COPD (chronic obstructive lung disease) ist die Chronisch Obstruktive Bronchitis. Dabei handelt es sich um eine nicht heilbare Erkrankung der Atemwege, die durch eine Reihe von Symptomen gekennzeichnet ist. Dazu gehören Auswurf und Atemnot.

Warum ist es gefährlich mit COPD zu rauchen?

Ärzte raten Patienten davon ab, mit COPD zu rauchen. Die Gefahr des Erstickens ist zu groß. Dennoch gibt es viele Patienten, die sich entschließen, auch im Endstadium von COPD zu rauchen. Die Entwöhnung ist daher eine wichtige Maßnahme, die durch den behandelnden Arzt oder eine andere Therapie erfolgen sollte.

Hilfe für Patienten mit COPD

Krankenkassen, Hausärzte und Kliniken unterstützen auch Patienten, die trotz Lungenerkrankung rauchen. Mit COPD zu rauchen stellt aber auch das betreuende Krankenhauspersonal vor eine große Herausforderung. Sie wissen um die stark lebensverkürzende Wirkung und können ohne ernsthaften Wunsch nach Hilfe kaum etwas für den Patienten unternehmen. Betroffen sind zumeist Menschen, die seit Jahrzenten rauchen. Erfolg versprechend sind psychotherapeutische Maßnahmen, die umgehend einsetzen. Der Zeitpunkt der Diagnose ist dafür gut geeignet, da der „Schock“ über die deutlich reduzierte Lebenserwartung hilfreich sein kann bei allen, die sich bis dahin entschieden hatten, trotz COPD zu rauchen.


Therapieansätze auch ambulant möglich

Welcher Weg für die Patienten, die sich dagegen entschieden haben, mit COPD zu rauchen, nun die bessere Entscheidung ist, hängt auch von den Lebensumständen ab. Betroffene, die gleichzeitig arbeiten müssen, können nur in seltenen Fällen auf dämpfende Medikamente zurückgreifen. Wer die Chance hat, in den ersten Wochen eine Kur zu buchen, ist mit mindestens drei Wochen Auszeit gut beraten. Im Alltag empfiehlt sich daher eher die psychotherapeutische Unterstützung, die auf Antrag von der Krankenkasse übernommen werden kann. Ambulant eignet sich auch der Beitritt in eine Selbsthilfegruppe, die von einer Fachkraft begleitet wird. Die Entwöhnung nach jahrzehntelangem Rauchen ist für die COPD-Patienten häufig ein langer Prozess. Als ermutigend wird die Besserung der Symptome empfunden. Eine Heilung von COPD gibt es allerdings nicht. Da auch Passivrauchen bei den Betroffenen die Symptome deutlich verschlimmern kann, ist häufig eine umfangreiche Lebensumstellung notwendig, auch bei den Angehörigen. Dabei hilft das Wissen, dass es sich nicht nur um eine Verbesserung der Lebensqualität, sondern vor allem auch um eine lebensverlängernde Maßnahme handelt. Auch wenn der erste Versuch scheitert, mit COPD zu rauchen sollte der Vergangenheit angehören.

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