Spliss: immer wieder zerstört er den Traum von langen, gesunden und schönen Haaren. Doch wie kommt es zu Spliss? Und was kann man dagegen tun?

Was ist Spliss und wie entsteht er?

Bei Spliss kommt es zur Spaltung der Haare, vor allem an den Spitzen. Die Schuppenschicht, die das Haar schützt, wird geschädigt, die Haare werden glanzlos, rau und zerfasern zunehmend, die Spitzen beginnen sich zu spalten. In Extremfällen kann sich das kaputte Haar bis zur Wurzel aufspalten.

Auch wenn es nur ein kosmetisches Problem ist: Die Haare wirken ungesund und unschön. Vor allem langes Haar ist von Haarspliss betroffen. Durch die Reibung an Schultern und Rücken kann es leicht zu Haarspliss kommen. Doch auch kurze Haare können betroffen sein. Chemische Behandlungen, vor allem Blondieren und Färben, aber auch Hitze, zum Beispiel durch zu heißes Fönen, schädigen die Haare, trocknen sie aus, führen zu Spliss und Haarbruch. Bei Haarbruch spalten sich die Haare nicht nur auf, es kommt zum Abbrechen des gesamten Haares.

Bei Spliss kommt es zur Spaltung der Haare, vor allem an den Spitzen. © Fotolia.com

Bei Spliss kommt es zur Spaltung der Haare, vor allem an den Spitzen.
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Was kann man dagegen tun?

Es gibt heute eine Vielzahl von Pflegeprodukten gegen Haarspliss und Haarbruch. Shampoos für strapaziertes Haar und spezielle Haarkuren helfen zumindest kurzfristig, das Haar gesünder aussehen zu lassen. Haarspitzenfluids mit Silikonölen verkleben den entstandenen Haarspliss. Allerdings besteht dabei die Gefahr, dass die Haare schwer werden und sich nicht mehr frisieren lassen. Dies gilt auch für Pflegeprodukte mit Keratin, die sich wie eine Schutzschicht um die Haare legen. Um diese Schwere zu vermeiden, hilft es, nur die Spitzen zu behandeln. Der wirksamste Weg ist der regelmäßige Gang zum Friseur, um die Spitzen zu schneiden.

Wie kann man Spliss und Haarbruch vorbeugen?

Auch hier gilt: Der beste Weg ist das regelmäßige Schneiden der Spitzen. Daneben hilft es, auf belastende Haarbehandlungen wie das Färben oder Blondieren zu verzichten. Das Haar sollte nicht zu heiß geföhnt werden, man sollte lieber die Warm- oder gar die Kaltstufe des Föns verwenden.

Um die Reibung der Haare zu vermeiden, kann man sie hochstecken oder zu einem Pferdeschwanz binden. Schon im Vorfeld sollte man reichhaltige Pflegeprodukte verwenden, dem Haar spezielle Haarspülungen nach jeder Wäsche und regelmäßige Haarkuren gönnen.

Wichtig ist auch die Verwendung der richtigen Bürste: Billige Bürsten aus Plastik schädigen die Schutzschicht und die Haarstruktur. Hier sollte man in eine Bürste aus Naturhaaren investieren.

Hilfe für kaputte Haaren

Kaputte Haare können viele Ursachen haben: Welche und was man dagegen tun kann, lesen Sie hier.

Ursachen

Heute brünett, morgen blond. Mal lockig, dann glatt, offen oder hochgesteckt. Immer wieder setzen wir unser Haar großen Belastungen und Strapazen aus. Oft gehen diese nicht spurlos an ihm vorüber. Vor allem das Collorieren kann die Haarstruktur enorm schädigen. Kaputte Haare sind die Folge. Hitze – durch Föhn oder Glätteisen – trocknet es aus und macht es spröde. Seine Flexibilität lässt nach – Spliss und Haarbruch sind vorprogrammiert. Aufwendiges Styling, Klämmerchen und Haargummis mit Metallteilen können ebenso zu Bruchstellen führen.
Schon das tägliche Waschen zerstört den wichtigen Regenerationsgsmechanismus der Kopfhaut und führt langfristig zu trockenem und infolgedessen brüchigem Haar.

