der Mundhöhle und an der Zunge als Karzinom.

Ursachen und Entstehung

Die am meisten festgestellte Ursache für diese Tumore sind Irritationen der Organe durch Reize wie etwa unpassende Prothesen oder scharfe Zahnkanten. Auch eine schlechte Ernährung oder kontinuierlicher Einfluss von Substanzen wie Alkohol oder Tabakrauch auf die betroffenen Regionen. Diese Tumore treten am häufigsten bei Menschen im Alter von 60 bis 70 Jahren auf. Männer werden dabei doppelt so oft diagnostiziert wie Frauen. Geografisch gibt es einige Unterschiede in der Häufigkeit des Auftretens. In Frankreich tritt diese Art des Tumors etwa vier mal so oft auf wie in Deutschland.

Der Zungenkrebs entsteht selten ohne Gewebsveränderungen. Diese teilt man in der Medizin fakulative und obligate Präkanzerosen auf. Die obligaten Präkanzerosen treten dabei deutlich öfter auf als die fakulativen. Obligate Präkanzerosen sind oft schon bei ihrer Entstehung bösartig. Mit einem Anteil von ganzen 20 Prozent ist der Zungenkrebs das zweithäufigste Mundhöhlenkarzinom. Übertroffen werden sie nur durch die Tumore am Mundboden, die sogar ganze 45 Prozent erreichen. Tumore auf den vorderen zwei Dritteln der Zunge breiten ihre Metastasen so gut wie nie über das Blut aus. Das geschieht meistens über die Lymphe in die Lymphknoten. Mit weiterer Entwicklung steigt die Metastasierung des Tumors an. Zur Diagnosestellung beträgt sie meistens zwischen 30 bis zu 40 Prozent. Im späteren Verlauf können es auch bis zu 75 Prozent werden.

Symptome und Diagnose

Neben unpassenden Prothesen und scharfen Zahnkanten sind vor allem das Rauchen und Alkohol die Hauptursachen für Zungenkrebs.

Neben unpassenden Prothesen und scharfen Zahnkanten sind vor allem das Rauchen und Alkohol die Hauptursachen für Zungenkrebs.

Zu den Beschwerden am Anfang können oft Schmerzen, Mundgeruch und Sprechbehinderung gehören. Bei Verdacht auf Zungenkrebs sollte auf jeden Fall eine Probeexzision erfolgen. Bei dringendem Verdacht empfiehlt es sich auch oft, eine Computertomographie oder eine Kernspintomographie durchführen zu lassen. Bei Tumoren am Mundboden oder der Zunge kann man bei einer Kernspintomographie den Weichgewebskontrast gut erkennen. Soll allerdings die gegenwärtige Infiltration des Knochengewebes geklärt werden, so nützt die Kernspintomografie leider wenig. Hier bietet sich allerdings die Computertomographie an. Ist der Krebs schon sehr weit fortgeschritten, so sollte überprüft werden, ob Lunge, Nebennieren oder Leber metastasiert sind.

Behandlungsarten

Es gibt zwei Arten der Behandlung bei Zungenkrebs. Einmal lässt sich der Tumor Chirurgisch behandeln. Bei einer derzeitig nur geringen Ausbreitung des Krebses, kann man eine Resektion mit einem Sicherheitsabstand von circa einem Meter durchführen. Falls das Stadium schon fortgeschrittener ist, kann unter anderem auch eine Teilresektion des Unterkiefers notwendig werden. Falls der Krebs sich nicht auf einen Bereich der Mundhöhle beschränkt, so kann man eine kombinierte Resektion der betroffenen Regionen durchführen.

Die zweite Behandlungsart des Zungenkrebs ist die radiologische Therapie. Diese eignet sich vor allem bei einem kleineren Zungenkrebs. Dabei kann eine Strahlentherapie alleine schon ausreichen, um Erfolge zu erzielen. Bei großen Tumoren werden diese Behandlungsarten auch oft kombiniert.

Resektion

Die Resektion geht dabei um eine operative Entfernung von erkrankten, organischen Gewebeteilen, sprich bei einem Tumor. Manchmal werden dabei auch beim Dickdarm oder der Schilddrüse Teile entfernt. Beim Zungenkrebs und dem Plattenepithelkarzinom kommt es auch vor.

