Clomifen ist ein Medikament, welches bei unerfülltem Kinderwunsch eingesetzt werden kann. Es steigert die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft, indem es den Eisprung auslöst. Es kann nur wirken, wenn die Keimdrüsen einwandfrei funktionieren. Eine Einnahme während der Schwangerschaft sollte immer vermieden werden. Außerdem gehört es zu den Dopingmitteln, da es die Testosteroneigenproduktion erhöhen kann.

Was ist Clomifen?

Clomifen ist ein Medikament, welches den Eisprung auslöst. Der Wirkstoff Clomifen gehört zur Gruppe der Estrogenrezeptormodulatoren (SERM).

Wann wird es verschrieben?

Clomifen wird bei unerfülltem Kinderwunsch verschrieben. Ursächlich dafür können anovulatorische Zyklen sein. Hier bleibt trotz regelmäßigen Menstruationszyklus der Eisprung aus. Eine weitere Indikation ist das Ausbleiben der Regelblutung. Bei der sogenannten Amenorrhoe finden keine Eisprünge statt. Das Medikament soll eine Blutung und einen Eisprung auslösen.

Was soll es bewirken?

Clomifen löst einen Eisprung aus

Clomifen löst einen Eisprung aus

Das Medikament löst einen Eisprung aus. Somit ist die Chance, in einem Zyklus schwanger zu werden, erhöht. Mit einem Eisprungrechner oder einem Eisprungkalender können die fruchtbaren Tage recht genau bestimmt werden.

Die Bestimmung des bevorstehenden Eisprungs mit einem LH- Test ist am genausten. Dieser Test wird positiv, wenn die Ovulation unmittelbar bevorsteht. Findet an den fruchtbaren Tagen Geschlechtsverkehr und ein Eisprung statt, tritt wahrscheinlich eine Schwangerschaft ein.

Clomifen sollte nicht länger als fünf Tage in einem Zyklus eingenommen werden. Wird ein Eisprung ausgelöst, sollte in den darauf folgenden Zyklen immer am fünften Tag mit der Einnahme begonnen werden. So wird eine regelmäßige Ovulation erreicht. Eine Behandlung über mehr als sechs Zyklen ist nicht sinnvoll, da die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft dann eher gering ist.

Bei der Amenorrhoe sorgt es zudem für eine Blutung mit anschließendem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Somit werden optimale Bedingungen für eine Schwangerschaft und deren Einnistung geschaffen.

Wie funktioniert Clomifen?

Das Clomifen blockiert das Testosteron oder Estrogen, welche im Hypothalamus gebildet werden. Infolge dessen registriert die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) einen Mangel an Sexualhormonen im Blut. Sie bildet mehr LH und FSH. Diese beiden Hormone regen die Funktion der Eierstöcke an. Weiterhin wirkt es auf den Gebärmutterhals, die Gebärmutterschleimhaut und auf den Follikel direkt. Es stimuliert die Estrogensynthese am Follikel.

Die fruchtbaren Tage

Während der fruchtbaren Tage einer Frau ist die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, besonders hoch. Frauen, die ihre fruchtbaren Tage möglichst exakt berechnen können, können daher einen vorhandenen Kinderwunsch besonders schnell erfüllen. Auch dann, wenn eine Schwangerschaft verhindert werden soll, kann das Wissen um die fruchtbaren Tage hilfreich sein. Was es genau mit den fruchtbaren Tagen auf sich hat und wie sie berechnet werden können lesen Sie in diesem kleinen Ratgeber.

Die fruchtbaren Tage: Was bedeutet das eigentlich?

Der weibliche Zyklus läuft in drei Phasen ab. Während der menstruellen Phase findet die Regelblutung statt. Darauf folgt die sogenannte Follikular- oder präovulatorische Phase, in der die Eientwicklung erfolgt und es zum Eisprung kommt. Abgeschlossen wird der Zyklus durch die prämenstruelle Phase, die bis zum erneuten Einsetzen der Regelblutung andauert.

