Jeder kennt Schnupfen und hatte ihn mit Sicherheit auch schon mal. Doch viele wissen gar nicht, was das ist bzw. was mit dem Körper passiert. Gerade in den Monaten von November bis April ist man besonders anfällig dafür. Dabei ist Schnupfen eine reine Schutzfunktion des Körpers. Durch diesen Vorgang versucht der Körper, Krankheitserreger zu bekämpfen.

Das Immunsystem versucht durch das Niesen und Laufen der Nase, die Erreger aus den Atemwegen zu spülen. Wenn der Vorgang erfolglos bleibt, schwillt die Schleimhaut an und es kommt zur Verstopfung in der Nase. Von da an sollte man etwas unternehmen, denn sonst kann es zu weiteren Beschwerden kommen wie z. B. Nasennebenhöhlenentzündungen.

Die Ursachen

Schnupfen eine Schutzfunktion des Körpers

Schnupfen eine Schutzfunktion des Körpers

In der Regel sind Viren die Hauptursache für Schnupfen in Form einer Erkältung. Dabei gibt es unterschiedliche Arten an Erkältungsviren, beispielsweise die Rhinoviren und die Adenoviren. Diese werden meistens alle durch die Tröpfcheninfektion übertragen. Es gibt aber auch viele andere Viren, welche die Krankheit verursachen. Die Viren sind immer in der Luft vorhanden, vermehrt aber im Winterhalbjahr. Man wird erst krank, wenn das Immunsystem geschwächt ist oder man sehr viele Viren einatmet. Allerdings gibt es auch andere Ursachen für Schnupfen, nämlich allergisch bedingter Heuschnupfen. Das ist nach einer Erkältung mit die häufigste Ursache.

Begleitende Krankheiten

Ein Schnupfen kommt nicht einfach von alleine, denn er wird durch eine andere Krankheit begleitet. In den meisten Fällen ist es eine Erkältung, die dafür verantwortlich ist. Er kann aber auch durch eine Allergie und Grippe sowie durch Bronchitis hervorgerufen werden. Weitere Krankheiten mit Schnupfen sind außerdem Masern und Röteln sowie Keuchhusten und Heuschnupfen. Doch das sind längst nicht alle Krankheiten, denn Schnupfen kann auch durch eine Nasennebenhöhlenentzündung entstehen sowie durch eine Schimmelpilzallergie. Weitere Krankheiten sind Lebensmittelallergie und Tierhaarallergie sowie Pseudokrupp.

Behandlung und Therapie

Wer unter Schnupfen leidet, wird gleich enttäuscht sein, denn es gibt bisher keine speziellen Medikamente dagegen. Man kann lediglich Nasentropfen und Nasensprays verwenden, welche die Wirkung von Schnupfen reduziert. Allerdings sollte man versuchen, die allgemeinen Beschwerden zu lindern. Das passiert, indem die Nasenschleimhaut abschwillt und dafür sind Nasentropfen optimal geeignet, denn die gewähren für mehrere Stunden Luftdurchgängigkeit in der Nase. Damit es gar nicht erst so weit kommt, kann man selber einiges dafür tun, damit man von der Krankheit verschont bleibt.

Schnupfen vorbeugen

Wie bereits erwähnt wurde, ist der Schnupfen infektiös, das bedeutet, dass die Viren mittels Tröpfchen übertragen werden. Man erhält keine Immunität, wenn man ihn hatte, deshalb ist man vor einer erneuten Schnupfenerkrankung nicht geschützt. Man kann ihm aber vorbeugen und zwar mit viel Sport und Bewegung an der frischen Luft. Auch Saunagänge und eine gesunde sowie abwechslungsreiche Ernährung können helfen. Wer sich daran hält, kann nicht nur gegen Schnupfen vorbeugen, sondern auch gegen Erkältungen. Wenn es doch mal dazu kommt, gibt es so einiges, was man tun kann, um wieder gesund zu werden.

Medikamente gegen Schnupfen

Wie schon erwähnt, gibt es keine speziellen Medikamente gegen Schnupfen. Allerdings kann man bei akutem Schnupfen Nasensprays und Nasentropfen verwenden. Diese Präparate sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Vor Gebrauch sollte man sich die Beipackzettel genau ansehen, damit keine Nebenwirkungen auftreten.

Hausmittel gegen Schnupfen

Es gibt aber auch jede Menge Hausmittel, um den Schnupfen zu bekämpfen. Man kann zum Beispiel ätherische Öle verwenden, die man auf die Brust aufträgt. Sie sorgen für einen freien Atem und töten gleichzeitig die Keime ab. Nachfolgend stehen weitere Hausmittel gegen Schnupfen im Überblick.

  • Voll- und Fußbäder
  • Hagebutte auf Brot, in Suppen oder Soßen
  • Inhalation von Kamilledampf
  • Kartoffelauflage
  • Nasendusche
  • Verzehr von Frischem Obst
  • Quarkwickel
  • Bestrahlung mit Rotlicht
  • Viel Schlaf
  • Hohe Flüssigkeitszufuhr
  • Sanddorn