Blut im Urin kann die betroffene Person erschrecken. Denn immerhin ist der Urin nicht mehr gewohnt gelb, sondern rot oder dunkelbraun. Normalerweise bekommt man einen Schrecken und natürlich auch etwas Angst. Aber erst einmal gilt es, tief durchzuatmen. Denn es kann durchaus auch sein, dass man etwas gegessen oder getrunken hat, was den Urin verfärbt hat. Dies passiert zum Beispiel bei roter Beete. Nur wenn einem nichts dazu einfällt, sollte man den Arzt aufsuchen. Und selbst wenn man Rote Beete gegessen hätte, müsste der Urin nach 2–3 Toilettengängen wieder die normale Farbe haben, wenn nicht, ist auch hier der Arzt anzuraten.

Ursachen für Blut im Urin

Durch Nierensteine Blut im Urin

Durch Nierensteine Blut im Urin

Die Ursachen für Blut im Urin können verschieden sein. Die harmloseste Variante wären Medikamente, die den Urin verfärben. Aber auch ein harmloser Harnwegsinfekt kann die Schuld daran tragen oder bei Frauen kann es auch einfach beigemengtes Menstruationsblut sein. Andere und schlimmere Gründe können Nierensteine oder Blasenkrebs sein. Ebenso könnte man auch an Lupus erythermatodes leiden.

Krankheiten mit Blut im Urin

Wie schon erwähnt, kann man bei Nierensteinen Blut im Urin haben. Nierensteine sind aber nicht ganz so schlimm, wie man denkt. Extremer ist wohl, wenn man an Blasenkrebs oder Lupus erythermatodes leidet. Natürlich muss man bei Blut im Urin nicht unbedingt gleich in Panik geraten, das ist grundsätzlich nicht gut für den Körper. Man sollte einfach den Arzt aufsuchen und sich dort untersuchen lassen. Oft stellt sich dann heraus, dass kein Grund zur Panik besteht.

Behandlung und Therapie von Blut im Urin

Wenn man im Urin Blut erkennt, sollte man auf jeden Fall zum Arzt. Dieser wird erst einmal den Urin untersuchen und einige Fragen stellen. So ob der Patient Schmerzen hat, ob Fieber aufgetreten ist oder anderes. Auch die Vorerkrankungen werden erfragt. Und natürlich wird der Arzt auch nach den Medikamenten fragen, die man zur Zeit einnimmt. Nicht nur die körperliche Untersuchung erfolgt, sondern je nach Krankheit und Entdeckung auch noch die Dreigläserprobe, der Urin Schnelltest, der Ultraschall, die Röntgenaufnahme, die Computertomografie und/oder das MRT und auch eventuell die Gewebeprobenentnahme. Natürlich werden nicht alle Untersuchungen durchgeführt, wenn man nur eine harmlose Harnwegsinfektion hat. Aber die Untersuchungen könnten schon alle erfolgen, wenn der Arzt die Ursache einfach nicht findet.

Vorbeugung von Blut im Urin

Wenn man sich die bisherigen Erläuterungen anschaut, wird man feststellen, dass man sich kaum gegen gewisse Erkrankungen schützen kann. Man kann höchstens die Nieren und die Blase immer schön warm halten, damit man der Blasenentzündung, der Nierenentzündung und den Nierensteinen eventuell vorbeugen kann. Aber eine wirkliche Vorbeugung gibt es einfach nicht gegen Blut im Urin.

Medikamente gegen Blut im Urin

Welche Medikamente man bekommt, hängt ganz von der Erkrankung ab. Bei Harnwegsinfekten bekommt man Antibiotika. Nierensteine werden mit alkalisierenden Medikamenten aufgelöst oder müssen im Notfall auch operiert werden. Ein Tumor muss bestrahlt oder mit der Chemotherapie behandelt werden. Die Nierenentzündung wird mit Kortison oder Azathioprin behandelt. Der Arzt entscheidet über die Medikamente.

Hausmittel gegen Blut im Urin

Hausmittel gegen Blut im Urin gibt es nicht wirklich. Man sollte auch nicht experimentieren, da die Erkrankungen viel zu schlimm sind und in ärztliche Hände gehören. Natürlich kann man bei Entzündungen unterstützend den Nieren- und Blasentee trinken, mehr aber nicht. Man kann jedoch ein Wärmekissen zur Hilfe nehmen, wenn es gut tut. Der Hausarzt kann gerne Hausmittel bei der jeweiligen Krankheit empfehlen. Man sollte lieber dem Arzt vertrauen, der sich mit den Krankheiten auskennt.