Musaril ist ein Schmerzmittel und ein Mittel gegen Krämpfe. Es wird bei Schmerzen durch Muskelverspannungen angewendet. Zugleich werden die Filmtabletten bei spastischen Syndromen und Erkrankungen der achsnahen Gelenke verschrieben. Musaril wirkt als Schmerzmittel bei Hexenschuss und eingeklemmten Nerven.

Wirkstoffe von Musaril

Der Hauptwirkstoff Tetrazepam gehört zur Gruppe der Benzodiazepine. Sie wirken auf die Muskelreflexion. Benzodiazepine dämpfen Spannung, Erregung, Angst und haben eine Schlaf fördernde Wirkung. Tetrazepam kann gegen Epilepsie angewendet werden.

Nebenwirkungen von Tetrazepam

Musaril ist ein Schmerzmittel, das bei Muskelkrämpfen eingesetzt wird.

Musaril ist ein Schmerzmittel, das bei Muskelkrämpfen eingesetzt wird.

Ab dem ersten August 2013 gehört Tetrazepam zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten. In Tests wurden schwerwiegende Nebenwirkungen beobachtet. Häufig (mehr als 1 von 100) wurden Sprachstörungen, unsicherer Gang, Erbrechen, Übelkeit, Schwindel, Benommenheit und Verstopfung beobachtet. Gelegentlich (mehr als 1 von 1000) Patienten klagten über Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum allergischen Schock, Ödeme, Nesselsucht, Schläfrigkeit, Juckreiz und Hautrötung.

Ebenso traten eine Schwellung des Gesichts, Ekzeme, Ausschläge mit Knötchen und Muskelschwäche auf. Sehr selten (mehr als1 von 10.000) zeigten sich gesteigerter Durst, vermehrter Speichelfluss, Steve-Johnsons- Syndrom oder eine toxische epidermale Nekrolyse. Vermindertes sexuelles Verlangen, Störungen der Regelblutung und vermehrtes Wasserlassen traten als weitere Folgen auf. Tetrazepam fördert die Müdigkeit. Das Führen von Maschinen und die Teilnahme an Straßenverkehr sind eingeschränkt. Desweiteren neigten Patienten zu Halluzinationen, Gedächtnislücken und Umkehrreaktionen.

Die besondere Wirkung von Musaril

Die Tabletten können abhängig machen. Benzodiazepine wie Tetrazepam können nach ihrer Absetzung Entzugserscheinungen von Schlafstörungen bis zu Angstzuständen hervorrufen. Eine Therapie mit Musaril sollte nur bei Erwachsenen stattfinden. 50 mg pro Tag erzielen die beabsichtigte Wirkung. Spastische Krämpfe können mit 400 mg pro Tag behandelt werden. Die Dosierungsmenge ist abhängig von Alter des Patienten, dessen Körpergewicht und den Krankheitssymptomen.

Alternativen zu Musaril

Gegen Schmerzen der Muskeln und Verspannungen können statt den Filmtabletten mit dem Wirkstoff Tetrazepam Schmerzmittel wie Paracetamol oder Cremes wie Voltaren Linderung bringen. Muskelrelexans bei Krämpfen sind:

  • Baclofen
  • Tizanidin
  • Pridinol

angewendet werden. Bei Schmerzen durch Abnutzung der Gelenke empfiehlt sich Diclofenac, Voltaren oder Ibuprofen. Ein Magenschutz gegen diese Medikamente ist Pantozol.

In der Schwangerschaft

Schwangere und Stillende sollten den Wirkstoff Tetrazepam unter gar keinem Fall einnehmen. Wird das Baby geboren, dann kann auch dieses unter Entzugserscheinungen leiden. Dazu zählen eine Trinkschwäche, niedrige Körpertemperaturen und herabgesetzter Muskelaktivität. Soll Musaril in der Stillzeit eingesetzt werden, dann muss die junge Mutter abstillen.

Voltaren oder Musaril?

Voltaren und Musaril sind beides Mittel, die als Schmerzmittel eingesetzt werden können. Dabei ist Voltaren die meist bekanntere Variante.

Ein Mittel für viele Fälle

Ob als Salbe oder als Tabletten wirkt der Wirkstoff Diclofenac in Voltaren schmerzlindernd, entzündungshemmend und auch fiebersenkend. Dabei kann Voltaren sehr vielfältig eingesetzt werden. Bei Schmerzen der Muskulatur und der Gelenke, z.B. durch Überanstrengung oder Unfälle, aber auch bei chronischen Erkrankungen wie z.B. Rheuma oder auch Gicht. Daneben wird Voltaren oft aber auch als Schmerzmittel nach operativen Eingriffen oder bei der weiblichen Periode eingesetzt, ebenso als begleitende Therapie bei Entzündungen wie Mittelohrentzündungen oder auch Halsentzündungen.

