Promethazin ist eines der ersten und ältesten Neuroleptika aus der Gruppe der sogenannten Phenotiazine. Neuroleptika werden in eine niederpotente, – mittelpotente, – und hochpotente Wirkungsweise eingeteilt. Diese Einteilungen bezeichnen die Wirkungsstärke des Neuroleptikums gegen Psychosen.

Desto hochpotenter es ist, desto besser wirkt es antipsychotisch. Niederpotente Neuroleptika wirken primär sedierend und haben eine nur geringe antipsychotische Wirkung. Promethazin ist ein niederpotentes Neuroleptikum und findet im Gegensatz zu anderen Substanzen der Stoffgruppe nur noch selten Anwendung als Antipsychotikum. Stattdessen nutzt man es als Sedativum, da es eine sedierende und schlafanstoßende Wirkung besitzt, welche beispielsweise vor operativen Eingriffen erwünscht ist. Des Weiteren kann es gegen allergische Reaktionen eingesetzt werden.

Promethazin wir heute mehr als Sedativum, denn als Neuroleptikum angewendet. © Fotolia.com

Promethazin wir heute mehr als Sedativum, denn als Neuroleptikum angewendet.
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Es wirkt gegen:

  • Schlafstörungen
  • Unruhezustände
  • Spannungszustände
  • Angstzustände
  • allergische Reaktionen

Wie wirkt Promethazin?

Promethazin bewirkt im Gehirn eine Blockierung des Botenstoffs Histamin. Histamin ist ein Botenstoff, der zahlreiche Gehirnfunktionen steuert. Zudem wird Histamin im Kontakt mit Allergenen vermehrt ausgeschüttet, wodurch allergische Reaktionen hervorgerufen werden. Durch die Blockade der Histaminbindungsstellen im Gehirn wirkt es allergischen Reaktionen entgegen. Darüber hinaus blockiert Histamin die Acetylcholinrezeptoren, wodurch eine sedierende und schlafanstoßende Wirkung erzeugt wird. Diese ist beim Einsatz als Antihistaminikum weniger erwünscht, sodass Promethazin nur noch selten als Antiallergikum Anwendung findet. Durch seine sedierende und schlafanstoßnde Wirkung wird es abhängig machenden Beruhigungsmitteln, den sogenannten Benzodiazepinen, vorgezogen. Promethazin wirkt schnell und macht nicht abhängig.

Risiken und Nebenwirkungen:

Risiken und Nebenwirkungen können bei jedem Medikament auftreten, was nicht heißen muss, dass diese auch zum Vorschein kommen. Zu den möglichen Nebenwirkungen von Promethazin zählen Mundtrockenheit, Akkomodationsstörungen der Augen, Miktionsstörungen, erhöhte Herzschlagfrequenz, Blutdruckabfall, Erektionsstörungen, Libidoverlust und eine Behinderung der Nasenatmung. Bei Überdosierungen kann es zu Halluzinationen, Verwirrtheitszuständen und Störungen der Motorik kommen. Bei geschwächten und alten Menschen sollte das Medikament nur unter strenger Indikation verabreicht werden. Darüber hinaus kann das Medikament die Wirkung von blutdrucksenkenden Medikamenten verstärken.

Beruhigungsmittel

Beruhigungsmittel werden oft auch Sedativa genannt. Sie dienen dazu eine beruhigende Wirkung auf den Organismus ausüben. Man unterscheidet bei Beruhigungsmitteln zwischen den pflanzlichen und den synthetischen Medikamenten.