Die Tumorresektion

Je nach Ziel und anatomischen Gegebenheiten können verschiedene Arten der Resektion unterschieden werden, je erkranktem Gewebeteil, dass es zu entfernen gilt. Die Tumorentfernung kann makroskopisch erfolgen bz.w verschiedene Methoden entsprechend aufeinander abgestimmt werden. Es geht um die Entfernung benachbarter Strukturen. Bei Morbus Bowen werden die Metastasen auch sehr gut abgestimmt und entfernt.

Die Lungenresektion

Die Resektion ist eine der üblichen Methoden zu Heilung von Krebs.

Die Resektion ist eine der üblichen Methoden zu Heilung von Krebs.

Hier wird ein Klammernahtgerät angewandt, um den rezensierenden Teil perfekt aufeinander möglich zu machen und die Segmente abzugrenzen. Das geht auch bei der Magenresektion, bei der ganze Teile des Magens entfernt werden können. Mit der Resektion kann also bei Tumorerkrankungen abgeholfen werden und die schlechten Tumorzellen, beziehungsweise betroffenen Teile können abgetötet werden. Auch bei Übergewicht wird die Resektion sehr effektiv eingesetzt und angewandt. Es lohnt sich also auch dann den Arzt für eine Resektion aufzusuchen. Seit mit der Endoskopie und verschiedenen Verfahren die Tumore besser aufgespürt und gezielt gefunden werden können, ist es einfacher, die unterschiedlichen Techniken zu nutzen und anzuwenden.

Die Magenresektion

Sie ist in der Medizin eine operative Entfernung von Teilen des Magens mittels Gastrektomie. Die Indikationen sind medikamentös und therapierbar. Es gibt verschiedene Dinge, die hier aufeinander abgestimmt werden und zur Verengung führen und dass auch bei Magenkrebs die Operationsrisiken und mehr schrumpfen lässt. So gibt es viele unterschiedliche Dinge die hier aufeinander abgestimmt werden. Manchmal wird somit die Resektion nur noch sehr selten erforderlich.

Auch das Operationsprinzip ist sehr unterschiedlich und besteht aus verschiedenen Methoden, die aufeinander abgepasst werden. Deshalb ist und bleibt die Resektion eine gute Methode, die eine breite Anwendung findet und bei vielen Tumorerkrankungen helfen kann.

Die Metastasen

Unter Metastasen wird die Streuung und Wanderung bösartiger Tumorzellen, wie beim Zungenkrebs oder bei einem Plattenepithelkarzinom verstanden. Diese siedeln sich in ein entferntes Gewebe bzw. in ein Organ in dem menschlichen Körper an und verstreut somit stetig die bösartigen Tumorzellen.

Die Metastasen entstehen durch die Ablösung von Krebszellen an dem Tumor. Durch die Lymphe oder unseren Blutkreislauf wandern diese mit. Dadurch siedeln sie sich an einem anderen Punkt im Körper des Menschen an und vermehren sich stetig. Bereits bei über 30 Prozent der Krebspatienten werden bei der Erstuntersuchung bereits Metastasen festgestellt. Die Größe des Tumors ist dabei nicht entscheidend. Bereits ein sehr kleiner Tumor kann Metastasen bilden. In Organen die ausreichend und genügend mit Blut versorgt sind, entstehen generell keine Metastasen.

Dazu gehören folgende Organe:

Unter Metastasen wird die Streuung und Wanderung bösartiger Tumorzellen verstanden.

Unter Metastasen wird die Streuung und Wanderung bösartiger Tumorzellen verstanden.

  • Herz
  • Milz
  • Niere
  • Magen und Darm
  • Schilddrüse sowie
  • Bauchspeicheldrüse

Diese Organe werden nur in seltenen Fällen von bösartigen Krebszellen befallen.
Durch eine fortgeschrittenes Stadium des Tumors, ein aggressive Form und die Streuung der Krebszellen sinken die Heilungschancen des Betroffenen enorm.