Musaril im sinnvollen Einsatz

Voltaren gibt es sowohl als Salbe als auch in Tablettenform.

Voltaren gibt es sowohl als Salbe als auch in Tablettenform.

Auch Musaril ist ein Schmerzmittel. Der Wirkstoff Tetrazepam bringt hier die schmerzlindernde Wirkung mit sich. Allerdings kann Musaril nicht so vielfältig eingesetzt werden wie Voltaren. Musaril wird in erster Linie bei Rückenbeschwerden und Schmerzen eingesetzt. Hier kann es die Schmerzen lindern und gleichzeitig die Muskelverspannungen reduzieren. Zwar hat sich die Einnahme von Musaril schon vielfach bewährt, dennoch ist es ein Medikament, welches viele Nebenwirkungen mit sich bringen kann und nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden sollte. Ein Arzt sollte hier regelmäßig Kontrolluntersuchungen machen und sicher gehen, dass der Patient den Musaril gut verträgt.

Ähnlich und doch so fremd

Der Unterschied zwischen Musaril und Voltaren liegt in erster Linie in den Wirkstoffen an sich. Diclofenac und Tetrazepam sind 2 unterschiedliche Wirkstoffe, die auch in unterschiedlichen Gebieten ihren Einsatz finden. Welches Medikament bzw. welcher Wirkstoff hier der bessere ist, kann pauschal nicht beantwortet werden. Hier kommt es immer auf das Krankheitsbild, die Beschwerden und den individuellen Fall an. Je nach Beschwerden und Symptomen und auch der Verträglichkeit kann dann das eine oder auch das andere Medikament besser wirken und sinnvoller sein.

Allgemein lässt sich sagen, dass Voltaren ein Schmerzmittel ist, welches vielfältig eingesetzt werden kann und von vielen Menschen auch gut vertragen wird. Musaril hat sein Haupteinsatzgebiet im Bereich von Rückenbeschwerden und Muskelverspannungen.

Den Bauch gut schützen

Es gibt viele Schmerzmittel und Schmerzwirkstoffe. Voltaren mit seinem Wirkstoff Diclofenac und Musaril mit seinem Wirkstoff Tetrazepam sind nur zwei davon. Auch Ibuprofen und Paracetamol gehören des Weiteren zu dieser Gruppe. Wer länger Schmerzmittel einnehmen muss, sollte darauf achten, dass der Verdauungstrakt nicht zu stark angegriffen wird. Medikamente wie Pantozol können dies verhindern.

Fazit

Musaril und Voltaren sind zwei sehr effektive Schmerzmittel. Hier gibt es keinen Gewinner und keinen Verlierer. Es sollte immer das individuelle Krankheitsbild darüber entscheiden, welches Medikament besser geeignet ist.

Wie wirkt Pantozol?

Das Medikament Pantozol enthält den Wirkstoff Pantoprazol, bei dem es sich um einen Protonenpumpenhemmer handelt. Er behindert die Salzsäureproduktion im Magen, wodurch die Magensäure weniger sauer wird. Das heißt, der pH-Wert steigt. So können zum Beispiel Verletzungen im Magen-Darm-Trakt besser heilen, weil die Magensäure weniger aggressiv ist. Auch bei Geschwüren im Magen oder Zwölffingerdarm sowie bei Refluxösophagitis, auch Sodbrennen genannt, die durch Magensäure verursacht oder verschlimmert werden, kommt das Arzneimittel zum Einsatz. Ebenso bei Patienten mit Zollinger-Ellison-Syndrom, die krankhaft zu viel Magensäure produzieren.

Allgemeine Informationen

Pantozol wird in der Regel in Form magensaftresistenter Tabletten, die 40 mg Pantoprazol enthalten, verabreicht. Das Mindestalter beträgt bei Kindern 12 Jahre und die Tablette muss immer 1 Stunde vor einer Mahlzeit unzerkaut geschluckt werden.

Nebenwirkungen

Insgesamt ist Pantozol gut verträglich für die meisten Menschen.

Insgesamt ist Pantozol gut verträglich für die meisten Menschen.

