Gliederschmerzen sind Schmerzempfindungen in den Extremitäten oder in Gegenden, die von Muskeln stark durchzogen sind. Man sagt auch Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen oder Knochenschmerzen. Werden die Schmerzen durch die Muskeln ausgelöst, nennt man sie Myalgie. Meist merkt man diese Schmerzen durch ein leichtes oder starkes Ziehen. Sie können sich aber auch durch eine gewisse Schwere der betroffenen Glieder bemerkbar machen.

Ursachen von Gliederschmerzen

Gliederschmerzen können verschiedene Ursachen haben, so kann eine Infektion daran schuld sein, wie eine Erkältung. Aber auch die Trichinellose, welche beispielsweise durch den Verzehr ungenügend gegarten Fleisches erworben werden kann, kann zu diesen Beschwerden führen. Ebenso können auch Masern oder Windpocken die Schmerzen auslösen. Es gibt aber auch schwere Krankheiten, die Gliederschmerzen verursachen können und die vom Arzt behandelt werden sollten.

Den Arzt muss man nicht in jedem Fall sofort aufsuchen. Lassen sich die Gliederschmerzen zum Beispiel durch eine gleichzeitige Erkältung erklären, besteht keine Gefahr. Kann aber kein unmittelbare Zusammenhang mit anderen Ursachen festgestellt werden, sollte man seine Beschwerden vom Arzt abklären lassen.

Krankheiten mit Gliederschmerzen

Die Arthrose ist eine Krankheit, die Gliederschmerzen mit sich bringt. Rheuma, Gicht und Arthritis können ebenso die Ursache sein. Selbstverständlich gibt es auch harmlose Ursachen, wie Prellungen, die keine wirkliche Krankheit sind. Auch bei Autoimmunkrankheiten kann es zu Schmerzen in den Gliedern kommen. Am häufigsten jedoch hat man diese Form von Schmerzen bei der Grippe. Bei sehr empfindlichen Menschen können auch durchaus bei Schnupfen schon die Glieder schmerzen.

Behandlung und Therapie von Gliederschmerzen

Gliederschmerzen kann man behandeln, aber natürlich muss man die Ursache kennen. Manchmal hilft es schon, die betroffenen Stellen mit Franzbranntwein zu kühlen. Mal hilft auch einfach etwas Bewegung. Ruhe kann ebenso helfen oder aber eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr. Manchmal sind die Beschwerden so groß, dass man zu Medikamenten greifen muss. Hier helfen Schmerzmittel weiter. Vielleicht versucht man es aber auch erst mit einer Massage. Der Arzt selbst hat auch noch Möglichkeiten zur Therapie von schmerzenden Gliedern.

Verbeugung von Gliederschmerzen

Vorbeugen kann man Gliederschmerzen nicht immer. Bei Krankheiten, bei denen diese Beschwerden eine Begleiterscheinung sind, muss man sich behandeln lassen. Erkältungen kann man vorbeugen, indem man das Immunsystem stärkt und sich gesund ernährt. Spürt man, dass eine Erkältung oder Grippe im Anmarsch ist, können Erkältungsbäder helfen und Beschwerden der Glieder vermeiden. Und auch an seiner Haltung sollte man immer arbeiten, denn auch eine falsche Haltung kann zu Gliederschmerzen führen. Leidet man unter chronischen Beschwerden, was durchaus geschehen kann, kann eine Schmerztherapie Abhilfe schaffen.

Medikamente gegen Gliederschmerzen

Sind die Gliederschmerzen nur eine Begleiterscheinung von einer Krankheit, wird man passende Medikamente vom Hausarzt verschrieben bekommen. Wird die Erkrankung besser, können auch die Beschwerden der Glieder abklingen. Hat man sie aufgrund einer schlechten Haltung, der Verausgabung beim Sport oder wegen einer Grippe, können Paracetamol-Tabletten und andere Medikamente helfen. Man sollte aber nie zu lange Medikamente nehmen, ohne dies vorab mit seinem Arzt zu besprechen, da dies für den Körper sehr ungesund ist.

Hausmittel gegen Gliederschmerzen

Schmerzen der Glieder kann man auch mit Hausmitteln behandeln, wie mit einer Handvoll Gundelrebe, die man mit kochendem Wasser übergießt. Dies lässt man noch etwas ziehen und gibt es ins Badewasser. Auch ein Bad mit Kamille kann hilfreich sein. Da viele Ärzte auch Naturheilmittel verschreiben, kann man durchaus seinen Hausarzt fragen, ob es Alternativen zur Chemie gibt. Diese Mittel können auch Schmerzen nehmen und sind dabei recht harmlos für den Körper. Daher sollte man sein Glück erst einmal damit versuchen.