Burnout, Depressionen, Verspannungen bis hin zu Herz-Kreislauf-Beschwerden – verstärkter Stress im Alltag oder bei der Arbeit kann viele psychische und physische Folgen und Einschränkungen mit sich bringen. Viele Volkskrankheiten entstehen aus erhöhtem Stressvolumen, können jedoch mit der richtigen Work-Life-Balance vermieden werden. Präventivmaßnahmen wirken nicht nur Erkrankungen entgegen, sie fördern auch die Lebensqualität.

Ein Beschäftigter im Arbeitsstress

Arbeitsstress im Büro

Bild: Stress kann gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit des Arbeitnehmers haben. Bildquelle: ESB Professional – 334226789 / Shutterstock.com

 

Stress ist ein ständiger Begleiter im durchschnittlichen Arbeitsalltag der Deutschen. Manche empfinden ihn als positiv und motivationssteigernd, andere als Notwendigkeit, um ihre Top-Leistung abrufen zu können. Für die meisten Menschen ist Stress jedoch ein Zustand, der negativ assoziiert wird. Stress belastet den Körper und den Geist und kann bei dauerhaftem und regelmäßigem Eintreten zu ernsthaften physischen und psychischen Krankheiten und Beschwerden führen.

Pharmazeutische Hilfen und Medikamente zur Beruhigung, wie beispielsweise das Mittel Ginseng, können die stressgeplagten Betroffenen im Ernstfall schützen. Laut den Sprechern von www.ginseng-wirkung.de gilt Ginseng als bewährtes Tonikum, welches das Immunsystem stärkt, den Stoffwechsel anregt und den Körper im Allgemeinen widerstandsfähiger gegen Stresssituationen und andere schädliche Einflüsse macht.

Am einfachsten ist es allerdings, dem Stresssyndrom präventiv entgegenzuwirken. Dafür ist es entscheidend, die Ursachen für den Stress auszumachen, um sie danach gezielt bekämpfen zu können.

Ursachen von Stress

Stress im Alltag oder auf der Arbeit ist alles andere als eine Seltenheit. Wohl so ziemlich jeder Mensch kommt regelmäßig in Stresssituationen. Diese können an den unterschiedlichsten Orten und aus den unterschiedlichsten Gründen entstehen. Beispielhaft für Stress-Erfahrungen im Alltag stehen:

  • private Konflikte in zwischenmenschlichen Beziehungen, sei es mit Freunden, Familienmitgliedern oder dem/der Partner/Partnerin
  • finanzielle Probleme, zum Beispiel bei der Tilgung eines Kredits
  • Krankheiten, die sich auf den Lebensstil auswirken
  • Ungesunde Lebensweise, mangelnde sportliche Betätigung und ungesunde Ernährung
  • Unerreichte Ansprüche an sich selbst

Die Ursachen für Stress sind zahlreich. Es ist äußerst schwierig, den Faktor Stress gänzlich aus dem Alltag zu verbannen. Entscheidend ist eher, wie mit ihm umgegangen wird und wie er präventiv bekämpft werden kann, um gesundheitlich negative Folgeerscheinungen zu vermeiden. Speziell im Beruf ist Stress am Arbeitsplatz aber oftmals schwieriger zu vermeiden als erwartet. Hier sorgen

  • qualitative und quantitative Überforderung
  • Zeitmangel
  • Termindruck
  • und Leistungsdruck

schnell zu einem erhöhten Stresslevel. Dieser ist aber nur bedingt für Arbeitnehmer- oder auch für die Arbeitgeberseite vorteilhaft. Der Arbeitsprozess wird durch Stress im positivsten Falle zwar schneller abgewickelt, die Wahrscheinlichkeit für Fehler steigt aber exponentiell an. Diese kosten dem Arbeitgeber wiederum finanzielle Ressourcen. Außerdem steigt das gesundheitliche Risiko beim Arbeitnehmer, was ebenso die Betriebskosten bei einem etwaigen Arbeitsausfall erheblich belasten könnte.

Work-Life-Balance als Präventivmaßnahme

Um diesem Teufelskreis zu entgehen, ist es von hoher Bedeutung, dem Stress gesund zu begegnen. Dafür ist eine ausgeglichene Work-Life-Balance unabdingbar. Erholung und Beanspruchung müssen in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen. Dazu gehört ebenfalls, am Arbeitsplatz auch mal eine zusätzliche Aufgabe ablehnen zu können.