Die Ursachen

Warum streut ein Tumor? Genau das fragen sich viele Millionen von Menschen auf der Welt. Leider gibt es keinen Schutz oder gar einen Impfstoff für die lebensbedrohliche Krankheit. Jedoch ist es bewiesen, dass eine gesunde Lebensweise, eine ausgewogenen Ernährung und ausreichend Sport dazu beitragen, dem Tumor keine Chance zu geben und dessen entgegen zu wirken.

Die Einteilung und Unterscheidung der Metastasen

Es gibt drei verschiedene Arten der Metastasen, welche gemäß der TNM-Klassifikation unterschieden werden. Dazu gehören die lokalen Metastasen. Diese befinden und entstehen in der Nähe des Haupttumors. Durch Operationen und Schnitte, wie bei einer Resektion, in das Gewebe können diese Krebszellen streuen. Die regionären Krebszellen setzen sich in unseren Lymphknoten fest. Diese werden als lymphogenen Metastasen bezeichnet. Fernmetastasen entstehen analog. Die Fernmetastasen können selbst keine neuen Metastasen bilden, da diese in der Regel nur aus Zellen des Haupttumors entstehen.

Das Plattenepithelkarzinom

Das Plattenepithelkarzinom wird auch spinozelluläres Karzinom, Spinaliom, Stachelzellkrebs oder verhornender Plattenepithelkrebs genannt. Gemeint sind bösartige Tumore, die von den Epithelien der Haut oder den Schleimhäuten ausgehen.

Es ist möglich, dass die Tumore von anderem Gewebe ausgehen, die über kein Plattenepithel verfügen. Sie verfügen hingegen über Epithelien, welche die Fähigkeit zur Plattenzellmetaplasie haben. Die Neuerkrankungen mit Stand von 2013 liegen bei 70000 Menschen pro Jahr. Diese Zahl beruht auf Angaben der Deutschen Krebshilfe.

Ursachen für ein Plattenepithelkarzinomen

Sie entwickeln sich in der Regel aus dem Boden schwer geschädigter Haut wie etwa dem Morbus Bowen. Die Schädigung erfolgt durch Licht bei vorhandenen aktinischen Keratosen. Seltener ist der Fall, dass Plattenepithelkarzinome durch chronische Wunden, Verbrennungsnarben oder Hautkrankheiten verursacht wird. Ein Beispiel für eine Schädigung, die nicht durch Licht erfolgt, ist der San-Hautkrebs, dem überwiegend indische Frauen unterliegen. Es ist die traditionelle Kleidung, die ständig die Haut reizt, die den Hautkrebs verursacht.

Plattenepithelkarzinome sind bösartige Tumore, die von den Epithelien der Haut oder den Schleimhäuten ausgehen.

Plattenepithelkarzinome sind bösartige Tumore, die von den Epithelien der Haut oder den Schleimhäuten ausgehen.

Das Plattenepithelkarzinom wird gerne als Beispiel für einen durch Sonnenlicht verursachten Krebs genannt. Wer sich oft dem Sonnenlicht aussetzt, ist für das Plattenepithelkarzinom anfälliger. Ein hohes Risiko tragen dabei Patienten, die nach einer Organtransplantation einer Therapie mit Medikamenten ausgesetzt werden und deren Immunsystem entsprechend geschwächt ist. Auch eine Infektion mit Humanen Papllomviren der Gattung Betapapillomavirus können zum Auftreten von Plattenepithelkarzinomen führen.

Auftreten des Plattenepithelkarzinoms

Plattenepithelkarzinome entstehen überwiegend in Regionen im Gesicht, die dauernd von Licht bestrahlt werden. Dazu gehört am häufigsten Überlippen- und Ohrmuschelkrebs. Möglich ist auch Zungenkrebs und Lippenkrebs. Der Krebs kann sich aber auch auf dem Handrücken, den Unterschenkeln, dem Penis, der Vulva oder den Analregionen finden. Es beginnt in der Regel mit einem wenig auffälligen kleinen Knoten, der keine Schmerzen verursacht oder einem geröteten schuppenden Fleck, der nicht vergehen will. Der Tumor wächst in die Tiefe und verursacht in sehr kurzer Zeit Geschwüre und Verletzungen des Nachbargewebes. Zuweilen entleeren die Knoten eine gelbliche Hornmasse.