Das Haar und seine Struktur

Das Haar ist im Grunde nur abgestorbenes Material, sogenanntes Keratin. Es kann sich nicht selbst mit Feuchtigkeit versorgen. Die dringend benötigte Feuchtigkeit wird von den Talgdrüsen der Kopfhaut produziert und im Haar verteilt. Häufiges Waschen verhindert diesen natürlichen Prozess. Die Spitzen trocknen aus, werden spröde – Spliss entsteht.

Haare schneiden ist die einzige effektive Hilfe für kaputtes Haar. © Fotolia.com

Haare schneiden ist die einzige effektive Hilfe für kaputtes Haar.
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Hat der Mensch einmal kaputte Haare, lässt es sich nicht leicht reparieren

Gegen trockenes, strapaziertes Haar gibt es etliche feuchtigkeitsspendende Pflege-Produkte. Haarkuren sollten immer nur in den Längen und Spitzen verwendet werden, um die Kopfhaut nicht zu sehr zu beanspruchen.
Wirklich kaputte Haare sind allerdings nicht zu retten. Gebrochene oder von Spliss befallene Haare lassen sich mit diversen Produkten zwar augenscheinlich „kleben“- das Problem bleibt aber bestehen. Hier hilft nur der Griff zur Schere – Devise: Haare schneiden. Vor allem splissige Spitzen sollten gekürzt werden. Spliss, also die Längsteilung des Haares, kann sich ansonsten bis zur Wurzel fortsetzen und die gesamte Haarpracht ruinieren.

Vorbeugung

Kaputte Haare sehen ungesund und unschön aus. Vorbeugend kann man jedoch einiges tun: Höchstens zwei Mal pro Woche sollten die Haare gewaschen werden. Eine Bürste mit Naturhaar nimmt den Talg der Kopfhaut besonders gut auf und verteilt ihn in den Längen. Auf Chemikalien (Färbemittel oder Shampoos mit Silikonen, die das Haar undurchlässig verschließen) sollte verzichtet werden. Naturkosmetika sind die beste Wahl.

Hitze in jeder Form sollte vermieden werden: Kalt föhnen oder mindestens ein Hitzeschutzspray verwenden!
Auch die Belastung der Haarstruktur durch Trockenrubbeln oder Reibung an den Schultern ist zu beachten. Am besten, die Haare an der Luft trocknen lassen und in einem lockeren (!) Pferdeschwanz tragen.

Probleme mit Haarbruch

Haarbruch ist ein Schädigung der Haare, welche durch falsche oder unzureichende Pflege entstehen kann. Sind die Ursachen bekannt, ist Haarbruch jedoch gut zu behandeln.

Gründe für Haarbruch

Um Haarbruch entgegenwirken zu können, ist es wichtig, die Gründe dafür zu kennen. So ist vor allem heiße Föhnluft und ständiges Toupieren mit Haarsprays und Ähnlichem eine große Belastung für die Haare. Auch Färbungen, Blondierungen und Dauerwellen können zum Bruch und Spliss der Haare führen. Wer nicht darauf verzichten möchte, seine Haare zu färben, sollte auf dauerhafte Tönungen zurückgreifen. Die Haare sollten nicht zu häufig gewaschen werden, da so das natürliche Schutzschild der Haare beschädigt wird.

Sofern es zeitlich möglich ist, sollte komplett auf Föhnen verzichtet werden. Auch eine natürliche Ölkur kann Haarbruch vorbeugen. Ein Glas Apfelessig stärkt neben dem Haar auch noch die Haut und die Nägel. Bei Menschen, die eine empfindliche Kopfhaut und von Natur aus dünnes Haar haben, kann Haarbruch jedoch auch ohne weiteres Einwirken durch beispielsweise Haarlacke entstehen. In diesem Fall sollte man einen Hautarzt aufsuchen, da die Symptome nicht immer selbst behandelt werden können.

