Fluoxetin ist ein Arzneimittel, dass unter andere dafür bekannt ist, dass es zur Behandlung von Depressionen eingesetzt wird. Es besteht aus weißem, fast kristallinen Pulver und ein so genannter Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. Aufgrund der Erkrankungen bei denen es eingesetzt wird, handelt es sich hierbei um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel um vor Missbrauch zu schützen.

Im Jahr 1975 wurde dem Pharmakonzern Lilly ein Patent für den Einsatz und Vertrieb von Fluoxetin erteilt. Das Mittel ging seitdem als zweiter Arzneistoff gegen Depressionen auf den Markt und sorgte daher für besondere Aufmerksamkeit.

Einsatzgebiete

Im Jahr 1975 wurde dem Pharmakonzern Lilly ein Patent für den Einsatz und Vertrieb von Fluoxetin erteilt. © Fotolia.com

Im Jahr 1975 wurde dem Pharmakonzern Lilly ein Patent für den Einsatz und Vertrieb von Fluoxetin erteilt.
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Neben Depressionen werden hiermit Zwangserkrankungen behandelt und auch die Bulimie, bei der es sich um die Ess-Brech-Sucht handelt. Es wird immer empfohlen ergänzend zu diesen Medikamenten eine Psychotherapie zu machen. Nach drei bis vier Wochen des ersten Einsatzes und auch überhaupt während der Therapie sollte die Dosis der Mittel immer wieder kontinuierlich überprüft werden und ggbfls. neu definiert werden.

Kontraindikationen

Bei überhöhter Stimmungslage und manisch-depressiven Erkrankungen sollte Fluoxetin nicht zum Einsatz kommen. Hierzu werden andere Mittel empfohlen, die die Aufmerksamkeit und den Einsatz fördern. Mit anderen Mitteln gegen Depressionen darf die Arznei nicht gemeinsam eingenommen werden. Auch nicht bei der parkinsonschen Krankheit.

Nebenwirkungen

Häufig wird eine verminderte Libido genannt, aber auch Selbstmordhandlungen oder Gedanken dazu können auftreten. Was die Sache fraglich macht, ob man ein solches Depressionsmittel denn überhaupt einnehmen sollte, wenn solche Nebenwirkungen entstehen. Die Schlaflosigkeit steht auch ganz oben auf der Liste. Die Nervosität ebenfalls und Anorexie. Auch Wechselwirkungen von Fluoxetin mit einigen anderen Mitteln sind ebenfalls bekannt. Daher ist der Arzneistoff nicht im Grundsätzlichen zu empfehlen.

Die Wirkung

Erfolgt über die Serotonin – Rezeptoren und über aufbauende Enzymsysteme und weitere hemmende Möglichkeiten, die sich hier zeigen. Das Mittel weist unterschiedliche Konzentrationen auf und ist ein chiraler Arzneistoff. Im Großen und Ganzen wird Fluoxetin aber eine sehr gute Wirkung nachgesagt. Das Mittel kann also empfohlen werden und problemlos eingenommen werden. Die meisten Patienten zeigen zu Beginn die bereits erwähnten Kopfschmerzen als Nebenwirkung auf, die aber nicht weiter schlimm sind und auch nach ein bis zwei Wochen wieder verschwinden. Auf jeden Fall hilft der Stoff gegen Depressionen und ist ein ganz besonderes Arzneimittel mit perfekter Wirkung, die es in sich hat.

Die Geschichte zeigt, das alles mit dem selektiven Wirkstoff begann, der große Verbreitung fand und 1987 auf dem Markt eingeführt wurde. In den USA und GB zeigen sich große Umsätze in den Pharmafirmen mit dem Mittel und die werden auf rund 20 Millionen in Euro umgerechnet geschätzt. Nach 1987 wurde das Produkt wegen der antriebsteigernden Wirkung als Wundermittel gefeiert und als Yuppie-Droge verkauft. Fluoxetin wirkt direkt im Gehirn, Fluoxetin ist perfekt. Direkt im Blut wirkt da Mittel über die Blutschranke. Mit Fluoxetin haben Sie den richtigen Begleiter für die Behandlung und Heilung der Depressionserkrankung.