Egoismus in Bezug auf den eigenen Körper und das Gefühl für die eigene Leistungsfähigkeit sind hierbei entscheidend. Ein arbeitnehmerfreundlicher Arbeitsplatz besitzt einen hohen Stellenwert für ihre Gesundheit. Sind Stress und körperliche sowie psychische Belastungen im Beruf an der Tagesordnung, sollte des Weiteren über einen Arbeitsplatzwechsel nachgedacht werden. Schließlich ist der Beruf bei den meisten Menschen ein elementarer Hauptbestandteil des Lebens.

Für eine funktionierende Work-Life-Balance darf der Faktor Freizeit und Vergnügen nicht zu kurz kommen. Eine gesunde Ernährung und regelmäßiger Sport schaffen ein positives Körpergefühl und machen den Charakter stressresistenter. Um dem Körper ausreichend Ruhe zu verschaffen, können Techniken wie Yoga, Meditation und Autosuggestion wahre Wunder wirken.

Ungesunde Lebensweisen, wie der Konsum von Alkohol, Nikotin, Schlaf- und Schmerzmittel mögen zwar kurzfristig zur Entspannung führen, wirken sich auf den Körper im Endeffekt aber als stresssteigernd aus. Sollten Schwierigkeiten bei der Ausrichtung der eigenen Work-Life-Balance auftreten, können und sollten bei sogenannten Stressseminaren Experten zur Hilfe gezogen werden.

Entscheidend ist am Ende, dass das persönliche Verhältnis von Anspannung und Belastung zur Entspannung und Ruhe optimal ausgelotet ist, denn die Folgen von Stress auf den Körper und den Geist können gravierend sein.

Infografik zu den größten Stressfaktoren in Deutschland

Größte Stressfaktoren in Deutschland

Bild: Das sind die größten Stressfaktoren in Deutschland. Bildquelle: Eigene Darstellung

 

Folgen von Stress

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Video: Stress – Warum Stress krank macht | SWR Odysso

Stress kann krank machen – und zwar auf physischer sowie psychischer Ebene. Dabei ist die erste Reaktion auf Stress im Körper eher positiv. Durch äußere Reize der Stressoren werden im Körper Reaktionen ausgelöst, die den Menschen zunächst einmal leistungsfähiger und belastbarer werden lassen.

Dieser Prozess kann allerdings nicht dauerhaft gehalten werden. Wird der Stress also dauerhaft zu einer intensiven Belastung, reagiert der menschliche Körper mit anhaltenden und krankhaften Veränderungen im Bereich der Physis und Psyche.

Bei dauerhafter Belastung durch Stress leiden Denk- und Merkfähigkeit sowie die Kreativität. Auch ist die Entstehung negativer Denkmuster, die bis hin zu schweren Depressionen führen können, keine Seltenheit.

Die gesamtheitliche Lebensqualität sinkt enorm. Auch die körperliche Gesundheit wird in Mitleidenschaft gezogen. Haut- und Haarprobleme, Verdauungsstörungen, Verspannungen und sogar Herz-Kreislauf-Beschwerden können in Folge von dauerhaftem Stress auftreten.

Stress als Ursache für Burnout

Stress kann schnell zu einer chronischen Belastung führen, denn je länger und intensiver die Belastung durch Stress andauert, desto entsprechend länger gestaltet sich die benötigte Erholungsphase, um den ursprünglichen gesunden und ausgeglichenen Level zu erreichen.

Dadurch kann schnell und unbemerkt ein Teufelskreis entstehen, bei dem die zu kurzen Erholungsphasen zu einer Übersensibilisierung für Stresssituationen führen. Die Belastbarkeit des Menschen sinkt kontinuierlich und kann im heutzutage nicht mehr seltenen Fall zum Burnout-Syndrom führen.

Bei diesem vollständigen psychischen und körperlichen Erschöpfungszustand befindet sich der Betroffene meist in einem Zustand der geistigen Leere und körperlichen Unfähigkeit. Dauerhafte Müdigkeit, Emotionslosigkeit, Lustlosigkeit und Depressionen gehen meistens mit einher.

Um diesen Zustand regenerieren zu können, sind meist zeitaufwendige, teils stationäre Therapien vonnöten. Um diesem Extremfall vorzubeugen, ist eine ausgeglichene Work-Life-Balance mehr als ratsam.

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Video: Burnout Syndrom – Welt der Wunder

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