Pflanzliche Beruhigungsmittel gibt es teilweise auch als Tee. © Fotolia.com

Pflanzliche Beruhigungsmittel gibt es teilweise auch als Tee.
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In pflanzlichen finden sich oft Wirkstoffe wie Baldrian, Hopfen, Kava und Johanniskraut wieder. Hingegen bei den synthetischen Sedativa findet man hauptsächlich Benzodiazepine wie Flunitrazepam, Temazepam, Midazolam, Nitrazepam und Diazepam. Pflanzliche Beruhigungsmittel sind meistens in Tabletten- und Kapselform. Es gibt auch wasserlösliche Wirkstoffe und dadurch können manche auch in Darreichungsform wie beispielsweise Tee eingenommen werden. Sie werden gegen Nervosität, Schlaflosigkeit und Unruhezuständen verabreicht. Es besteht jedoch ein erheblicher Unterschied zu sogenannten Schlafmitteln. Solche Beruhigungsmittel werden hauptsächlich bei psychischen oder körperlichen Störungen verschrieben.

Auch bei verschiedenen therapeutischen Eingriffen kommen Beruhigungsmittel zum Einsatz. Eine Einnahme von Beruhigungsmitteln sollte immer mit Bedacht eingenommen werden. Um im Beruf die Leistungsfähigkeit des Arbeiters zu halten, können Beruhigungsmittel vorübergehend bei beruflichen Stress verschrieben werden. In manchen Fällen kommen diese Medikamente auch bei Flug- oder Prüfungsangst zum Einsatz. Benzodiazepine haben einen erheblichen Nachteil, sie brauchen sehr lange bis sie sich im Körper wieder vollständig abgebaut haben. Es gibt einige Medikamente bei denen sich der Abbau bis zu uber 10 Tagen zieht. Es besteht noch eine ganz wesentliche Gefahr. Selbst bei kleinen therapeutischen Dosen kann es zu einer Abhängigkeit kommen. Aus diesem Grunde werden von Experten Langzeitbehandlungen als sehr kritisch anerkannt.

Aus diesem Aspekt hat man sogenannte Z-Drugs erfunden. Sie nutzen Wirkstoffe wie Zaleplon, Zolpidem und Zopiclon. Die Wirkung dieser ähnelt sehr der Benzodiazepine, jedoch ist die Abhängigkeitsgefahr wesentlich geringer. Allerdings kann die Abhängigkeit nicht vollkommen ausgeschlossen werden. Pflanzliche Beruhigungsmittel sind zum Teil sogar Rezeptfrei erhältlich, da bei diesen Medikamenten keine Abhängigkeit entstehen kann. Wichtig ist immer nur Beruhigungsmittel sind nicht zu unterschätzen und sollten nur nach strenger Anweisung verabreicht und eingenommen werden. Gerade bei Kindern ist der Kontakt zu beachten da sonst erhebliche Folgen entstehen können. Bitte beachten Sie immer die korrekte Einnahme bzw die Packungsbeilage und vertrauen Sie dem Arzt.

Das Histamin

Das Histamin ist ein, im menschlichen tierischen und pflanzlichen Organismus vorkommendes, Gewebshormon. Es dient außerdem als Neurotransmitter und ist maßgeblich an allergischen Reaktionen und der Immunabwehr beteiligt. Als chemischer Stoff bildet Histamin farblose, hygrospkopische Kristalle und besteht im Wesentlichen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Stickstoff. Es zählt wie Adrenalin, Serotonin, Dopanin und einigen anderen zu den biogenen Aminen, welche im Körper durch enzymatische Veränderung von Aminosäuren gebildet werden. Gespeichert wird Histamin hauptsächlich von den Mastzellen des Immunsystems, Nervenzellen und basophilen Granulozyten (spezielle Art der weißen Blutkörperchen).

Aufgabe des Histamins

Hervorzuheben ist Rolle von Histamin bei der Abwehrreaktion des Körpers. Es dient zur Abwehr körperfremder und pathogener Stoffe und ist als solches auch an Symptomen von Allergien und Asthma beteiligt. Zum einen wirkt es als Mediatorsubstanz, neben anderen Enzymen bei Verletzungen oder eindringen von Fremdkörpern oder pathogenen Keimen. Dabei erhöht es die Durchlässigkeit der Blutgefäßwände an der betroffenen Stelle, was einen Blutstau auslöst, so dass die wesentlich größeren Abwehrzellen in den Bereich vordringen und aktiv werden können. Diese Funktion erkennt man an der charakteristischen Rötung bei Entzündungen.