Serotonin

Das Licht spielt eine wesentliche Rolle, wenn es darum geht, sich richtig wohl zu fühlen und ausreichende Serotonin produzieren zu können. Wer kein Melatonin bilden kann, der wird mit Sicherheit auch kein Tryptophan erzeugen können. Diese Aminosäure wird durch Einfluss des Sonnenlichtes zum Serotonin. Dem Stoff, der uns das Gefühl vermittelt, gut ausgeschlafen und fit zu froh zu sein. Wer unter einem Mangel an Serotonin leidet, der wird häufig unter Depressionen leiden, sich auch schlapp und müde fühlen und traurig sein. Wir alle merken solche Mängel, wenn wir längere Zeit keine Chance hatten, Vitamin D zu tanken und unseren Serotonin Speicher wieder aufzufüllen.

Wir brauchen die Sonne, um glücklich zu sein

Diese Aminosäure wird durch Einfluss des Sonnenlichtes zum Serotonin. © Fotolia.com

Diese Aminosäure wird durch Einfluss des Sonnenlichtes zum Serotonin.
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Bei sommerlichen Temperaturen führen wir dem Körper tagsüber die notwendige Grundlage für die Umwandlung von Melatonin in Tryptophan zu, um in der Nacht wieder Melatonin zu bilden, welches dann am Tag wieder den gleichen Prozess einleitet. Ein Kreislauf der unsere Psyche in einem optimalen Zustand versetzt und Depressionen fernhält, wenn die Balance stimmt. Andere Hilfsmittel wie die Vitamine B und C, Magnesium und Zink werden zusätzlich für die Umwandlung von Tryptophan in Serotonin gebraucht.

Der Aufheller, der mit Sicherheit hilft

Um ausreichend versorgt zu werden, sollten wir nach Angaben von Wissenschaftlern für einen geruhsamen Schlaf von sieben bis acht Stunden sorgen, damit der Körper sich in der Nacht weder gut regenerieren kann. Bei einer übermäßigen Schwäche und Angstzuständen, Phobien, pessimistischer Grundeinstellung, Irritationen, die sich nicht erklären lassen und emotionalem Stress jedweder Art, sollte ein Arzt konsultiert werden. Bei anhaltenden Symptomen ist es ratsam, den Serotonin Spiegel messen zu lassen. Lassen sich Mängel diagnostizieren, kann der behandelnde Facharzt Serotonin verschreiben, das übrigens auch ohne Rezept in der Apotheke erhältlich ist.

Eventuell eine zusätzliche Therapie anstreben

Eine begleitende Behandlung kann helfen, den Ablauf des Tages besser in den Griff zu bekommen und dann den biologischen Rhythmus besser an die notwendige Lebenshaltung anzupassen, Viele Piloten oder generell Menschen, dass sich permanent an unterschiedliche Rhythmen des Tagesverlaufs gewöhnen müssen, unterstützen ihren Organismus mit einer zusätzlichen Einnahme von Melatonin. Solche Maßnahmen sollten aber unbedingt mit dem Arzt des Vertrauens abgeklärt werden und ein Medikament nur nach einer Indikation eingenommen werden.

Lebensumstände ändern und der Natur anpassen

Der Aufenthalt an der frischen Luft und eine ausreichende Versorgung mit den genannten Vitaminen, ein geruhsamer Schlaf genügen unter normalen Umständen, um sich gesund zu fühlen. Ein Defizit an Serotonin kann mit einem Präparat aus der Apotheke überbrückt werden. Diese Maßnahme muss allerdings über mehrere Monate fortgesetzt werden, bis sich der Zustand des Patienten wieder optimiert hat. Je nach Intensität der Depressionen sollte ein Facharzt involviert werden, damit die Verstimmungen nicht verschlimmert werden und der Betroffene nicht noch tiefer in depressiven Phasen gerät. Unter Umständen sollte dann noch ein entsprechendes Antidepressiva verordnet werden.

