Der Begriff Psychopharmaka stammt aus dem altgriechischen. Er setzt sich zusammen aus psychḗ (Seele) und pharmacon (Arzneimittel). Einfach ausgedrückt handelt es sich bei Psychopharmaka also um „Arznei für die Seele“. Es handelt sich um ein Medikament, das in der Lage ist das Seelenleben und die Psyche zu beeinflussen. „Das Psychopharmaka“ gibt es hierbei nicht – vielmehr ist Psychopharmaka ein Sammelbegriff für alle möglichen Medikamente, die einen Einfluss auf die menschliche Psyche haben.

Es gibt auch Psychopharmaka die bei einer Narkose oder zur Behandlung von chronischen Krankheiten eingesetzt werden. Mit dem landläufigen Begriff „Psychopharmaka“ sind aber in der Regel die Medikamente gemeint, die an der Psyche ansetzen.

Krankheiten

Die moderne Medizin verfügt mittlerweile über eine ganze Bandbreite an Psychopharmaka, die bei diversen psychischen Erkrankungen zum Einsatz kommen. Am bekanntesten ist wohl der Einsatz der Medikamente bei Depressionen aller Art.

Allerdings wird das Medikament auch häufig in Form von Neuroleptika (bei neurologischen Erkrankungen wie z.B. Schizophrenie) und als Tranquilizer (beispielsweise bei Hyperaktivität oder als Schlafmittel) verschrieben.

Psychopharmaka können auch eine halluzinogene Wirkung entfalten und somit als Droge missbraucht werden. In Deutschland ist das Medikament daher verschreibungspflichtig und kann nur von einem Facharzt verschrieben werden.

Homöopatische Alternativen zu Psychopharmaka

Das Medikament kann und sollte niemals allein ohne begleitende Therapie verschrieben werden. Die Wirkung kann sich durch eine begleitende Psychotherapie optimal entfalten.

Zusätzlich oder auch alternativ kann man Geist und Seele durch homöopatische Mittel unterstützen.
Hierfür gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten und eine umfassende Auflistung ist in diesem Rahmen kaum möglich.
Vor allem für Einschlafstörungen und Nervosität haben sich pflanzliche Mittel zunehmend etabliert – bekannt sind beispielsweise Sulfur, Baldrian, Phosphorus und Nux vomica. Eine homöopathische Therapie sollte aber immer mit einem Facharzt abgesprochen werden, vor allem dann, wenn zusätzlich Medikamente eingenommen werden.

Anzumerken bleibt, dass homöopatische Mittel meist nur bezogen auf einzelne Symptome helfen können – und auch hier ist die Wirkung in Fachkreisen umstritten. Eine Alternative deren Wirkung mit Medikamenten vergleichbar wäre, existiert bislang nicht.

Nebenwirkungen von Psychopharmaka

Wie die meisten Medikamente bringen auch diese Medikamente oftmals Nebenwirkungen mit sich.
Zu den verbreitetsten Nebenwirkungen zählen Appetitlosigkeit, Zittern von Gliedmaßen, körperliches Unwohlsein mit Übelkeit und Erbrechen sowie Durchfall. Außerdem kann der langfristige Konsum der Medikamente zu einer erhöhten Aggressionsbereitschaft und gesteigerter Neigung zu Suizidalität führen.

Eine exakte Einstellung und Einnahme der Medikamente ist enorm wichtig um die Nebenwirkungen möglichst gering zu halten. Sollten Sie Nebenwirkungen bei sich wahrnehmen oder auch nur vermuten, sollten Sie diese Beobachtung umgehend Ihrem Arzt mitteilen. Dieser hat die Möglichkeit die Nebenwirkung durch einen Wechsel oder eine Neueinstellung der Medikation zu verringern.

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