Es gibt einige Nebenwirkungen von Pantozol, die aber nicht allzu häufig auftreten. Dazu zählen:

  • Schlafstörungen
  • Schwindel
  • Durchfall
  • Müdigkeit
  • erhöhte Leberenzyme
  • Kopfschmerzen

Aus diesem Grund sollten auch Patienten mit Lebererkrankungen vorsichtiger mit dem Medikament umgehen und ständig in ärztlicher Behandlung bleiben, um die Werte der Leberenzyme kontrollieren zu lassen, während sie das Medikament einnehmen. Schwangere sollten ebenfalls vermeiden, Pantozol einzunehmen, da es die Aufnahme von Vitamin B12 einschränken kann.

Im Grunde genommen ist Pantozol ein sehr angenehmes Medikament. Im Vergleich zu einem ähnlichen Medikament mit dem Wirkstoff Omeprazol traten aber bei Patienten gehäuft Muskelschmerzen auf.

Um das zu behandeln kann das Muskelrelaxantium Musaril mit dem Wirkstoff Tetrazepam verschrieben werden oder Voltaren als Schmerzmittel eingenommen werden. Musaril darf ab August 2013 in Europa nicht mehr verschrieben werden, weil es starke Nebenwirkungen auf der Haut verursacht. Voltaren ist nicht verschreibungspflichtig und kann als Schmerzgel aufgetragen oder in Form von Schmerztabletten eingenommen werden.

Wechselwirkungen

Zu beachten ist außerdem, dass Pantozol in Wechselwirkung mit anderen Medikamenten treten kann. So wird durch den Anstieg des pH-Werts der Magensäure der Säurespiegel im gesamten Magen-Darm-Trakt aus dem Gleichgewicht gebracht, was dazu führt, dass einige Medikamenten, die säureabhängig sind, nicht mehr ihre volle Wirkung entfalten können. Dazu zählen zum Beispiel Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen. Das gilt auch für HIV-Medikamente. Weiterhin sollten Gerinnungswerte bei der Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten des Cumarin-Typs sowohl vor als auch nach der Behandlung mit Pantozol gecheckt werden.

Was sind die wirkungsvollsten Schmerzmittel?

Ein Königreich für ein Schmerzmittel! – Diesen leicht veränderten Ausruf König Richards III. kommt sicher all denen in den Sinn, die plötzlich im Urlaub von starken Zahnschmerzen geplagt werden. In jede gut sortierte Reiseapotheke gehört deshalb ein wirksames Schmerzmittel. Denn Schmerzen können einem die ganze Urlaubsfreude verderben. Und etwas passiert immer – vom verstauchten Knöchel beim Wandern bis zum brummenden Kopf nach einer langen Nacht.

Was sind die meistverkauften Schmerzmittel?

Etwa 10 Millionen Deutsche leiden an chronischen Schmerzen, auf Platz eins der Schmerzliste stehen seit Jahren Rückenschmerzen. Mehr als 100 Millionen Packungen rezeptfreier Schmerzmittel gingen im Jahr 2011 über die Theken der deutschen Apotheken (Quelle: Apotheken-Umschau v. 17.04.12). Die riesige Zahl der Präparate enthält zumeist diese vier Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Ibuprofen und Diclofenac, weil sie eine gute Schmerzlinderung bei geringen Nebenwirkungen gewährleisten.

Welches Schmerzmittel für wen das Beste ist, hängt von vielen Faktoren ab. Menschen mit Magenproblemen vertragen z. B. Aspirin (Wirkstoff Acetylsalicylsäure) schlecht.

Welche Schmerzmittel sind besonders effektiv?


Es gibt jedoch besonders wirkungsvolle Schmerzmittel, die neben Schmerzen auch noch weitere Beschwerden lindern können:

  • Musaril: Bei Rücken- und Gelenkschmerzen ein stark wirkendes und deshalb auch verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Sein Wirkstoff Tetrazepam wirkt nicht nur gegen die typischen Schmerzen, er wirkt auch sedierend und angstlösend. Deshalb sollte nach der Einnahme von Musaril auf das Autofahren oder die Arbeit an Maschinen verzichtet werden. Gegen Ende der Therapie sollte der Ausstieg schleichend sein, um etwaig auftretende Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit möglichst gering zu halten.Hinweis: Wegen schwerer Hautreaktionen sind Medikamente mit dem Wirkstoff Tetrazepam ab August 2013 bis auf Weiteres nicht mehr in deutschen Apotheken erhältlich.
  • Voltaren: Dieses Analgetikum bekämpft leichte bis mittlere Schmerzen bei Rheuma, Sportverletzungen und Arthrose. Sein Wirkstoff Diclofenac hat eine dreifache Wirkweise: Es senkt das Fieber, stillt den Schmerz und hemmt Entzündungen. Seine möglichen Nebenwirkungen (meist leichte Magen- und Darmbeschwerden) liegen im Toleranzbereich. Seiner großen Wirkbandbreite wegen gehört Voltaren in seinen verschiedenen Produktvarianten (Tabletten, Gels, Salben usw.) zu den sehr häufig eingesetzten Schmerzmitteln in Deutschland, weil es rezeptfrei und wirksam ist. Seine zahlreichen Generika-Präparate zeigen die Wirksamkeit des Wirkstoffes bei kalkulierbaren Risiken.
  • Pantozol: Es wird bei der Therapie gegen Geschwüre im Magen und Zwölffingerdarm eingesetzt. Sein Wirkstoff Pantoprazol hemmt die Säureproduktion im Magen, wodurch der pH-Wert des Magensaftes steigt und seine Aggressivität sinkt. So wird der Heilungsprozess im Magen bzw. im Darm unterstützt und beschleunigt. Die beobachteten Nebenwirkungen sind mit Durchfällen oder Kopfschmerzen nicht beunruhigend.

Bei allen Schmerzmitteln sollte man sich vom Apotheker beraten lassen. Denn Schmerzmittel, so wirksam sie auch sein mögen, sind immer nur die Ultima Ratio bei einer nachhaltigen Schmerzbekämpfung.

Das Tetrazepam

Tetrazepam ist ein hochwirksames Medikament, das bei Angststörungen, Spastiken und anderen neurologischen Erkrankungen eingesetzt wird. Der bekannte Handelsname ist Musaril. Es gehört zu der Gruppe der Benzodiazepine.

Wie wirkt Tetrazepam?

Eine charakteristische Wirkung des Tetrazepams ist die muskelrelaxierende und sedierende Wirkung. Bei Panikattacken und Angststörungen wirkt es sehr dämpfend und beruhigend. Es verringert durch seine Wirkstoffe die Erregbarkeit der Neuronenmembranen und sorgt damit für eine Entspannung der Muskeln. Durch diesen Effekt lassen sich Schmerzzustände lindern und Haltungsschäden durch Schonhaltung vorbeugen. Im Gegensatz zu anderen Schmerzmitteln, wie zum Beispiel Voltaren, bekämpft Musaril den Schmerz durch die Bekämpfung der Ursache. Die Muskelschmerzen werden gelöst und entkrampft. Ein Nebeneffekt ist die sedierende Wirkung. Je nach Dosierung tritt eine leichte Beruhigung oder eine tiefere Schlafphase ein.

Was ist das Besondere an Tetrazepam?

Tetrazepam ist im Handel eher unter dem Namen Musaril bekannt.

Tetrazepam ist im Handel eher unter dem Namen Musaril bekannt.

Das vielfältige Wirkungsprofil und die gezielte Ausrichtung des Wirkungsvorgangs machen das Medikament bei der Therapie einzigartig. Viele Menschen mit komplexen Spastiken und neurologischen Erkrankungen hilft dieser Wirkstoff, schweren Krisen vorzubeugen.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Das Medikament ist für die gezielten Indikationen sehr gut geeignet. Doch es kommt bei der Langzeitbehandlung leider zu Nebenwirkungen, die schwerer verlaufen können. Da das Musaril zu der Gruppe der Benzodiazepine gehört, erzeugt es bereits nach kurzer Anwendung eine Abhängigkeit. Der Entzug von Musaril ist schwer und oft nur mit gesundheitlichen Krisen zu bewältigen. Das Medikament darf nur langsam ausgeschlichen werden. Zudem treten durch die Muskelrelaxierung häufig Gangunsicherheiten auf.

Die Patienten sind oft müde und dürfen unter Tetrazepam nur eingeschränkt am Straßenverkehr teilnehmen. Das eigenständige Führen eines Fahrzeugs ist nicht erlaubt. Häufige Nebenwirkungen sind Übelkeit und Magenschmerzen. Aus diesem Grund wird unter der Therapie mit Tetrazepam meistens ein Magenschutz verschrieben. Das Präparat Pantozol eignet sich gut gegen diese Beschwerden und sollte prophylaktisch eingenommen werden.

Was ist unter der Therapie zu beachten?

Es sollte bei hoher Dosierung und tiefer Sedierung bedacht werden, dass der Wirkstoff eine Atemlähmung verursachen kann.
Nach dem Auftreten von schweren Hauterscheinungen wird Tetrazepam ab dem 01.08.2013 nicht mehr auf dem Markt verfügbar sein.