Depression

Die Depression ist ein Krankheitsbild, welches vor einigen Jahrzehnten noch nicht so bekannt war und oft als „schlechte Laune“ abgetan wurde. Heute ist das anders. Es hat sich auf der Erforschung und auf dem Gebiet der Behandlung der Depression sehr viel getan. Viele Menschen leiden heutzutage unter dieser Krankheit, nicht nur hier in unserem Land, sondern weltweit. Und leider ist die Tendenz steigend. Immer mehr Menschen werden durch negative Gedanken und Gefühle gequält, Gedanken und Gefühle, die sie ohne Hilfe nicht in den Griff bekommen können. Immer mehr Menschen leiden auch an Krankheiten wie Bulimie, die ein Anzeichen einer Gemütskrankheit ist.

Was ist eine Depression?

Unter dieser Krankheit versteht man eine psychische Störung, die durch das anhaltende Gefühl der Niedergeschlagenheit, der Bedrücktheit und Traurigkeit geprägt ist. Die Dauer solcher Gemütsverfassungen geht dabei weit über die normale Dauer solcher Gefühle und Gedanken hinaus, die jeder Mensch ab und zu verspürt. Oftmals gehen schwere Depressionen auch mit Selbstmordgedanken einher. Diese Krankheit muss immer ernst genommen werden.

Die Ursachen

Nur wenn man weiß, warum jemand unter einer Depression leidet, kann man diese auch richtig behandeln. © Fotolia.com

Nur wenn man weiß, warum jemand unter einer Depression leidet, kann man diese auch richtig behandeln.
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Die Abklärung der Ursachen spielt bei der Behandlung eine Schlüsselrolle. Nur wenn man weiß, warum jemand unter einer Depression leidet, kann man diese auch richtig behandeln. Die Ursachen einer psychischen Störung bei einem Patienten herauszufinden ist jedoch alles andere als einfach. Diese Krankheit kann bei jedem Menschen einen ganz unterschiedlichen Hintergrund haben. Bei einigen Patienten liegt der Grund vielleicht in deren Vergangenheit. Traumatische Erlebnisse während der Kindheit und Jugend, wie zum Beispiel sexueller Missbrauch, Trennung der Eltern oder auch Drogenmissbrauch, können Auslöser einer Depression sein. Aber nicht nur solch schlimmen Schlüsselerlebnisse können zu einer Gemütskrankheit führen, sondern auch das Ungleichgewicht ganz bestimmter chemischer Stoffe im Körper oder Gehirn des Patienten, zum Beispiel des Stoffes Serotonin.

Die Behandlung

Da diese Krankheit unterschiedliche Ursachen haben kann, muss zunächst erst einmal versucht werden abzuklären, welcher Grund für die Depression vorliegt. Daher ist es sicherlich ratsam nicht nur einen Psychotherapeuten, sondern auch einen Psychiater aufzusuchen, der körperliche Ursachen besser erkennen kann oder gewisse Untersuchungen in die Wege leiten kann. Psychiater können, im Gegensatz zu Psychotherapeuten, auch Antidepressiva, also Medikamente gegen Depressionen, verschreiben. Ist zum Beispiel ein Serotoninungleichgewicht der Grund, so kann der Einsatz gewisser selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, wie zum Beispiel dem Medikament Fluoxetin, große und relativ schnelle Erfolge bringen.

Auch gewisse Psychotherapien können sehr wichtig und effektiv sein. Hier spielt wiederum die eigentliche Ursache der Depression eine wichtige Rolle, denn je nach Ursache gibt es unterschiedliche Therapien, die dann in fast allen Fällen auch zu Erfolgen führen. Auch hier kann unter Umständen der Psychiater schon eine Orientierung geben. Wichtig ist, dass man sich vorher gut über Inhalt und Ausführung der Psychotherapie informiert und dann auch einen Psychotherapeuten findet, dem man sich gerne anvertraut und mit dem man offen kommunizieren kann. In vielen Fällen ist auch die Kombination, also Einnahme von Medikamenten in Verbindung mit einer regelmäßigen Psychotherapie, sehr sinnvoll und erfolgversprechend.

