Neuroleptika sind Medikamente, die vor allem in der Psychiatrie angewendet werden. Sie wirken, je nach Dosis und Art, stärker oder schwächer beruhigend bei den Patienten.

Was sind Neuroleptika?

Die Neuroleptika wirken, wie der Name es schon sagt, auf das Nervensystem und kann somit sehr gut zur Beruhigung eingesetzt werden. Allerdings nicht bei akuten Erregungszuständen oder Angst, dafür sind die Benzodiazepine zuständig. Das Neuroleptikum ist eher ein Medikament, welches über eine lange Zeit regelmäßig eingenommen werden und dabei einen Spiegel aufbauen, mit dem man weitreichend eine beruhigende Wirkung aufbauen kann.

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Besonders häufig wird diese Medikamentengruppe in der Psychiatrie bei innerer Unruhe, Schlafstörungen oder überhaupt häufig auftretenden Erregungszuständen eingesetzt. Hier können die Ärzte aus einer großen Anzahl von möglichen Präparaten wählen, welches für genau diesen Patienten nun das richtige ist. Manchmal müssen ein paar Medikamente angesetzt werden, bis der Patient tatsächlich sagen kann, dass er eine Veränderung bei sich feststellt und es ihm daher etwas besser geht. Hier ist es wichtig, dass der Patient ein gutes Vertrauungsverhältnis zu dem Arzt aufgebaut hat, dass er also nicht das Gefühl entwickelt, der Arzt habe keine Ahnung davon, was er dort macht und für den Arzt bloß ein Versuchskaninchen ist.

Schulmedizinische Alternativen zu Neuroleptika

Bei Fällen von Psychosen oder anderen schweren psychiatrischen Erkrankungen sind die Neuroleptika das Mittel der Wahl. Allerdings sollte der Arzt hier sehr sparsam bei den Dosierungen sein, damit der Patient nicht völlig neben sich steht und auch, damit der Körper nicht all zu viele Medikamente verarbeiten muss. Alternativen sind da eher selten zu finden. Daher sind Neuroleptika auch meistens die Mittel der Wahl.

Homöopathische Alternativen zu Neuroleptika

Hier kann versucht werden, dem Patienten mit Johanniskraut, Bachblüten oder Baldrian weiter zu helfen. Im Vergleich zu den Neuroleptika sind die Dosen hier natürlich schon hoch angesetzt, damit sie bei dem Patienten überhaupt eine Wirkung auslösen können. Daher sind diese Mittel in der Psychiatrie eher belächelt. So sind es meistens die Patienten, die Zweifel haben, ob die chemischen Mittel, die ihm dort so verschrieben werden, denn auch wirklich die Mittel Nummer 1 sind und deshalb den Arzt auf Homöopathische Mittel anspricht.

Nebenwirkungen von Neuroleptika

Es kann vor allem zu Beginn der Behandlung mit diesen Medikamenten vorkommen, dass die Patienten morgens einen Überhang haben und es dann nicht schaffen, aus dem Bett zu kommen, da sie immer noch unter der Wirkung der Neuroleptika stehen. Des weiteren kann es zu Gewichtszunahme kommen. Muskel- und Bewegungsstörungen können sich zeigen. Hormonelle Veränderungen. Im psychischen Bereich kann es zu Depressionen, Antriebslosigkeit und Verwirrtheit kommen. Diese Symptome verschwinden in der Regel sehr schnell wieder, wenn entsprechende Neuroleptika wieder abgesetzt werden. In diesem Fall geschieht es nun, dass der Arzt mit einem Patienten über eine Alternative spricht.

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