Die Therapie

Eine Resektion, die den Tumor entfernt, ist das übliche Vorgehen. Bei einem hohen Risiko, dass Metastasen entstehen, kann es auch notwendig sein, die angrenzenden Lymphknoten zu entfernen. Therapiealternativen werden angewandt, wenn eine Therapie unmöglich ist. Das geschieht aus medizinischen Gründen. Alternative Therapien sind zum Beispiel Kryotherapie, photodynamische Therapie oder die lokale Chemotherapie. Fortgeschrittene Tumore werden neben der Resektion durch eine Chemotherapie am ganzen Körper oder einer Immuntherapie behandelt. In der Regel sprechen Plattenepithelkarzinome gut auf eine Chemotherapie an. Es gibt aber auch Rückfälle.

Morbus Bowen

Morbus Bowen wird in der medizinischen Fachsprache als intraepidermales Carcinoma in situ bezeichnet. Es handelt sich um eine Vorstufe eines bösartigen Krebstumors und zwar des Plattenepithelkarzinoms, also des weißen Hautkrebses.

Ausgelöst wird die Krankheit durch Sonnenlicht, bestimmte Viren (Human Papilloma Virus) und einige chemische Stoffe wie beispielsweise Arsen und bestimmte Teerverbindungen. Die Verwendung von Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor und langärmelige Bekleidung können zumindest vor zu viel Sonneneinstrahlung als Ursache schützen. Seltener wird Morbus Bowen durch eine genetische Veranlagung, Immunsuppression, Röntgenstrahlung oder Traumata begünstigt. Benannt wurde die Krankheit nach seinem Entdecker, dem amerikanischen Hautarzt John T. Bowen.

Symptome und Diagnose von Morbus Bowen

Bei Morbus Bowen handelt es sich um die Vorstufe eines bösartigen Krebstumors, des weißen Hautkrebses.

Bei Morbus Bowen handelt es sich um die Vorstufe eines bösartigen Krebstumors, des weißen Hautkrebses.

Beim Morbus Bowen handelt es sich um eine Krankheit, die vor allem in der zweiten Lebenshälfte auftritt. Männer sind statistisch häufiger betroffen als Frauen. Die Erkrankung zeigt sich durch vereinzelte, scharf abgegrenzte und unregelmäßig geformte rot-schuppige Veränderungen der Haut. Diese Veränderungen können jucken und sich rau anfühlen, aber auch kleine Geschwüre ausbilden. Die betroffenen Stellen können nur wenige Millimeter groß sein, unbehandelt aber auch Größen bis in den Dezimeterbereich erreichen.

Ohne Behandlung breitet sich die Erkrankung in der Fläche und Tiefe aus und wird schließlich zum Plattenepithelkarzinom. Besonders häufig tritt Morbus Bowen an Hautpartien auf, die häufig der Sonne ausgesetzt sind. Deshalb sind Beine, Hände, Kopf und Nacken besonders anfällig für die Krankheit. Für den Laien sind die Hautveränderungen beim Morbus Bowen mit einer harmlosen Schuppenflechte leicht verwechselbar. Deshalb werden zur eindeutigen Diagnose Gewebeproben entnommen. In der Epidermis der Haut lassen sich dabei atypische, zur Verhornung neigende Zellen nachweisen. Beim Morbus Bowen ist die Basalmembran der Haut aber noch intakt. Ist die Basalmembran nicht mehr intakt, liegt bereits ein Karzinom vor.

Therapie des Morbus Bowen

Standardtherapie ist die chirurgische Resektion. Das bedeutet, dass die betroffenen Hautstellen in der Regel chirurgisch entfernt werden müssen. Gegebenenfalls kann auch eine photodynamische Therapie, Vereisung oder Behandlung mit tumorzerstörenden Cremes erfolgreich sein. Bei rechtzeitiger Therapie und regelmäßiger Nachkontrolle, kann ein Entstehen von Hautkrebs mit Metastasen aus dem Morbus Bowen heraus verhindert werden. Es besteht allerdings eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass Morbus Bowen erneut auftritt, so dass lebenslange Nachkontrollen mindestens einmal jährlich notwendig sind.