Mit dem ersten Tag der Menstruation beginnt der Zyklus von vorn. Die besonders fruchtbaren Tage finden vor, während und nach dem Eisprung statt. Da die Körpertemperatur während des gesamten Monatszyklus leicht schwankend ist, kann eine Messung der Temperatur Aufschluss über die Fruchtbarkeit am entsprechenden Tag geben. Auch der Hormonspiegel unterliegt während des Eisprungs leichten Veränderungen, weshalb auch ein Urintest als Indikator herangezogen werden kann.

Fruchtbare Tage errechnen: So geht’s

Während der fruchtbaren Tage kann die Frau schwanger werden

Während der fruchtbaren Tage kann die Frau schwanger werden

Eisprungkalender oder Eisprungrechner, die im Internet verfügbar sind, können Hinweise auf die fruchtbaren Tage geben: Hier wird einfach der erste Tag der letzten Periode sowie die Dauer des Zyklus angegeben, um Informationen über die persönliche Fruchtbarkeit zu erhalten.

Diese Kalender sind jedoch nur dann hilfreich, wenn der Zyklus jeden Monat möglichst gleichmäßig verläuft. Am zuverlässigsten ist die tägliche Messung der Körpertemperatur: Zur Zeit des Eisprungs ist diese um 0,3 bis 0,5 Grad höher als gewöhnlich. Auch ein Ovulationstest gibt das Einsetzen der fruchtbaren Phase an. Die Teststreifen sind in Apotheken erhältlich und messen den Gehalt an luteinisierendem Hormon, welches Aufschluss über die Fruchtbarkeit am entsprechenden Tag gibt.

Solch ein Test ist insbesondere für Frauen empfehlenswert, bei denen die Dauer des monatlichen Zyklus häufig schwankt. Das trifft beispielsweise auch auf junge Mädchen zu, deren Periode sich erst noch einpendeln muss, sowie auf Frauen, die sich in der Stillzeit befinden.

Frauen mit Kinderwunsch, bei denen die Errechnung der fruchtbaren Tage erschwert ist können in bestimmten Fällen auf Medikamente zurückgreifen, die einen Eisprung auslösen. Besonders häufig zum Einsatz kommt in diesem Zusammenhang der Wirkstoff Clomifen.

Die Schwangerschaft

Unter Schwangerschaft bezeichnet man eine Zeitspanne, währenddessen im Körper der Frau eine befruchtete Eizelle zum Kind heranwächst. Die Schwangerschaftsdauer beträgt von der Besamung bis zur Niederkunft ungefähr 266 Tage.

Für Frauen mit Kinderwunsch, gibt es einen Eisprungkalender oder Eisprungrechner, diese ermitteln die fruchtbaren Tage einer Frau. Des weiteren gibt es ein Medikament namens „Clomifen“, welches zur Eisprungsauslösung dient.

Erster Monat der Schwangerschaft

Durch den Geschlechtsverkehr gelangen die Spermien in die Gebärmutter bis in die Ampulle des Eileiters. Nach den Eisprung treffen diese auf die Eizelle. Spermien und Eizelle vereinigen sich mit einander und entwickeln eine Zelle, die in der Zeit von drei Tagen in die Gebärmutter wandert.

Fünf Tage nach der Besamung nistet sich die Eizelle innerhalb von 14 Tagen in die Gebärmutterwand ein. Die Blastozyste halbiert jetzt ihre äußere Decke, daraus entwickelt sich die Plazenta und der Embryolast, woraus der Embryo entsteht. Das aus beiden Bestandteile verbindende Gewebe wird nun zur Nabelschnur.

Im zweiten Monat der Schwangerschaft kommt es durch das Schwangerschaftshormon hCG oft zu Beschwerden wie Brechreiz und morgendliche Übelkeit. Das Fruchtwasser fängt an sich zu bilden. Ab der sechsten Woche beginnt sich beim Embryo der Kopf und Rumpf sowie die Wirbelsäule zu entwickeln. Ab der achten Wochen entstehen Finger und Gesichtszüge. Ganz allmählich werden Organe angelegt. Der Embryo ist in der achten Schwangerschaftswoche neun bis fünfzehn Millimeter groß und das Herz schlägt 140 mal pro Minute.

