Immer mehr Menschen finden zu der Körperübung des Pilates. Sie können damit ihre Mitte finden, Sport machen und den Geist anregen.

Was ist Pilates?

Pilates

Pilates (© Deklofenak – Fotolia.com)

Unter dieser Sportart versteht man ein Ganzkörpertraining. Damit entspannen sich viele Menschen und können damit stärker in den Tag starten oder ihn ausklingen lassen. Beim Sport werden besonders Körperregionen, die etwas schwächer ausgebildet sind, angeregt und trainiert. Unter anderem wird dabei auch im Gegensatz zu anderen Sportarten auf eine bewusste Atmung geachtet. Während des Trainings kann es ganz selten passieren, dass man sich vielleicht etwas zerrt oder verletzt, aber das kommt tatsächlich sehr selten vor, denn die Übungen sind in der Regel sehr sanft und entspannend. Der Kreislauf soll mit Pilates angeregt werden. Ebenso wenden viele Physiotherapeuten die Übungen an, um bei dem Patienten eine bessere Körperhaltung zu erarbeiten. Ein weiterer positiver Effekt beim Training kann auch sein, dass die Kondition des Sportlers deutlich besser wird und viel fitter durch das Leben kommt.

Wie sollte man trainieren?

Pilates kann ein guter Einstieg sein, wenn man sich mit dem Sport erst so langsam noch anfreunden muss. Für diesen Zweck ist es günstig, wenn man zu Beginn mit einem Trainer zusammen die Grundübungen erlernt und so auch die ohnehin schon geringe Verletzungsgefahr noch weiter senkt. Insgesamt kann man 500 Übungen erlernen. Diese sind unterschiedlich schwierig und speziell für gewisse Körperregionen entwickelt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Übungen mit fließenden Bewegungen ausgeführt werden, damit die Sanftheit dieses Sportes weiter unterstrichen werden kann. Besonders beachtet werden bei den Übungen die Körperregionen der Bauch –, Beckenboden, – und die Rückenmuskulatur, die die Stabilität des Körpers stärken und eventuell wieder herstellen sollen. So gibt es in immer mehr Trainingszentren oder Fitnessstudios auch Pilates Kurse zu belegen. Hier kann mit einem Trainer geübt werden, was auch die Motivation beim Training ankurbelt. Es können auch in einem Kurs eventuelle falsche Haltungen oder falsche Ausübungen schnell und professionell korrigiert werden.

Alleine trainieren?

Mit anderen zusammen macht es auch gleich nochmal viel mehr Spaß. Wenn man das eine Zeitlang macht, ist es auch in der Gruppe toller, wenn man bei sich und den anderen Teilnehmern erkennt, wie sehr ihnen der Sport schon weiter geholfen hat und einiges im Leben verändert hat, da Pilates eben auch auf Entspannung und einen freien Geist hinarbeitet. Außerdem kann man in einem Studio sicher sein, dass man auch wirklich auf einen Profi trifft, der die Übungen leitet. Denn es gibt in diesem Bereich leider viele Blender, die lediglich darauf aus sind, den Sportlern das Geld aus den Taschen zu ziehen. Das sollte einem im Studio eher nicht passieren. Häufig kommt es je nach Übung auch vor, dass sie nicht bloß reine Pilatesübungen sind, sondern auch zum Teil etwas aus dem Yoga kommen. Und ein weiterer Vorteil von Pilates ist, dass es dabei völlig egal ist, in welchem Alter man damit anfängt. So gibt es Jugendliche, die das umsetzen oder aber auch Senioren, die ihre Gelenkigkeit und Entspannung beibehalten möchten, und denen die anderen Sportarten einfach zu anstrengend sind und nicht mal besonders hilfreich sein können.