Haarbruch ist ein Schädigung der Haare, welche durch falsche oder unzureichende Pflege entstehen kann. © Fotolia.com

Haarbruch ist ein Schädigung der Haare, welche durch falsche oder unzureichende Pflege entstehen kann.
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Haarbruch vermeiden

Dass die Haare gar nicht erst geschädigt werden, sollte man darauf achten, sie mit den richtigen Produkten zu pflegen. Haarkuren und kräftigende Shampoos sind ebenso zu empfehlen wie spezielle Sprühpflegen. Auf Haargel, Haarspray und sonstige Produkte, die das Haar verkleben, sollte man verzichten. Haarwachs dagegen kann bedenkenlos verwendet werden.

Daneben sollte man darauf achten, die Haare nicht zu heiß zu waschen, da auch dadurch Haarbruch entstehen kann. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte bei seinem Hautarzt eine Haar- und Hautanalyse machen. So kann festgestellt werden, ob die Haut zu trocken oder schuppig ist. Auch andere Schädigungen der Kopfhaut können so erkannt werden.

Sollte bereits eine Schädigung der Haare entstanden sein, kann diese in manchen Fällen noch mit Kuren und Shampoos behandelt werden. Im Zweifelsfall müssen kaputte Haare jedoch abgeschnitten werden. Wer an gebrochenem Haar leidet und seine Haare schneiden möchte, sollte dies am besten beim Frisör tun, da dieser schonend mit den strapazierten Haaren umgeht und zudem weitere wertvolle Tipps geben kann, wie man Haarbruch vermeidet und seine Kopfhaut richtig pflegt.

Wann Haare schneiden

Haare schneiden sorgt dafür, dass die Haare auch gesund bleiben. Grundsätzlich haben die Haare des Menschen viele Funktionen. Sie dienen zum Beispiel als Lichtschutz oder Wärmedämmung. Für die meisten Menschen ist jedoch die Optik ihrer Haare das Wichtigste.

Dass diese auch immer schön bleiben, ist das Haare schneiden unerlässlich. Jedoch hat dies nicht nur eine äußerliche Notwendigkeit sondern auch eine praktische.

Kaputtes Haar

Kaputte Haare sorgen nicht nur für eine unschönere Optik, sondern weisen oft viele verschiedene Arten von Symptomen auf. Generell sind kaputte Haare glanzlos, spröde und die Spitzen gespalten. Spätestens dann sollte man die Haare schneiden.

Spliss und Haarbruch

Geteilte Haarspitzen werden Spliss genannt. Dieser kann durch Dinge wie Reibung an Textilien oder häufiges Färben entstehen. Zwar gibt es viele Pflegeprodukte, wie Shampoos und Kuren, die versprechen, den Spliss zu beseitigen, jedoch hilft es oft nur noch die Haare zu schneiden. Beim Haare schneiden gibt es dann zwei Möglichkeiten. Entweder es wird die gesamte Haarlänge gekürzt, oder aber nur der Spliss entfernt.

Haare schneiden sorgt dafür, dass die Haare auch weiterhin gesund bleiben. © Fotolia.com

Haare schneiden sorgt dafür, dass die Haare auch weiterhin gesund bleiben.
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Haarbruch entsteht, wenn das Haar zu sehr strapaziert wird. Hierzu gehören auch Dinge wie falsches Haarpflegemittel, zu heißes Föhnen oder auch, wie beim Spliss, das Färben. Jedoch kann Haarbruch auch andere Ursachen haben. Falsche Ernährung oder zu viel Stress sind nur zwei Beispiele, die sich auch negativ auf die Gesundheit der Haare auswirken können. Sobald das Haar abbricht ist es besonders wichtig, dieses nicht weiter zu strapazieren. Das Haare waschen sollte reduziert werden und das Färben am besten ganz eingestellt werden. Jedoch sollte auch bei Haarbruch das Haar geschnitten werden.

Haare schneiden

Es gibt mehrere Anzeichen dafür, dass es an der Zeit ist, die Haare schneiden zu lassen. Zum einen natürlich, dass die Spitzen abstehen, ausfransen oder eben schon von Spliss befallen sind.