Histamin-Moneküle - Sie verstärken die Abwehrreaktionen  unseres Körpers. © Fotolia.com

Histamin-Moneküle – Sie verstärken die Abwehrreaktionen unseres Körpers.
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Zum anderen sorgt Histamin für die Ausschüttung von Adrenalin aus den Nebennieren. Dieses dient dazu die Herz – und Atemfrequenz zu erhören und die Körpertemperatur leicht zu steigern, um die Wirkung des Immunsystems zu beschleunigen. Desweiteren ist Histamin auch an der Produktion der Magensäure beteiligt und ist somit dem Magen – Darm Trakt von nutzen. Eine Produktionssteigerung dieser Säure kann auch als, durch Histamin induzierte Abwehrreaktion gedeutet werden.

Weiterhin nimmt es bei der Erweiterung von Blutgefäßen, vor allem im Herzkranzbereich, eine wichtige Rolle bei der Steigerung der Schlagfrequenz und Schlagstärke ein. Im zentralen Nervensystem nimmt es zudem eine Vielzahl von Funktionen wahr. Das wäre zum einen die Regulation des Schlaf – Wach Rhythmus und das Auslösen von Erbrechen. Weiterhin wird bei ihm eine antidepressive und Appetitzügelnde Wirkung vermutet, zudem nimmt es Einfluss auf Ausschüttung anderer Neurotransmitter.

Rolle bei Allergien

Eine Allergie stellt eine körperliche Überempfindlichkeit gegen bestimmte chemische, enzymatische oder pathogene Stoffe dar deren Kontakt oder Aufnahme, mit oder in den Körper eine Entzündungsreaktion hervorruft. Dabei spielt das Histamin als Abwehrenzym eine wesentliche Rolle, durch eine übermäßige Ausschüttung dieses Botenstoffes. Eine starke Schwellung und Kreislaufprobleme können die Folge sein. Eine akute Behandlung erfolgt durch Antihistaminika welche die Rezeptoren des Histamins blockieren. Das frühere Antipsychotikum Promethazin etwa, hat als Antihistaminkum erster Generation hier Eingang gefunden. Dennoch wird es heute kaum noch verwendet weil es eine sedierende Wirkung ausübt und daher auch als Beruhigungs – und Schlafmittel eingesetzt wird.

Antihistaminika

Als Antihistaminikum werden Arzneimittel bezeichnet, deren Wirkstoff gegen den natürlichen im Körper vorkommenden Botenstoff Histamin wirken. Daher werden Vertreter dieser Arzneimittelklasse auch als Histaminblocker oder Histaminrezeptor-Antagonisten bezeichnet.

Die Wirkung der Antihistaminika erfolgt selektiv an einem der vier bekannten Histamin-Rezeptoren. Hier kommt es je nach Grad der Anlagerung des Wirkstoffes zu einer vollständigen oder teilweise Blockade des Histamin-Rezeptors. Eine Einteilung der Histamin-Rezeptoren kann nach ihrer unterschiedlich ausgeprägten Selektivität erfolgen. Therapeutisch kommen bisher die H1-Antihistaminika und die H2-Antihistaminika zum Einsatz.

Antihistamin wird zur Bekämpfung von Allergiereaktionen eingesetzt. © Fotolia.com

Antihistamin wird zur Bekämpfung von Allergiereaktionen eingesetzt.
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Der Anwendungsbereich der speziellen Antihistaminika umfasst dabei sehr unterschiedliche Indikationsbereiche. Beispielsweise werden sie gegen die klinischen Ausprägungen, wie sie sich bei Allergien zeigen und auch zur Behandlung und Prävention von Magengeschwüren infolge vermehrter Säureproduktion aus den Belegzellen des Magens, teilweise in Kombination mit anderen Arzneistoffklassen zur Eradikationstherapie, eingesetzt.