Die Schwangerschaft endet im neunten Monat mit der Geburt

Die Schwangerschaft endet im neunten Monat mit der Geburt

Im dritten Monat der Schwangerschaft erhöht sich die Blutmenge im mütterlichen Kreislauf, um die Ernährung des Kindes zu gewährleisten. Am Ende der zehnten Schwangerschaftswoche sind alle Organanlagen vorhanden und Ansätze für die Milchzähne werden entwickelt. Das Embryo wiegt nun 14 g und misst fünf Zentimeter.

Im vierten und fünften Monat wächst der Fötus rasch, die Organe bilden sich weiter aus. Speicheldrüsen, Darm und Magen sind bereits am arbeiten. Die Genitalien des Kindes entstehen. Ab der 20 Schwangerschaftswoche spürt die Schwangere Kindesbewegungen.

Vom sechsten bis zum neunten Monat der Schwangerschaft reift der Fötus vollständig aus und die werdende Mutter stellt sich auf die Geburt ein. Im achten Monat kann es zu Wassereinlagerungen und Vorwehen kommen. Gegen Ende des neunten Monats senkt sich die Gebärmutter und der Kopf des Kindes fügt sich in das Becken ein. Die Kinder finden sich meist ohne Hilfe in einer korrekten Geburtslage ein und wiegen jetzt zwischen 2800 – 4000 Gramm und ist ca. 50 cm groß.

Der Eisprungkalender

Wenn eine Frau schwanger werden möchte, dann hilft ihr der Eisprungkalender dabei, die fruchtbare Zeit ihres monatlichen Zyklus zu ermitteln und damit die Chancen für eine Empfängnis zu erhöhen.

Was ist der Eisprung?

Im Allgemeinen dauert der monatliche Menstruationszyklus einer gebärfähigen Frau 28 Tage. In dieser Zeit finden unterschiedliche Vorgänge in ihrem Körper statt. Der Zyklus beginnt mit der Periode, oder Menstruations-Phase in der eine Vestaginalblutung erfolgt, mit der die Reste eines unbefruchteten Eies und Schleimhautteile aus der Gebärmutter ausgeschieden werden.

In der zweiten Phase, der Follikel-Phase, sorgen Hormone dafür, dass sich die Gebärmutterschleimhaut wieder entfaltet und auf ein neues befruchtetes Ei vorbereitet. Hier beginnt die Bildung von Follikeln, die Eizellen enthalten.Bei einem regelmäßigen Zyklus ist nach etwa 14 Tagen ein Follikel reif, platzt und lässt eine Eizelle frei, die über den Eileiter zur Gebärmutter wandert. Dieses Geschehen nennt die Wissenschaft Eisprung.

Der Eisprungkalender ermittelt den Zeitpunkt des Eisprungs einer Frau

Der Eisprungkalender ermittelt den Zeitpunkt des Eisprungs einer Frau

Wenn das Ei nicht innerhalb von 24 Stunden befruchtet wird, stirbt es ab. Wird es befruchtet, nistet es sich in der Gebärmutterschleimhaut ein und wächst dort heran. Ist es nicht zur Befruchtung gekommen, beginnt nach weiteren 14 Tagen wieder die Abstoßung und der Zyklus beginnt von vorn.

Manche Frauen haben aus hormonellen Gründen selten oder nie einen Eisprung. Dagegen gibt es hormonelle Wirkstoffe, wie zum Beispiel das Medikament Clomifen. Es handelt sich dabei um ein Antiöstrogen, dass den Eisprung stimulieren kann.

Was sagt der Eisprungkalender aus?

Der Eisprungkalender ermittelt den Zeitpunkt des Eisprungs und damit die fruchtbaren Tage einer Frau. Zur Erfüllung einen Kinderwunsches ist es unerlässlich, genau in den entscheidenden 24 Stunden Geschlechtsverkehr zu haben. Deshalb gibt es als Hilfsmittel Eisprungrechner. Gibt man in diese den ersten Tag der Periode ein, erhält man einen Eisprungkalender mit den fruchtbaren und unfruchtbaren Tagen.