Wenn nach dem Waschen die Haare zu trocken sind und strohig aussehen, sollte genauer auf die Spitzen geachtet werden, denn sie zeigen sehr schnell, ob es nötig ist zum Friseur zu gehen. Das Schneiden der Haare kann aber auch zur Verschönerung der Optik dienen. Denn generell gilt: Gesunde Haare sehen auch schöner aus.

Pflege für schöne Haare

Schöne Haare spielen für das äußere Erscheinungsbild eine große Rolle, gerade für die Frau sind sie überwiegend ein Statussymbol. Sie sind das, was wir kaum verbergen können und für einen ersten optischen Eindruck gehören die Haare einfach dazu.

Sie spiegeln die Persönlichkeit wider und sind Ausdruck unserer inneren Befindlichkeit. Man kann eine Menge dazu beitragen, um schöne Haare zu haben, dazu gehören die richtige Pflege und ein bewusstes Leben.

Haarpflegemittel

Lange Haare benötigen besondere Pflege. Der Feind aller schönen Haare ist der Spliss. Am Haarende sind die Haare am ältesten und spalten sich. Eine Extrapflege mit Spülungen und Haarkuren ist hierbei angesagt. Dadurch wird der Spliss versiegelt und die Haare können nicht mehr aufspalten.

Naturkosmetische Produkte sind auf jeden Fall ratsam, da sie keine Silikone enthalten. Chemiefreie Haarpflegemittel lassen das Haar weniger fetten und sorgen für mehr Volumen. Ein altes bewährtes Hausmittel ist Bier als Spülung oder Kaffeesatz zum Einreiben in die Kopfhaut. Es wirkt!
Regelmäßiges Haare schneiden und die Verwendung von Naturbürsten gehören auch dazu.

Die richtige Pflege und ein bewusstes Leben sorgen für schöne Haare. © Fotolia.com

Die richtige Pflege und ein bewusstes Leben sorgen für schöne Haare.
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Ernährung

Schöne Haare sind auch der Ausdruck von gesunder Ernährung. Zur Kräftigung und Stabilisierung der Haarwurzeln empfiehlt sich der Verzehr von viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Das Haar braucht Vitalstoffe, um gesund sprießen zu können, dazu zählen Vitamin C, Zink, Eisen sowie Biotin. Wer sich ausgewogen ernährt, kann auf die Zufuhr chemischer Vitamine verzichten.
Eine weitere Grundregel lautet: Viel trinken! Alles, was gut ist für die Haut, gilt ebenso für die Kopfhaut.

Überpflege

Wer unter sehr sprödem Haar leidet, sollte sein Haar nicht übertrieben pflegen. Es empfiehlt sich eine gezielte Pflege der Schwachstellen, ohne das Haar mit zu vielen Kuren zu überfrachten, sonst kommt es zu Haarbruch. Mit bestimmten Proteinen wie Hafer oder Weizen, erhältlich im Reformhaus oder in der Apotheke, lassen sich die angegriffenen Haarpartien behandeln, ohne das ganze Haar zu intensiv überzustrapazieren. In diesem Fall gilt der Tipp: Lieber weniger, aber gezielt!

Gefahrquellen für schöne Haare

Diffuser Haarausfall und Stress hängen oft eng zusammen. Studien zufolge fallen bei langanhaltendem Stress mehr Haare aus als nachwachsen können, so dass es zu einer Ausdünnung kommt. Verantwortlich dafür ist das Stresshormon Cortisol. Je entspannter das Leben eines Menschen ist, desto besser geht es den Haaren.

Föhn und Glätteeisen sind Gift für schöne Haare, da sie einer Hitze ausgesetzt werden, der sie langfristig splissanfällig macht. Ebenso Haarsprays und alle chemischen Haarpflegeprodukte sind verantwortlich für kaputte Haare, auch wenn sie der Schönheit vermeintlich dienen sollen.
Tägliches Haare waschen trocknet die Kopfhaut aus und lässt die Haare stärker fetten.

Und ohne Dauerwellen und Färbung fühlen sich die Haare garantiert wohler.
Sonnen- und Wasseranbeter sollten ihre Haare schützen mit einer Badehaube sowie einer dauerhaften Kopfbedeckung, da sowohl Chlor- und Salzwasser sowie UV-Strahlung die Haare schädigen.