Bulimie

Bulimie bedeutet Ess-Brechsucht und ist eine Essstörung. Anfälle unkontrollierten Heißhungers und wahllosen Essens wechseln sich mit Fastenzeiten oder dem Wiedererbrechen der Nahrung ab. Zwischen 90 und 95% der Bulimieerkrankten sind Frauen. Besonders Frauen in Berufen, in welchen ein geringes Körpergewicht vorteilhaft ist, wie zum Beispiel Tänzerinnen, Modells oder Skispringerinnen, sind gefährdet eine Bulimie zu entwickeln. Äußerlich fallen an bulimiekranke Frauen selten auf, da sie meist normalgewichtig sind.

Bulimie bedeutet Ess-Brechsucht und ist eine Essstörung. © Fotolia.com

Bulimie bedeutet Ess-Brechsucht und ist eine Essstörung.
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Nicht alle Bulimeerkrankte leiden täglich unter Ess-Brech-Attacken. Oft können sogar Tage bis Wochen zwischen den einzelnen Anfällen liegen. Auslöser für die Anfälle sind meistens emotionale Faktoren wie psychischer Stress, Unzufriedenheit mit dem eigenen Selbstbild und Verlassenheitsgefühle. Diese Faktoren werden dann durch Essen kompensiert. Den Essanfällen folgt dann das Erbrechen oder der Missbrauch von Abführmitteln aus Angst vor einer Gewichtszunahme oder aus Scham.

Viele Bulimie-Betroffene haben früher in ihrem Leben schon einmal an einer Magersucht gelitten. Bulimie geht häufig mit anderen Problemen und Störungen einher. Das können der Missbrauch von Alkohol, Drogen und Nikotin genauso sein wie autoaggressives Verhalten. Auch Frustkäufe und Ladendiebstähle können mit einer Bulimie einhergehen. Soziale Isolation einerseits und übertriebene Anpassung an die soziale Gruppe auf der anderen Seite können auch eine Bulimeerkrankung begleiten. Depressionen und Minderwertigkeitsgefühle kommen häufig vor.

Therapie der Bulimieerkrankung

Zur Therapie einer Bulimie kommt eine Kombination von Psychotherapie und anderen Maßnahmen zum Einsatz. Es ist abhängig von der Schwere der Erkrankung, ob die Therapie ambulant oder stationär erfolgen kann. Ziel der Therapie ist es in erster Linie zu einem normalen Essverhalten zurückzufinden. In der Verhaltenstherapie lernen die Erkrankten mit Problemen wie Stress, Angst und Problemen anders umzugehen und diese eben nicht durch Essanfälle zu kompensieren. Therapiebegleitend können auch Medikamente eingesetzt werden, um zum Beispiel die eine Bulimie begleitende Depression zu behandeln. Dabei ist das einzige zugelassene Antidepressivum bei der Behandlung der Bulimie der Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer Fluoxetin. Ausschlaggebend für den Erfolg der Therapie ist allerdings die vorhandene Motivation der Patientinnen.

Bulimie und Depressionen

Essstörungen und Depressionen können sich auch gegenseitig verstärken, so dass die Erkrankten in einen Teufelskreis geraten aus dem sie nur sehr schwer wieder herausfinden. Durch die Fressattacken kommt es zu Schuldgefühlen. Da die Bulimieerkrankung vor dem sozialen Umfeld verborgen werden soll, führt das die Betroffenen in die soziale Isolation. Das wiederum verstärkt die Depression, was dann wieder der Auslöser für neue Essanfälle sein kann. Im schlimmsten Fall kann dieser Kreislauf von Bulimie und Depression zum Tod durch Organversagen oder Suizid führen.

Fluoxetin bei Bulimie

Als Ergänzung zur Psychotherapie und zur Reduktion von Essanfällen wird das Antidepressivum Fluoxetin eingesetzt. In Vergleichsstudien mit einem Placebo konnte die Wirksamkeit des Medikaments nachgewiesen werden. Nicht ganz klar ist, worauf genau der positive Effekt von Fluoxetin auf die Bulimiesymptome zurückzuführen ist. Möglicherweise ist dies einerseits der durch das Medikament verursachte Appetitmangel und andererseits die Abschwächung der depressiven Symptome.