Typen von Antihistaminika

  • H1 – Antihistaminika –> Antiallergika
  • H2 – Antihistaminika –> „Säureblocker“
  • H3 – Antihistaminika –> ohne therapeutische Verwendung bisher
  • H4 – Antihistaminika –> ohne therapeutische Verwendung bisher

Generationen von H1-Antihistaminika

H1-Antihistaminika werden zur Behandlung von Allergien eingesetzt. Die allergische Symptomatik zeigt sich unterschiedlich prägnant durch das Vorhandensein einer Rhinitis, einer Konjunktivitis, einem Juckreiz und/oder einer Hautrötung. Die Wirkung bzw. Nebenwirkung von eingesetzten Antihistaminika ist nicht allein auf einen der H-Rezeptoren beschränkt. Beispielsweise können auch Dopamin-, Muskarin- und Serotonin-Rezeptoren durch pharmakologisch Wirkstoff innerviert sein. Aufgrund der lipophilen Eigenschaften können Vertreter der ersten Generation dieser Klasse die Blut-Hirn-Schranke gut überwinden. Diese besitzen daher auch sedierende und antiemetische Effekte, so dass diese Vertreter heute als Antiemetika gegen Reiseübelkeit und als Hypnotika eingesetzt werden.

Zur ersten Generation dieses H1-Typs gehören chemisch, sehr heterogene Verbindung, die als Ethylendiamine, Ethanol- und Arylamine, sowie als Piperazine und als trizyklische Verbindungen in Erscheinung treten. Beispiele für Wirkstoffe sind Dimetinden, Diphenhydramin, Chlorphenamin, Triprolidin, Hydroxzin, Meclozin, Promethazin, Cyproheptadin, Aztatdin, Letrpiridin.

Die zweite Generation der H1-Antihistaminika gehören die aufgrund von schwerwiegenden Nebenwirkungen vom Markt genommen Stoffe, wie Astemizol und Terfinadin an. Cetirizin, Loratidin, Terfendin kommen zur systemischen Anwendung in Form von festen und flüssigen Arzneiformen zum Einsatz, wie Tabletten, Kapseln, Säfte und Tropfen. Die Wirkstoffe Azelastin, Levocabastin werden in Form topisch anzuwendender Arzneiformen, wie Cremes, Salben, Gele oder als Emusion eingesetzt.

Die dritte Generation unterscheidet sich von den Vertretern der zweiten Generation der H1-Antihistaminika meist nur in der Verwendung eines der beiden Isomere einer bereits verwendeten racemischen Wirkstoffs, wie etwa der Wirkstoff Levocetirizin oder durch kleinere, strukturelle Änderungen wie beim Desloratidin. Auch die Wirkstoffe Fexofenadin und Rupatadin gehören der dritten Generation an.

H2-Antihistaminika

H2-Antihistaminika wirken an den in Magenschleimhaut, dem Herzen und in Blutgefäßen vorkommenden H2-Rezeptoren. Vertreter diesen Typs sind die Wirkstoffe Cimetidin, Famotidin, Ranitidin, sowie Nizatidin und Roxatidin.

Psychosen

Psychosen sind, wie schon aus dem Wortstamm hervorgeht, Erkrankungen der Psyche. Sie sind deutlich abzugrenzen gegenüber Neurosen, mit denen Störungen gemeint sind, die meist ihre Ursache in verdrängten frühkindlichen Konflikten haben und oft mit psychosomatischen Beschwerden oder Befindlichkeitsstörungen einhergehen.