Das hilft auch Paaren, die bei der Schwangerschaftsverhütung auf natürliche Methoden setzen, weil sie daran ablesen können, wann sie auf Sex verzichten sollten. Aber auch für die Ermittlung des voraussichtlichen Geburtstermines bei einer bestehenden Schwangerschaft ist der Eisprungkalender wichtig. Mit dem Eisprungkalender kann also auch der Empfängnistag recht genau bestimmt werden.

Der Eisprungrechner

Um den Wunsch von der eigenen kleinen Familie wahr zumachen, kann ein Eisprungrechner ein nützliches Hilfsmittel sein. Anhand des weiblichen Zyklus lassen sich mit ihm der Eisprung und die fruchtbaren Tage rechnerisch festlegen. Zudem hilft er den Zyklus zu dokumentieren und die fertilen Tage besser zu bestimmen.

Als unterstützendes Mittel zur Familienplanung kann der Eisprungrechner die Chancen einer Schwangerschaft erhöhen, jedoch wird davon abgeraten ihn als Verhütungsmethode zu verwenden, da die Zykluslänge selten konstant ist.

Auch wenn sich die Schwangerschaftschancen mit ihm erhöhen, ist er kein Garant dafür. In der Regel stellt sich der ersehnte Erfolg nicht sofort ein. In manchen Fällen benötigen Paare Unterstützung in anderer Form. Verschiedene Therapien mit Heilkräuter, wie Ginseng oder Mönchspfeffer können helfen. Und auch Akupunktur oder Medikamenten, wie Clomifen, können die Eireifung und den Eisprung vorantreiben.

Das Prinzip Knaus-Ogino

Die Funktionsweise der allgemeinen Eisprungrechners beruht auf der rechnerischen Knaus-Ogino-Methode. Benannt zum einen nach Kyusaku Ogino, der das Prinzip entwickelte, um die Chancen einer Schwangerschaft zu maximieren. Zum anderen nach Hermann Knaus, der die Methode zur Empfängnisverhütung weiterentwickelte.

Der Eisprungrechner kann bei der Familienplanung helfen

Der Eisprungrechner kann bei der Familienplanung helfen

Grundsätzlich beruht die Methode darauf, dass die Lebensdauer der Spermien im Gebärmutterhals und Uterus mehrere Tage beträgt, und die Befruchtungsfähigkeit der Eizelle etwa 12 Stunden. Zudem bestimmt die Zykluslänge der letzten 12 Monate die Dauer der fruchtbaren Tage.

Diese Faktoren lassen eine Abschätzung der Fruchtbarkeit zu, indem der erste fruchtbare Tag des kürzesten Zyklus minus 18 Tage gerechnet wird und für den letzten fruchtbaren Tag der längste Zyklus minus 11 Tage. Daraus ergibt sich ein möglicherweise fruchtbarer Zeitraum.

Modern und unkomplizierte – die Eisprungrechner von heute

Mittlerweile gibt es Eisprungrechner in verschiedenen Formen, die aber alle auf dem gleichen Prinzip beruhen. Häufig findet man webbasierte Eisprungrechner auf unterschiedlichen Internetseiten. Anhand der eingegebenen Daten werden der Eisprung und die fruchtbaren Tage berechnet.

Zudem zeigen sie oftmals den möglichen Geburtstermin an, wann ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden kann oder auch wann die Chancen am größten sind einen Jungen bzw. ein Mädchen zu zeugen. Diese Form von Ovulationsrechnern gibt es auch als App.

Speziell für Frauen in Entwicklungsländern entwickelte die Ärztin Maria Hengstberger eine Geburtenkontrollkette. Die Kette mit den unterschiedlich farbigen Perlen aus Glas oder Holz markieren die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage. Der Anfang ist eine Markierung für den ersten Tag der Monatsblutung, von der aus ein kleiner Ring jeweils ein Perle pro Tag weitergeschoben wird – eine andere Art von Eisprungrechner. Eine günstige Methode, um ungewollte Schwangerschaften zu reduzieren.