Antidepressiva

Depression und medikamentöse Behandlung

In Deutschland leiden schätzungsweise mehrere Millionen Menschen an Depressionen mit steigender Tendenz. Die Dunkelziffer ist mit Sicherheit sehr hoch, zum Beispiel werden Depressionen bei Männern seltener diagnostiziert, da sie dem männlichen Rollenbild nicht entsprechen. Antidepressiva gehören zu den am meisten verordneten Psychopharmaka. Sie wirken laut Studien gleich gut wie eine Psychotherapie bzw. können diese erst ermöglichen, da sie die Stimmung soweit bessern, dass der Patient einer Therapie zugänglich wird. Die Antidepressiva brauchen einige Zeit, ehe ihre Wirksamkeit einsetzt.
Ein Problem sind vielfältige Nebenwirkungen, die die Patienten oft daran hindern die Medikamente regelmäßig und lange genug einzunehmen. Ein Erfolg zeigt der medikamentösen Behandlung zeigt sich bei ca. 70 % der Patienten.

Geschichte der Antidepressiva

Antidepressiva gibt es seit 1957. Es handelte sich damals um das zufällig entdeckte Imipramin. Zur gleichen Zeit wurden auch antidepressive Wirksamkeit des Tuberkulosemedikaments Ipronizaid entdeckt. In der Folge wurden aus diesem Wirkstoffen weitere Mittel entwickelt. Seit den 80er Jahren gibt es die SSRIs, das sind selektive Serotonin Wiederaufnahme Hemmer, die besser verträglich sind und weniger Nebenwirkungen haben als die klassischen trizyklischen Antidepressiva.

Arten von Antidepressiva

Klassische Antidepressiva sind die trizyklischen und die tetrazyklischen Antidepressiva sowie die Monoaminooxidase Hemmer. Die neueren Antidepressiva sind Selektive Serotonin Wiederaufnahme Hemmer, Selektive Noradrenalin Wiederaufnahme Hemmer, Duale Serotonin – und Noradrenalin Wiederaufnahme Hemmer und die Alpha2 Antagonisten.
Zur Gruppe der Selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmer gehört der Wirkstoff Fluoxetin. Durch die Hemmung der Aufnahme von Serotonin erhöht sich die Konzentration des Botenstoffes im Gehirn und es entsteht ein Hochgefühl. Es gehört zu den Medikamenten die aktivierend auf den Patienten wirken. Dadurch kann es in den ersten Wochen zu einer erhöhten Suizidgefährdung kommen. Der Wirkstoff wird auch zu Behandlung der Bulimie, einer Essstörung, bei der die Patienten große Mengen an Nahrungsmitteln konsumieren und nachher wieder erbrechen, eingesetzt.
Eine Alternative sind pflanzliche Wirkstoffe wie zum Beispiel Johanniskraut. Einige Studien bescheinigen ihm eine ähnliche Wirksamkeit. Wahrscheinlich spielt auch hier der Placeboeffekt eine große Rolle. Pflanzliche Mittel dürfen nur bei leichten Depressionen verwendet werden.

Wirkweise

Antidepressiva wirken durch eine Beeinflussung der Botenstoffe im Gehirn, hier vor allem des Serotonins und des Noradrenalins. Durch die Beeinflussung weiterer als der gewünschten Rezeptoren entstehen allerdings auch eine Vielzahl von unerwünschten Nebenwirkungen. Die Therapie erfordert vor allem Geduld, da eine Besserung erst nach Wochen eintritt und die Beeinträchtigung durch Nebenwirkungen vor allem in der ersten Zeit beträchtlich sein kann. Hierzu zählen Mundtrockenheit, Herzstolpern, Unruhe, Schlafstörungen, Gewichtszunahme, Verstopfung, Pulsbeschleunigung Übelkeit um nur einige zu nennen. Deshalb ist bei der Einnahme eine ärztliche Kontrolle erforderlich.