Bei Psychosen hat man es mit schwerwiegenderen Symptomen zu tun, bei denen veränderte Eigenwahrnehmungen und/oder verzerrte Realitätsbezüge eine Rolle spielen und oft mit für Außenstehende unverständlichen Verhaltensweisen einhergehen. Patienten mit psychotischen Erkrankungen gehören immer in psychiatrisch ärztliche Behandlung, da die Gefahr von Eigen- oder Fremdgefährdung möglich ist. Medizinisch unterteilt man exogene und endogene Formen in ihrer Entstehung und auslösenden Faktoren. Von ihrem Erscheinungsbild her sind sie allerdings nur schwer zu unterscheiden.

Im Folgenden eine Auflistung der Erscheinungsformen:

Exogene(organische)Psychosen

Exogene Psychosen sind die Folge einer anderen Erkrankung oder Schädigung, die zu schwerer psychischer Beeinträchtigung geführt hat. Mögliche Auslöser sind beispielsweise:

  • Rauschgift, Alkohol oder andere Toxine
  • Stoffwechselstörungen
  • Hirnverletzungen durch Unfall oder Operation
  • schwerer Sauerstoffmangel
  • Hirntumore
  • frühkindliche Hirnschäden
  • Enzephalitiden, Meningitiden (Hirnhautentzündungen)
  • Hirnarteriosklerosen
  • Epilepsie

Weitere Unterscheidungen werden in akute oder chronische, sowie hirnlokale oder hirndiffus-bedingte Krankungsbilder getroffen. Manchmal treten bei exogenen Psychosen auch Störungen des Wachbewusstseins auf: Benommenheit, Bewußtseinstrübung (Somnolenz), Reaktionslosigkeit (Sopor) oder Bewusstlosigkeit (Koma).

Endogene Psychosen

Bei einer Psychose ist unbedingt sowohl eine medikamentöse, wie auch eine therapeutisch Behandlung notwendig. © Fotolia.com

Bei einer Psychose ist unbedingt sowohl eine medikamentöse, wie auch eine therapeutisch Behandlung notwendig.
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Diese haben keine erkennbaren organischen Ursachen. Als Auslöser vermutet man ein Zusammenspiel verschiedenen Belastungen wie erbliche Vorbelastungen, geringe Streßtoleranz, seelische und soziale Konflikte, Störungen der Neurotransmitterfunktionen. Unterschieden werden:

Affektive Psychosen – Veränderung in Affekt, Verhalten, Antrieb, Stimmung

  • Depression
  • Manie

Diese treten physisch auf, entweder uni- oder bipolar. Es besteht Suizidgefahr!

Schizophrene Psychosen – Hauptmerkmale sind Denkstörungen und Wahnvorstellungen

  • Halluzinationen
  • Ich-Störungen
  • Affektivitätsstörungen
  • psychische Instabilität und depressive Stimmungslagen
  • Überaktivität oder Starre
  • häufig soziale Isolation
  • Mischformen von beiden – es besteht eine Vermischung von Symptomen einer affektiven und einer Schizophrene Psychose

Wie schon oben erwähnt gehören an einer psychotischen Störung erkrankte Menschen immer in psychiatrische Behandlung. Häufig eingesetzte Medikamente sind:

  • Promethazin zur Behandlung von Unruhe- und Erregungszuständen. Promethazin ist ein anti-psychotischer und anti-allergischer Wirkstoff aus der Gruppe der Antihistaminika der ersten Generation.
  • Neuroleptika in verschiedenen Zusammensetzungen für schwache bis starke Medikation bei schizophrenen Psychosen, wird auch in Kombination mit Antidepressiva oder Lithium verschrieben.
  • Lithium wird eingesetzt bei Schizophrenie, bei affektiven Störungen, bei bipolaren Erkrankungen, Depressionen und Manie. Lithium ist suizidverhütend.

Neben der unerlässlichen medikamentösen Behandlung mit Psychopharmaka ist es wichtig, die Patienten auch psychotherapeutisch zu betreuen mit Psycho- oder Soziotherapie, Ausschaltung negativ wirkender ungünstiger Einflüsse aus dem unmittelbaren Umfeld, Aufbau eines stabilen sozialen Netzwerks und Aufklärung und Unterstützung von Angehörigen.